DB: Fahrpreiserhöhung und Bedienzuschlag
(30.08.) BERLIN - Die DB hat am Freitag Details zur Fahrpreiserhöhung zum Fahrplanwechsel bekannt gegeben. Demnach steigen die Preise für Einzelfahrscheine und Zeitkarten in der 2. Klasse am 14. Dezember um durchschnittlich 3,9 Prozent an. Die Preisanhebungen fallen dabei je nach Verbindung unterschiedlich aus. So kostet z.B. eine ICE-Fahrt von Frankfurt/Main nach München 89 statt 85 Euro (plus 4,7 Prozent), von Hamburg nach München 127 statt 122 Euro (plus 4,1 Prozent) oder von Mannheim nach Stuttgart 35 statt 34 Euro (plus 2,9 Prozent). Die Preise für die BahnCard erhöhen sich im Durchschnitt um 3,6 Prozent. So kostet beispielsweise eine BahnCard 25 in der 2. Klasse dann 57 statt 55 Euro. Der Preis einer BahnCard mit 50-Prozent-Rabatt steigt von 220 auf 225 Euro. In der 1. Klasse kostet ein Ticket künftig 1,62-mal (bisher: 1,60-mal) mehr als eines in der 2 Klasse. Die Preise für Platzreservierungen bleiben unverändert bei zwei Euro (Automat und Internet) beziehungsweise vier Euro (am Schalter).
Das Angebot Dauer-Spezial (ab 29 Euro) wird für die 2. Klasse in gleicher Kontingentgröße bis Ende 2009 verlängert und für die 1. Klasse (ab 49 Euro) neu eingeführt. Mit dem Europa-Spezial können Reisende künftig auch nach Luxemburg und Zielen in Osteuropa fahren. Zudem will die Bahn die Gültigkeit des City-Tickets für die kostenlose Anschlussnutzung des öffentlichen Nahverkehrs auf bis zu 116 deutsche Städte ausweiten. Im Regionalverkehr verteuern sich die Länder-Tickets zum Fahrplanwechsel um 1 Euro und das Schönes-Wochenende-Ticket um 2 Euro. Neu ins Angebot kommen das Mecklenburg-Vorpommern-Ticket Single für 18 Euro und das Baden-Württemberg-Ticket Nacht für 20 Euro. DB-Personenverkehrsvorstand Karl-Friedrich Rausch betonte: "Unter dem Strich fallen die Kostensteigerungen für Bahnfahrer deutlich geringer aus als für Autofahrer oder Flugreisende."
Noch tiefer in die Tasche greifen müssen allerdings künftig Kunden am Bahnschalter und am Telefon. Die DB erhebt bei diesen beiden Vertriebswegen künftig einen Bedienzuschlag in Höhe von 2,50 Euro bei Fernverkehrs-, Schönes-Wochenende-, Länder- und Hopper-Tickets sowie sonstigen Regionalverkehrs-Sonderangeboten. Beim Angebot EuroSpezial beträgt der Zuschlag sogar 5 Euro (wie bisher schon beim Dauer-Spezial). Zuschlagsfrei bleiben gewöhnliche Fahrscheine für den Regional- und Verbundverkehr, Gruppen-, Abo-, Zeit-, Kuriergepäck- oder Fahrradkarten sowie der BahnCard-Erwerb. Behinderte Menschen, die besonders auf den personalbedienten Verkauf angewiesen sind, müssen grundsätzlich keine Zuschläge zahlen.
Die DB verspricht dafür den flächendeckenden Erhalt von über 400 DB Reisezentren sowie einen besseren Service: Durch verstärkten Personaleinsatz zu nachfragestarken Zeiten, schlankere Verkaufsprozesse, flexible Sonderschalter für Sofortfahrer und die Optimierung des Empfangsmanagements seien kürzere Wartezeiten sowie mehr Service und Komfort in den Reisezentren zu erwarten. Unter der (bereits vor einigen Jahren verwendeten) Telefonnummer 01805 99 66 33 führt die DB überdies ein neues einheitliches Telefonportal ein, das alle wichtigen DB Services von der Fahrplanauskunft bis zur Radfahrerhotline zum günstigen Tarif von 14 Cent pro Minute bietet. Internetnutzern verspricht die DB eine neu gestaltete Website mit besserer Benutzerführung, klareren Strukturen und vereinfachten Buchungsdialogen.
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Scharfe Kritik an Preiserhöhung und Bedienzuschlag
(30.08.) BERLIN - Nach Bekanntwerden der Details der Preiserhöhung bei der DB haben Politiker und Verbände scharfe Kritik geübt. Besonders der Bedienzuschlag erregt Unmut. Der Grünen-Verkehrsexperte Winfried Hermann bezeichnete die neue Gebühr als "eine gnadenlose Abzocke der Fahrgäste". Wer ein gutes Serviceunternehmen sein wolle, dürfe seine Kunden nicht dafür bestrafen, persönlich bedient werden zu wollen. Mit Automaten kämen insbesondere ältere Menschen nicht zurecht. "Die Bahn vergrault damit viele ihrer treuesten Fahrgäste", so Hermann.
Der Fahrgastverband Pro Bahn bezeichnete die angekündigte Preiserhöhung als strategisch falsch. Sie werde die Kunden abschrecken, die gewillt seien, von anderen Verkehrsmitteln auf die Bahn umzusteigen, sagte der Vorsitzende Karl-Peter Naumann am Freitag in Berlin. Die neue Servicegebühr in Höhe von 2,50 Euro beim Kauf von Einzeltickets am Schalter kritisierte Naumann, "weil sie Menschen ausgrenzt". Auch der Verkehrsclub Deutschland (VCD) warf der Bahn einen "falschen Weg" vor. Neue Kunden, die wegen der hohen Benzinpreise vom Auto in die Züge umgestiegen seien, dürften nicht verprellt werden. Der persönliche Service müsse an erster Stelle stehen, koste nun aber durch den neuen Zuschlag mehr. Viele Kunden könnten zudem nicht gut mit Automaten umgehen oder hätten keinen Internet-Zugang.
Der Umweltverband NABU kritisierte, mit der Preiserhöhung verabschiede sich die DB endgültig vom Ziel, mehr Menschen von der Straße auf die umweltfreundliche Schiene zu holen. Der Konzern fokussiere sich offensichtlich ganz auf schwarze Zahlen - mit Blick auf den im Herbst geplanten Börsengang, erklärte Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Es sei verbraucherfeindlich, dass künftig auch für normale Fahrkarten beim Kauf am Schalter grundsätzlich 2,50 Euro Aufpreis erhoben werde. Das komme bei Fernverkehrsverbindungen unter 100 Kilometern einer realen Erhöhung um über 25 Prozent gleich.
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S-Bahn München ab Fahrplanwechsel wieder ohne Einschränkungen
(30.08.) MÜNCHEN - Seit Herbst 2007 unterliegen die Züge der S-Bahn München aufgrund einer Anordnung des Eisenbahnbundesamtes (EBA) erheblichen Einschränkungen. Die derzeit durchgeführten Maßnahmen bei der Bremssoftware lassen laut DB erwarten, dass ab dem 14. Dezember 2008 wieder das volle gewohnte Betriebsprogramm gefahren werden kann. In den Herbstzeiträumen gelten allerdings unverändert besondere Anordnungen des EBA, die nur mittelfristig durch umfangreichere konstruktive Änderungen an den Zügen zusammen mit der Fahrzeugindustrie vorgenommen werden können. Vom 15. September bis Fahrplanwechsel im Dezember müssen deswegen Einschränkungen auf den Linien S 2, 5, 6, und 7 vorgenommen werden.
Michael Wuth, Geschäftsleiter S-Bahn München: "Wir arbeiten intensiv mit dem Fahrzeughersteller, um die technischen Voraussetzungen zu schaffen für einen uneingeschränkten S-Bahn–Betrieb. Wir möchten unseren Fahrgästen schnellstmöglich wieder die optimale Fahrplanqualität wie nach Einführung des 10-Minuten-Taktes anbieten und können das nach heutiger Lage auch für den Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres wieder in Aussicht stellen. Auch auf der S 7 verkehren dann wieder alle Züge zum Ostbahnhof."
In der Zeit bis Dezember kompensiert die S-Bahn die auferlegten Geschwindigkeitsbeschränkungen und die damit verbundenen Pünktlichkeitsprobleme mit erheblichem Mehraufwand bei Fahrzeugen und Personal. Michael Wuth: "Ich bin zuversichtlich, dass wir in der Pünktlichkeit besser sein werden als im vergangenen Herbst. Denn wir bieten neun zusätzliche Züge an den Endbahnhöfen in Wolfratshausen, am Flughafen, in Geltendorf und auf der Stammstrecke auf. Sie stehen bereit und verhindern dass eventuelle Verspätungen auch auf die jeweilige Rückfahrt mitgenommen werden. Außerdem entfallen aufgrund der Einschränkungen auf der S 2, 5, 6, und 7 nur 32 von 1000 Zügen von Montag und Freitag. Als Ausgleich werden verstärkt Langzüge eingesetzt. Dies bedeutet, dass sich für die S 7 bis Dezember am derzeitigen Fahrplan nichts ändert. Wir bedauern die Einschränkungen und bitten die Fahrgäste noch um Geduld bis zum Dezember".
In allen S-Bahn-Zügen sind die Einstiegsbereiche zwischenzeitlich mit einem Lichtgitter für die automatische Türschließung ausgerüstet. Bahn, Hersteller und EBA arbeiten an der Zulassung dieses Systems.
S-Bahn München: Fahrplanänderungen vom 15. September bis 13. Dezember
S 2 (im Abschnitt Dachau - Ostbahnhof) und S 5 (im Abschnitt Deisenhofen - Germering)
Wegen der notwendigen Entlastung der Stammstrecke verkehren einige Züge des
Zehnminutentaktes nicht. Um diese Maßnahme abzufedern, verkehren zusätzliche
Langzüge. Von den zusätzlichen S-Bahnen für den 10-Minuten-Takt verkehrt auf
den Linien S 2 und S 5 nur jeder 2. Zug. Von den verbleibenden zusätzlichen
S-Bahnen für den 10-Minuten-Takt der S 2 verkehren einige Züge in Richtung
Dachau 4 Minuten früher als bisher. Ein zusätzlicher zug verkehrt auf der S 2
S 6 (Kreuzstraße - Tutzing)
Zur Verbesserung der Pünktlichkeit
der S 6 wird an Wochentagen mit der hohen Stammstreckenbelastung die S 6 auf
ihrem Laufweg Kreuzstraße - München Ostbahnhof in Richtung Tutzing geteilt.
Züge von der Kreuzstraße enden am Ostbahnhof Gleis 3. Züge in Richtung
Tutzing beginnen neu am Gleis 1 bzw. Gleis 2. Sie müssen allerdings zwei
Minuten früher starten um die Anschlüsse in Tutzing zu erreichen.
S 7 (Ostbahnhof - Wolfratshausen)
Die S 7 verkehrt montags - freitags in der Zeit von ca. 6:30 Uhr bis ca.
10:00 Uhr sowie montag - donnerstags in der Zeit von ca. 15:30 Uhr bis ca.
19:00 Uhr nur ab/bis Hauptbahnhof, nördlicher Flügelbahnhof (vsl. Gleis 36)
und hält in dieser Zeit nicht an der Hackerbrücke. Fahrgäste aus / in Richtung
Innenstadt werden gebeten weiterhin an der Donnersbergerbrücke auf die andere
Bahnsteigseite umzusteigen.
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SBB beschafft 32 neue Regionalzüge
(30.08.) BERN - Die SBB erneuert und erweitert die Regionalzugflotte für die S-Bahnen Basel, Waadtland und Tessin. Hierzu löst sie die bestehende Option ein und kauft 32 weitere Gelenktriebzüge des Typs "FLIRT" bei Stadler Rail in Bussnang. Diese kommen ab 2010 zum Einsatz. Der Verwaltungsrat der SBB hat an seiner letzten Sitzung den entsprechenden Kredit über 418,6 Mio. Franken gebilligt. In Absprache mit den Kantonen als Besteller des Regionalzugsangebots kommen zusätzliche FLIRT-Fahrzeuge schrittweise wie folgt in den Einsatz: 19 FLIRT-Züge sind für das RER Vaudois bestimmt, womit das modernste SBB- Fahrzeug im Regionalverkehr erstmals in der Region Lausanne zum Einsatz kommen wird. Für die Tessiner S-Bahn "TILO" beschafft die SBB elf weitere FLIRT-Züge. Dies ermöglicht den Ausbau im grenzüberschreitenden Angebot der Region Lugano, Varese, Como sowie die direkt Verbindung zum Flughafen Malpensa. Bei TILO sind bereits 19 FLIRT-Gelenktriebzüge im Einsatz. In der Regio-S-Bahn Basel dienen zwei zusätzliche FLIRT-Kompositionen zum Ausbau des Angebots auf der Linie S1 Basel-Frick/Laufenburg. Derzeit stehen bei der SBB 74 FLIRT-Gelenktriebzüge im Einsatz.
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Der Gemmenicher Tunnel bekommt Strom
(30.08.) DÜSSELDORF - Die Elektrifizierung der sogenannten Montzen-Route zwischen Aachen-West und Montzen in Belgien schreitet voran. Die DB rüstet zur Zeit den 870 Meter langen Gemmenicher Tunnel und die 150 Meter lange dahinter liegende Strecke mit einer 15.000 Volt Oberleitung aus. Das Objekt liegt im Dreiländereck Deutschland-Niederlande-Belgien. Geplant ist, die Elektrifizierung der Stromlücke zwischen dem Tunnel und dem Rangierbahnhof Montzen bis Ende diesen Jahres abzuschließen. Die Kosten für das gesamte Projekt betragen über zwei Millionen Euro.
Zur Zeit laufen die Arbeiten an einer Deckenstromschiene, einer besonderen Bauform der Oberleitung. Für eine konventionelle Oberleitung ist der Tunnel zu zu niedrig. Bei den Strom-Schienen handelt es sich um Aluminiumprofile, in die der Fahrdraht eingezogen wird. Diese Technik wird in Nordrhein-Westfalen zum ersten Mal verwendet, ist aber bundesweit schon im Einsatz. Die DB hatte die um 25 Promille ansteigende Strecke von Aachen West bis zum Gemmenicher Tunnel für den Betrieb von schweren Güterzügen zwecks Nachschieben mit E-Lokomotiven bis zum deutschen Tunnelportal bereits 1968 elektrifiziert. 1982 elektrifizierte die belgischen Bahn die Strecke hinter Montzen.
Der 1872 eröffnete Gemmenicher Tunnel wurde durch die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft als Teil der Bahnstrecke von Aachen über Plombières nach Welkenraedt in Belgien gebaut. Aus betriebstechnischen Gründen wird der Tunnel von deutscher Seite aus betrieben. Benannt ist das Bauwerk nach dem Örtchen Gemmenich, heute Ortsteil von Plombières in Belgien. Die als Montzen-Route bekannte Trasse ist die wichtigste Güterzugstrecke zwischen Deutschland und Belgien.
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"SZ": GDL zieht gegen die Bahn vor Gericht
(29.08.) BERLIN - Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge das Landgericht Berlin angerufen. Die Gewerkschaft wirft der DB vor, sie wolle mit dem Börsengang die Mitbestimmung im Konzern aushebeln. GDL-Chef Claus Weselsky sagte der Zeitung, Bahnchef Hartmut Mehdorn wolle es 165.000 seiner Beschäftigten verwehren, im Aufsichtsrat vertreten zu sein. Hintergrund ist, dass die Bahn nur den etwa 2300 unmittelbaren Mitarbeitern der künftig an der Börse notierten DB Mobility Logistics AG den Zugang zur Mitbestimmung eröffnen will, nicht aber den Angestellten in deren Tochtergesellschaften - vor allem DB Fernverkehr, DB Regio, und Railion. Der GDL zufolge handelt es sich bei den DB ML-Mitarbeitern überwiegend um Führungskräfte. Weselsky befürchtet daher, dass die Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat der teilprivatisierten Aktiengesellschaft nur aus leitenden Angestellten bestehen würde.
Die DB verweist laut "SZ" auf einen Vermerk der internationalen Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer, in dem argumentiert werde, die Mobility Logistics herrsche nicht über ihre Tochtergesellschaften. Diese Kompetenz liege vielmehr bei der DB, also der Muttergesellschaft von Mobility Logistics. Daher müssten die Beschäftigten der Tochterfirmen von Mobility Logistics auch nicht ihrer Mutter zugerechnet werden. "Über diese Rechtsauffassung entscheidet jetzt das Gericht", hieß es laut "SZ" in einer Erklärung des Vorstands weiter.
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DB: Namensaktien bei Börsengang
(29.08.) BERLIN - Die DB will bei ihrem Börsengang im Herbst Namensaktien ausgeben. DB-Chef Hartmut Mehdorn sagte im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung: "Wir wollen Namensaktien ausgeben, um besser nachvollziehen zu können, wer bei uns einsteigt." Gleichzeitig warnte Mehdorn vor übertriebenen Ängsten, sollten sich ausländische Investoren an dem Unternehmen beteiligen. "Da werden Ängste geschürt, für die es überhaupt keinen Grund gibt." Auch nach einem Börsengang würden 100 Prozent der Infrastruktur beim Staat verbleiben, der außerdem mindestens 75,1 Prozent der Bahnaktien behalten werde.
Die angekündigten Preiserhöhungen zum Fahrplanwechsel im Dezember verteidigte der DB-Chef in dem "Bild"-Interview: "Die Bahn braucht gute Gewinne. Wir müssen weiter Schulden in Milliardenhöhe abbauen, die wir unter anderem für neue Züge gemacht haben." Außerdem wolle der Konzern weiter in Lärm- und Umweltschutz sowie in Bahnhofssanierungen investieren. Mehdorn verwies zudem auf die gestiegenen Energiekosten. "Unser Unternehmen hat letztes Jahr fast zwei Milliarden Euro allein für Energie ausgegeben. Alles wird teurer, davon kann sich die Bahn nicht abkoppeln", sagte Mehdorn.
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"Handelsblatt": Auftrag für die DB aus Katar
(29.08.) DUBAI - Die DB soll einem Bericht des "Handelblatt" zufolge dem Golfstaat Katar beim Aufbau eines Schienennetzes helfen. Katar habe dazu mit der Bahn eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die DB solle dafür Gutachten zu technischen und finanziellen Aspekten erstellen. Ein Sprecher der DB bestätigte dem Bericht zufolge die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit Katar in dieser Woche. Es gehe um die Entwicklung eines Konzeptes für eine integrierte Eisenbahn in Katar - also ein System, das sowohl Personen- als auch Güterverkehr umfasst. Auch Möglichkeiten für eine Hochgeschwindigkeitstrasse sollten sondiert werden.
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2800 neue Auszubildende bei der DB
(29.08.) BERLIN - Am 1. September nehmen 2800 Schulabsolventen deutschlandweit eine Berufsausbildung bei der DB auf. Insgesamt bildet das Unternehmen über alle Lehrjahre hinweg 8100 junge Menschen in mehr als 25 Berufen aus. Die Bandbreite der Ausbildungsangebote reicht von Verkehrsberufen über kaufmännisch-serviceorientierte und gewerblich-technische Berufe bis zu IT-Berufen. Über 200 Abiturienten bundesweit haben sich für ein duales Studium an einer Berufsakademie oder Fachhochschule bzw. Universität immatrikuliert. Im BWL-, IT- oder ingenieurwissenschaftlichen Bereich werden dort Studiengänge mit regelmäßigen Praxiseinsätzen bzw. einer integrierter Berufsausbildung bei der DB angeboten. So werden die Studenten für den Berufseinstieg fit gemacht. Die Absolventen sind mit diesem Mix optimal auf die spätere Tätigkeit bei der DB vorbereitet und haben vielfältige Karrieremöglichkeiten im Konzern.
Auch nach ihrer Ausbildung haben die Jugendlichen sehr gute Perspektiven für ihre weitere berufliche Entwicklung bei der DB. Jeder Auszubildende, der seine Ausbildung mit guten Leistungen abschließt und mobil ist, erhält ein Übernahmeangebot - das sind rund 85 Prozent aller Auszubildenden. Informationen über eine Berufsausbildung sowie das duale Studium bei der DB sind unter www.db.de/schueler abrufbar.
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Neue Anzeigetafeln im Altenburger Bahnhof
(29.08.) ALTENBURG - Am Donnerstag hat Michael Wolf, Oberbürgermeister der Stadt Altenburg, gemeinsam mit Vertretern der DB das neu installierte Informationssystem im Bahnhof der Skatstadt vorgestellt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 800.000 Euro wurden die Displays in der Bahnhofshalle und auf den Bahnsteigen installiert. 600.000 Euro kamen vom Bund, 130.000 Euro vom Freistaat Thüringen und 70.000 Euro von der DB.
Die digitalen Anzeigetafeln lösen die über 30 Jahre alten bisherigen Anzeigen ab. Die neue Fahrgastinformationsanlage (FIA), so der Fachbegriff, ist mit einer großen Anzeigetafel in der Bahnhofshalle und mit weiteren fünf kleineren Tafeln auf den Bahnsteigen ausgerüstet. Die Steuerung der Anlage erfolgt automatisch durch Computer, die mit den Fahrplandaten gespeist sind. An den Gleisen sind Sensoren angebracht, mit denen die Anzeigen selbstständig gelöscht werden, sobald der Zug den Bahnsteigbereich verlassen hat. Bedient wird die Anlage von den Zugansagern in Saalfeld, die bei Abweichungen vom Fahrplan die veränderten Ankunfts- und Abfahrtszeiten in die FIA eingeben.
Die Information von Reisenden hat für die Bahn eine große Bedeutung. Geschaffen wurde ein Reisenden-Informationssystem (RIS). Dazu sind Zugchefs in den ICE- und IC-Zügen und die Kundenbetreuer im Nahverkehr mit einem RIS-Communicator, einem Taschencomputer mit Mobilfunk-Technik, ausgerüstet. Die Zugbegleiter sind damit in der Lage, auf SMS-Basis mit der Transportleitung zu kommunizieren. Sie erhalten Informationen über den Lauf ihres Zuges und die Ursache etwaiger Unregelmäßigkeiten. Umgekehrt können sie Meldungen an die Transportleitung absetzen, beispielsweise die Anzahl Anschlussreisender für die weiteren Stationen des Zuges. Mit Hilfe dieser Daten können kurzfristig Dispositionsmaßnahmen getroffen und umgehend an die Beteiligten kommuniziert werden.
In diese Informationskette sind auch die Ansager und Servicemitarbeiter der Bahnhöfe eingebunden, um den Wartenden auf den Bahnsteigen die gleichen Informationen geben zu können. Auf der DB Homepage www.bahn.de liefern die Ankunfts- und Abfahrtstafeln für Bahnhöfe aktuelle Fahrplandaten für den Prognosezeitraum der nächsten 60 Minuten. Besitzer WAP-fähiger Handys und anderer mobiler Endgeräte, wie zum Beispiel PDA, können diese Informationen auch mobil unter mobile.bahn.de bzw. pda.bahn.de abrufen. Reisende und Abholer können so schon frühzeitig online erfahren, ob ihr Zug pünktlich ist beziehungsweise mit welcher Verspätung zu rechnen ist.
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(29.08.) KIEL - Die DB Netz hat auf der Strecke zwischen Kiel und Husum in Höhe Osterrönfeld kurzfristig eine Langsamfahrstelle eingerichtet. Dadurch kommt es bis voraussichtlich November 2008 auf den Zügen in beiden Richtungen zu Verspätungen von bis zu 5 Minuten. In der Regel ist davon auszugehen, dass die Fahrgäste in Husum ihre Anschlüsse in Richtung Hamburg und Westerland/Sylt erreichen. Die Nord-Ostsee-Bahn kann das jedoch, da weitere Verspätungen nicht auszuschließen sind, nicht garantieren. Eine genaue Aussage zum Termin der Beseitigung der Langsamfahrstelle durch die DB ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.
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"FTD": Bahn-Beschäftigte bekommen Aktien günstiger
(28.08.) BERLIN - Die DB hat nach Informationen der "Financial Times Deutschland" kurz vor dem Ende Oktober geplanten Börsengang ein Programm für Mitarbeiteraktien aufgelegt. Es gelte für Beschäftigte im Inland und sehe bis zu 135 Euro Arbeitgeberzuschuss beim Kauf von Aktien für bis zu 337,50 Euro vor, schreibt die Zeitung. Weitere Anteile an der DB Mobility Logistics imWert von 2500 Euro könnten Mitarbeiter bevorrechtigt zugeteilt bekommen, wenn die gesamte Nachfrage das Aktienangebot übersteigen sollte. Bis zum 5. September können Beschäftigte dem Bericht zufolge zunächst unverbindlich Interesse anmelden. Der überwiegende Anteil der Aktien soll aber an institutionelle Anleger abgegeben werden. Zudem sollen Privatanleger zeichnen können.
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(28.08.) MAINZ - Der Mainzer Hauptbahnhof bietet ein neues Service-Angebot: Am Gleis 1 im
Abschnitt E stellt die Deutsche Bahn ab sofort 15 auffällig rot-silberne
Fahrräder des DB-Fahrradmietsystems "Call a Bike" bereit. "Das innovative
Angebot ergänzt die Reisekette und sorgt für Mobilität jenseits der Schiene.
Nach den guten Erfahrungen in anderen Städten wissen wir, dass die CallBikes gut
ankommen", erklärt Rolf Lübke, Geschäftsführer der DB-Tochter DB Rent GmbH. Idee
des Systems ist, dass viele innerstädtische Wege am Bahnhof beginnen und - zum
Beispiel nach einem Termin in der Stadt - auch wieder dort enden. Damit ist der
Bahnhof Start- und Zielpunkt einer Tour mit dem Rad. Kunden können nach
einmaliger Registrierung künftig direkt an der CallBike-Station ihr Fahrrad
übernehmen, sofort nutzen und nach der Tour wieder an der CallBike-Station
freigeben. Für die Zeit zwischen Ausleihe und Rückgabe wird der Mietpreis von 8
Cent pro Minute berechnet. Kunden mit BahnCard erhalten eine Vergünstigung und
zahlen nur 6 Cent pro Minute. Als Tageshöchstsatz ist in beiden Fällen der
Betrag von 9 Euro für einen Zeitraum von 24 Stunden zu entrichten. Die
Abrechnung erfolgt alle 14 Tage per Kreditkarte oder im Lastschriftverfahren.
Mit der zentralen CallBike-Station am Bahnhof unterscheidet sich das in der
rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt gestartete System von anderen Call-a-
Bike-Standorten wie Berlin, Köln oder Frankfurt am Main, in denen man durch
Anruf ein an beliebiger Stelle im Stadtgebiet stehendes Fahrrad ausleihen und es
ebenfalls an beliebiger Stelle im Stadtgebiet per Anruf wieder zurückgeben kann.
Einmal registrierte Kunden können jedoch die Fahrräder unabhängig vom jeweiligen
System in jeder Call-a-Bike-Stadt in Anspruch nehmen. Bis Ende 2009 will die
Deutsche Bahn das neue Angebot auf bundesweit 100 ICE-Bahnhöfe ausweiten.
Derzeit stehen bereits in Hamburg, Dresden, Düsseldorf, Bonn, Hannover,
Braunschweig, Mannheim sowie jetzt auch in Mainz CallBikes am Bahnhof. Zudem
gibt es flächendeckende Call-a-Bike-Angebote in Berlin, München, Köln, Frankfurt
am Main, Karlsruhe und Stuttgart. Die Call-a-Bike-Saison läuft von März bis
Mitte Dezember. Weitere Informationen zu Call a Bike sind im Internet unter
www.callabike.de oder beim Kundenservice
unter der Telefonnummer 0700 05 22 55 22 erhältlich.
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DB verabschiedet Chance-plus-Praktikanten in Berlin
(28.08.) BERLIN - Die DB hat am Mittwoch in Berlin 370 Chance-plus-Praktikanten
verabschiedet. Jugendliche, die im ersten Anlauf keinen Ausbildungsplatz
bekommen haben, konnten sich mit diesem Programm für eine Ausbildungsstelle
qualifizieren. Grund zum Feiern gibt es bei der Abschlussveranstaltung genug:
Rund 75 Prozent aller Praktikanten werden in eine Ausbildung bei der DB
übernommen oder steigen direkt in einen Beruf ein, die meisten bei der DB.
Innerhalb eines Jahres wird im Chance-plus-Programm theoretisches Wissen
vermittelt und in praktischen Einsätzen angewendet. Die Chance-plus-Praktikanten
werden während dieser Zeit umfassend von der Deutschen Bahn betreut. Der
Schwerpunkt des Praktikums liegt im kaufmännisch-serviceorientierten oder
gewerblich-technischen Bereich und bereitet die Jugendlichen auf eine Ausbildung
in diesen Sektoren vor. So können die Jugendlichen zum Beispiel in der
Kundenbetreuung, im Gleisbau oder im Eisenbahnbetriebsdienst eingesetzt werden.
Die Deutsche Bahn führte ihr Praktikantenprogramm "Chance plus" im Jahr 2004 als
Teil des "Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in
Deutschland" zwischen der Bundesregierung und der Wirtschaft ein. Seitdem haben
rund 1.200 Jugendliche das Programm erfolgreich absolviert. Das
Chance-plus-Programm 2008/09 beginnt im Oktober. Über 500 Plätze hält die
Deutsche Bahn dann für junge Menschen ohne Ausbildungsplatz bereit. Bewerbungen
sind in einigen Fällen noch möglich. Informationen sind im Internet unter
www.db.de/chanceplus abrufbar.
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Hallendach des Erfurter Hauptbahnhofs fertig gestellt
(28.08.) ERFURT - In den letzten Augusttagen wurde das neue Hallendach des Erfurter Hauptbahnhofs fertig gestellt. Es überspannt die Gleisanlagen und Bahnsteige auf 154 Meter Länge und 90 Meter Breite mit einer Höhe von 20 Metern. Für die Stahlkonstruktion wurden imposante 2.300 Tonnen Stahl verbaut. Die Glasfassade hat eine Fläche von 2.400 Quadratmetern. "Mit der Fertigstellung des Hallendaches liegen wir voll im Zeitplan, um den Bahnhof bis Mitte Dezember komplett seiner Bestimmung zu übergeben. Nun befinden wir uns auf der Zielgeraden", so Ulrich Matthes, Projektleiter für den Umbau des Bahnknotens Erfurt bei der DB ProjektBau GmbH. "Nachdem das Areal des so genannten Inselbahnsteiges im Bereich der Bahnsteige 3, 4/5, 6/7 und 8 gepflastert wurde, konnte der Bauzaun bereits teilweise entfernt werden. Damit eröffnet sich den Reisenden nahezu ungehindert der Blick auf die künftige Gestalt der Verkehrsstation", ergänzt Christine Kromke, Leiterin des Bahnhofsmanagements Erfurt bei der DB Station&Service AG. Gleichzeitig wurde der neu gestaltete Treppenaufgang von der Bahnhofstraße zu den Bahnsteigen 3/8 und 6/7 für den Verkehr freigegeben. Die Aktivitäten zur Vermarktung der noch zu vermietenden Flächen sind nahezu abgeschlossen. Hier sollen im September die künftigen Mieter mit dem Innenausbau der Ladenflächen beginnen.
In den folgenden Wochen werden die Gleise an den Bahnsteigen 8 und 9/10 verlegt, die Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik sowie die Oberleitung errichtet. Um diese neuen Gleise, Weichen und dazugehörigen Signalanlagen an das Elektronische Stellwerk in Leipzig anzuschließen, muss der Bahnknoten Erfurt in der Zeit vom 29./30. November nochmals 27 Stunden vollständig für den Zugverkehr gesperrt werden. Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember wird der umgestaltete und in weiten Teilen neu erbaute Erfurter Hauptbahnhof komplett in Betrieb genommen. Damit nähert sich die Modernisierung der Gleis-, Signal- und Sicherungsanlagen im Bahnknoten Erfurt, einschließlich der westlichen Einbindung der Neubaustrecke Nürnberg - Erfurt - Leipzig/Halle (Saale), nach siebenjähriger Bauzeit dem Ende. Mit dem Dienstleistungszentrum und den neuen Bahnsteigen sind Ende 2005 beziehungsweise Mitte 2007 die ersten beiden Bauabschnitte fertig gestellt worden. Der Bund, der Freistaat Thüringen, die Landeshauptstadt Erfurt und die Bahn investieren insgesamt 260 Millionen Euro in die Umgestaltung des Erfurter Hauptbahnhofs.
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Bahnhof Groß-Umstadt Wiebelsbach erhält neue Bahnsteigdächer
(28.08.) FRANKFURT/Main - Die Bahnsteigdächer am Bahnhof Groß-Umstadt Wiebelsbach werden saniert. Dabei erden die alten Dächer entfernt, die Dachstützen sandgestrahlt und neu gestrichen. Anschließend erhalten die Dächer eine neue Eindeckung. Die Arbeiten beginnen am kommenden Montag. Sie kosten rund 500.000 Euro. Die Dächer an den drei Bahnsteigen werden nacheinander erneuert. Die Sandstrahlarbeiten finden nachts statt, damit die Fahrgäste möglichst wenig gestört werden. Der Zugang zu den Bahnsteigen 2 und 3 erfolgt weiterhin durch die Unterführung. Als Schutz erhalten die Treppenauf- und -abgänge eine Einhausung aus Holz.
Für die Bauarbeiten wird ein Kran benötigt. Er wird südlich des Bahnhofsgebäudes am Bahnsteig 1 aufgebaut. Dort befindet sich in einem eingezäunten Bereich auch die Baustelleneinrichtung der Baufirma. Für die Dauer der Bauarbeiten, die bis Ende November vorgesehen sind, fallen die hier vorhandenen Parkplätze weg. Dafür stehen ab Anfang September wieder die Parkplätze hinter der Laderampe zur Verfügung. Die dort zurzeit noch gelagerten Materialien werden entfernt.
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Mit über 49.000 Kundenanmeldungen neue Rekordzahl für Netzfahrplan 2009 erreicht
(27.08.) FRANKFURT/Main - Die DB Netz AG hat bei der Erstellung des Netzfahrplans 2009 eine neue Rekordzahl erreicht: Über 49.000 Bestellungen für Schienenverkehre, so genannte Trassenanmeldungen, gingen bis April fristgerecht bei den Fahrplanexperten der Bahn-Infrastrukturtochter ein und wurden in nur vier Monaten in ein funktionierendes Fahrplangefüge überführt.
Der bereits im vergangenen Jahr erkennbare positive Wachstumstrend setzte sich mit einer Zuwachsrate von 6 Prozent fort, wobei Kundenanmeldungen im Personenverkehr um mehr als 3 Prozent, im Güterverkehr sogar um mehr als 12 Prozent stiegen. Die auf Basis der Kundenwünsche anschließend konstruierten Trassen bilden das Grundgerüst für den komplexen Netzfahrplan. Dabei wurden etwa doppelt so viele Baumaßnahmen in den Fahrplan integriert wie im Vorjahr. Damit steht den Eisenbahnverkehrsunternehmen ein verlässlicher und stabiler Fahrplan zur Verfügung.
Unter einer Trasse ist dabei die geplante zeitliche und räumliche Belegung eines Streckenabschnitts für eine Zugfahrt zu verstehen. Auftretende Konflikte, etwa aufgrund einer Doppelbelegung eines Streckenabschnittes durch zwei Kunden, konnten nahezu vollständig und einvernehmlich in speziellen Koordinierungsvereinbarungen gelöst werden. Damit war es den Fahrplanern möglich, den vorläufigen Netzfahrplan trotz Steigerung der Anmeldungen und der hohen Zahl großer Baumaßnahmen termingerecht fertig zu stellen und wie geplant im August an die Eisenbahnverkehrsunternehmen auszusenden.
Neben den im Netzfahrplan festgelegten Trassen gibt es auch so genannte Gelegenheitsverkehre, die häufig nur einmalig fahren. Die dafür erforderlichen ca. 880.000 Trassen pro Jahr werden insbesondere für den Güterverkehr mit einem Vorlauf von oftmals weniger als 48 Stunden konstruiert.
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Bayern bestellt zusätzlichen 'Radlwagen' in stark nachgefragten ALEX-Zügen
(27.08.) MÜNCHEN - Bayern verbessert das Nahverkehrsangebot weiter: Im Auftrag der landeseigenen Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) setzt die Länderbahn seit vergangenen Freitag in stark nachgefragten ALEX-Zügen zwischen München und Lindau einen zusätzlichen Fahrrad- und Mehrzweckwagen ein. "Unser Ziel ist und bleibt ein attraktiver Schienenpersonennahverkehr. Die Mitnahme von Fahrrädern spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Dem tragen wir durch gezielte Angebotsverbesserungen wie jetzt beim ALEX Rechnung. Damit machen wir den Freistaat im Wachstumsbereich Fahrradtourismus noch attraktiver und fördern den klimafreundlichen Umstieg auf den umweltschonenden Verkehrsträger Bahn", erklärt Bayerns Verkehrsministerin Emilia Müller.
Mit dem neuen 'Radlwagen' kann die Länderbahn auf Nachfragesteigerungen reagieren, die vereinzelt zu Kapazitätsengpässen insbesondere im Ausflugsverkehr am Wochenende und werktags im Schülerverkehr zwischen Immenstadt und Oberstaufen geführt haben. Der umfassend modernisierte Wagen mit großzügigem Mehrzweckbereich bietet Platz für 22 Fahrräder und verfügt über 24 feste Sitzplätze (4 Abteile) sowie 24 Klappsitze (Mehrzweckbereich). Werktags wird der 'Radlwagen' unter anderem im ALEX ab München Hbf um 11.21 Uhr zum Einsatz kommen und damit im Schülerverkehr ab Immenstadt um 13.11 Uhr in Richtung Lindau zusätzliche Kapazitäten bereitstellen. Am Wochenende wird der Wagen bedarfsgerecht in Zügen mit besonders hohem Aufkommen an Radlern zwischen München und Lindau im Einsatz sein.
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Wanderausstellung über die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn in Frankfurt am Main
(27.08.) FRANKFURT/Main - Die DB hat am Dienstag in der Mainmetropole die
Wanderausstellung "Sonderzüge in den Tod - Die Deportationen mit der Deutschen
Reichsbahn" eröffnet. Die Ausstellung wurde von den Historikern der DB in
Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum Berlin und dem Berliner Centrum
Judaicum erstellt. Serge und Beate Klarsfeld, Fils et Filles des Déportés Juifs
de France, haben für die Ausstellung Bilder und Biografien der aus Frankreich
deportierten jüdischen Kinder recherchiert und zusammengestellt. In Kooperation
mit dem Fritz Bauer Institut wurde ein Begleitprogramm für die Laufzeit der
Ausstellung in Frankfurt am Main zusammengestellt. Eine Medienstation mit
Zeitzeugeninterviews und 40 Ausstellungstafeln erinnern an das Leid der
Menschen, die dem nationalsozialistischen Rassenwahn nicht entkommen konnten und
unter grausamen Bedingungen zu den Vernichtungsstätten des NS-Regimes deportiert
wurden. Dokumente, Grafiken und Fotos belegen und erläutern die Rolle der
Reichsbahn bei der Planung und Durchführung der Transporte in den Tod. Zwei
regionale Ergänzungstafeln gehen auf die Deportationen aus Frankfurt am Main
ein.
Die Ausstellung, die am 23. Januar 2008 in Berlin eröffnet wurde, ist als
Wanderausstellung konzipiert. Sie ist vom 26. August bis zum 15. September 2008
im Hauptbahnhof zu sehen und von 9 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist
frei. Die Ausstellung ist ein Bestandteil des dauerhaften Engagements der DB AG,
um an die Geschichte der deutschen Bahnen zu erinnern. Im DB Museum in Nürnberg
wird seit vielen Jahren eine Dauerausstellung gezeigt, die sich mit der Rolle
der Deutschen Reichsbahn in der NS-Zeit auseinandersetzt. 150.000 Menschen
besuchen pro Jahr diese Ausstellung. Ihr Besuch gehört auch zum festen
Bestandteil einer Ausbildung im DB-Konzern. Neben dieser Dauerausstellung
unterhält die DB das Mahnmal Gleis 17 am Bahnhof Grunewald als zentrale
Gedenkstätte. Es wurde in Berlin 1998 eingeweiht. Mehr Informationen zur
Geschichte der Eisenbahn in Deutschland sind im Internet unter
www.db.de/geschichte zu finden.
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Verlorene Stadtwette rund um den Fugger-Express: Die Bahn löst ihren Wetteinsatz ein
(27.08.) AUGSBURG - Die Stadtwette im Rahmen der Vorstellung des neuen Regionalzuges "Fugger-Express" zwischen DB Regio und der Stadt Augsburg war ein voller Erfolg. Über 200 Augsburger kamen in historischen Gewändern am 8. August zum Augsburger Hauptbahnhof und sangen im brandneuen Fugger-Express das eigens gedichtete Fugger-Express-Lied. Damit galt die Stadtwette für die DB als verloren. Der Wetteinsatz wird daher am 29. August ab 12 Uhr auf dem Augsburger Rathausplatz eingelöst. Antonia von Bassewitz, Geschäftsleiterin der DB Regio Bayerisch-Schwaben, wird rot-weißes DB Eis, solange der Vorrat reicht, an die Augsburger Bürger verteilen. Der "Fugger-Express" wird ab Dezember 2008 seine Fahrt zwischen München, Augsburg, Ulm, Donauwörth und Treuchtlingen antreten. Detaillierte Informationen dazu gibt es unter www.bahn.de/regio-bayerisch-schwaben.
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Bahn-Nostalgie in Thüringen startet in zweite Halbzeit
(27.08.) ERFURT - Mit dem "Elstertal-Express" startet das erfolgreiche
Thüringer Bahn-Nostalgieprogramm am 13. September nach der Sommerpause in die
zweite Halbzeit dieses Jahres. Insgesamt acht Mal fährt der Traditionszug,
gezogen von der historischen Dampflok 41 1144, am 13./14., 20./21. und 27./28.
September sowie am 3./4. Oktober von Gera über Plauen (Vogtl.) nach Františkovy
Lázně und Cheb. Im Oktober heißt es an zwei Sonntagen "Bitte Einstiegen" in den
"Rotkäppchen-Express" zur Fahrt nach Freyburg an der Unstrut. Am 5. Oktober
fährt der "Rotkäppchen-Express" erstmalig im ostthüringischen Altenburg ab. Die
Route führt über Gera und Zeitz ins nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands. Am
26. Oktober dampft der "Rotkäppchen-Express" nochmals von Eisenach über Erfurt
und Weimar in die "Toskana des Nordens". Hierfür sind nur noch wenige Restkarten
erhältlich. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Strecke Hockeroda -
Wurzbach wurde die Bahnlinie im September vergangenen Jahres auf den Namen "Sormitztalbahn"
getauft. Am 12. Oktober schnauft der "Sormitztal-Express" von Erfurt über
Weimar, Jena, Rudolstadt und Saalfeld weiter durch das romantische Tal der
Sormitz über Wurzbach nach Blankenstein in den Naturpark "Thüringer
Schiefergebirge - Obere Saale". Bis zur Rückfahrt nach Erfurt am späten
Nachmittag pendelt der historische Zug nochmals zwischen Blankenstein und
Saalfeld.
Auch in der Vorweihnachtszeit setzen die Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH und die DB Regio AG mehrere Züge für erlebnisreiche Fahrten unter
Dampf: Am 5. Dezember geht es mit dem "Nikolaus-Express" von Erfurt über
Arnstadt, Rottenbach und Bad Blankenburg nach Saalfeld. Der Nikolaus fährt
höchstpersönlich mit und verteilt im Zug Geschenke. Mit Volldampf rollt der
"Wartburg-Express" am 6. Dezember von Saalfeld über Jena, Weimar und Erfurt zum
historischen Weihnachtsmarkt auf der Wartburg nach Eisenach. Mit dem
"Weihnachtsmarkt-Express" am zweiten und dritten Advent (7. und 14. Dezember)
von Heringen über Gerstungen, Herleshausen, Eisenach und Gotha zum 158. Erfurter
Weihnachtsmarkt vor der Kulisse von Mariendom und Severikirche geht die
diesjährige Bahn-Nostalgie-Saison zu Ende. Ausführliche Informationen zu den
einzelnen Traditionsfahrten, zu Fahrzeugen, Verkehrstagen, Preisen und
Möglichkeiten des Fahrscheinkaufs gibt es in der Informationsbroschüre
"Bahn-Nostalgie in Thüringen 2008" und unter
www.bahnnostalgie-thueringen.de.
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NRW: Noch freie Plätze im Praktikantenprogramm "Chance plus" der DB
(27.08.) DÜSSELDORF - Im fünften Jahr in Folge bietet die DB freie Plätze
in ihrem Praktikantenprogramm "Chance plus" in Nordrhein Westfalen an.
Deutschlandweit sind es an 15 Standorten rund 500 Plätze. Jugendliche, die noch
nicht die nötige Ausbildungsreife erlangt haben, können sich mit diesem Programm
für eine Berufsausbildung qualifizieren. In bis zu zwölf Monaten wird im
Chance-plus-Programm theoretisches Wissen vermittelt und in praktischen
Einsätzen angewendet. Die Chance-plus-Praktikanten werden während dieser Zeit
umfassend von der Deutschen Bahn betreut und erwerben die nötigen Kompetenzen
für den Einstieg in eine Ausbildung oder direkt in den Beruf. Der Schwerpunkt
des Praktikums liegt im kaufmännisch-serviceorientierten oder
gewerblich-technischen Bereich und bereitet die Jugendlichen auf eine Ausbildung
in diesem Sektor vor. So werden die Teilnehmer zum Beispiel in der
Kundenbetreuung oder der Büroassistenz, im Gleisbau oder Eisenbahnbetriebsdienst
eingesetzt.
Mit guten Leistungen im Praktikum und bei Erfüllung der nötigen Voraussetzungen
steigern die Teilnehmer ihre Chancen, nach dem Abschluss einen Ausbildungsplatz
bei der DB zu bekommen. Über 25 Ausbildungsberufe stehen dafür zur Auswahl. Rund
75% der Absolventen konnten in den vergangen Jahren entweder in eine Ausbildung
oder direkt in den Beruf vermittelt werden.In Nordrhein Westfalen sind an den
Standorten Köln, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Aachen, Mönchengladbach,
Münster und Hamm noch Plätze für "Chance plus" verfügbar; eine aktuelle
Übersicht steht im Internet bereit. Voraussetzung ist ein Haupt- oder
Realschulabschluss. Die Bewerber müssen zudem unter 25 Jahre alt und
ausbildungsplatzsuchend gemeldet sein. Die Chance-plus-Praktikanten sind
sozialversichert, bekommen eine Vergütung von 212 Euro sowie zum Abschluss des
Jahres ein Zertifikat der örtlichen Industrie- und Handelskammer oder
Handwerkskammer. Die DB führte ihr Praktikantenprogramm "Chance plus" im Jahr
2004 als Teil des "Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in
Deutschland" zwischen der Bundesregierung und der Wirtschaft ein. Weitere
Informationen zu "Chance plus" gibt es beim Ausbildungsservice West,
Friedrich-Wilhelm-Straße 82-84, Tel. 0203 - 3017 2168 oder im Internet unter
www.db.de/chanceplus.
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DB erneuert Oberleitung zwischen Ebensfeld und Probstzella
(26.08.) PRESSIG - Auf der Bahnstrecke Ebensfeld - Probstzella starteten am Montag offiziell die Bauarbeiten zur Erneuerung der Oberleitung. Auf einer Gleislänge von rund 125 Kilometern sollen nach und nach alle bestehenden Oberleitungsmaste samt Fahrdraht und Tragseil abmontiert und durch ca. 1.500 neue Maste ersetzt werden. Außerdem werden rund 6.000 Isolatoren eingebaut. Rund 60 Millionen Euro werden voraussichtlich für die Modernisierung der Oberleitung bereitgestellt. Die Arbeiten sollen im Jahr 2015 abgeschlossen sein.
Höhere Reisegeschwindigkeiten und leistungsstärkere Triebfahrzeuge machen den Umbau erforderlich. Die Oberleitung wird den heutigen Anforderungsstandards entsprechend angepasst. Gebaut wird "unter dem rollenden Rad". Ein Großteil der Arbeiten wird tagsüber ausgeführt. Zeitweise sind aber auch Arbeiten in der Nacht und am Wochenende erforderlich.
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DB komplettiert Bankenkonsortium für geplanten Börsengang
(26.08.) BERLIN - Die DB hat neben den bereits Ende Mai 2008 mandatierten Globalen Koordinatoren Deutsche Bank, Goldman Sachs, Morgan Stanley und UBS sowie der Dresdner Bank als Retail-Koordinator und Daiwa Securities die ABN Amro, Citi und Credit Suisse als Co-Lead-Manager des für Herbst 2008 geplanten Börsengangs beauftragt. Des Weiteren wurden BNP Paribas, Commerzbank, DZ Bank, Merrill Lynch und WestLB als Co-Manager in das Konsortium aufgenommen.
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Schlichtungsstelle Mobilität hilft 10000 mal weiter
(26.08.) BERLIN - Über 10000 Anfragen haben die Schlichtungsstelle Mobilität beim Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) seit ihrer Einrichtung im Dezember 2004 bis heute erreicht. Die Gründe für die Kontaktaufnahme sind vielfältig: Im Schienenverkehr sind Verspätungen, Fahrpreisnacherhebungen und Probleme mit der BahnCard die häufigsten Anlässe für Anfragen von Reisenden. Die unparteiische Schlichtungsstelle Mobilität informiert zu allen Fragen und vermittelt im Streitfall kostenlos zwischen Betroffenen und Verkehrsunternehmen, wenn es rund um Fernverkehrsreisen mit Bus, Bahn, Schiff oder Flugzeug zu Problemen kommt. Finanziert wird die Einrichtung vom Bundesverbraucherministerium.
Nach Ansicht des VCD habe sich der verkehrsträgerübergreifende Ansatz der Schlichtungsstelle Mobilität bestens bewährt. Dadurch hätten Verbraucher eine zentrale Anlaufstelle. Für die Schlichtungsarbeit im Öffentlichen Verkehr seien inzwischen fundierte Arbeitsgrundlagen entwickelt worden. Außerdem habe die Schlichtungsstelle Mobilität einen hohen Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit erlangt, wertvolle Kontakte zu Verkehrsunternehmen und anderen Institutionen geknüpft sowie fachliche Kompetenz aufgebaut. Auch sei die Einrichtung von der EU-Kommission in die Liste der empfohlenen Verbraucherorganisationen aufgenommen worden, da sie die geforderten Kriterien "Überparteilichkeit, Fachkompetenz, transparentes Verfahren und hohe Effizienz" vollständig erfülle. Zu den über 100 Unternehmen, die mit der Schlichtungsstelle Mobilität kooperieren, gehören beispielsweise die DB und namhafte Fluglinien wie KLM, Air France oder American Airlines.
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Modernisierung des Haltepunktes Baltersweiler
(26.08.) SAARBRÜCKEN - Mit einem ersten Spatenstich durch den Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes, Albert Hettrich, den Konzernbevollmächtigten der DB AG für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, Gerhard Schinner, und die Leiterin der DB Station&Service AG Regionalbereich Mitte, Susanne Kosinsky, haben am Montag offiziell die Bauarbeiten für die Modernisierung des Haltepunktes Baltersweiler begonnen.
Die zwei bisher unbefestigten und niedrigen Bahnsteige werden durch zwei neue und 140 Meter lange Bahnsteige mit einer komfortablen Einstiegshöhe von 55 Zentimetern ersetzt. Sie werden barrierefrei zugänglich sein, erhalten einen wettergeschützten Wartebereich, Informationsvitrinen, eine Lautsprechanlage und eine neue Beschilderung. Diese Maßnahme ist Bestandteil der Rahmenvereinbarung "Bahnhofs-entwicklungsprogramm Saarland" zwischen dem Saarland und der DB Station&Service AG. Die Investitionskosten in Höhe von 1,35 Millionen Euro werden weitestgehend aus Bundes- und Landesmitteln finanziert. Die neuen Bahnsteige sollen Anfang 2009 in Betrieb genommen werden.
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Rostock: Rabiater Autofahrer riskierte sein Leben
(26.08.) ROSTOCK - Am Sonntag Abend befuhr ein Autofahrer nach Angaben der Bundespolizei kurz vor Graal-Müritz einen unbeschrankten Bahnübergang, obwohl sich ein Zug näherte und der Autofahrer den Zug rechtzeitig wahrnahm. Da der Autofahrer augenscheinlich nicht die Fahrgeschwindigkeit verringerte, um vor dem Bahnübergang zu halten, leitete der Triebfahrzeugführer eine Schnellbremsung des Zuges ein. Zum Stehen kam der Zug erst ca. 10 Meter nach dem Bahnübergang. Der Zug und der PKW entgingen nur knapp einem Zusammenprall. Der Triebfahrzeugführer verließ den Zug, um die Sicherheit des Zuges zu überprüfen.
Der PKW-Fahrer hielt mit seinem Auto am Waldrand und begab sich zum Triebfahrzeugführer. Der Autofahrer erklärte laut Bundespolizei unmissverständlich und sehr deutlich, dass sein stark motorisiertes Auto sowieso schneller sei und den Bahnübergang vor dem herannahenden Zug alle mal passieren kann. Hierbei nahm der Autofahrer seine Jacke zur Seite und zeigte auf einen augenscheinlich waffenähnlichen Gegenstand an seinem Gürtel. Durch diese Einschüchterungen, Verbal und Optisch, zog sich der Triebfahrzeugführer sofort in seinen Zug zurück und fuhr weiter nach Graal-Müritz. Er informierte die Bundespolizei. Diese ermittelt jetzt gegen den Autofahrer wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Bedrohung und Nötigung.
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Kinder aus Tschernobyl fuhren mit der Panorama-Bahn
(26.08.) BERLIN - Seit dem 1. August, findet das Betreuungsferienlager für Kinder aus Tschernobyl, in der Nähe von Berlin statt. Das Ferienlager wird von ehrenamtlichen Helfern der Kampagne "Musik gegen Gewalt" betreut. Im Rahmen dieses Projektes ermöglichte die S-Bahn Berlin gestern für circa 30 Kinder eine Fahrt mit der Panorama-Bahn. Dazu gab es Erläuterungen und Anekdoten. Die Panorama-Bahn umrundete Berlin auf dem bekannten S-Bahn-Ring und fuhr direkt durch die Innenstadt. In jedem Fall wurde von der Schiene aus die Stadt auf eine außergewöhnliche und nicht alltägliche Weise präsentiert. Mit dabei war Theo Tintenklecks und verteilte kleine Geschenke. Den Kindern wurden weitere Einladungen zum Besuch öffentlicher Einrichtungen und auch Firmen in der Stadt Berlin gewährt.
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Lohndumping: GDL will DB verklagen
(25.08.) FRANKFURT/Main - Die Lokführergewerkschaft GDL wirft der DB vor, den Tarifvertrag für Lokführer durch Zeitarbeit zu unterlaufen. Der Konzern wolle bis zu tausend neue Lokführer entgegen früherer Zusagen "zu Niedriglöhnen und als Zeitarbeiter einstellen", sagte GDL-Vizechef Sven Grünwoldt der "Frankfurter Rundschau". "Das ist glattes Lohndumping und das werden wir nicht dulden", sagte der Gewerkschafter und kündigte an, die Gewerkschaft wolle die DB deswegen verklagen. Nach GDL-Angaben verdient ein Lokführer als Zeitarbeiter derzeit 7,50 Euro Grundlohn und inklusive aller Zulagen rund 12 Euro pro Stunde. Das seien fünf Euro und damit fast ein Drittel weniger als der Einstiegslohn im zu Beginn dieses Jahres geschlossenen Lokführer-Tarifvertrag.
Die DB wies die Vorwürfe zurück. Der Verdienst bei der DB Bahnservice sei "vergleichbar mit den Einstiegsgehältern in den anderen Konzernunternehmen", betonte DB-Sprecher Uwe Herz gegenüber der "Frankfurter Rundschau". Die Bezahlung liege zudem "erheblich über dem Niveau der Wettbewerber".
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"FTD": DB prüft Kauf von Hapag Lloyd
(25.08.) BERLIN - Die DB prüft nach Informationen der "Financial Times Deutschland" eine Übernahme des Touristik- und Schifffahrtskonzerns TUI. Bislang seien nur die Konzernspitzen mit den Plänen vertraut, berichtete die Zeitung. Hauptziel sei es, für die Containerschiff-Sparte Hapag-Lloyd eine "deutsche Lösung" zu finden. Die Konzernchefs wollen laut dem Medienbericht den Koalitionsausschuss am kommenden Montag abwarten, der die Bahn-Privatisierung absegnen soll. Erst anschließend solle Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eingeweiht und deren Unterstützung eingeholt werden, hieß es. Hartmut Mehdorn habe dem Übernahmeszenario zunächst skeptisch gegenübergestanden - anders als Bahn-Aufsichtsratschef Werner Müller.
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Fehlerhafte Abrechnungen bei Bahn-Tochter
(23.08.) BERLIN - Bei der DB-Speditionstochter Schenker in Belgien hat es über Jahre hinweg fehlerhafte Abrechnungen gegeben. Wolfgang Schaupensteiner, der bei der DB den Bereich Complianve führt, sagte: "Es geht dabei um den Verbleib von einem zweistelligen Millionen-Euro-Betrag über einen längeren Zeitraum, über den uns das Management in Antwerpen Erklärungen liefern muss." Offenbar sei versucht worden, Verluste zu schönen, hieß es aus Konzernkreisen. Im Zahlenwerk der DB Mobility Logistics AG, die Ende Oktober an die Börse gebracht werden soll, sei dieser Sachverhalt im 1. Halbjahr 2008 bereits vollständig berücksichtigt worden, betonte die DB. "Der entstandene Schaden trifft in keiner Weise unsere Kunden, sondern ist ausschließlich ein DB Schenker-interner Vorgang", sagte Norbert Bensel, als Chef von DB Schenker verantwortlich für das Ressort Transport und Logistik in der DB Mobility Logistics AG.
"Wir stehen für Null Toleranz – völlig unabhängig von Funktion, Status oder Position der Betroffenen im Unternehmen", so Bensel weiter. Für ihn zahlt sich jetzt die internationale Aufstellung des DB-Compliance-Bereichs aus: "Gemeinsam arbeiten wir effektiv auch über Landesgrenzen hinweg und sichern damit die Einhaltung der Regeln in unserem internationalen Logistikgeschäft." Die Bahn hat unter der Führung von Wolfgang Schaupensteiner ein 28-köpfiges Team aufgestellt, das sich mit der Verfolgung von Korruptionshinweisen beschäftigt und sich zugleich zunehmend auf Schulung der Mitarbeiter und damit auf Prävention spezialisiert. Um die Einhaltung der nationalen und internationalen Gesetze sowie der internen Regeln konzernweit sicherzustellen, bekommen alle Geschäftsfelder zusätzliche Compliance-Beauftragte. Schenker NV in Belgien zählt zu den kleineren Tochtergesellschaften der Schenker-Organisation. Mit 650 Mitarbeitern wird jährlich ein Umsatz von 242 Millionen Euro erwirtschaftet.
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Kosten-Nutzen-Analyse für die Verlängerung der Strecke Hennigsdorf - Velten
(23.08.) ROSTOCK - Derzeit finden neue Untersuchungen zur S-Bahn-Verlängerung Hennigsdorf - Velten statt, während zeitgleich die dafür nötigen Bahnhofsgestaltungsmöglichkeiten geprüft werden. Die Analyse basiert darauf, dass der Bahnhof so umgebaut wird, dass S- und Regionalbahnen mit möglichst günstigen Umsteigebeziehungen betrieben werden können. Die Kosten-Nutzen-Analyse liegt voraussichtlich im ersten Quartal 2009 vor.
Die Betrachtung des Umbaus des Bahnhofs Velten, der im Januar diesen Jahres beschlossen wurde, ist wirtschaftlich nur sinnvoll, wenn die mögliche S-Bahn Verlängerung mit einbezogen wird. Die DB und die Stadt Velten haben sich darauf verständigt, erst nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse den Bahnhofsumbau fortzuführen. Ein Ausbau in mehreren Schritten, mit der Option auf eine zukünftige Verlängerung, ist ebenfalls denkbar. Ein neues Zeitfenster für den Umbau kann noch nicht benannt werden.
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Schlag gegen Kabeldiebe an Bahnstrecken
(23.08.) BREMEN - Nach zahlreichen Diebstählen von Masterdungskabeln an Bahnstrecken sind der Bundespolizeiinspektion Bremen zwei Metalldiebe ins Netz gegangen. Die beiden Männer aus Bremen (54/47 Jahre) werden verdächtigt, in den letzten Wochen in rund 25 Fällen an Bahnstrecken im Großraum von Bremen Kabel und andere Metallgegenstände gestohlen zu haben. Es ist noch unklar, an wen sie ihre Beute verkauften und welchen Erlös sie dabei erzielten. Ob die Männer auch für die Erdungskabeldiebstähle an der Bahnstrecke zwischen Dörverden und Eystrup verantwortlich sind, wird geprüft. Am 13.03. musste die Bahnstrecke Hannover - Bremen während der Reparaturarbeiten stundenlang gesperrt werden. In der Folge verspäteten sich 108 Züge.
Die Bundespolizei kam den Dieben durch einen Einsatz der Polizei Bremen auf die Spur. Eine Streife war Mittwochnacht gegen 04:45 Uhr auf dem Weg zu einem anderen Einsatzort. Sie kam zufällig an der Bahnstrecke in Bremen-Hemelingen vorbei, als die Männer gerade 280 Meter Kupferkabel auf einen angemieteten Transporter aufluden. Die Diebe dachten wiederum, dass der Einsatz ihnen galt. Sie flüchteten zunächst unerkannt zu Fuß. Die Bundespolizeiinspektion Bremen übernahm zuständigkeitshalber die weiteren Ermittlungen. Über die Mietwagenfirma wurde die Identität des 54-Jährigen ermittelt.
Der Mann wurde schon am Mittwochmorgen nach seiner nächtlichen Flucht schlafend in seinem Bett angetroffen, als seine Wohnung durchsucht werden sollte. Weitere Spuren führten zur Identität seines 47-jährigen Komplizen. Beide sind wegen zahlreicher Diebstahlsdelikte polizeilich bekannt. Die Ermittlungen dauern an.
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(23.08.) KIEL - Am späten Donnerstag Abend gegen 22.45 Uhr kam es nach Angaben der Bundespolizei in Kiel im Bahnhof Pinneberg im Motorraum einer Lok der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) zu einem Brand. Der Lokführer koppelte umgehend die Personenwagen von der Lok ab und fuhr noch etwa 50 Meter weiter. Ein Turbolader hatte sich nach ersten Erkenntnissen stark erhitzt und den Brand ausgelöst. Das Fahrzeug schaltete sich automatisch ab; dadurch erlosch das Feuer eigenständig. Die alarmierte Feuerwehr kam nicht mehr zum Einsatz, die Fahrgäste wurden aus den Personenwagen evakuiert. Der Zug war auf der Fahrt von Hamburg-Altona nach Husum. Es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Verletzt wurde niemand. Die beschädigte Lok und die Personenwagen wurden gegen 01.18 Uhr durch eine Ersatzlok nach Hamburg geschleppt. Vor Ort waren der Notfallmanager der DB AG, Bundes- und Landespolizei, RTW, ein Löschzug der Feuerwehr.
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Termine für die Görlitzer Bahn fest im Blick
(23.08.) BERLIN - Bis zum 25. Oktober bleibt nicht mehr viel Zeit: Ab diesem Termin
plant die DB, zwei neue S-Bahnbrücken über die Baumschulenstraße einzuhängen.
Zwei weitere Brücken sind Teil der neuen Bahnsteige, die an beiden Straßenseiten
Zugänge haben. Der Rohbau für den neuen Eingangsbereich des Bahnhofs und für die
Brücken ist für diesen wichtigen Meilenstein Voraussetzung. Nachdem der
nördliche Teil bereits fertig ist, beginnen nun die Arbeiten für das südliche
Rahmenbauwerk - Termin der Fertigstellung: Anfang Oktober. Für die neuen
S-Bahnbrücken über den Britzer Verbindungskanal werden gegenwärtig die
Widerlager aufgebaut. Anfang November dieses Jahres erfolgt der Einschub. In
Adlershof hat der Abbruch des alten Personentunnels begonnen. Der Nördliche
Zugangsbereich wird zur Zeit fertig gestellt, ebenso die Bahnsteigkanten der
neuen Bahnsteige gesetzt. Der Streckenabschnitt zwischen Grünau und Königs
Wusterhausen erhält gegenwärtig neue Signaltechnik. Am 16. März 2009 wird hier
ein weiteres Elektronisches Stellwerk in Betrieb gehen, die Alttechnik geht
außer Betrieb. Mit Beginn im Jahre 2009 wird Elektronische Stellwerkstechnik
auch im Abschnitt Flughafen Berlin Schönefeld - Treptower Park errichtet.
Am 12. Juli 2006 hatten Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung des
Landes Berlin, Dr. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick und
Ingulf Leuschel den 1. Spatenstich für das umfangreiche Vorhaben gesetzt.
Ingesamt stehen bis 2013 rund 350 Millionen Euro für die Grunderneuerung der
S-Bahnstrecken zwischen Treptower Park und den Stationen Spindlersfeld,
Schönefeld und Königs Wusterhausen zur Verfügung. Die Baumaßnahmen umfassen die
Erneuerung von sieben Brücken, darunter über die Baumschulenstraße mit vier
Überbauten, den Britzer Verbindungskanal, die Rixdorfer Straße, den
Straßenbahntunnel Schöneweide, den Sterndamm mit vier S- und zwei
Fernbahnüberbauten, der Eisenbahnüberführung Rudower Chaussee S-und F-Bahn sowie
die Teltowkanalbrücke. Umgebaut und modernisiert werden die Stationen
Baumschulenweg, Schöneweide, Adlershof und Wildau. In den Abschnitten
Baumschulenweg - Schöneweide / Schöneweide - Grünauer Kreuz / Grünauer Kreuz -
Schönefeld werden Schotter und Gleise erneuert. Damit kann die
Streckengeschwindigkeit von heute 80 auf 100 km/h erhöht.
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Gemeinsame Planung für Bahnstrecke und Autobahn
(22.08.) FRANKFURT/Main - Die DB und die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung haben vereinbart, den Neubau der Bahnstrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar und den sechsspurigen Ausbau der A67 zwischen dem Darmstädter Kreuz und Einhausen gemeinsam zu planen. Die wichtigsten Ziele der Vereinbarung sind, die Eingriffe in die Natur so gering wie möglich zu halten und Kosten zu sparen. Für die Durchführung der notwendigen Planfeststellungsverfahren ist die DB zuständig. Die Einleitung des ersten Verfahrens für den nördlichsten Bereich ist für Mai 2009 vorgesehen.
Die Vorteile dieses gemeinsamen Vorgehens liegen auf der Hand. So kann der Flächenverbrauch für den Bau von Straße und Bahnlinie deutlich verringert werden, da beide Verkehrswege so dicht wie technisch möglich nebeneinander verlaufen sollen. Normalerweise muss ein Regelabstand von mindestens 20 Metern vorhanden sein, bei diesem Bauvorhaben allerdings darf der Abstand in Schutzgebieten auf vier Meter reduziert werden. In diesen Bereichen gewährt eine entsprechend ausgebildete Wand die Sicherheit zwischen Autobahn und Schiene.
Weiter ist vorgesehen, die Schallschutzmaßnahmen für Eisenbahnstrecke und Autobahn eng zu verzahnen, um so einen optimalen Schutz für die Anwohner zu erreichen. Neben den Vorteilen für Mensch und Umwelt hilft die Vereinbarung auch Kosten zu sparen. Aufgrund der geplanten gleichzeitigen Ausführung konzentrieren sich die Baumaßnahmen auf einen vergleichsweise kurzen Zeitraum. Eine gemeinsame Nutzung der Baustraßen sowie der Abstellflächen für Baumaterial und Maschinen ermöglicht es zudem, die Baumaßnahmen schneller und effizienter abzuwickeln. Durch die Planung aus einer Hand und dem späteren gemeinsamen Bau wird die Führung der Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar entlang der A67 ermöglicht.
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Aktionärsschützer fordern späteren Börsengang der DB
(22.08.) DORTMUND - Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hat die DB aufgefordert, ihren Börsengang um mindestens ein halbes Jahr zu verschieben. "Ein kluger Börsengang sollte in einem guten Umfeld vollzogen werden - das ist nicht da", sagte DSW-Hauptgeschäftsführer Ulrich Hocker den "Ruhr Nachrichten". Nach wie vor sei die Stimmung auf den Kapitalmärkten schlecht. "Im Frühjahr könnte das besser sein". Bei einem besseren Umfeld seien höhere Einnahmen und eine bessere Kursentwicklung zu erwarten.
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Trotz hoher Energiepreise hält InterConnex an Sparpreisen fest
(22.08.) BERLIN - Veolia Verkehr plant keine Preiserhöhungen für InterConnex Leipzig - Berlin - Warnemünde und möchte die günstigen Preise so lange wie möglich halten. "Die steigenden Energiekosten sind auch für uns eine große Herausforderung. Wir hoffen jedoch, dass wir dadurch zusätzliche Einnahmen erzielen, dass auf Grund hoher Benzinpreise mehr Fahrgäste unser günstiges Angebot nutzen und vom Auto auf die Bahn umsteigen", erklärt Andreas Winter, Produktmanager des InterConnex.
Die Super-Spartickets gibt es weiterhin über das Internetportal www.interconnex.com ab 12 Euro. Die Tickets gelten für eine einfache Fahrt zwischen Leipzig und Berlin oder zwischen Berlin und Rostock/Warnemünde. Fahrscheine für die gesamte Strecke von Warnemünde/Rostock nach Leipzig oder umgekehrt erhält man schon für 21 Euro. Die InterConnex-Idee "Guter Service und günstiger Preis" scheint nach Darstellung des Unternehmens aufzugehen: "Im ersten Halbjahr 2008 reisten zwischen Berlin und Leipzig rund 59 Prozent mehr Fahrgäste mit uns als im Vorjahr. Auch auf der gesamten Strecke ist eine positive Entwicklung spürbar", so Winter. Auf Grund der hohen Nachfrage in den Sommerferien wurden die Kapazitäten sogar erhöht. Mit acht statt sechs Wagen ist der Zug im August unterwegs. "Die Fahrgäste nehmen das erweiterte Platzangebot dankbar an. Das hat uns in unseren Bemühungen bestätigt und gezeigt, dass wir mit dem InterConnex auf dem richtigen Weg sind", so Winter.
InterConnex ist das Fernverkehrsangebot der Veolia Verkehr GmbH zwischen Leipzig, Berlin und Rostock/Warnemünde. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.interconnex.com oder an der Service-Hotline unter 01805 101616.
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Beinahe-Kollision zwischen Regionalzug und Güterzug in Hessen
(21.08.) HANAU - Am Dienstag Nachmittag ist es nach Angaben der Bundespolizei in Hessen beinahe zu einer Kollision zwischen einem Regionalzug der Hessischen Landesbahn und einem Güterzug gekommen. Nach bisherigem Erkenntnisstand fuhr der Regionalzug in ein Gleis ein, auf dem bereits ein Güterzug herannahte. Der Triebfahrzeugführer des Güterzuges konnte seinen Zug jedoch noch rechtzeitig vor dem Personenzug zum Stehen bringen. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Die ca. 50 Fahrgäste des Personenzuges wurden aus dem Zug evakuiert und mit einem Ersatzzug nach Friedberg gebracht. Die Strecke zwischen Hanau und Friedberg war bis kurz nach 19:00 Uhr gesperrt. Es kam zu Verspätungen im Reiseverkehr. Die Ermittlungen der Bundespolizei zu Ursache und genauem Hergang des Vorfalles dauern an.
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Bombardier erhält Lok-Auftrag im Wert von 330 Millionen Euro
(21.08.) BERLIN - Bombardier Transportation hat zwei Verträge zur Lieferung von insgesamt 46 Hybrid-Personenzuglokomotiven unterzeichnet. Kunden sind die New Jersey Transit Corporation (NJ TRANSIT) und die Agence Metropolitaine de Transport (AMT) in Montreal. Der NJ-Auftrag mit einem Volumen von ca. 178 Millionen Euro umfasst die Lieferung von 26 Hybrid-Lokomotiven und beinhaltet eine Option auf 63 weitere Lokomotiven. Der Auftrag von AMT sieht die Lieferung von 20 Lokomotiven vor und hat einen Gesamtwert von ca. 152 Millionen Euro. Der Vertrag mit AMT beinhaltet ebenfalls eine Option auf zehn weitere Lokomotiven. Gebaut werden die Lokomotiven für beide Aufträge an Bombardier-Fertigungsstandorten in Deutschland und Polen. Die Auslieferung an die Kunden soll 2011 beginnen.
Die neuen Hybrid-Lokomotiven können wahlweise mit Dieselmotoren oder mit Wechselstrom aus einer Oberleitung betrieben werden. Dies ist eine Technologie, die es in dieser Form in Nordamerika noch nicht gegeben hat. Dank der flexiblen Antriebstechnik können die Lokomotiven auf den gesamten, nur teilweise elektrifizierten Netzen von NJ TRANSIT bzw. AMT betrieben werden. Die Hybrid-Lokomotiven sind eine Weiterentwicklung der bewährten Elektrolokomotive ALP-46, die bei NJ TRANSIT seit 2002 erfolgreich im Einsatz ist. Die neuen Lokomotiven sind mit der zuverlässigen BOMBARDIER MITRAC Antriebs- und Steuerungstechnik ausgestattet. Neben dem hohen Leistungsvermögen bietet MITRAC intelligente Funktionen wie Ferndiagnosesysteme und ein optimiertes Traktionskontrollsystem für bessere Traktion und Zugleistung.
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Baubeginn für moderne Zugwaschanlage im Werk Erfurt
(21.08.) ERFURT - Mit der symbolischen Grundsteinlegung begann am Mittwoch offiziell der Bau einer modernen Außenreinigungsanlage für alle Fahrzeuge des Schienenpersonennahverkehrs der DB Regio AG in Thüringen. In einer Bauzeit von neun Monaten soll hier eine rund 128 Meter lange, eingleisige Waschhalle mit dazugehörigem Funktionsgebäude entstehen. Die Investitionen in Höhe von 6,5 Millionen Euro werden mit vier Millionen Euro durch den Freistaat Thüringen gefördert.
Die Anlage besteht aus vier voneinander unabhängigen Waschwagen mit Waschbürsten, die wie ein Werkzeugmaschinen-Roboter gesteuert, alle Flächen gleichmäßig reinigt. Alle Maschinenbewegungen sind auf Monitoren im Maßstab 1:100 visualisiert und der Bediener kann aus seinem Steuerraum die komplette Wäsche verfolgen. Das System besitzt ein Fernwartungsmodul, über das der Bediener online durch den Hersteller unterstützt werden kann.
Zu den technischen Höhepunkten zählt die automatische Erkennung der zu waschenden Züge durch Laserscanner für die Kontur und Distanzlaser für die Position. Der Bediener gibt nur noch Zusatzinformationen ein, wie zum Beispiel das Vorkühlen bei hohen Außentemperaturen oder eine zusätzliche zweite Frontwäsche bei sehr starken Verschmutzungen. Die Anlage wäscht dann vollautomatisch. In der neuen Außenreinigungsanlage ist die maschinelle Fahrzeugreinigung für alle Fahrzeuge des Verkehrsbetriebes Thüringen vorgesehen. 27 Fahrzeuge der Baureihe VT 612, 18 Fahrzeuge der Baureihe VT 641, 43 Fahrzeuge der Baureihe VT 642 sowie 22 elektrische Lokomotiven und 44 Reisezugwagen sind in Thüringen im Einsatz.
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Haltepunkt Calw erhält neuen Bahnsteig
(21.08.) STUTTGART - Bis Ende Oktober modernisiert die DB den Bahnsteig am Haltepunkt Calw auf der Nagoldtalbahn. Um den Reisenden künftig einen bequemen und barrierefreien Zugang zu den Zügen der Kulturbahn zu ermöglichen, wird der Bahnsteig um 14 Meter Richtung Nagold verlängert und durchgehend auf 55 Zentimeter erhöht. In dem Zusammenhang müssen auch die Brüstungen und bestehenden Geländer angepasst werden. Zudem wird der Bahnsteig mit einem Blindenleitsystem ausgestattet. Bereits im Vorfeld der eigentlichen Umbauten wurden die Glasscheiben der bestehenden Überdachung erneuert. Insgesamt werden rund 430 000 Euro in die Modernisierung des Bahnsteigs am Haltepunkt Calw investiert. Während der Umbauzeit muss mit Behinderungen und zeitweise mit einem längeren Fußweg von und zu den Gleisen gerechnet werden. Der Umbau findet in den Nachtstunden statt. Die DB bittet Anwohner und Fahrgäste um Verständnis.
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Baumängel am neuen S-Bahn-Haltepunkt Zeilsheim werden beseitigt
(21.08.) FRANKFURT/Main - Im Mai 2007 ging die neue S-Bahn-Station Frankfurt-Zeilsheim in Betrieb. Weil einige der eingebauten Bahnsteigelemente Mängel aufweisen, werden sie an vier Wochenenden im September ausgetauscht. Die vorbereitenden Arbeiten beginnen bereits am 25. August. Die beiden Bahnsteige in Zeilsheim bestehen aus insgesamt 70 Fertigteilelementen. Ein Element hat eine Fläche von drei mal sechs Metern, ist an der Bahnsteigkante rund einen Meter hoch und wiegt ca. 15 Tonnen. Kurz nach dem Einbau der Bahnsteigplatten stellte die Bahn bei ihrer Qualitätskontrolle fest, dass 34 Elemente Mängel aufweisen. In Abstimmung mit der Stadt Frankfurt, welche die neue Station in Auftrag gegeben hatte, entschied man sich, die Station zunächst in Betrieb zu nehmen, und der Baufirma nachträglich Gelegenheit zum Austausch der Platten zu geben. Es fallen weder für die Stadt Frankfurt noch für die Bahn Kosten an.
Ab 25. August wird zunächst ein Teil der Bahnsteigausstattung abgebaut. Der eigentliche Austausch der 34 Bahnsteigelemente findet dann an den vier Septemberwochenenden jeweils von Freitagabend 21 Uhr bis zum Betriebsbeginn am Montagmorgen statt. An diesen Wochenenden steht zum Ein- und Aussteigen jeweils nur ein Bahnsteig zur Verfügung. Die Arbeiten wurden gezielt auf die Wochenenden gelegt, weil dann weniger Fahrgäste mit der S-Bahn unterwegs sind.
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(20.08.) STUTTGART - Das Bahnprojekt "Stuttgart 21" wird teurer als bisher geplant. Was Kritiker bislang stets als Argument gegen die Realisierung anführten, wurde nun auch offiziell von der Landesregierung Baden-Württembergs bestätigt. Jüngsten Angaben zufolge soll das Projekt, das die Tieferlegung des Hauptbahnhofs Stuttgarts und die Neuordnung des Bahnknotenpunkts Stuttgarts umfasst, 3,076 Milliarden Euro kosten und damit rund 265 Millionen Euro mehr als bislang dargestellt. Ministerpräsident Günther Oettinger und Innenminister Heribert Rech begründeten dies am Dienstag in Stuttgart mit einer geschätzten Baupreissteigerung von jährlich 1,5 Prozent bis zum Jahr 2016. Die Steigerung werde in der Finanzierungsvereinbarung berücksichtigt, die Ende Oktober unterzeichnet werden soll.
Gleichzeitig wies Oettinger Behauptungen zurück, es könne zu weit höheren Kostensteigerungen kommen. Er verband dies mit ungewöhnlich scharfer Kritik an den Gegnern des Großprojekts. "Diese emotionale, aggressive und unseriöse Art nehme ich nicht mehr hin", betonte der Regierungschef. Die Projektpartner, darunter Land, Bund und Bahn, würden mit ihrem "guten Namen" dafür eintreten, dass das Bauvorhaben "auf soliden Beinen" stehe. Die Kostenkalkulation sei "sachlich begründet und einhaltbar".
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Kritik an geplanter Preiserhöhung
(20.08.) BERLIN - Die von DB-Chef Hartmut Mehdorn am Montag angekündigte Fahrpreiserhöhung ist von Politikern und Verbänden scharf kritisiert worden. Die Halbjahresergebnisse des Konzerns seien "so gut, dass die Mehrkosten erst einmal hätten aufgefangen werden können", sagte der Vorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Karl-Peter Neumann. Als "übelste Abzocke" bezeichnete Grünen-Fraktionschef Fritz Kuhn die Pläne. Die Lokführergewerkschaft GDL kritisierte die Begründung des Preisschritts. Die DB hatte nämlich neben gestiegenen Energiekosten auf die hohen Tarifabschlüsse angeführt. FDP-Verkehrspolitiker Horst Friedrich kritisierte den Zeitpunkt der Ankündigung. Die DB müsse die Erhöhung angesichts ihres guten Ergebnisses besser begründen.
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee verteidigte die Pläne der DB dagegen. Zwar schmerzten solche Preiserhöhungen immer. Die DB arbeite aber "streng wirtschaftlich", die Fahrpreiserhöhungen seien daher "nötig". Der Minister erinnerte daran, dass die Bahn vor ihrer Privatisierung große Defizite angehäuft habe. Inzwischen sei sie ein erfolgreiches Unternehmen.
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DB Training eröffnet neues Trainingszentrum in Rostock
(20.08.) ROSTOCK - Vor kurzem zog DB Training mit seinem Trainingszentrum in neue Räumlichkeiten in Rostock. In zentraler Lage, nur 100 m von Hauptbahnhof entfernt, liegen die Seminarräume sowie der Verwaltungstrakt. Bei der Ausstattung der Seminarräume wurde auf moderne Tagungstechnik hohen Wert gelegt. Die Teilnehmer sollen in Rostock eine optimale Lern- und Arbeitsatmosphäre vorfinden. "Mit Eröffnung dieses Trainingzentrums zeigen wir auch weiterhin Präsenz in Mecklenburg-Vorpommern", so Stefan Riese, Leiter von DB Training am 19. August 2008 bei der offiziellen Schlüsselübergabe. "Schwerpunkt in Rostock sind Seminare zu technischen Themen rund um den Mobilitäts- und Logistikmarkt. Weiterhin unterhält DB Training in Rostock eine Ausbildungswerkstatt für die gewerblich-technische Berufsausbildung."
DB Training ist der Qualifizierungs- und Beratungsanbieter der DB. Bundesweit mit 70 Standorten vertreten, qualifiziert DB Training jährlich über 230.000 Teilnehmer: Diese kommen sowohl aus dem Bahnkonzern als auch aus Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen. Das Leistungsspektrum umfasst die qualifizierte Unternehmensberatung rund um Prozess- und Qualitätsmanagement, Consulting im internationalen Verkehrsmarkt sowie ein umfassendes Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebot.
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(19.08.) BERLIN - Die DB erhöht zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember erneut ihre Fahrpreise. Das wurde am Rande der Vorstellung der Halbjahresbilanz des Unternehmens am Montag in Berlin bekannt. Als Gründe führte DB-Chef Hartmut Mehdorn die drastisch gestiegenen Energiekosten sowie die höheren Personalkosten aufgrund der Tarifabschlüsse mit den Gewerkschaften an. Einzelheiten zu den Preiserhöhungen nannte Mehdorn nicht. Sie sollen im September vorgestellt werden. Nach Medienberichten sollen die Preise durchschnittlich um 3,2 Prozent steigen.
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DB: Umsatz und Gewinn gestiegen
(19.08.) FRANKFURT/Main - Die DB hat am Montag ihre Halbjahresbilanz vorgestellt. Wie DB-Chef Hartmut Mehdorn in Frankfurt am Main mitteilte, kletterten die Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,2 Prozent auf 16,6 Milliarden Euro, der Gewinn stieg um 7,1 Prozent auf 874 Millionen Euro. Noch nie seien so viele Menschen mit der Bahn gefahren, wie in den ersten sechs Monaten 2008. Die Zahl der Fahrgäste habe im ersten Halbjahr um gut drei Prozent auf 941 Millionen zugenommen. Pro Tag seien damit im Schnitt 5,2 Millionen Menschen befördert worden, sagte Mehdorn. Für das Umsatzwachstum waren vor allem die Geschäftsfelder Gütertransport und Fernverkehr verantwortlich.
Die DB sieht sich damit fit für die Börse. Wann genau der Börsengang geplant sei oder welchen Mindesterlös die Bahn für den Verkauf der 24,9 Prozent anstrebe, ließ Mehdorn abre offen. Trotz der eingetrübten Konjunkturaussichten zeigte sich der Bahnchef zuversichtlich, einen Börsengang "zu ordentlichen Werten" zu erreichen.
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Zusätzliche Züge zur "Lütte Sail Bremerhaven"
(19.08.) HANNOVER - Eine bequeme Anreise bietet die DB allen Besuchern der "Lütte Sail Bremerhaven". Vom 27. bis 31. August 2008 fahren zusätzliche Regional-Expresszüge von Bremen nach Bremerhaven und zusätzliche Regionalbahnen von Cuxhaven nach Bremerhaven. Alle gültigen Fahrkarten des Regelverkehrs werden in den zusätzlichen Zügen anerkannt, so auch das Niedersachsen-Ticket für bis zu fünf Personen, für 27 Euro am Automaten oder im Internet (29 Euro im Reisezentrum) oder das Niedersachsen-Ticket Single, für19 Euro am Automaten oder im Internet (21 Euro im Reisezentrum). Weitere Informationen zu den Fahrplänen sind im Internet unter www.bahn.de erhältlich.
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Verkehrsangebot zur Games Convention erweitert
(19.08.) LEIPZIG - Der Verkehrsbetrieb Mitteldeutschland der DB Regio AG ist auf den
zu erwartenden Besucheransturm zur Games Convention vorbereitet. Vom Messebeginn
am 21. August bis zum Sonntag, 24. August, werden zahlreiche Regionalzüge auf
den Strecken nach Leipzig beziehungsweise zum Haltepunkt "Leipzig Messe" mit
zusätzlichen Fahrzeugen verstärkt, um das Platzangebot zu erhöhen. Auf der Linie
Halle (Saale) Hauptbahnhof - Leipzig/Halle Flughafen - Leipzig Messe - Leipzig
Hauptbahnhof fahren die Regional-Express-Züge mit fünf Doppelstockwagen im
30-Minuten-Takt. Üblicherweise ist diese Linie mit drei Doppelstockwagen im
Ein-Stunden-Takt zwischen beiden Universitätsstädten unterwegs.
Das Messegelände ist über den Haltepunkt "Leipzig Messe" erreichbar. Station
machen dort der Regional-Express Leipzig - Halle (Saale) sowie die
Regionalbahnen Leipzig - Dessau und Leipzig -Lutherstadt Wittenberg. Die
Fahrzeit zwischen Leipzig Hauptbahnhof bis zum Haltepunkt "Leipzig Messe"
beträgt nur sechs Minuten, vom Bahnhof "Leipzig/Halle Flughafen" sind Aussteller
und Besucher in nur acht Minuten am Messegelände. Da die Eintrittskarten zum
Besuch der Games Convention auch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im
Bereich des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes beinhalten, ist die An- und
Abreise besonders günstig. Nähere Informationen gibt es unter
www.bahn.de/sachsen.
Zwei Party-Sonderzüge bringen Spielebegeisterte am 21. August aus Köln und am
23. August aus München zur Games Convention. Im Pauschalpreis zwischen 56 und 79
Euro, der nach Einstiegsbahnhöfen gestaffelt ist, sind die Hin- und Rückfahrt,
ein bewirtschafteter Bordclub (Diskowagen) mit DJ und Party, der Eintritt zur
Games Convention sowie eine Reiseleitung enthalten. Weitere Informationen zu
Fahrpreisen, Fahrtstrecke und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter
www.bahn.de
oder www.gc-germany.com.
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"Tagesspiegel": Verschiebung des Bahn-Börsengangs auf 2009 ist vom Tisch
(18.08.) BERLIN - Die DB will offenbar trotz des schwankenden Finanzmarktumfelds auf jeden Fall noch in diesem Jahr an die Börse. Das erfuhr der "Tagesspiegel" (Samstagausgabe) aus Unternehmenskreisen. "Die Frage einer Verschiebung stellt sich nicht mehr", hieß es dort. Das Interesse institutioneller Anleger an der Bahn-Aktie, vor allem aus dem Ausland, sei größer als erwartet. Auf der Suche nach potenziellen Investoren waren Bahn-Vorstandschef Hartmut Mehdorn und sein Finanzvorstand Diethelm Sack kürzlich in Asien unterwegs. "Es gab ein Riesen-Interesse auf der Roadshow", hieß es nun im Bahn-Umfeld. Mehdorn und Sack hätten die starke Stellung der Bahn auf dem europäischen Markt herausgestellt und über steigende Fahrgastzahlen und Gütermengen in den Zügen berichtet. Die Zahlen des Konzerns zum ersten Halbjahr will Mehdorn am heutigen Montag in Frankfurt am Main erläutern.
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Bahn modernisiert Bahnhof Michelstadt
(18.08.) FRANKFURT/Main - Die DB hat in der vergangenen Woche mit der Modernisierung der Verkehrsstation am Bahnhof Michelstadt begonnen. Im ersten Bauabschnitt wird der Hausbahnsteig an Gleis 1 zurückgebaut und durch einen neuen 120 Meter langen und 55 Zentimeter hohen Bahnsteig ersetzt. Er erhält eine neue Bahnsteigausstattung und Blindenleitstreifen. Für die Dauer der Umbauarbeiten steigen die Fahrgäste in beiden Fahrtrichtungen am Mittelbahnsteig ein und aus. Der Fahrdienstleiter sichert das Überschreiten der Gleise. Die erste Bauphase soll bis zum Ende der Herbstferien abgeschlossen sein.
Voraussetzung für den zweiten Bauabschnitt ist der Anschluss des Streckenabschnittes Groß-Umstadt Wiebelsbach - Eberbach an die elektronische Stellwerkstechnik, die in den Herbstferien stattfindet. Die bis dahin noch benötigten Drahtzugleitungen zu den Weichen und Signalen auf der Ostseite der Gleise können zurückgebaut werden. An ihrer Stelle errichtet die DB einen komplett neuen Außenbahnsteig mit den gleichen Maßen und der Ausstattung wie der Hausbahnsteig. Um die beiden Bahnsteige miteinander zu verbinden, baut die Bahn im Auftrag der Stadt eine Fußgängerbrücke. Ein Überschreiten der Gleise ist danach nicht mehr notwendig und auch nicht zulässig. Im dritten Bauabschnitt wird der bestehende Mittelbahnsteig komplett zurückgebaut. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für Mitte 2009 vorgesehen.
Gleichzeitig erhält der Bahnübergang der Bundesstraße 47 eine neue Schrankenanlage. Derzeit wird der Bahnübergang vom Fahrdienstleiter im Stellwerk am Bahnhof Michelstadt aus überwacht. Mit der Einführung der elektronischen Stellwerkstechnik werden die Weichen und Signale von Groß-Umstadt Wiebelsbach aus gesteuert. Die Sicherungstechnik am Bahnübergang wird bis dahin angepasst. Anstelle der Vollschranken wird der Bahnübergang mit Halbschranken ausgestattet. Weil die Autofahrer den Bahnübergang nach Schließen der Schranken noch verlassen können, ist eine sogenannte Gleisfreimeldung durch den Fahrdienstleiter nicht mehr erforderlich.
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"Klasse unterwegs" mit neuen Tipps zum Schulbeginn
(18.08.) LEIPZIG - Passend zum Start des Schuljahres in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es von "Klasse unterwegs", dem Schulprojekt der DB, neue Empfehlungslisten für die drei Bundesländer mit individuellen Tipps für Klassenausflüge und Projekttage. Die praktischen Planungsratgeber kommen jetzt druckfrisch in rund 1.200 Schulen Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens an. Abgestimmt auf die jeweiligen Unterrichtsfächer, präsentieren die Listen geeignete regionale Ausflugsziele. Darüber hinaus enthalten sie Informationen speziell für Lehrerinnen und Lehrer. Exkursionen zum Kennenlernen der eigenen Heimat sind fester Bestandteil des Lehrplanes. "Die Bahn bietet Schulen mit diesem Projekt eine spannende Kombination aus Bildung und Spaß an, die zum Entdecken der drei Länder einlädt", so Stephan Georg Wigger, Sprecher des Verkehrsbetriebes Mitteldeutschland bei der DB Regio AG. Allein in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen mehr als 160 Kooperationspartner für Schulausflüge bereit.
Schulklassen bereisen Mitteldeutschland mit Nahverkehrszügen von DB Regio äußerst preiswert. Möglich macht es das Sachsen-, Sachsen-Anhalt- oder Thüringen-Ticket zum Preis von 27 Euro. Ab 5,40 Euro pro Schüler oder Lehrer und Tag können Schulklassen alle drei Länder bequem im Zug entdecken. Außerdem gelten die Tickets in Bussen und Bahnen weiterer Verkehrsunternehmen sowie in den Verkehrsverbünden ZVON, VMV, VVV und VMT. Zusätzliches Highlight: Die Länder-Tickets lassen sich auf Kommissionsbasis erwerben. Somit sind die Tickets immer in der benötigten Menge im Schulsekretariat vorrätig. Am Jahresende werden nur die Länder-Tickets bezahlt, die auch tatsächlich verbraucht wurden.
Weitere Informationen zu den Kooperationspartnern von "Klasse unterwegs" erhalten Lehrerinnen und Lehrer im Internet unter www.bahn.de/klasse-unterwegs, per E-Mail (klasse-unterwegs@bahn.de) oder über das Infotelefon.
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GEFCO transportiert Lokomotive nach Liberia
(18.08.) HAMBURG - GEFCO Overseas in Hamburg hat Mitte Juni eine alte 440 PS starke Diesellokomotive der Firma Krupp Industriebau aus dem Ruhrgebiet in die liberianische Hauptstadt Monrovia transportiert. Wie es in einer jetzt veröffentlichten Pressemitteilung heißt, wurde die 48 Tonnen schwere Lok zunächst per Binnenschiff von Duisburg nach Antwerpen befördert. Dort wurde die Lok mit der Baureihennummer 3647 auf einen so genannten Mafi-Cargotrailer (spezieller Frachtanhänger) umgeladen und anschließend auf der MS "Eurocargo Africa" zu ihrem Zielort verschifft.
Der Transport außergewöhnlicher Güter ist ein Teil des Portfolios der GEFCO Overseas, das wir unseren Kunden weltweit anbieten", so Kai Längert, Leiter der Abteilung Luft- und Seefracht bei GEFCO Deutschland. "Wir waren äußerst zufrieden mit dem reibungslosen Ablauf der gesamten Transportkette", meint der Geschäftsführer der in Madrid (Spanien) ansässigen Firma Monshasa Export, Harald Aselmann. "Die nächste Beförderung einer unserer Lokomotiven mit GEFCO ist bereits in Planung.
Die GEFCO Deutschland GmbH (Mörfelden-Walldorf) ist eine 100-prozentige Tochter der international agierenden GEFCO-Gruppe mit Sitz in Paris. GEFCO gehört zu den zehn führenden europäischen Transport- und Logistikunternehmen. Die Gruppe hat 400 Niederlassungen in mehr als 100 Ländern und erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro. GEFCO verfügt über einen hohen Qualitätsstandard und ist als erster Logistikdienstleister in Europa nach ISO 9001 zertifiziert worden. Der Geschäftsbereich Luft- und Seefracht ist in Bremen, Hamburg und am Standort Frankfurt/Main angesiedelt.
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Weichenbauarbeiten im Bahnhof Schwelm
(18.08.) DÜSSELDORF - Die DB führt vom 18. bis zum 20. August im Bahnhof Schwelm Weichenarbeiten durch. Dadurch werden Gleissperrungen und besondere Fahrplanmaßnahmen erforderlich. Züge der S-Bahn-Linie S8 fallen am Dienstag, dem 19. August und am Mittwoch, dem 20. August zwischen Hagen und Gevelsberg aus und verkehren stattdessen über das Ferngleis. Als Ersatz fährt ein Taxi von Gevelsberg Hbf nach Schwelm. Dort wartet die S8 und fährt mit ca. 9 Minuten Verspätung weiter nach Wuppertal-Oberbarmen.
Die Kunden der Bahn werden durch Lautsprecherdurchsagen in den Zügen und auf den Bahnsteigen sowie durch besondere Fahrplanaushänge über die Änderungen im Zugverkehr informiert. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten bzw. unter der Rufnummer 0800-5996655 (kostenlos, Tag und Nacht). Für Handy-, PDA- oder Smartphonebesitzer stehen Informationen auch unter bauarbeiten.bahn.de/mobile zur Verfügung.
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"SZ": Mehdorn attackiert Eisenbahnbundesamt
(16.08.) BERLIN - Im Zusammenhang mit den Problemen bei den Radsätzen an den ICE-3-Zügen wird der Ton zwischen der DB und dem Eisenbahnbundesamt (EBA) einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge rauer. Demnach wirft DB-Chef Hartmut Mehdorn in einem Brief an Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee dem EBA vor, sich "seit etwa einem Jahr" in Sicherheitsfragen "dem bis dahin weitgehend sachlichen und ausgewogenen Dialog mit der Deutschen Bahn" immer häufiger zu verschließen "und stattdessen Schlagzeilen in der Öffentlichkeit zu produzieren". Die Bahn habe den Eindruck, dass das EBA "unter Einforderung unverhältnismäßig hoher Sicherheitserwartungen sowie Androhung noch weitergehender Maßnahmen - bis hin zu faktischen Flottenstillegungen Anforderungen im Sinne eines restrisikolosen Eisenbahnbetriebs" stelle, die "unverhältnismäßig und mit erheblichen Einschränkungen" für die Bahnkunden verbunden seien. Diese Vorgehensweise werde begleitet "von einer unsachlichen Verschärfung der Tonalität bis hin zu verbalen Entgleisungen mit zum Teil ehrverletzendem Charakter", zitierte die "SZ" aus dem Brief.
Unterdessen hat die DB am Freitag dementiert, dass sie wegen Problemen mit dem ICE-3 den planmäßigen Verkehr nicht mehr aufrechterhalten könne. Das Unternehmen reagierte damit auf einen Bericht des "Hessischen Rundfunks", wonach zur Zeit ein TGV täglich eine sonst von ICE-3-Zügen gefahrene Verbindung Frankfurt - Paris übernehme. Ein Sprecher betonte, dies sei schon länger vereinbart. Der Zug ersetze bis Ende August einen ICE 3, der in einen Unfall bei Kaiserslautern verwickelt war.
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DB beteiligt sich an Ausschreibung für Stockholms U-Bahn
(16.08.) BERLIN - Die DB beteiligt sich mit ihrem Geschäftsfeld DB Bahn Stadtverkehr an der Ausschreibung der U-Bahn Stockholm ("Tunnelbana Stockholm"). Die Bewerbung für die Verkehre in der schwedischen Hauptstadt erfolgt über die S-Bahn Berlin, die sich bereits im Frühjahr dieses Jahres beim schwedischen Aufgabenträger vorqualifiziert hatte. "Die S-Bahn Berlin genießt national wie auch international einen guten Ruf und steht für Erfahrung und Kompetenz im Stadtverkehr", erläutert Hermann Graf von der Schulenburg, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Stadtverkehr GmbH. "Im Mittelpunkt unseres Angebots stehen hohe Qualität und Zuverlässigkeit. Mit dem einzigartigen Know-how der S-Bahn Berlin in diesen Bereichen wollen wir die Ausschreibung gewinnen."
Es handelt sich um eine der größten europäischen Ausschreibungen. Die Laufzeit beträgt mindestens acht Jahre. Eine Entscheidung des schwedischen Aufgabenträgers wird für Anfang nächsten Jahres erwartet. Die U-Bahn Stockholm besteht aus einem Liniennetz von 113 Kilometern mit 100 Stationen, etwa 3.000 Mitarbeitern und 535 Fahrzeugen. Rund 303 Millionen Fahrgäste nutzen jährlich die U-Bahn Stockholm. Vergleichbare Größenordnungen treffen auf die S-Bahn Berlin zu: Sie betreibt mit rund 3.000 Mitarbeitern 640 Fahrzeuge auf einem Liniennetz von 332 Kilometern Länge und 166 S-Bahnhöfen. Etwa 371 Millionen Fahrgäste nutzen jährlich die S-Bahn der Bundeshauptstadt.
DB Bahn Stadtverkehr führt die Geschäfte der DB im Regionalbus- und Ballungsraumverkehr. Hierzu gehört ein Netzwerk von 22 Busgesellschaften, die S-Bahnen Berlin und Hamburg sowie über 70 Beteiligungen an Verkehrsunternehmen und -gemeinschaften in Deutschland. Das Unternehmen ist mit rund 12.200 Mitarbeitern und 3,4 Millionen Fahrgästen täglich die größte Nahverkehrsgesellschaft Deutschlands.
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RaR AG bestellt zwei Loks der Baureihe 214
(16.08.) ELLWANGEN - Die Rent-a-Rail Eisenbahn-Service AG (RAR) als mittelständisches Bahnunternehmen hat mittlerweile zwei vollmodernisierte Loks der Baureihe 214 bei Alstom Lokomotiven Service GmbH (ALS) in Stendal geordert. Diese Lokbaureihe wurde gemeinsam von Alstom und der Gmeinder Lokomotivenfabrik GmbH (GLG) aus Mosbach als Modernisierungskonzept für die noch zahlreich vorhandenen V100 der Deutschen Bundesbahn aus den sechziger Jahren entwickelt. Dabei wird die Lok mit Standardkomponenten zu einer modernen Maschine - von der alten Maschine werden lediglich der Rahmen und Teile des Fahrwerkes übernommen.
Nachdem sich die ersten Loks nun seit einigen Wochen im Betriebsdienst bewähren und den langwierigen Zulassungsprozess durchlaufen haben, hat die RaR ihre Bestellung auf zwei Loks dieser Baureihe erhöht. Die erste Maschine soll bereits im September ausgeliefert werden, als Spenderlok dient die ehemalige 212 161 (Henschel 1964/30847). Die zweite Lok (Henschel 1964/30838; ex 212 152) soll dann im Februar kommenden Jahres an die RaR übergeben werden. Gemeinsam mit einer Vossloh G1206 die ebenfalls im September übernommen werden soll, präsentiert sich das Unternehmen dann mit einem modernen und zeitgemäßen Lokbestand. Im Gegenzug sollen zwei der noch vorhandenen teilmodernisierten V100 und V60 mit CAT Motor und Funkfernsteuerung veräußert werden – es gibt bereits mehrere Interessenten für diese, bei Bahnunternehmen immer noch sehr beliebten Loks.
Mit den neuen Loks wird die Firma Rent-a-Rail auch künftig in den bekannten Geschäftsfeldern ihre Leistungen anbieten. Vorstand Simon Scherer: "Mit weiteren modernen Loks steigt nicht nur die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens, sondern besonders die Zuverlässigkeit wird nochmals erhöht. Durch die Ausrüstung der neuen Loks mit einer Funkfernsteuerung ist ein wirtschaftlicher Einsatz im schweren Rangierdienst und vor Übergabefahrten genauso möglich wie Einsätze in den Bereichen von Bahnbaustellen, im Güterzugdienst oder bei Überführungsfahrten". Wie Christof Berger als Technischer Leiter der RaR erklärt, wird man künftig den Fahrzeugpark weiter verjüngen – weitere Neubeschaffungen sind in Planung, auch in Leistungsklassen über 2.000 kW.
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Gleisbauarbeiten im Bahnhof Kiel Hbf
(16.08.) KIEL - Die DB erneuert am Dienstag, 19. August von 0.15 Uhr bis 4.40 Uhr im Bahnhof Kiel einige Weichen. In dieser Zeit muss die Strecke von Kiel Hbf nach Preetz gesperrt werden. Die Regionalbahn (RB) 21645, Abfahrt um 0.48 Uhr von Kiel nach Preetz wird daher durch einen Bus, Abfahrt um 0.53 Uhr ab Kiel ZOB, ersetzt. In der Gegenrichtung fährt die RB 21638, 0.19 Uhr ab Lübeck Hbf, nur bis Preetz. In Preetz besteht direkter Anschluss an den Bus nach Kiel. Durch den Einsatz der Busse, die auch in Raisdorf halten, verlängern sich die Gesamtfahrzeiten um rund 20 Minuten. In den Bussen sind der Kauf von Fahrscheinen und die Mitnahme von Fahrrädern leider nicht möglich.
Detaillierte Infos zu den Fahrzeiten erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Die Fahrgäste werden über Lautsprecheransagen, Aushänge in den Bahnhöfen sowie in den Zügen durch das Zugbegleitpersonal informiert. Reisende werden gebeten, die Änderungen bei Ihren Reiseplanungen zu berücksichtigen und ggf. frühere Verbindungen zu nutzen.
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Brückenbauarbeiten im Bahnhof Gladbeck West
(16.08.) DÜSSELDORF - Die DB führt am kommenden Sonntag in der Zeit von 1.10 Uhr bis 15.10 Uhr im Bahnhof Gladbeck West Brückenbauarbeiten durch. Die Arbeiten erfordern Gleissperrungen und besondere Fahrplanmaßnahmen. Die Züge der S-Bahn-Linie S9 fallen von Bottrop Hbf bis Haltern am See während der Gleissperrungen aus. In den Abschnitten von Bottrop Hbf bis Wuppertal und von Gelsenkirchen-Buer Nord bis Halter am See verkehren die Züge der S9 planmäßig. Fahrplanmaßnahmen für die Züge der Regional-Express-Linie RE 14, Nord-West-Bahn (NWB) und der Regional-Bahn-Linie RB 44, Prignitzer Eisenbahn (PEG), würden gesondert bekanntgegeben, teilte die DB mit.
Die Kunden der Bahn werden durch Lautsprecherdurchsagen in den Zügen und auf den Bahnsteigen sowie durch besondere Fahrplanaushänge über die Änderungen im Zugverkehr informiert. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten bzw. unter der Rufnummer 0800-5996655 (kostenlos, Tag und Nacht). Für Handy-, PDA- oder Smartphonebesitzer stehen Informationen auch unter bauarbeiten.bahn.de/mobile zur Verfügung.
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EBA ordnet kürzere Prüfintervalle für ICE 3 an
(15.08.) BONN - 17 ICE 3-Züge der Baureihe 406 mit bestimmten Radsatzwellen aus dem Werkstoff A4T müssen auf Anordnung des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) ab sofort häufiger kontrolliert werden als bisher. Zuvor hatte die DB nach Informationen der ARD-Sendung "Monitor" der Aufsichtsbehörde mitgeteilt, dass die Laufradachsen an 17 ICE-3- Zügen nicht die vorgeschriebenen europäischen Zulassungsnormen erfüllten. "Für diesen Laufradsatz (...) wird die Dauerfestigkeit nicht nachgewiesen", zitiert das ARD-Magazin aus dem Schreiben der Bahn. Laut "Monitor" stellte das EBA am Dienstag einen vorläufigen Bescheid aus, nach dem die Achsen alle 120.000 Kilometer überprüft werden müssen. Diskutiert werde offenbar auch, ob die betroffenen Züge künftig noch mit 300 km/h fahren dürfen.
In dem Schreiben an die Aufsichtsbehörde hatte die DB als Gegenmaßnahme offenbar zunächst angekündigt, die Toiletten in einigen Mittelwagen der ICE-Baureihe 406 zu verschließen und die Wassertanks der Toiletten in den Wagen abzupumpen, um die Last auf die betroffenen Achsen zu reduzieren. In einem weiteren Schreiben wurde laut "Monitor" vorgeschlagen, die Wirbelstrombremse, die bei den Zügen besonders hohen Geschwindigkeiten eingesetzt wird, an den betroffenen Wagen abzuschalten. "Durch das Abschalten der Wirbelstrombremsen an diesen Mittelwagen kann (...) die Kraftbeanspruchung an den Wellen reduziert werden", zitierte Monitor aus dem Brief. Das Eisenbahnbundesamt habe die Vorschläge der Bahn zunächst akzeptiert, teilte die Sprecherin weiter mit. Am Dienstag wurde dann die Verkürzung der Wartungsintervalle angeordnet.
Die DB betonte in einer Stellungnahme, die Spekulationen um die Sicherheit der ICE-Radsatzwellen entbehrten jeder technischen Grundlage. "Bahnindustrie, Radsatzhersteller und die Deutsche Bahn als Zugbetreiber «gehen von einer uneingeschränkten Sicherheit der ICE-Flotte aus", sagte DB-Vorstand Karl-Friedrich Rausch. Dies werde durch mehrere Punkte belegt: Nach den schlüssigen Berechnungen, die auch dem Eisenbahnbundesamt (EBA) vorlägen, stehe die uneingeschränkte Betriebssicherheit der jetzt zusätzlich zu überprüfenden Radsatzwellen für die Züge der DB außer Frage. Die Radsatzwellen seien gemäß den zugrundeliegenden europäischen Normen hergestellt und wiesen entsprechend die notwendige Sicherheit im Einsatz im Hochgeschwindigkeitsbereich auf. Dies sei durch viele Tests belegt. Die Radsatzwellen der ICE3-Fahrzeuge wiesen bereits eine Laufleistung von insgesamt mehr als drei Milliarden Kilometern auf, ohne dass im Rahmen der regelmäßigen Ultraschall-Untersuchungen Anzeichen für Rissbildungen festgestellt worden seien.
Weiter betonte die DB, infolge des Bruchs einer Radsatzwelle am 9.7. 2008 in Köln habe man alle Radsatzwellen der betreffenden Bauart zusätzlichen Ultraschall-Überprüfungen unterzogen: alle Untersuchungen seien ohne Befund hinsichtlich eventueller Rissbildungen geblieben. Hier handele es sich also um einen Einzelfall, der noch abschließend geklärt werden müsse. Darüber hinaus führe die DB im Rahmen ihrer Betreiberverantwortung alle Instandhaltungs- und Wartungsprozesse an der ICE-Flotte unter Anwendung anerkannter technischer Standards und im Einklang mit den rechtlichen Vorgaben durch. Obwohl laut Herstellervorgaben die Intervalle von Ultraschall-Überprüfungen für Radsatzwellen bei 480.000 km lägen, habe die DB seit der Inbetriebnahme der ICE3-Flotte die Intervalle auf 300.000 km festgesetzt. Zusätzlich sei die Zuverlässigkeit und Empfindlichkeit der Ultraschall-Überprüfungen durch die branchenweit einzigartige Einführung von mechanisierten (statt manuellen) Prüfprozessen verdoppelt worden.
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Hamburg: Ab 11. Dezember fährt die S-Bahn zum Flughafen
(15.08.) HAMBURG - In rund vier Monaten, am 11. Dezember, geht die neue S-Bahn-Verbindung zum Hamburger Flughafen in Betrieb. Die drei Kilometer lange zweigleisige Strecke zweigt nördlich des Bahnhofs Ohlsdorf vom bestehenden Netz ab und wird unterirdisch zur neuen Endstation "Hamburg Airport" geführt, die direkt unter den Terminals liegt. Die Anbindung des Flughafens erfolgt über die Linie S1, deren Züge künftig aus Richtung Innenstadt kommend in Ohlsdorf "geflügelt" werden. Während der erste Zugteil grundsätzlich zum Flughafen fährt, bedient der zweite Zugteil wie bisher den Streckenast nach Poppenbüttel. Damit entfällt ein zusätzliches Umsteigen. Die S-Bahn Hamburg plant eine umfangreiche Informationskampagne, mit der alle Fahrgäste der Linie S1 stets den richtigen Einstiegsbereich finden. Zur besseren Orientierung werden die Züge mit Fahrtzielanzeigern an der Wagenseite ausgerüstet.
Die Flughafen-S-Bahn fährt montags bis freitags von 6 bis 23 Uhr im attraktiven Zehn-Minuten-Takt (am Wochenende ab 7.30 Uhr). In der übrigen Zeit wird ein 20-Minuten-Takt angeboten. Die Fahrzeit vom Hauptbahnhof zur Station Hamburg Airport beträgt 25 Minuten. Morgens erreicht der erste Zug den Flughafen um 4.29 Uhr, die letzte S-Bahn Richtung City startet um 0.14 Uhr. In den Monaten bis zur Eröffnung finden auf der Strecke und im neuen Flughafenbahnhof Restarbeiten und technische Überprüfungen statt. Bereits im September wird die Strecke an das neue elektronische Stellwerk angeschlossen und im Oktober die Stromschiene eingeschaltet. Ab Mitte November führt die S-Bahn Hamburg einen vierwöchigen Probebetrieb durch, um das System unter Realbedingungen zu testen. Dazu gehört auch das Teilen und Zusammenfügen der Züge in Ohlsdorf und die Simulation von Störungen.
Täglich werden auf der neuen S-Bahn-Strecke zum Flughafen rund 13.500 Fahrgäste erwartet. Für das Jahr 2014 rechnet die S-Bahn Hamburg mit 18.000 und für das Jahr 2020 mit über 22.000 Fahrgästen. Diese Prognose beinhaltet Flugreisende, Besucher und Mitarbeiter des Flughafens.
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DB weist Kritik an "Stuttgart 21" zurück
(15.08.) STUTTGART - Die DB weist Aussagen von BUND und Bündnis 90/Die Grünen zu betrieblichen Mängeln des Bahnkonzeptes Stuttgart - Ulm entschieden zurück. "Auch ständige Wiederholung macht die Aussagen der Gegner des Projektes nicht wahr", sagt Werner W. Klingberg, Konzernbevollmächtigter der DB in Baden-Württemberg. "Es ist doch abenteuerlich anzunehmen, die Bahn würde unter anderem Bahnsteige bauen, auf denen Kinderwagen keinen Halt finden", so Klingberg weiter. Das Projekt sei in den vergangenen 15 Jahren sorgfältig geplant und intensiv diskutiert worden. Im Ergebnis ist das Projekt im Wesentlichen planfestgestellt. Die Planfeststellungsbeschlüsse haben auch der gerichtlichen Überprüfung des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg standgehalten.
"Es ist nachgewiesen, dass die geplante Infrastruktur des Bahnprojektes Stuttgart - Ulm und der neue Stuttgarter Hauptbahnhof den für die Zukunft prognostizierten Verkehr bewältigen können und auch Leistungsreserven vorhalten", sagte Klingberg. Es sei fester politischer Wille, dieses Projekt umzusetzen, die Partner bereiten mit der Finanzierungsvereinbarung den nächsten Schritt auf dem Weg zur Realisierung des Zukunftsprojektes für Baden-Württemberg vor.
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DB erweitert TV-Format für Fußballfans
(15.08.) BERLIN - In neuem Gewand präsentiert sich "SPIELZUG – Das Fanmagazin der DB AG" zu Beginn der Bundesligasaison 2008/2009. Ab der neuen Spielzeit werden neben Informationen zu Hertha BSC Berlin - hier ist die Deutsche Bahn als Haupt- und Trikotsponsor engagiert - auch Berichte und Hintergrundinformationen zu den von der DB als Premium-Partner geförderten Clubs Eintracht Frankfurt, Werder Bremen und 1899 Hoffenheim vorgestellt. "Wir freuen uns über die sehr positive Resonanz aus den Reihen der Fans und auch der Medien. Damit können wir die Positionierung der Deutschen Bahn als Partner des Fußballs in Deutschland unterstreichen und mit Leben füllen", sagte Markus Fälsch, Leiter Sponsoring und Kooperationen der DB.
Als Moderator führt der ehemalige Bundesligaprofi Axel Kruse in der mittlerweile dritten SPIELZUG-Staffel durch das jeweils achtminütige Programm. Die Sendung zeichnet sich durch besondere Blicke hinter die Kulissen der vier Clubs aus, die anderen Medien verwehrt bleiben. Dies macht erst der Sponsorenstatus der DB möglich. Abgerundet wird die Sendung durch attraktive Gewinnspiele wie Bahnreisen zu Bundesligaspielen. "SPIELZUG - Das Fanmagazin der Deutschen Bahn AG" ist immer freitags ab 09:00 Uhr unter www.bahn.de/fan-ecke zu sehen. Darüber hinaus wird SPIELZUG auch zeitnah von regionalen TV-Sendern wie TV Berlin übernommen und, auch dies neu zur Saison 2008/2009, im Mediencenter von Deutschlands führendem Sportportal sport1.de ausgestrahlt.
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Schnellbremsung wegen Fotografen auf den Gleisen
(15.08.) KORBACH - Der Lokführer des Regionalexpress (RE) 23525 traute am Mittwoch Abend seinen Augen nicht, als er auf der Bahnstrecke Kassel - Korbach (Gemarkung Twiste) zwei Personen auf den Gleisen stehen sah. Wie die Bundespolizei mitteilte, gab er einen Achtungspfiff ab und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Nach dem Warnsignal des Zuges sprangen die Personen von den Gleisen und entfernten sich mit ihrem PKW. Reisende wurden durch die Schnellbremsung nicht verletzt. Anhand von Zeugenaussagen und des Kennzeichens ihres PKW konnten die beiden Flüchtigen schnell festgestellt werden. Die Leichtsinnigen waren Hobbyfotografen, die offensichtlich auf Motivsuche waren. Es handelte sich um einen 35-Jährigen aus Bad Arolsen und eine 22-Jährige aus Liebenau.
Die Ermittlungen wurden aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" eingeleitet. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin: Das Betreten der Gleise ist nicht nur verboten, sondern auch höchst gefährlich. Die Gefahr, von herannahenden Zügen erfasst zu werden, ist sehr groß.
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Betonmischer gerät in Oberleitung
(15.08.) FRANKFURT/ Main - Ein Betonmischer ist am Donnerstag Nachmittag im Bereich von Niederselters an der Schnellfahrstrecke Frankfurt - Köln bei Bauarbeiten mit dem Schlauch der Betonpumpe in die Oberleitung geraten. Durch den entstandenen Kurzschluss wurde der Fahrer des Betonmischers lebensgefährlich verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Da zu diesem Zeitpunkt der Streckenabschnitt von keinem ICE befahren wurde, bestand für den Zugverkehr keine Gefahr. Die Schnellfahrstrecke Frankfurt nach Köln sowie die Gegenrichtung mussten für mehrere Stunden zwischen Idstein und Limburg Süd gesperrt werden. Zur abschließenden Bewertung der Unfallursache werden die Ermittlungen der Bundespolizei noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
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Bau des neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnels an der Moselstrecke beginnt
(14.08.) FRANKFURT/Main - Am 15. Mai 1874 begannen in Eller an der Mosel die Arbeiten für den zweigleisigen Kaiser-Wilhelm-Tunnel. 134 Jahre später wurde in Ediger-Eller am Mittwoch durch die Enthüllung eines Bauschildes symbolisch erneut das Startsignal für ein Jahrhundertbauprojekt gegeben. Insgesamt sollen 200 Millionen Euro investiert werden.
Eine zweite, diesmal eingleisige Eisenbahntunnelröhre, 4.242 Meter lang, soll bis 2012 durch den Berg nach Cochem gebaut werden. 900.000 Tonnen Gestein müssen ausgebrochen werden, die auf der Schiene abtransportiert und im Westerwald zur Renaturierung einer Tongrube eingesetzt werden. 77.000 Tonnen Beton werden für die Herstellung der Tunnelschale gebraucht werden. Nach der Fertigstellung kann dann der alte Kaiser-Wilhelm-Tunnel erneuert und auf eingleisigen Betrieb umgebaut werden. Ab 2016 wird der Zugverkehr an der Mosel wieder zweigleisig, jedoch in zwei getrennten Tunnelröhren laufen. Eine Erhöhung der Streckenkapazität wird durch den Neubau daher nicht erreicht. In den kommenden Monaten wird das Baufeld vorbereitet. Die 200 Meter lange und 10 Meter breite Tunnelvortriebsmaschine wird eigens für den Neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnel gebaut. 2010 soll der Vortrieb beginnen.
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VCD und DNR fordern Maßnahmenpaket gegen Schienenlärm
(14.08.) BONN - Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und der Deutsche Naturschutzring (DNR) e.V. haben am Mittwoch in Bonn an die Bundesregierung appelliert, schnell wirksame Maßnahmen gegen Schienenlärm zu ergreifen. Insbesondere der laute Schienengüterverkehr habe in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Damit sei auch die Lärmbelastung vielerorts gestiegen. "Bundesweit leiden 16 Millionen Menschen unter Schienenlärm", beklagte Dr. Helmut Röscheisen, Generalsekretär des DNR. "Allein diese Zahl zeigt, wie groß der Handlungsbedarf ist." Die negativen Folgen von Lärm reichten von Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche bis hin zu erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gelten bereits durchschnittliche Lärmbelastungen von 65 Dezibel (A) tagsüber und 55 dB(A) nachts als gesundheitsgefährdend. Röscheisen: "Auf mindestens 2800 km des Schienennetzes werden tagsüber aber Werte von über 70 dB(A) und nachts über 60 dB(A) erreicht. Im engen Rheintal wurden sogar Spitzenwerte von 108 dB(A) gemessen - Lärm, fast wie bei einem startenden Flugzeug!"
Zu einem umfassenden Maßnahmenpaket gegen Schienenlärm müssen nach Ansicht der beiden Umweltverbände lärmabhängige Trassenpreise sowie im weiteren Verlauf Lärmobergrenzen für besonders dicht besiedelte Gebiete an Schienenwegen gehören. "Die Bundesregierung hat mehrere Konzepte vorliegen. Jetzt ist es höchste Zeit, diese auch umzusetzen", forderte Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender. Der erfolgversprechendste Weg seien lärmabhängige Trassenpreise, die so schnell wie möglich im Rheintal als Modellprojekt eingeführt und anschließend auf das gesamte Schienennetz ausgedehnt werden sollten. Gehrmann erklärte: „Dadurch entsteht ein finanzieller Anreiz, alte Güterwagen endlich umzurüsten und damit deutlich leiser zu machen." Die Umweltverbände sehen außerdem den Betreiber der Schieneninfrastruktur in der Pflicht, zur Lärmminderung beizutragen. So müssten die Infrastrukturunternehmen verpflichtet werden, die Gleise stets in Schuss zu halten, da Lärm in hohem Maße vom Zustand der Gleise abhänge.
"Die bisherigen Ansätze zur Reduzierung von Schienenlärm sind viel zu zaghaft und brauchen viel zu viel Zeit", meinte Rainer Bohnet, Geschäftsführer der Rhein-Sieg-Eisenbahngesellschaft. Gerade bei steigendem Verkehrsaufkommen auf der Schiene komme es darauf an, den Lärm schnell zu verringern. Sonst seien Akzeptanz und Umweltvorteil der Bahn in Gefahr. "Auf keinen Fall darf Schienenlärm dazu führen, dass die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene nicht vorankommt. Denn diese ist allein aus Umweltgründen dringend geboten", meinte Bohnet und mahnte: "Deshalb müssen Regierung und Bahnunternehmen das Lärmproblem jetzt gemeinsam lösen, und zwar schnell."
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Modernisierung des Essener Hauptbahnhofs
(14.08.) ESSEN - Ab September wird der Essener Hauptbahnhof mit einem Investitionsvolumen von 57 Mio. Euro umfassend saniert. Bis zum Beginn des europäischen Kulturhauptstadtjahres im Jahr 2010 wollen das Land Nordrhein-Westfalen, die Stadt Essen und die DB die Modernisierung des Essener Hauptbahnhof als gemeinsames Projekt umsetzen. Das Bahnhofsprojekt umfasst die Sanierung des Empfangsgebäudes und der Verkehrsstation. Im komplett umgestalteten Empfangsgebäude wird ein neuer Dienstleistungsbereich mit modernem Branchenmix geschaffen. Der Zugang zu den Bahnsteigen erfolgt während der Bauzeit über die vorhandenen Personentunnel West und Ost. Auf der Südseite des Empfangsgebäudes entsteht ein neuer Pavillon als Entree in den Bahnhof, auf der Bahnhofsnordseite erfolgt die Umgestaltung des Vordachs und der Platzsituation. Die ebenfalls erneuerten Bahnsteige sind künftig durch fünf neue Aufzüge barrierefrei erreichbar. Auch die Bahnsteigdächer werden umfassend modernisiert.
Ab September ist die Bahnhofshalle für den Publikumsverkehr nicht mehr zugänglich. Innerhalb eines engen Terminplans wird die komplette Halle entkernt, um Fahrtreppen, Aufzüge, Lautsprecher, ein neues Wegeleitsystem und weitere technische Anlagen zu errichten. "Der Zugverkehr rollt während der Umbauarbeiten weiter", sagt Peter Kradepohl, Regionalbereichsleiter West der DB Station&Service AG. "Wir wollen die Auswirkungen auf die Reisenden während der Bauzeit so gering wir möglich halten. Unsere Reisenden werden sicher an der Baustelle vorbei zu den Zügen geleitet, unseren Kundenservice bieten wir in vollem Umfang auch während der Umbauphase."
Bauvorbereitende Maßnahmen starten bereits ab 18. August 2008. Die Serviceeinrichtungen der Bahn, wie das Reisezentrum, der Service Point und die Kundentoiletten werden in Containern auf dem Bahnhofsvorplatz eingerichtet. Auch die Bahnhofsmission, der Bäcker, LeCroBac und Ditsch, sowie der Buchhandel beziehen ab Monatmitte Container am Vorplatz. Während der gesamten Bauzeit wird Max Maulwurf, das Baumaskottchen der Bahn, die Arbeiten im Bahnhof begleiten. Bereits am Freitag, 15. August, von 14 bis 18 Uhr, lädt er zu einem BahnBau-Treff in den Essener Hauptbahnhof ein. Dort haben die Essener und alle Reisenden die Gelegenheit, sich über das Bauprojekt zu informieren und wie man bis Ende 2009 dennoch ungehindert die Züge erreicht.
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"FTD": ÖBB verklagt Deutsche Bank
(14.08.) WIEN - Die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) hat nach Informationen der Zeitung "Financial Times Deutschland" Klage gegen die Deutsche Bank eingereicht. Wie es weiter heißt, gehe es dabei um sogenannte Credit Default Swaps mit einem Gesamtwert von 612,9 Mio. Euro. Die ÖBB behaupte, von der Deutschen Bank über den Tisch gezogen worden zu sein, schreibt die "FTD". Das Unternehmen wolle mit der Klage eine Rückabwicklung des Geschäfts erreichen. In Österreich hatte das strittige Geschäft der ÖBB mit der Deutschen Bank einen politischen Skandal ausgelöst - und bei der ÖBB zu personellen Konsequenzen geführt: Finanzchef Erich Söllinger reichte im Frühjahr seinen Rücktritt ein. ÖBB-Chef Martin Huber war unter anderem wegen dieses Vorfalls im Frühjahr aus dem Unternehmen ausgeschieden.
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Bayern: Noch freie Plätze für "Chance plus"
(14.08.) MÜNCHEN - Im fünften Jahr in Folge bietet die DB Plätze im Rahmen ihres Praktikantenprogramms "Chance plus" an. Jugendliche, die noch nicht die nötige Ausbildungsreife erlangt haben, können sich mit diesem Programm für eine Berufsausbildung qualifizieren. Deutschlandweit gibt es an 15 Standorten rund 500 Plätze. In Bayern sind an den Standorten München 42 Plätze und in Nürnberg noch 19 Plätze für "Chance plus", unter anderem in den Bereichen Elektro- oder Metallbearbeitung, Gleisbau, Eisenbahnbetriebsdienst, Sicherheitsdienste und Büroassistenz, verfügbar. Voraussetzung ist ein Haupt- oder Realschulabschluss. Die Bewerber müssen zudem unter 25 Jahre alt und als Ausbildungsplatz suchend gemeldet sein. Die "Chance-plus"-Praktikanten sind sozialversichert, bekommen eine Vergütung von 212 Euro sowie zum Abschluss des Jahres ein Zertifikat der örtlichen Industrie- und Handels oder der Handwerkskammer. Der neue "Chance plus"-Jahrgang beginnt ab Oktober.
In bis zu zwölf Monaten wird im "Chance-plus"-Programm theoretisches Wissen vermittelt und in praktischen Einsätzen angewendet. Die "Chance-plus"-Praktikanten werden während dieser Zeit umfassend von der DB betreut und erwerben die nötigen Kompetenzen für den Einstieg in eine Ausbildung oder direkt in den Beruf. Der Schwerpunkt des Praktikums liegt im kaufmännisch-serviceorientierten oder gewerblich-technischen Bereich und bereitet die Jugendlichen auf eine Ausbildung in diesem Sektor vor. Mit guten Leistungen im Praktikum und wenn sie die nötigen Voraussetzungen erfüllen, können die Teilnehmer ihre Chancen, nach dem Abschluss einen Ausbildungsplatz bei der DB zu bekommen, steigern. Über 25 Ausbildungsberufe stehen dafür zur Auswahl. Rund 75% der Absolventen konnten in den vergangen Jahren entweder in eine Ausbildung oder direkt in den Beruf vermittelt werden.
Die DB führte ihr Praktikantenprogramm "Chance plus" im Jahr 2004 als Teil des "Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland" zwischen der Bundesregierung und der Wirtschaft ein. Weitere Informationen zu "Chance plus" gibt es beim Ausbildungsservice Süd, Bahnhofsplatz 6, 90443 Nürnberg, Tel.: 0911 219-5950, azubi-nuernberg@bahn.de oder im Internet unter www.db.de/chanceplus.
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