DB vereinfacht Fahrradmitnahme
(31.07.) BERLIN - Ab dem 1. August 2008 wird die Buchung und Reservierung von Fahrradkarten vereinfacht. Kunden können dann die für die Fahrradmitnahme in Fernverkehrszügen der DB erforderlichen Fahrradkarten inklusive Stellplatzreservierungen gemeinsam mit ihrer Fahrkarte bequem online buchen und bezahlen. Der Preis für die Fahrradmitnahme im Fernverkehr (einfache Fahrt) beträgt unverändert mit BahnCard 6 Euro und ohne BahnCard 9 Euro. Im Preis enthalten ist eine Stellplatzreservierung für ein Fahrrad. Ausführliche Informationen zur Bahnreise mit dem Fahrrad gibt es in der Broschüre Bahn&Bike: Reisen mit Zug und Fahrrad, im Internet unter www.bahn.de/bahnundbike oder Montag bis Sonntag von 8 Uhr bis 20 Uhr über die Radfahrerhotline 01805/151415.
Zudem wird auf der IC-Linie Nürnberg - Karlsruhe einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" zufolge die Radmitnahme vom 15. September an für drei Monate kostenlos sein. Bereits im vergangenen Jahr war die Fahrradmitnahme auf dieser Linie für mehrere Wochen gratis gewesen. Der für den Personenverkehr zuständige Bahn-Vorstand Karl-Friedrich Rausch trat in der "Frankfurter Rundschau" Befürchtungen entgegen, wonach die Mitnahme von Rädern in der Nachfolge-Generation der IC-Züge wegfallen könnte. Trotz eines neuen Konstruktionsprinzips sollen Fahrräder prinzipiell in den Fernzügen dieser Klasse weiter mitgenommen werden können. Eine Ausweitung auf den ICE lehnte er erneut ab.
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"Tagesspiegel": Nur alle 30 Minuten schnelle Züge zum Flughafen BBI
(31.07.) BERLIN - Am Bahnhof des neuen Großflughafens Berlin-Brandenburg International sollen einem Bericht des "Tagesspiegels" zufolge jahrelang nur zwei Shuttlezüge pro Stunde sowie S-Bahnen halten. Unter Berufung auf das Arbeitsergebnis einer Projektgruppe heißt es, auf der Anhalter Bahn vom Hauptbahnhof könnten nur zwei Züge pro Stunde untergebracht werden. Die eigentlich als Zubringer vorgesehene Dresdner Bahn werde erst mehrere Jahre nach der für Ende 2011 geplanten Eröffnung von BBI fertig; auch die östliche Anbindung kommt nach "Tagesspiegel"-Informationen frühestens 2012. Die S-Bahn solle zwar schon zur Eröffnung in den Terminalbahnhof fahren, ist aber wegen der Arbeiten am Ostkreuz bis etwa 2014 von der Innenstadt abgeschnitten. Wer keinen der beiden Direktzüge nimmt, soll nach den Vorstellungen der Planer am alten Bahnhof Schönefeld in die S-Bahn umsteigen.
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Verkehrsangebot der Bahn zur Hanse Sail 2008
(31.07.) ROSTOCK - Die DB ist auf den zu erwartenden
Besucheransturm zur Hanse Sail 2008 in Rostock vom 7. bis 10. August 2008 gut
vorbereitet. Mit kurzen S-Bahntakten und verlängerten Zügen, mit
Regional-Expresszügen von Berlin direkt bis Warnemünde sowie mit zusätzlichem
Servicepersonal und mobilem Fahrscheinverkauf auf den Rostocker Bahnhöfen stellt
sich die Bahn auf das Großereignis ein. Am Sail-Wochenende werden in Rostock auf
den Bahnsteigen die zusätzlichen Servicekräfte an ihren T-Shirts und Westen für
die Besucher sofort zu erkennen sein, um ihre Hilfe und Unterstützung
anzubieten.
Die S-Bahn zwischen Rostock Hauptbahnhof und Warnemünde fährt am Samstag
zwischen 9 und 21 Uhr, am Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr im 7,5-Minuten-Takt,
darüber hinaus tagsüber Donnerstag bis Samstag bis 23.30 Uhr im 15-Minuten-Takt.
Donnerstagnacht kommt ein zusätzlicher Zug für Besucher der Hafensinfonie
(Rostock ab 0.31 Uhr) zum Einsatz. Alle S-Bahn-Züge zwischen Güstrow, Rostock
und Warnemünde werden von drei auf fünf Wagen verlängert. In den Nächten von
Freitag bis zum Sonntag früh fährt die S-Bahn bis 2.30 Uhr im Abstand von 30
Minuten, danach stündlich durchgängig zwischen Rostock Hauptbahnhof und
Warnemünde. Samstag wird eine stündliche Bahnverbindung zwischen Güstrow und
Rostock bis 0.15 Uhr angeboten, zwischen Rostock Seehafen und Rostock
Hauptbahnhof sogar bis Sonntag früh 2.30 Uhr.
Die Züge der Regional-Express-Linie 5 aus Berlin fahren am Samstag und am
Sonntag mit fünf Doppelstockwagen. Fünf Zugpaare fahren direkt bis/ab Warnemünde
mit Halten zwischen Berlin und Rostock. Das entlastet den Rostocker Hauptbahnhof
und erspart Ortsfremden ein zusätzliches Umsteigen. Mit dem Warnemünde-Express
ist am Samstag und Sonntag eine bequeme und schnelle Anreise ab Berlin möglich.
Der Zug verkehrt mit insgesamt acht Doppelstockwagen von Berlin Hbf ab 8.23 Uhr
und erreicht Warnemünde um 11.28 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt in Warnemünde ab
18.16 Uhr mit Ankunft in Berlin Hbf um 20.59 Uhr. Zusätzlich bringt ein Zug am
Samstag die Tagesgäste von Berlin Hbf ab 9.05 Uhr nach Rostock Hbf, Ankunft um
11.34 Uhr. Auch für die Abreise sind zusätzliche Züge am Samstag unterwegs. Das
sind ab Rostock Hauptbahnhof die Züge 23.00 Uhr nach Berlin Hauptbahnhof, 22.06
Uhr nach Wismar, sowie 23.00 Uhr nach Stralsund. Weiterhin wird durch die
Verlängerung der Züge zwischen Wismar und Rostock für die Besucher eine um 100
Prozent erhöhte Platzkapazität zur Verfügung gestellt.
Über den Fahrplan der Züge zur Hanse Sail informieren die Aushänge auf den
Bahnhöfen und die Handzettel in den Bahnhöfen und in den Zügen. Nähere
Informationen zum Zugangebot unter
www.bahn.de/mecklenburg-vorpommern oder beim DB Reise-Service über die
Telefonnummer 11 8 61. In den S-Bahn-Zügen sind Kundenbetreuer eingesetzt, bei
denen auch die Fahrscheine des Angebotes der VVW-Tarife erworben werden können.
Alle Fahrkartenautomaten der Bahn in Rostock und Umgebung werden direkt vor dem
Hanse Sail-Wochenende einer gründlichen Wartung unterzogen.
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Bayernweit: "Freie Fahrt für 1er Schüler"
(31.07.) MÜNCHEN - Bayerns Kultusminister Siegfried
Schneider und Norbert Klimt, Vorsitzender der Regionalleitung der DB Regio
Bayern, stellten am Mittwoch Mittag im Münchner Hauptbahnhof die Aktion 'Freie
Fahrt für 1er Schüler' vor. Sie richtet sich an alle bayerischen Schülerinnen
und Schüler mit sehr guten schulischen Leistungen. Allen, die mindestens eine
"Eins" im Zeugnis stehen haben, spendiert die Bahn einen Tag lang freie Fahrt
mit allen Regionalzügen der DB (IRE, RE, RB, S). Pünktlich zum Start der
Sommerferien können diese am 4. August 2008 kostenlos durch ganz Bayern fahren.
Es sind beliebig viele Fahrtunterbrechungen erlaubt. Die Note "Sehr gut" ist
durch das Originalzeugnis oder eine Kopie in Verbindung mit einem gültigen
Personal-, Kinder- oder Schülerausweis nachzuweisen. Neben der DB beteiligen sich weitere Bahngesellschaften an der Aktion, die auch
in den Zügen von ALEX, BOB, Erfurter Bahn, Regentalbahn, Vogtlandbahn und
Kahlgrundbahn gilt. Ebenso wird die 'Freie Fahrt für 1er Schüler' auch von den
Verkehrsverbünden MVV (München), VGN (Nürnberg), DING (Ulm, Neu-Ulm, nur
bayerische Teil) VAB ( Bayerischer Untermain) und den Verkehrsgemeinschaften der
Landkreise Cham und Passau unterstützt. Zusätzlich gilt die Schüler-Aktion für
einige Strecken, die zum Teil nicht in Bayern liegen wie beispielsweise die
Außerfernbahn nach Reutte sowie nach Ulm.
Für die sechs Wochen langen Ferien können Schüler und Studenten außerdem wieder
das Ferien-Ticket Bayern von DB Regio Bayern erwerben. Dieses Sonderangebot
bietet Flexibilität für Ausflüge mit den Regionalzügen und S-Bahnen in Bayern.
Mit dem Ferien-Ticket Bayern können Vollzeitschüler und Studenten unter 27
Jahren für 34 Euro vom 2. August bis zum 15. September 2008 ohne
Kilometerbegrenzung mit allen Zügen des Nahverkehrs (IRE, RE, RB und S-Bahnen)
quer durch Bayern fahren, so oft und so viel sie wollen. Als Anregung für neue
Freizeitideen in den Sommerferien hat die Deutsche Bahn aktuell eine neue
Informationsbroschüre herausgebracht. Diese stellt nicht nur das preiswerte
Schüler-Ferien-Ticket Bayern näher vor, sondern bietet vor allem auch eine bunte
Auswahl an Ausflugszielen speziell für Schüler und Studenten. Sie enthält auch
eine praktische Übersichtskarte mit Veranstaltungshinweisen und
Bahnverbindungen. Zusätzlich gilt das Schüler-Ferien-Ticket Bayern auch auf
ausgewählten Strecken in Baden-Württemberg und in einigen Nahverkehrszügen
anderer Bahngesellschaften wie der Bayerischen Oberlandbahn, der Regentalbahn,
der hessischen Landesbahn, der Erfurter Bahn, der Außerfernbahn oder der
Vogtlandbahn. Erhältlich ist das Schüler-Ferien-Ticket Bayern im Internet und an
den DB Automaten sowie für nur 2 Euro mehr in allen DB Reisezentren. Mehr dazu
auch unter www.bahn.de/bayern.
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Freistaat optimiert Nahverkehrsangebot in Schwaben
(31.07.) MÜNCHEN - Der Freistaat Bayern bestellt neue
Zugleistungen und optimiert das Nahverkehrsangebot zwischen Donauwörth und Bad
Wörishofen. "Die Staatsregierung baut das Schienennahverkehrsangebot in Schwaben
weiter konsequent aus. Allein in Nordschwaben bestellen wir ab Dezember ca. 1,3
Mio. zusätzliche Zugkilometer pro Jahr", kündigt Bayerns Verkehrsministerin
Emilia Müller an. Bereits ab 4. August wird das Angebot im Frühverkehr im Raum
Bad Wörishofen und Buchloe erweitert. Morgens wird es neue Fahrtmöglichkeiten
von Bad Wörishofen nach Augsburg, Nürnberg und München geben. Zum
Fahrplanwechsel im Dezember können sich die Fahrgäste des EC 197 aus Zürich und
aus dem Allgäu in den Abendstunden auf einen verbesserten Anschluss in Buchloe
Richtung Augsburg freuen.
Mit der Fertigstellung des viergleisigen Abschnitts zwischen Augsburg und Mering
beginnt laut Ministerin Müller ab kommendem Dezember im nord-schwäbischen
Nahverkehr eine neue Ära: "Ein Großteil des Fahrzeugparks wird erneuert.
Gleichzeitig wird das Fahrplanangebot völlig neu strukturiert und dabei
erheblich verbessert. Die umfangreichen Änderungen reichen von Ulm bis München
und von Schongau bis Treuchtlingen." Im Einzelnen sind folgende Verbesserungen
vorgesehen:
- Start des ‚Fugger-Express’ zwischen München -
Augsburg - Ulm - Treuchtlingen: Zum Einsatz kommen ab Dezember für alle oben
genannten Strecken neue Fahrzeuge vom Typ Lirex. Die Züge der DB Regio verkehren
künftig zwischen München und Augsburg ganztägig (auch am Wochenende) im
Halbstundentakt. Daneben fahren weiterhin zusätzliche Züge in der
Hauptverkehrszeit. Zusammen mit den halbstündlich in der Hauptverkehrszeit
verkehrenden Zügen der Bayerischen Regiobahn (BRB) zwischen Augsburg und Mering
entsteht damit auf diesem Abschnitt ein 15-Minuten-Rhythmus.
- Künftig verkehren die Regionalzüge zwischen München und Ulm im Stundentakt
umsteigefrei mit Bedienung aller Halte. Lediglich Mindelaltheim wird weiterhin
nur zweistündlich bedient. Zwischen Dinkelscherben und Augsburg fahren neu
zusätzlich ganztags Züge im Stundentakt, die ebenfalls durchgängig bis nach
München verkehren. So entsteht zwischen Dinkelscherben und München künftig von
Montag bis Freitag ganztags ein Halbstunden-Rhythmus. Darüber hinaus verkehren
in der Hauptverkehrszeit weitere Züge zwischen Augsburg und Gessertshausen.
Damit bekommen die direkt an Augsburg
angrenzenden Vororte einen 15-Minuten-Rhythmus, morgens Richtung Augsburg und
nachmittags Richtung Gessertshausen. Am Wochenende bleibt das Fahrplanangebot
weitgehend gleich. Allerdings verkehren die Züge durchgängig von Ulm nach
München.
- Verbesserungen auf der Strecke (München -) Augsburg - Donauwörth: Auch die
Verbindungen zwischen Augsburg und Donauwörth werden ab Dezember 2008 erheblich
verbessert. Neben dem RegionalExpress-Verkehr, der in etwa wie heute bestehen bleiben wird, werden
Regionalbahnen zwischen Augsburg und Donauwörth in der Hauptverkehrszeit künftig
halbstündlich verkehren. Außerhalb des Berufsverkehrs fahren zusätzliche Regionalbahnen
werktags neu im Abschnitt Meitingen - Augsburg, so dass dort ganztags
halbstündliche Fahrmöglichkeiten mit allen Zwischenhalten bis Augsburg bestehen.
Die Regionalbahnzüge von Donauwörth nach Augsburg werden neu stündlich
umsteigefrei bis München verkehren. Zudem fahren die schnelleren
RegionalExpress-Züge zweistündlich nach München. Der bestehende Zweistundentakt
zwischen Augsburg und Nürnberg mit RegionalExpress-Zügen bleibt weitgehend mit
den bisherigen Fahrzeugen unverändert.
- Start der Bayerischen Regiobahn auf den Strecken Augsburg - Weilheim -
Schongau: Zum Fahrplanwechsel nimmt die Bayerische Regiobahn (BRB), die zur
Veolia-Gruppe gehört, den Betrieb auf den Strecken von Augsburg über Geltendorf
nach Weilheim und Schongau auf. Die Strecken werden ganztags stündlich bedient mit
zusätzlichen Fahrten zwischen Augsburg und Mering in der
Hauptverkehrszeit. Im Stundentakt verkehren die Züge über den Augsburger
Hauptbahnhof hinaus bis nach Augsburg-Oberhausen. Während Fahrgäste heute auf
der Strecke zwischen Weilheim und Augsburg zweistündlich in Mering umsteigen
müssen, fahren die Züge künftig stündlich umsteigefrei. Die Fahrzeit Augsburg -
Weilheim verkürzt sich daher teilweise um bis zu eine halbe Stunde. Zum Einsatz
kommen leichte, innovative Niederflurtriebwagen (LINT) mit Klimatisierung. Durch
eine Kooperation zwischen Bayerischer Regiobahn und DB AG ist sichergestellt,
dass die Fahrscheine, die bei der DB gekauft worden sind, auch in den Zügen der
BRB gelten. Genauso sind Fahrscheine der BRB auch in den Zügen der DB gültig.
- Ausblick auf Fahrplan 2010: Augsburg - Ingolstadt - Eichstätt-Stadt: Ab
Dezember 2009 wird das Einsatzgebiet der BRB um die Strecken Augsburg -
Ingolstadt und Ingolstadt - Eichstätt-Stadt erweitert. Auch dort kommen dann die neuen Fahrzeuge des Typs LINT zum
Einsatz. Künftig verkehren dann an Werktagen ganztags vier Züge pro Stunde
zwischen Augsburg und Friedberg. Zwischen Augsburg und Aichach sind es an Werktagen
ganztags zwei Züge pro Stunde. Damit wird das Zugangebot deutlich erweitert.
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Buntmetalldiebe auf frischer Tat gestellt
(31.07.) BERLIN - Gemeinsam mit Kollegen der Polizeiwache Angermünde gelang es Bundespolizisten heute gegen 09:40 Uhr zwei Buntmetalldiebe auf frischer Tat zu stellen. Vorausgegangen war ein Hinweis durch einen DB-Mitarbeiter, der die beiden 44- und 64- jährigen Männer zuvor beim Schneiden von Masterden auf dem Bahnstreckenabschnitt Eberswalde - Angermünde in der Nähe von Chorin beobachtete. Geistesgegenwärtig zog er vom vermutlichen Täterfahrzeug, einem blauen Audi 80, den Zündschlüssel ab, um eine schnelle Flucht der Diebe zu verhindern. Als die beiden Männer aus Britz den Bahnmitarbeiter erkannten, flüchteten sie in ein benachbartes Waldgebiet. Die alarmierten Beamten konnten die Täter dort stellen und festnehmen. Insgesamt hatten die beiden deutschen Täter 55 Meter Kupfermasterden an elf Masten geschnitten und diese zum Abtransport bereitgelegt. Die beiden Männer hatten versucht sich Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten auf der Strecke zu Nutze zu machen und deshalb am hellerlichten Tage ihr kriminelles Handeln ausgeführt. Die Bundespolizei stellte das Buntmetall sicher und nahm die beiden Täter mit zur Dienststelle. Es wird nun Anzeige wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls erstellt. Die Ermittlungen dauern an.
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Veolia-Triebwagen im Harz entgleist
(31.07.) HALBERSTADT - Ein Triebwagen des Harz-Elbe-Expresses ist am Mittwoch in Langenstein (Harz) auf der Strecke Blankenburg - Halberstadt entgleist. Bei dem Bahnunglück am frühen Morgen wurde niemand der etwa 20 Reisenden verletzt, wie eine Sprecherin der Veolia Sachsen-Anhalt GmbH mitteilte. Nach Angaben des Eisenbahnbundesamtes kam es zu dem Unfall, weil eine Weiche umgestellt wurde, während der Zug darüber fuhr. Dadurch sprang der vordere Teil des zweiteiligen Triebzuges aus den Gleisen. Die Veolia-Sprecherin erklärte hingegen, vermutet werde ein "Schaden im Gleisbereich". Laut Bundespolizei wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.
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"Bahntastische Zeiten": DB versteigert ab 1. August Tickets bei Ebay
(30.07.) BERLIN - Vom 1. bis 10. August versteigert und verkauft die DB erstmals auf dem Online-Marktplatz eBay eine Million Fahrten. Unter der Adresse http://deutsche-bahn.ebay.de bietet die DB sowohl klassische Auktionen mit dem Mindestgebot ab 1 Euro als auch Tickets mit festem Preis zum Sofortkauf an - solange der Vorrat reicht. Bei den Festpreisangeboten kostet ein Ticket für eine Hin- und Rückfahrt innerhalb Deutschlands 66 Euro, eine Fahrkarte in europäische Metropolen wie Prag oder Kopenhagen, Amsterdam oder Brüssel, Wien oder Zürich 88 Euro. Familienkarten für zwei Erwachsene mit Kindern unter 15 Jahren für Ziele innerhalb Deutschlands kosten 111 Euro. Die Karten sind von 16. August bis Ende Oktober gültig. Das eBay-Angebot der Bahn wechselt täglich. Die Bahn wolle mit den Angeboten auf Ebay "noch mehr Menschen zum umweltfreundlichen Bahnfahren bewegen", erklärte der für den Fernverkehr zuständige Bahnvorstand Nikolaus Breuel. Ebay steigere durch die Kooperation mit der DB seine Attraktivität, erklärte Frank Bachér vom Internet-Auktionshaus.
Den Auftakt für die Ebay-Aktivitäten der DB bilden vier Benefiz-Auktionen, deren Erlöse dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) zugute kommen. Die erste der vier Benefiz-Auktionen auf www.ebay.de begann bereits am gestrigen Dienstag und endet am 5. August. Versteigert wird eine 16-tägige Reise nach Peking für zwei Personen. Sie umfasst den Flug nach Moskau und ab dort die Hinreise mit der Transsibirischen Eisenbahn und die Rückreise per Flugzeug sowie die vielen Attraktionen, die Russland und China entlang der Route zu bieten haben. Drei weitere DB-Arrangements für einen guten Zweck sind zum Beispiel für Fußballfans zwei intensive Tage bei Hertha BSC, einschließlich Fitnesstraining und Besuch eines Heimspiels in der VIP-Lounge. Zugfans können ein ICE-Lokführertraining am Simulator in Fulda und eine Mitfahrt im Führerstand ersteigern. Schließlich kommt eine achttägige Europatour für zwei Personen in der 1. Klasse nach Berlin, Brüssel, London, Paris und Wien zur Versteigerung.
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"Der Standard": Joint-Venture zwischen den Güterbahnen von ÖBB und DB
(30.07.) WIEN - Die ÖBB-Gütertochter Rail Cargo Austria (RCA) und die DB-Schienengüterverkehrstochter Railion beginnen nach Informationen der Zeitung "Der Standard" Verhandlungen über die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft, um ausgewählte Verkehre gemeinsam mit Lokomotiven und Lokführern zu bewirtschaften. Das habe der ÖBB-Aufsichtsrat am Dienstag beschlossen. Das Joint-Venture solle den Namen "Rail Select" tragen, schreibt die Zeitung. Dem Verhandlungsauftrag sei eine Debatte vorausgegangen, in der sich die Befürworter der bereits im Frühjahr 2006 von Ex-ÖBB-Chef Martin Huber, Noch-Finanzvorstand Erich Söllinger und DB-Chef Hartmut Mehdorn in einem Memorandum of Understanding (MoU) vereinbarten Partnerschaft durchgesetzt hätten. Offenbar sei diese Partnerschaft aber nicht so groß angelegt wie im MoU und von RCA-Vorstand Friedrich Macher konzipiert, schreibt "Der Standard" weiter. Nach der Sitzung habe es geheißen, RCA müsse mit Railion neu verhandeln, schreibt "Der Standard".
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Sauberste Diesellok nimmt Probebetrieb auf
(30.07.) KORNWESTHEIM - Die weltweit "sauberste" Diesellokomotive nimmt jetzt als Erprobungsträger im Rangierbahnhof Kornwestheim den Betrieb auf. Damit geht das gemeinsame Forschungsprojekt von DB und MTU Friedrichshafen in den Feldversuch. Die von MTU entwickelte Abgasnachbehandlungsanlage (AGN) wurde in die Lokomotive der Baureihe 294 eingebaut. Am Projekt beteiligt sind die Ingenieure des Produktbereichs Fahrzeuge sowie DB Systemtechnik im Systemverbund Bahn sowie die Spezialisten im DB Fahrzeuginstandhaltungswerk Cottbus. Der Schienengüterverkehr der DB stellt dieses Fahrzeug als Erprobungsträger zur Verfügung.
Prüftechnisch ist der Erfolg der Abgasnachbehandlungstechnologie bereits nachgewiesen: Die Abgaswerte für die künftige, ab 2012 gültige Norm IIIB, wurde sogar unterschritten. Dies muss sich jetzt in der Praxis beweisen. Der Norm entsprechend soll der Ausstoß an Stickoxiden einschließlich Kohlenwasserstoff um mehr als die Hälfte auf 2 Gramm pro Kilowattstunde (g/kWh) bei Dieseltriebwagen und 4 Gramm bei Lokomotiven reduziert werden, Partikelemissionen - auch Feinstaub genannt - auf ein Zehntel der heutigen Menge. Parallel zur Entwicklung der AGN rüstete DB Energie die DB Tankstelle Kornwestheim für den Praxisbetrieb mit einem Betankungssystem für Harnstoff aus, eine Voraussetzung für den Betrieb der neuen Antriebstechnologie.
Inzwischen hat das Eisenbahn-Bundesamt den Erprobungsträger zugelassen. Das Forschungsprojekt unter der Kurzbezeichnung LOCEX für "Locomotive with Clean Exhaust" ist auf zwei Jahre angelegt. Die Erkenntnisse zu Funktionalität, Zuverlässigkeit und Bahnfestigkeit dienen dann der weiteren Verbesserung einer sauberen Dieseltraktion. Der Erprobungsträger LOCEX der BR 294 mit der Fahrzeugnummer 294 635-8 hat eine Leistung von 1.000 Kilowatt. Die Lok wird im schweren Rangierbetrieb einsetzt. Durch zunehmende Elektrifizierung von Strecken, die Umrüstung von Rangier- und Streckenlokomotiven auf emissionsärmere Motoren sowie den verstärkten Einsatz von modernen Dieseltriebwagen hat die DB ihre Partikelemissionen im Vergleich zu 1990 bereits um 84 Prozent gesenkt. Der Ausstoß an Stickoxiden wurde um rund 70 Prozent reduziert. Insgesamt erbringt die Bahn mehr als 90 Prozent ihrer gesamten Verkehrsleistung klimafreundlich mit elektrischer Traktion. Mit dem Projekt LOCEX trägt die Bahn als einer der schadstoffärmsten motorisierten Verkehrsträger wesentlich zur Luftreinhaltung bei.
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"Spiegel Online": Lufthansa-Passagiere laufen zur Bahn über
(30.07.) BERLIN - Die DB profitiert einem Bericht von "Spiegel Online" zufolge von den Lufthansa-Streiks, die am Dienstag mit 70 gestrichenen Flügen erstmals auch zahlreiche Passagiere direkt trafen. Das Angebot an Fluggäste, ohne neues Ticket auf den Zug ausweichen, werde angenommen, vor allem auf den annullierten Routen von Frankfurt nach Berlin oder nach Düsseldorf. "Die Züge sind gut gefüllt", sagte Bahn-Sprecherin Barbara Tünnemann "Spiegel Online". Die Bahn habe ihr Personal an den großen Bahnhöfen bereits verstärkt. Der Einsatz von Sonderzügen sei "bislang" nicht erforderlich.
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LVS erwartet mehr Nachfrage bei der Bahn trotz Bevölkerungsrückgangs
(30.07.) KIEL - Trotz des Bevölkerungsrückgangs in den
kommenden Jahren und Jahrzehnten wird die Nachfrage im Bahnverkehr in
Schleswig-Hlstein steigen. Das ist ein wichtiges Ergebnis einer Studie zu den
Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Nahverkehr, die die Landesweite
Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein (LVS) jetzt vorgestellt hat. Bis
2012 erwartet die LVS bei unverändertem Angebot eine Nachfragesteigerung um 7
Prozent gegenüber heute, bis 2025 um etwa 16 Prozent. Bei weiterem Ausbau des
Nahverkehrs sind nach Einschätzung der LVS bereits bis 2012 16 Prozent mehr
Nachfrage möglich, bis 2025 sogar 27 Prozent.
Besonders wegen der längeren Wege zu den Arbeitsstätten nehme die Nachfrage vor
allem auf den heute schon stark nachgefragten Strecken wie Kiel - Hamburg und
Lübeck - Hamburg weiter zu. Die Folgen des Bevölkerungsrückgangs für die
Nahverkehrsnachfrage würden aber auch durch andere Faktoren mehr als
ausgeglichen. So schlage sich der wachsende Anteil der Kurz- und Städtereisenden
ebenfalls in steigender Nachfrage nieder. Vermutungen, dass die sinkenden
Schülerzahlen zu Einbrüchen führen, seien in der Studie nicht bestätigt worden.
Durch Zusammenlegungen von Schulstandorten werde der Anteil der Fahrschüler
steigen. Um der Nachfragesteigerung gerecht zu werden, hält die LVS den weiteren
Ausbau des Nahverkehrs für zwingend notwendig, insbesondere auf den wichtigen
Strecken nach Hamburg. LVS-Geschäftsführer Bernhard Wewers: "Wir wissen jetzt,
dass die Nachfrage im Nahverkehr in der Zukunft steigen wird. Darauf wollen und
müssen wir reagieren. Für uns ist der demografische Wandel Herausforderung und
Chance zugleich, wobei wir vor allem die Chance sehen, den Nahverkehr auszubauen
und neue Fahrgäste zu gewinnen."
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Mitgliederschwund bei Transnet
(30.07.) BERLIN - Der Gewerkschaft Transnet droht ein Mitgliederschwund. "Etwa 1000 Leute haben angekündigt, [...] auszutreten", sagte der neue Transnet-Vorsitzende Lothar Krauß dem "Hamburger Abendblatt." Als Grund nannte er den Wechsel des früheren Transnet-Vorsitzenden Norbert Hansen in den Bahn-Vorstand, der für Ärger an der Basis geführt hatte. Der Unmut kochte schließlich vollends über, als sich Hansen noch vor der offiziellen Berufung in den DB-Vorstand in der "Bild"-Zeitung zu Wort gemeldet und den knapp 230.000 Bahnern klargemacht hatte, was ihnen bald blühen könnte: Rationalisierung, Jobabbau, Mehrarbeit. Zugleich hatte der designierte Personalchef angeregt, die Lokführer könnten nach der Fahrt auch noch die Zugabteile "aufräumen oder auf einem kleinen Bahnhof mit anpacken". Krauß sagte weiter, man sei mit den austrittswilligen Mitgliedern "in der Diskussion". Er habe die Hoffnung, "dass man erkennt, dass Transnet nicht aus einer einzigen Person besteht, sondern die Gewerkschaft mit vielen Leuten arbeitet, die ihr Amt vernünftig ausfüllen. Und dann wird man vielleicht auch einsehen, dass ein Austritt die Solidargemeinschaft schwächen würde."
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Siemens erhält Bahn-Großauftrag aus Schottland
(30.07.) ERLANGEN - Das schottische Verkehrsamt und der Bahnbetreiber First ScotRail haben Siemens Mobility mit der Lieferung von 38 Elektrotriebzügen vom Typ Desiro UK beauftragt. Der Auftrag mit einem Wert von über 300 Millionen Euro (über 240 Millionen britische Pfund) umfasse zudem Wartung sowie Ersatzteil-Service, teilte Siemens am Dienstag mit. Für die Bahntechniksparte von Siemens sei der Auftrag die erste Zugbestellung aus Schottland, hieß es weiter. Damit wachsedie Desiro-Flotte in Großbritannien auf insgesamt 354 Fahrzeuge. Die 38 neuen Züge sollen im Dezember 2010 in den Fahrgastbetrieb gehen und dann zunächst zwischen den Städten Ayr und Glasgow fahren. Gefertigt werden sie im Siemens-Werk in Krefeld-Uerdingen.
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DB versteigert Bahntickets bei Ebay
(29.07.) BERLIN - Pünktlich zur Ferien- und Reisezeit bietet die DB ein weiteres attraktives Angebot für "Schnäppchenjäger". Ab 1. August versteigert und verkauft das Unternehmen unter dem Motto "Bahntastische Zeiten" auf dem Online-Marktplatz eBay erstmals tausende Fahrten. Den Auftakt macht ab 29. Juli eine vierteilige Benefiz-Auktion, deren Erlös dem Deutschen Behinderten Sportverband e.V. DBS zugute kommt. Details zu dem neuen Angebot will die DB am heutigen Dienstag bei einer Pressekonferenz vorstellen.
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"RP" : Für ET 422 fehlt noch die Zulassung
(29.07.) DÜSSELDORF - Die DB kann einem Bericht der "Rheinischen Post" zufolge nicht wie geplant nach den Ferien in Nordrhein-Westfalen die neuen S-Bahn-Züge der Baureihe 422 einsetzen. Das Eisenbahnbundesamt könne den Einsatz nicht genehmigen, weil es noch auf Unterlagen der Herstellers warte, heißt es in dem Bericht. "So lange wir die nicht haben, liegt der Zulassungsprozess auf Eis", zitierte die Zeitung eine EBA-Sprecherin. "Wir arbeiten fieberhaft daran, die fehlenden Dokumente nachzureichen", sagte Heiner Spannuth von der Herstellerfirma Bombardier der "Rheinischen Post". "Im Lauf der kommenden Wochen" werde seine Firma die Partner DB-Regio, das Land Nordrhein-Westfalen und den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr über den Stand der Dinge informieren.
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Einweihung im DB Regio-Werk Kempten
(29.07.) KEMPTEN - Nach zweijähriger Bauzeit ist am Montag
von DB Regio Allgäu der neu gebaute Teil der Werkstatt in Kempten eingeweiht
worden. Mit dieser Investition in Höhe von rund 9,5 Millionen Euro können 65
moderne Regionalzüge instand gehalten werden. Bei der Einweihung betonten Josef
Miller, Bayerischer Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten, Klaus-Dieter
Josel, Konzernbevollmächtigter der DB für Bayern und Norbert Klimt, Vorsitzender
der Regionalleitung von DB Regio Bayern die wirtschaftliche Bedeutung der
Werkstätte. Der Umbau der Regio-Werkstatt fand in zwei Bauabschnitten statt. Am
Anfang stand die Sanierung des nördlichen Hallenbereichs auf einer Länge von 76
Meter. Danach wurde die Halle um 42 Meter verlängert. Drei neue moderne
Reparaturstände (je 55 Meter lang) für die Instandhaltung der
Niederflur-Dieseltriebzüge sowie ein neuer Hallenanbau mit Sozialräumen, Büros
und weiteren Werkräumen sind zusätzlich errichtet worden. Neue Dacharbeitsbühnen
und Krananlagen sorgen für optimale Arbeitsbedingungen. Außerdem sind die
Gleisanlagen sowie die Signaltechnik im Außenbereich vollständig umgebaut und
verschwenkt worden.
Bisher konnten die 100 Mitarbeiter in der 1938 erbauten Werkshalle - sie ist 96
Meter lang und 23,6 Meter breit - nur unter einigen Erschwernissen ihre Arbeit
verrichten. Die Gleisgruben entsprachen nicht mehr den ergonomischen
Anforderungen, die durch die Wartung und Instandhaltung der neuen modernen
Triebzüge erforderlich wurden. Seitliche Arbeitsbereiche sowie Arbeitsstände für
Dacharbeiten waren nicht gegeben. Die DB Regio Werkstatt Kempten, in der
monatlich ca. 500 Fahrzeuge instand gehalten werden, schließt östlich an den
Hauptbahnhof an. Das Werk liegt im Schnittpunkt dreier wichtiger Bahnlinien
(München - Kempten - Lindau, Ulm - Kempten - Oberstdorf, Lindau - Kempten -
Augsburg - Nürnberg). Täglich reisen rund 23.000 Fahrgäste mit den Zügen der DB
Regio Allgäu, die mit einem 452 Kilometer langen Streckennetz eine
Verkehrsleistung von 8,4 Millionen Kilometer erbringt.
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SBB: Streifkollision glimpflich verlaufen
(29.07.) VEVEY - Am Montag Abend hat sich nach Angaben der SBB bei der Ausfahrt Bahnhof Vevey eine leichte seitliche Streifkollision zwischen einem Güterzug und einem Regionalzug ereignet. Niemand wurde verletzt, keiner der Züge entgleiste. Der Regionalzug konnte mit 40 Minuten Verspätung weiterfahren. Aufgrund des Zwischenfalls musste der Streckenabschnitt Vevey - Lausanne kurzzeitig gesperrt werden. Seit 20.00 Uhr ist die Strecke wieder befahrbar. Die SBB setzte zwischen Lausanne, Vevey und Montreux vorübergehend Ersatzbusse ein. Zur Abklärung des genauen Hergangs und der Ursache wurde eine Untersuchung durch die Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe (UUS) des UVEK eingeleitet.
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Vorschau auf die Bahnbaustellen auf den Strecken München - Kufstein/Salzburg
(29.07.) MÜNCHEN - Auch im zweiten Halbjahr finden wieder umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen der Infrastruktur auf den wichtigen Strecken, im Süd-Osten Bayerns, München - Rosenheim - Salzburg bzw. München - Rosenheim - Kufstein statt. Die Bauarbeiten finden größtenteils unter dem rollenden Rad statt und erfordern daher teilweise umfangreiche Ersatzmaßnahmen, wie etwa Umleitungen oder Busverkehre. Trotz aller Vorkehrungen lassen sich aber Behinderungen und längere Fahrzeiten nicht immer vermeiden. Die DB bittet vorab um Verständnis für die Beeinträchtigungen. Auf der Strecke München - Rosenheim - Kufstein wird von Anfang Oktober bis Anfang November gebaut. Schwerpunkt der Bautätigkeiten werden hier die Gleiserneuerungen im Streckenabschnitt Brannenburg - Kufstein zwischen Fischbach und Oberaudorf und zwischen Oberaudorf und Kiefersfelden sein. Auf der Strecke München - Rosenheim - Salzburg kommt es von Anfang August bis Mitte September wegen Gleiserneuerungen zwischen Ostermünchen und Großkarolinenfeld zu Behinderungen. Darüber hinaus können in einzelnen Nächten kleinere Bauarbeiten stattfinden, die evtl. auch einen Ersatzverkehr mit Bussen notwendig machen. Die Fahrgastinformation erfolgt, je nach Umfang und Dauer der Baustelle, mit Aushängen, Handzetteln und Lautsprecheransagen in den Zügen und an den Bahnhöfen sowie im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten und im Bayerntext Tafel 700.
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"Spiegel": Ausländische Interessenten für Bahnbörsengang
(28.07.) BERLIN - Für den im Herbst geplanten Börsengang der neu gegründeten DB Mobility Logistics AG (DB ML) gibt es einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge bereits ausländische Interessenten. So hätten sich DB-Chef Hartmut Mehdorn und Finanzvorstand Diethelm Sack Mitte Juli unter anderem mit Vertretern von Banken und Fonds in Dubai und Abu Dhabi getroffen. Die Partner hätten sich sehr interessiert gezeigt, hieß es unter Berufung auf Konzernkreise. Ein weiterer Interessent sei die russische Staatsbahn RZD. Die russische Regierung prüfe inzwischen einen Anteilserwerb. Auch in Japan gibt es dem "Spiegel"-Bericht zufolge Sympathie für die DB-Aktie. Dort sollen Anteile an der DB ML über die Daiwa-Bank an potente Privatanleger verkauft werden. Feste Zusagen gebe es aber noch nicht.
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Münchens Schüler strömten zum Tag der offenen Tür der DB
(28.07.) MÜNCHEN - Unter der Schirmherrschaft und im
Beisein von Staatsminister Siegfried Schneider öffnete die DB am Samstag die
Türen ihres Azubi-Trainingszentrums München Aubing, um Schüler über die 25
verschiedenen Ausbildungsberufe des Konzerns zu informieren. Die zahlreich
erschienenen Jugendlichen nutzten die Möglichkeit, sich über die Ausbildung bei
der DB in Gesprächen mit Auszubildenden und Ausbildern zu informieren. So
konnten sie z.B. in den Lehrwerkstätten der gewerblich technischen
Berufsausbildung selbst kleinere Tätigkeiten ausführen. Wer am Lokführerberuf
Interesse zeigte, konnte unter Anleitung im Simulator eine Lokfahrt machen. An
Informationsständen wurden die kaufmännischen Ausbildungsberufe der Bahn sowie
der Kooperationspartner der Veranstaltung, DEVK und Sparda Bank München,
vorgestellt.
Hilfestellung in Sachen Bewerbung boten die Personalverantwortlichen des
Konzerns. So gab es z.B. einen Vortrag zum Thema Einstellungstests und das
Angebot des Bewerbungsunterlagenchecks für die Schüler. Auch der Spaß kam nicht
zu kurz: in einer Modenschau stellten die Azubi ihre unterschiedlichen
Unternehmensbekleidungen - vom Blaumann bis zur Zugbegleiteruniform - auf dem
Laufsteg vor. Zudem hatten die Schüler die Möglichkeit, an Elementen des "Outdoor-Trainings"
teilzunehmen. Für das Ausbildungsjahr 2009 sucht der Konzern in Bayern ca. 400
Auszubildende für mehr als 25 verschiedene Berufe. Die Auszubildenden erhalten
eine hervorragende Betreuung und attraktive Zusatzleistungen wie
Fahrvergünstigungen und - bei guter Leistung - die Garantie, nach der Ausbildung
übernommen zu werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Ausbildung
bei der DB unter www.db.de/schueler.
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ÖBB schneiden bei Bahntest gut ab
(28.07.) WIEN - Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben sich in den vergangenen 12 Monaten weiter verbessert. Das zeigen die Ergebnisse aus dem jetzt veröffentlichten Bahntest des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ), bei dem wurden 19.809 Fahrgäste exemplarisch befragt wurden. So bewerten drei Viertel der Befragten die Entwicklung der ÖBB positiv, etwa in Punkto Pünktlichkeit. Sehr gut angenommen werden auch die rauchfreien Züge (Schulnote 1,6). In Zeiten von hohen Spritpreisen und Klimadiskussionen gewinnt der Öffentliche Verkehr weiter an Stellenwert. Bahnfahren ist die kostengünstige und umweltschonende Alternative zum Auto. Das bestätigen auch die Ergebnisse des VCÖ-Bahntests. 57 Prozent aller Befragten gaben an, mit der Bahn zu fahren, weil diese eindeutig günstiger als das Auto ist. Die Umweltfreundlichkeit der Bahn ist sogar für 84 Prozent der Befragten der Grund, sich für die ÖBB zu entscheiden und das Auto in der Garage zu lassen. 78 Prozent aller befragten Fahrgäste im VCÖ-Bahntest sehen Verbesserungen bei der Qualität der von den ÖBB eingesetzten Waggons. Hier machte sich die Investitionsoffensive bezahlt. So wurden 2007 51 Talent- Garnituren, 27 Desiro-Garnituren und 12 Doppelstockwagen neu eingesetzt. Ende 2008 folgt der railjet, der neue Maßstäbe in punkto Komfort und Geschwindigkeit setzen wird.
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Tödlicher Unfall am Bahnübergang Lisch bei Ascheberg
(28.07.) FLENSBURG - Am Samstag Morgen gegen 6 Uhr ist es auf der Bahnstrecke Kiel - Lübeck auf dem Bahnübergang Lisch (bei Ascheberg) zu einem Zusammenprall eines Regionalexpresses und einem PKW gekommen. Die drei Fahrzeuginsassen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren wurden bei dem Zusammenprall im Fahrzeug eingeklemmt und wurden tödlich verletzt. Die 14 Reisenden im Zug blieben unverletzt und wurden von Taxen weiter befördert. Vor Ort waren Beamte der Bundespolizei, der Landespolizei, Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie das Notfallmanagement der DB. Die Ermittlungen der Bundespolizei und Landespolizei zur Unfallursache dauern an.
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Harzer Schmalspurbahnen geben erotischen Kalender für 2009 heraus
(28.07.) WERNIGERODE - Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) haben sich erneut etwas Besonderes einfallen lassen und geben für das Jahr 2009 zusätzlich nun auch einen erotischen Kalender heraus. Das kommunale Unternehmen hatte mit der Anfertigung der Motive den Wernigeröder Matthias Bein beauftragt, der in den zurückliegenden Monaten vier Models aus der Region mit der historischen Technik auf außergewöhnliche Weise fotografisch verschmelzen ließ. Ein Großteil der Aufnahmen ist dabei im Bahnbetriebswerk der HSB entstanden. Entstanden sind auf diese Weise dreizehn ebenso eindrucksvolle wie "prickelnde" Kalendermotive, welche völlig neue Einblicke hinter die Kulissen der beliebten Harzer Dampfeisenbahn ermöglichen. Der limitierte Kalender im DIN A3-Format ist ab sofort in allen Fahrkartenausgaben der HSB, in den Dampfläden von Wernigerode, Quedlinburg und Gernrode sowie im Internet unter www.hsb-wr.de zum Preis von 9,90 € erhältlich.
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"Tagesspiegel": Berliner S-Bahn-Züge mit Rissen im Boden im Einsatz
(26.07.) BERLIN - Knapp die Hälfte der 60 bei der Berliner S-Bahn noch eingesetzten sogenannten Viertelzüge der Baureihe 485 haben nach Informationen des "Tagesspiegel" Risse im Fußboden. Da keine tragenden Teile betroffen seien und die Risse alle acht Tage z.B. hinsichtlich einer Vergrößerung kontrolliert würden, könnten die Fahrzeuge aber weiter eingesetzt werden, zitierte die Zeitung S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz. Die Risse seien im Frühjahr bei Routinekontrollen entdeckt worden und sollten frühestens im Oktober behoben werden. Laut "Tagesspiegel" mussten allerdings bereits sechs Viertelzüge aus dem Verkehr genommen werden, weil die Risse "auffälliger" waren. Gemeinsam mit dem Eisenbahn-Bundesamt erstelle man jetzt ein Sanierungskonzept, sagte Priegnitz. Fest stehe, dass die sogenannten Bodenwannen ausgetauscht werden. Je Viertelzug werde man dafür etwa eine Woche benötigen.
Unterdessen berichtet die "Berliner Zeitung", bei der S-Bahn gebe es Pläne, auf weiteren Bahnhöfen mit Hilfe moderner Technik weitere Zugabfertiger einzusparen. Es werde überlegt, die Zahl der S-Bahnhöfe mit Abfertigungspersonal "perspektivisch zu verringern", heißt es laut Zeitung in einem Schreiben der zuständigen Geschäftsführung an die Stationsmitarbeiter. Bislang war langfristig geplant, dass zumindest auf 21 der 166 S-Bahnhöfe weiterhin Betriebspersonal fest stationiert werden soll.
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Nordwestbahn erhält endgültig Zuschlag für S-Bahn-Netz
(26.07.) BRRMEN - Die Nordwestbahn hat am Freitag endgültig den Zuschlag für das Regio-S-Bahn-Netz Bremen/Niedersachsen erhalten. Zuvor hatte die in der Ausschreibung unterlegene DB ihren Antrag auf Nachprüfung der Vergabeentscheidung für das Millionenprojekt zurückgezogen, möglicherweise auch, weil am 15. Juli das Oberlandesgericht Celle in der mündlichen Verhandlung hatte durchblicken lassen, dass es den Antrag der DB für unbegründet halte. Zur Begründung des Nachprüfungsantrags hatte die DB angeführt, dass ihr die Einhaltung der so genannten "Tariftreue" nach dem Bremischen Vergabegesetz nicht zugemutet werden könne. Während die übrigen Bieter wie die NordWestBahn die Einhaltung des branchenweiten Eisenbahner-Tarifvertrages (ETV) schriftlich zugesagt hatten, wollte die DB im Falle einer Neuausschreibung keine Tarifverträge mehr einhalten.
Das Netz der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen liegt zu 62 Prozent in Niedersachsen und zu 38 Prozent in Bremen. Der NWB soll von 2010 bis 2021 rund 4,7 Mio. Zug-Kilometer pro Jahr fahren. Das Netz besteht aus den Linien Bremerhaven-Lehe - Bremen Hauptbahnhof - Twistringen, Bremen Hauptbahnhof - Oldenburg - Bad Zwischenahn, Bremen Hauptbahnhof - Nordenham, Bremen-Farge - Bremen Hauptbahnhof - Verden. Die ersten drei Linien starten zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010. Ein Jahr später folgen die Linie Bremen-Farge - Bremen Hbf - Verden. Für den niedersächsischen Teil der Nahverkehrsleistungen auf der Schiene ist die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) zuständiger Auftraggeber, für den bremischen Teil der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa.
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Streik bei der Lufthansa - DB gut vorbereitet
(26.07.) BERLIN - Bei der Lufthansa stehen die Zeichen auf Streik. Nach erfolgter Urabstimmung hat die Gewerkschaft ver.di das Kabinen- und Bodenpersonal zu Arbeitsniederlegungen beginnend am Montag um Mitternacht aufgerufen. "In Abstimmung mit der Deutschen Lufthansa sind wir gut vorbereitet und können kurzfristig die von den Streiks betroffenen Reisenden an ihr Ziel bringen", so Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr der DB Mobility Logistics AG. Das Angebot "Good for Train" ermöglicht es Flugreisenden, deren innerdeutsche Flüge mit der Lufthansa streikbedingt ausfallen oder wegen Flugverspätung verpasst werden, ihren Flug-Coupon für die im Flugschein eingetragene Strecke als DB-Fahrkarte zu nutzen. Fluggäste mit elektronischen Tickets (etix) müssen sich allerdings vor Reiseantritt einen Voucher am Check-In-Schalter der Lufthansa abholen.
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Defekte Hydraulikpresse behindert Baufortschritt an der Truckenthalbrücke
(26.07.) LEIPZIG - Nach dem technischen Versagen einer Hydraulikpresse hat sich am Donnerstag Nachmittag ein Bogen der Truckenthalbrücke (Landkreis Sonneberg) im Verlauf der im Bau befindlichen ICE-Neubaustrecke Ebensfeld - Erfurt nach Angaben der DB um wenige Zentimeter gesenkt. Derzeit begutachten Experten vor Ort eventuell entstandene Schäden, um die Maßnahmen für den weiteren Bauablauf festzulegen. Eine Gefährdung durch herabstürzende Teile besteht nicht, dennoch ist der Baustellenbereich abgesperrt und gesichert.
Die 425 Meter lange Truckenthalbrücke ist Teil der 107 km langen Eisenbahn-Neubaustrecke Ebensfeld - Erfurt, die sich derzeit im Bau befindet. Sie ist Teil der Verbindung München - Berlin, für die ab 2017 eine Verringerung der Fahrzeit auf etwa vier Stunden vorgesehen ist. Für den Brückenbau wird ein 161 Meter langer Bogen aus Stahlbeton im Vortrieb gegossen und durch Hilfsstützen und Hydraulikpressen gesichert. Die Brücke wird von zwei Seiten zusammengebaut. Zur Schließung des letzten Bogens fehlen derzeit noch 25 Meter.
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Zwei Milliarden für das NRW-Schienennetz
(26.07.) DÜSSELDORF - Für Investitionen ins bestehende Schienennetz stehen für Nordrhein-Westfalen nach Angaben der DB in den nächsten fünf Jahren knapp zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Allein in diesem Jahr sollen rund 440 Millionen Euro in NRW investiert werden. Die Gelder fließen in die Erneuerung von Gleisanlagen, von Brücken, Tunneln und Oberleitungen aber auch in die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik (bspw. Elektronische Stellwerke). Noch nicht darin enthalten sind weitere Aufwendungen für Neu- und Ausbauprojekte.
Ein Schwerpunkt bei den Netzinvestitionen liegt in der Einrichtung von Elektronischen Stellwerken, die einen flüssigeren und pünktlicheren Betriebsablauf gewährleisten. Von hier werden die Signale und Weichen per Computertechnik gesteuert. Neue Stellwerke sind beispielsweise in den kommenden Jahren für Euskirchen, Wuppertal, Duisburg, Emmerich, Solingen, Paderborn sowie für die linke und rechte Rheinstrecke vorgesehen. Aber auch im ländlichen Raum wird vorhandene Alttechnik ersetzt. Im Regionalnetz Münsterland soll beispielsweise das Elektronische Stellwerk Coesfeld schon in diesem Jahr in Betrieb gehen. Zu den Maßnahmen gehört auch die Erneuerung der Signal- und Bahnübergangstechnik.
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Ausflüge mit der Kurhessenbahn im Sommer und Herbst
(26.07.) FRANKFURT/Main - Auf der Strecke Marburg - Erndtebrück verstärkt die Kurhessenbahn auf Bestellung das Zugangebot bis Ende Oktober an Sonn- und Feiertagen zwischen Marburg und Bad Laasphe. Gleichzeitig setzt sie für die Fahrradmitnahme einen auf die speziellen Erfordernisse der Fahrradbeförderung umgebauten Triebwagen der Baureihe 628 ein. Günter Padt, Geschäftsführer des Zweckverbandes Personennahverkehr Westfalen Süd (ZWS), und Joachim Kuhn, Leiter der Kurhessenbahn, stellten am Freitag im Bahnhof Bad Laasphe die Neuerungen vor. Sie präsentierten unter anderem einen umgebauten Triebwagen der Kurhessenbahn. In diesem Fahrzeug können durch ein neues Sitzreihenkonzept bis zu 40 Fahrräder mitgenommen werden.
Ab sofort erhältlich ist auch der neue Ausflugsprospekt der Kurhessenbahn, in dem einige der schönsten Ausflugsziele entlang der Strecken Frankenberg - Marburg und Marburg - Erndtebrück zusammengestellt sind. Ob ein gemütlicher Bummel durch die historische Altstadt von Frankenberg, radeln durch das Ederbergland oder entlang der Lahn oder ein Besuch des Radio- und des Pilzmuseums in Bad Laasphe; zu jedem der im Flyer vorgestellten Ausflugsziele erhalten die Fahrgäste der Kurhessenbahn eine Ermäßigung oder Vergünstigungen mit den Bonus-Coupons, die in der Broschüre enthalten sind.
Die Kurhessenbahn ist ein mittelständisches Tochterunternehmen der DB. Sie betreibt seit Anfang 2002 in Nordhessen ein rund 254 Kilometer langes Streckennetz und erbringt eine Verkehrsleistung von 1,8 Millionen Zugkilometer jährlich. Im vergangenen Jahr waren über 2,2 Millionen Fahrgäste mit den Zügen der Kurhessenbahn unterwegs.
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DB trainiert ihre Lokführer erfolgreich in energiesparender Fahrweise
(25.07.) FRANKFURT/Main - Durch umsichtige Fahrweise können Lokführer Energie sparen und gleichzeitig das Klima schützen. Allein zwischen Hamburg und München kann ein Lokführer in einem ICE bei günstigen Bedingungen und geschickter Fahrweise rund 4.000 Kilowattstunden Strom einsparen – so viel wie eine vierköpfige Familie im Jahr verbraucht. "Sicherheit und Pünktlichkeit haben bei der Bahn Priorität", sagt Reymund Weitzel, Programmmanager Fahrzeugführer im Simulationszentrum Fulda, "beim Energiesparen auf der Schiene hilft die Physik, denn hat ein Zug seine angestrebte Höchstgeschwindigkeit erreicht, kann er über weite Strecken rollen und verliert dabei nur geringfügig an Geschwindigkeit. Dies ist eine optimale Vorraussetzung für energiesparendes und dennoch pünktliches Fahren."
Bundesweit wurden bereits über 19.000 Lokführer im Personen- und Güterverkehr geschult und für das Thema Energiesparen beim Fahren sensibilisiert. Durch energieeffiziente Fahrweise sparten die Lokführer im Personenverkehr seit 2002 bereits 270 Gigawattstunden Strom und 9,5 Millionen Liter Diesel. Im Güterverkehr startete das Programm 2005. Seit diesem Zeitpunkt konnten die Güterlokführer ihren Stromverbrauch um 72 Gigawattstunden und den Dieselverbrauch um 4,6 Millionen Liter reduzieren. Auch die Umwelt profitierte: Rechnet man die Einsparungen im Personen- und Güterverkehr zusammen, so wurde durch die energiesparende Fahrweise die Atmosphäre insgesamt um mehr als 250.000 Tonnen CO2 entlastet.
Energiesparendes Fahren hilft der Bahn, ihre Klimaschutzziele zu erreichen und steigende Energiekosten zu reduzieren. Beim Klimaschutz ist die Bahn im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern heute mit umgerechnet durchschnittlichen 2,9 Litern Benzinverbrauch pro 100 km und Person im Fernverkehr führend. Mit Hilfe der Lokführer soll dieser Umweltvorteil der Bahn auch in den nächsten Jahren weiter gesichert werden.
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DB: Geplanter Fertigstellungstermin Ostkreuz in Gefahr
(25.07.) BERLIN - Die Bauarbeiten am Ostkreuz können dieses Wochenende zunächst nur eingeschränkt fortgesetzt werden. Die Ausnahmegenehmigung für die Nacht- und Wochenendarbeiten wurde am Mittwoch im Eilverfahren durch die 10. Kammer des Verwaltungsgerichts Berlin eingeschränkt. Danach besteht für diesen Sonntag zwischen 6 und 20 Uhr ein Bauverbot. Das Bauverbot führt laut DB dazu, dass die Großbohrpfähle für die neue Ringbahnbrücke nicht im vorgesehenen Zeitplan eingebaut werden können. Ingulf Leuschel, DB-Konzernbevollmächtigter für das Land Berlin: "Der Fertigstellungstermin 2016 ist nur realistisch, wenn wir die benötigten Genehmigungen für die Nacht- und Wochenendarbeiten in vollem Umfang erhalten. Alternativ wären bei Gleissperrungen am Tage rund 100.000 S-Bahn-Kunden betroffen, für die ein Ersatzverkehr mit Bussen kaum möglich ist. Der Stopp der Arbeiten hat auch finanziell erhebliche Auswirkungen."
Auf Grund der Klage musste bereits am zweiten Wochenende im Juli der geplante Abbruch des Pfeilers "C" entfallen. Die beteiligten Baufirmen hatten darauf hin mit Unterstützung der DB bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz eine neue Ausnahmezulassung und deren sofortige Vollziehung erreicht. Am vergangenen Wochenende konnte ohne Einschränkungen weitergebaut werden. 110 Anwohner hatten das Angebot der Bahn angenommen, in Hotels zu übernachten. Die ausgefallenen Arbeiten müssen im August nachgeholt werden. Für August bis Oktober wurden erneut Ausnahmegenehmigungen beantragt.
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Ab 2009 Semesterticket für ganz Thüringen
(25.07.) ERFURT - Die DB, Vertreter der Konferenz Thüringer Studierendenschaften und das Studentenwerk Thüringen haben sich auf Konditionen für ein neues thüringenweit gültiges Semesterticket geeinigt. Ab dem Sommersemester 2009 soll das "Semesterticket Thüringen“ in allen Zügen der DB Regio in der 2. Klasse gültig sein. Bisher war die Nutzung des Semestertickets nur auf ausgewählte Strecken beschränkt und an den sechs Hochschulstandorten unterschiedlich. Mit einem einmaligen Beitrag, den alle Studierenden pro Semester entrichten, kann das Thüringer Streckennetz der DB Regio sechs Monate lang genutzt werden. Für Studierende in Erfurt, Jena und Weimar soll das Ticket 44,90 Euro, für Studierende in Ilmenau, Eisenach, Gera, Nordhausen und Schmalkalden 24,90 Euro kosten. Die Studierendenschaften der einzelnen Hochschulen müssen nun entscheiden, ob das Ticket eingeführt wird.
Um Studierenden nach ihrem erfolgreichen Studienabschluss die Möglichkeit einer preiswerten Mobilität für ihren Existenzaufbau sowie die Arbeits- und Wohnungssuche zu ermöglichen, gibt es für exmatrikulierte Studenten einmalig für sechs Monate das optionale "Semesterticket Thüringen +". Für die Standorte Erfurt, Jena, Weimar kostet es 89,80 Euro und für die Standorte Ilmenau, Eisenach, Gera, Nordhausen, Schmalkalden 49,80 Euro.
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BEG schreibt Projekt DEFAS FGI BAYERN aus
(25.07.) MÜNCHEN - Die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG), die im Auftrag des Freistaats Bayern den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, bestellt und überwacht, schreibt ab sofort EU-weit das Projekt DEFAS FGI BAYERN (Durchgängiges Elektronisches Fahrgastinformations- und AnschlusssicherungsSystem) aus. Das Projekt umfasst den Aufbau und Betrieb eines bayernweiten Fahrgastinformations- und Anschlusssicherungssystems auf Basis von Echtzeitdaten im Öffentlichen Verkehr. Die Anforderungen für eine Teilnahme an der Ausschreibung sind ab sofort bis 25. August 2008 im EU-Amtsblatt veröffentlicht (http://ted.europa.eu).
Im Oktober 2005 hatte das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie das Projekt DEFAS FGI BAYERN initiiert und die Bayerische Eisenbahngesellschaft damit beauftragt, das bereits bestehende ÖPNV-Auskunftssystem BAYERN-FAHRPLAN technisch weiterzuentwickeln. Der BAYERN-FAHRPLAN der BEG ist ein schnelles Online-Reiseauskunftssystem. Unter www.bayern-fahrplan.de bietet es den Nutzern umfassende Fahrplaninformationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln in Deutschland. Außerdem kann der BAYERN-FAHRPLAN auch über die mobile Fahrplanauskunft byMona auf dem Handy abgerufen werden (mehr Informationen unter www.bymona.de).
Während der heute rein auf Fahrplandaten basiert, soll DEFAS FGI BAYERN künftig Verbindungsauskünfte des Öffentlichen Verkehrs auch auf Basis von Echtzeitdaten bieten. Bei der Berechnung und Auskunft von aktuellen Verbindungen werden so auch Verspätungen sowie Störfallmeldungen berücksichtigt. Dadurch sind Fahrgäste künftig im Internet oder über mobile Endgeräte stets über die aktuelle Verkehrslage informiert. Neben einer deutlich verbesserten Fahrgastinformation soll DEFAS FGI BAYERN die technischen Voraussetzungen für eine Anschlusssicherung zwischen den verschiedenen Verkehrsunternehmen schaffen. Die relevanten Fahrplan- und Echtzeitdaten sowie Meldungen des Öffentlichen Verkehrs in Bayern werden von den einzelnen Verkehrsunternehmen und -verbünden zur Verfügung gestellt und im bayernweiten DEFAS-Datenpool zusammengeführt. Verkehrsunternehmen, Stationsbetreiber oder auch Kommunen können dann auf diese aktuellen DEFASDaten z.B. für Haltestellen- oder Fahrzeug-Anzeiger zugreifen und so beispielsweise am Bahnhof ankommende Fahrgäste darüber informieren, dass ein Regionalbus auf Reisende der S-Bahn wartet bzw. noch nicht abgefahren ist.
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Gleiserneuerung im S-Bahn-Knoten Altona
(25.07.) HAMBURG - Am kommenden Wochenende, 26. und 27. Juli, erfordern die umfangreichen Bauarbeiten im S-Bahnhof Altona und auf der Tunnelrampe nördlich der Station die Sperrung von zwei Streckenabschnitten. Auf der Linie S1 zwischen Othmarschen und Altona fahren ersatzweise Busse. Auch zwischen Altona und Holstenstraße können keine Züge eingesetzt werden. Es ist ein Umweg über Diebsteich mit den Linien S3 und S21 notwendig. Die S-Bahn Hamburg empfiehlt, wenn möglich, die Umfahrung über den City-Tunnel.
Im nächsten Bauabschnitt, der sich vom 28. Juli bis zum 8. August erstreckt, ist die Strecke zwischen Holstenstraße und Altona gesperrt. Hierdurch gibt es folgende Fahrplanabweichungen: Die Linie S11 wird weiterhin umgeleitet und fährt von Blankenese nach Ohlsdorf auf dem Linienweg der S1 durch den City-Tunnel. Damit fahren diese Züge nicht über Holstenstraße, Sternschanze und Dammtor. Die Linie S31 fällt zwischen Altona und Sternschanze aus. Von Altona nach Holstenstraße muss über Diebsteich gefahren werden. Der Bahnhof Sternschanze ist auch über Landungsbrücken mit Umstieg in die U3 erreichbar. Nach Dammtor besteht in Jungfernstieg eine Umsteigemöglichkeit zur U1 bis Stephansplatz. Die Linie S3 von Pinneberg nach Neugraben/Stade fährt wieder auf ihrer gewohnten Strecke. Zur Verkürzung der Wartezeiten beim zusätzlichen Umsteigen fahren die Züge ganztägig alle zehn Minuten. Gleiches gilt montags bis freitags für die Linie S1 zwischen Blankenese und Ohlsdorf. Die Berufsverstärkerlinie S2 kann bis zum 8. August nicht eingesetzt werden. Zwischen Altona und Hauptbahnhof stehen die Züge der Linien S1, S11 und S3 zur Verfügung, zwischen Hauptbahnhof und Bergedorf fährt die Linie S21.
Seit Mitte Juli werden im S-Bahn-Knoten Altona 14 Weichen ausgetauscht und auf rund 1.000 Metern neue Schienen eingebaut. Die Bauarbeiten finden während der Ferienzeit statt und sind am 22. August abgeschlossen. Die Anlagen stammen aus dem Eröffnungsjahr 1979 der City-S-Bahn-Strecke und haben ihre vorgesehene Nutzungsdauer erreicht. Für die Erneuerung werden Investitionsmittel in Höhe von 4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Bauarbeiten dauern bis zum 22. August.
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"Welt": DB verlängert Vorstandsverträge
(24.07.) BERLIN - Nach Informationen der Zeitung "Die Welt" steht die DB-Führungsmannschaft für die Zeit nach dem Börsengang fest. Demnach hat der DB-Aufsichtsrat die Verträge der Vorstände Margret Suckale (Personal/Dienstleistungen), Norbert Bensel (Logistik), Stefan Garber (Infrastruktur) und Karl-Friedrich Rausch (Personenverkehr) bis 2013 verlängert. Otto Wiesheu, Exwirtschaftsminister Bayerns und Bahnvorstand für die Ressorts Politik und Wirtschaft scheide dagegen mit Ende seines Vertrages "altersbedingt" aus, schreibt "Die Welt" weiter.
Bislang war nur bekannt, dass Bahnchef Hartmut Mehdorn bis 2011 und Finanzvorstand Diethelm Sack bis 2013 bei der DB bleiben. Sie erhalten befristete Doppelmandate für die neue DB Mobility Logistics, in der der Personen- und Güterverkehr gebündelt sind und die bis zu 24,9 Prozent an die Börse gebracht werden kann, sowie für die DB Holding, die die Infrastruktur der Bahn wie das Netz oder die Bahnhöfe verwaltet. Die übrigen Vorstandsmitglieder müssen sich mit einer Funktion begnügen. So solle Logistikvorstand Bensel nur noch im Spitzengremium der Tochter DB Mobility Logistics angehören, ebenso wie Suckale und Rausch, schreibt "Die Welt". Infrastrukturchef Garber bleibe hingegen in der bundeseigenen Mutter DB AG, die weiterhin für die Netze und Bahnhöfe verantwortlich sein soll.
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"W&V": DB macht aus Bahnhöfen "Markenwelten"
(24.07.) MÜNCHEN - Die DB will einem Bericht des am heutigen Donnerstag erscheinenden Branchenblatts "Werben & Verkaufen" zufolge aus acht sogenannten Premiumbahnhöfen "Markenwelten" erschaffen. Gemeinsam mit dem Außenwerberunternehmen Ströer Media aus Köln wolle die DB die Bahnhöfe in Berlin, München, Stuttgart, Köln, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Hannover mit neuen Werbemitteln ausstaffieren. Ziel sei es, so eine Bahnsprecherin zu "W&V", "durch den systematischen Ausbau spezifischer Werbeträger Markenwelten zu erschaffen". Dabei sollen modernste Werbemittel zum Einsatz kommen, etwa Riesenposter, die sich um die eigene Achse drehen. Insgesamt will Ströer laut "W&V" rund 1300 neue Werbeträger in den acht Premiumbahnhöfen installieren und bis 2010 rund acht Millionen Euro investieren.
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Mehdorn: Kunden mit mehr Bequemlichkeit und Pünktlichkeit gewinnen
(24.07.) STUTTGART - Die DB arbeitet an Strategien, um die Kunden noch mehr als bisher zum Umsteigen vom Auto in den Zug zu bewegen. "Gerade mit Blick auf die steigenden Energiepreise wollen wir uns noch stärker als bisher als Alternative zum Auto präsentieren", sagte Bahn-Chef Hartmut Mehdorn im Interview mit dem Magazin Reader's Digest (August-Ausgabe). Ziel müsse es sein, die "Kunden noch bequemer zu befördern - mit modernen Zügen und möglichst großer Pünktlichkeit". Mehdorn räumte zugleich ein, dass es immer wieder Probleme mit der Einhaltung der Fahrpläne gebe: "Jede Minute Verspätung ist eine Minute zu viel." Manchmal sei es aber schwer, alle Bedürfnisse zu befriedigen: "Wenn Sie sich die großen Knotenbahnhöfe ansehen, kommen dort auf einen ankommenden ICE circa 20 Anschlusszüge mit entsprechend vielen verschiedenen Zielbahnhöfen," so der Vorstandsvorsitzende der DB. Das Ziel sei es, in den nächsten Jahren den Service weiter zu verbessern, deshalb lege man auch großen Wert auf den geplanten Börsengang. Mehdorn: "Wir brauchen frisches Geld. Damit wir noch besser werden - beispielsweise um neue Züge kaufen zu können, um die Bahnhöfe schneller modernisieren oder um auch mehr beim Lärmschutz investieren zu können." Das alles werde "den Kunden zugute kommen".
Mehdorn reagierte mit seinen Aussagen auf eine groß angelegte Leser-Aktion von Reader's Digest zum Thema Erfahrungen mit der DB. Dabei entstand ein ganz unterschiedliches Bild. Während die Bahn einerseits Lob für das hilfsbereite Personal, das stressfreie Reisen und die freundliche Begrüßung der Reisenden durch den Zugchef erhielt, gab es andererseits massive Kritik an defekten Fahrkartenautomaten, verspäteten Zügen und schlecht verständlichen Durchsagen auf den Bahnhöfen und in den Zügen. Für viele Bahn-Kunden wird die Frage der Pünktlichkeit immer mehr zum Ärgernis. Beschwerden gab es auch beim Thema Sauberkeit. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis von Speisen und Getränken in den Zügen wurde in vielen Zuschriften kritisch bewertet. Ein großes Ärgernis, so ergab die Umfrage von Reader's Digest, ist zudem die schleppende Bearbeitung von Beschwerden durch die DB. Immer wieder machten Leser in ihren Zuschriften deutlich, dass sie teilweise monatelang auf eine Antwort der Bahn warten mussten oder sich eine Rückerstattung von Ticketkosten lange hingezogen hat.
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Bahn modernisiert Bahnhof Euskirchen
(24.07.) DÜSSELDORF - In dieser Woche beginnt die DB, im Rahmen der "Modernisierungsoffensive für Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen" mit den Arbeiten am Bahnhof Euskirchen. Ziel der Modernisierungsoffensive ist es, den Qualitätsstandard an Bahnhöfen und Haltepunkten in NRW anzuheben. In Euskirchen wird dazu ein neuer Personentunnel mit einer Länge von 60 Metern und einer Durchgangsbreite von 7 Metern erstellt. Für den barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen erhält der Bahnhof drei Aufzüge. Die Bahnsteige werden ebenfalls erneuert und auf 76 cm angehoben, wodurch der Ein- und Ausstieg in die Züge erleichtert wird. Die Erneuerung der Beleuchtungsanlage auf den Bahnsteigen sowie moderne Bahnsteigausstattungen sorgen für mehr Komfort und Sicherheit. Zur Verbesserung der Reisendeninformation wird das Wegeleitsystem angepasst und die Lautsprecheranlage erneuert. Außerdem werden die Personenunterführung und die Bahnsteige mit Blindenleitstreifen ausgestattet. Die Gesamtkosten der Modernisierung der Station, die voraussichtlich im Juni 2010 abgeschlossen sein wird, betragen ca. 8,2 Millionen Euro.
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DB übernimmt Busverkehre der britischen Streitkräfte in Deutschland
(24.07.) BERLIN - Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) Bielefeld, eine Busgesellschaft der
DB Bahn Stadtverkehr, hat nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für
die Übernahme sämtlicher Busverkehre der British Forces Germany (BFG) in
Deutschland erhalten. Für circa 25 Mio. Euro sollen über 150 neue Busse
beschafft werden - alle umweltfreundlich (Euro-5-Norm) und verbrauchsgünstig.
Die BVO will rund 200 Busfahrer einstellen, wobei Bewerbungen der bisherigen
Mitarbeiter der BFG willkommen sind. Die Fahrer sollen zum Tarif des privaten
Omnibusgewerbes eingestellt werden. Zur umfassenden Kundenbetreuung wird eine
neue Niederlassung eingerichtet, in der in Bielefeld etwa 15 neue Arbeitsplätze
entstehen sollen. Ab 1. September soll planmäßig die sukzessive Betriebsaufnahme
an verschiedenen Standorten in Ostwestfalen mit vorhandenen Bussen erfolgen.
Voraussichtlich ab Oktober werden die ersten neuen Busse ausgeliefert, so dass
nach heutigem Planungsstand am Ende des ersten Quartals kommenden Jahres die
Beschaffung für alle Standorte der britischen Streitkräfte abgeschlossen sein
wird.
DB Bahn Stadtverkehr erwirtschaftete 2007 mit mehr als 12.000 Mitarbeitern einen
Umsatz von 1,9 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 166 Millionen Euro. Zum
Unternehmen gehört ein Netzwerk von 22 Busgesellschaften, die S-Bahnen Berlin
und Hamburg und über 70 Beteiligungen an Verkehrsunternehmen und -gesellschaften
in Deutschland. DB Bahn Stadtverkehr managt bundesweit eine Flotte von rund
11.000 Bussen und 1.900 S-Bahn-Fahrzeugen und arbeitet in langjähriger
Partnerschaft mit über 1.500 selbstständigen kleinen und mittelständischen
Busunternehmern zusammen.
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Gefährliche Chemikalie am Offenbacher Güterbahnhof ausgetreten
(24.07.) OFFENBACH - Ein Kesselwagen der Bahn hat am Mittwoch auf dem Offenbacher Güterbahnhof eine giftige Flüssigkeit verloren. Gut drei Stunden nach ihrer Alarmierung hatten die Einsatzkräfte das Leck an dem Kesselwagen abgedichtet. Bei den Arbeiten wurden zwei Feuerwehrleute leicht verletzt. Sie waren mit dem brennbaren Stoff in Kontakt gekommen. Für die Bewohner der Umgebung habe keine Gefahr bestanden, hieß es. Die Ursache des Unfalls blieb zunächst unklar. Laut Angaben der DB sollte der Kesselwagen mit anderen Waggons zusammengekoppelt werden. Der Güterbahnhof war während der Notfallmaßnahmen komplett gesperrt, es kam zu Behinderungen im Bahnverkehr.
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DB Museum schickt den "Adler" auf die Reise
(24.07.) NÜRNBERG - Das DB Museum Nürnberg bietet erneut Fahrten mit dem Nachbau der Dampflokomotive "Adler" und seinen drei originalgetreu nachgebildeten Personenwagen an. Neben dem Erlebnis einer Eisenbahnreise wie vor 170 Jahren kommen die Fahrgäste in den Genuss einer Fahrt zwischen Nürnberg und Fürth über die historische Ringbahn und erleben die Metropolregion Nürnberg aus ungewöhnlicher Perspektive. Folgende Termine sind vorgesehen:
Samstag, 13. September 2008:
| ab Nürnberg Hbf | 09.40 Uhr | 15.11 Uhr |
| an Fürth Hbf | 10.42 Uhr | 16.26 Uhr |
| ab Fürth Hbf | 11.40 Uhr | 17.10 Uhr |
| an Nürnberg Hbf | 13.23 Uhr | 18.21 Uhr |
Sonntag, 14. September 2008
| ab Nürnberg Hbf | 09.40 Uhr | 14.34 Uhr |
| an Fürth Hbf | 10.47 Uhr | 15.29 Uhr |
| ab Fürth Hbf | 11.40 Uhr | 16.15 Uhr |
| an Nürnberg Hbf | 12.44 Uhr | 17.49 Uhr |
Der "Adler" fährt von Nürnberg nach Fürth über Nürnberg-Dutzendteich und Nürnberg Rangierbahnhof. Die Fahrkarte zum Preis von 20 Euro (Kinder bis zwölf Jahre: zehn Euro) beinhaltet die Reservierung und berechtigt am Tag der Adlerfahrt zur einmaligen Hin- und Rückfahrt mit dem VGN in den Tarifzonen 100/200 (Nürnberg, Fürth, Stein). Fahrkarten können telefonisch bestellt werden beim Servicecenter DB Museum, montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, unter 0180 444 22 33 (0,20 Euro je Minute aus dem deutschen Festnetz). Die Tickets werden nach Zahlungseingang zugeschickt.
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S-Bahn München startet Videoüberwachung
(23.07.) MÜNCHEN - Mit einer Vorführung im Zug begann am Dienstag bei der S-Bahn
München die Videoüberwachung. 105 Züge werden im Laufe des Jahres mit je 16
Kameras ausgestattet. Sie sind Teil des Sicherheitskonzeptes, zu dem auch die
S-Bahn-Wache und das Schülerbegleiterprogramm gehören. Im Beisein des
Staatssekretärs für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Markus
Sackmann, demonstrierte die S-Bahn die Funktionsweise der Kameras. Eine
Auswertung der Videoaufzeichnungen erfolgt nur bei Bedarf. "Unsere Kunden
bescheinigen uns, dass wir mit der Begleitung der Züge durch die S-Bahn-Wache
und dem Schülerprogramm auf dem richtigen Weg sind. Allerdings machen uns
Vandalismus, Schmierereien und Glasschäden große Sorgen. Wir erwarten, dass die
Videoüberwachung von Straftaten abhält und die Schäden zurückgehen", sagte
S-Bahn-Geschäftsleiter Michael Wuth. An den Kosten in Höhe von 4,5 Millionen
Euro beteiligt sich der Freistaat. Die Fahrgäste in den S-Bahn-Zügen erkennen
die Videoüberwachung durch entsprechende Piktogramme. Die Aufzeichnungen sind
mit den zuständigen Datenschutzbehörden abgestimmt.
Einen großen Beitrag zur Sicherheit im S-Bahn-Verkehr leistet die S-Bahn-Wache.
Vor allem in den Abend- und Nachtstunden sind die Sicherheits-mitarbeiter in den
Zügen präsent. Sie übernehmen Aufgaben, die nicht durch die Videokameras
geleistet werden können. Sie greifen beispielsweise ein, wenn sich Straftaten
ereignen, geben Fahrgästen Auskünfte und bewachen abgestellte Züge. Die dritte
Säule des Sicherheitskonzepts sind die Schüler von bisher 15 Gymnasien und
Realschulen aus dem Großraum München. Sie wurden ausgebildet, bei Gefahren am
Schulweg, insbesondere am Bahnsteig oder während der Fahrt, soziale
Verantwortung zu übernehmen. Gegenüber anderen Schülern oder Jugendlichen können
sie in Konfliktsituationen deeskalierend auftreten. "Wir sind überzeugt, dass
der eingeschlagene Weg erfolgreich sein wird, und bedanken uns beim Freistaat
für die umfangreiche Unterstützung aller unserer Sicherheitsmaßnahmen", so
Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB für Bayern.
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Oettinger: Keine Preissteigerungen bei "Stuttgart 21"
STUTTGART - Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat am Dienstag Befürchtungen zurückgewiesen, beim Projekt "Stuttgart 21" könne es zu milliardenschweren Kostensteigerungen kommen. "Wir haben keinen Grund zu der Annahme, dass unsere Kostenschätzung in der Umsetzung nicht eingehalten werden kann", sagte der Regierungschef in Stuttgart. Mit Blick auf gegenteilige Einschätzungen von Münchner Verkehrsplanern sprach er von "markanten Fehlern" in deren Berechnungen. So hätten die Gutachter in ihren Berechnungen Statistiken zu Baukostensteigerungen einbezogen, in denen die Mehrwertsteuer enthalten sei. Die DB sei jedoch zum Vorsteuerabzug berechtigt. Angesprochen auf die Inflation fügte der Ministerpräsident hinzu, für solche Risiken seien bereits "beachtliche Beträge" eingeplant. Eine Gesamtbewertung der Münchner Zahlen will er erst vornehmen, wenn das gesamte Gutachten veröffentlicht ist.
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SBB Cargo: Stahltransporte von Rotterdam nach Brescia
BERN - Der finnische Anbieter von Stahlerzeugnissen und Dienstleistungen Ruukki setzt auf SBB Cargo. Als führender Anbieter von Metallprodukten in Nordeuropa, dem Baltikum und der Region St. Petersburg transportiert Ruukki Coils, Platten, Rohre und Bleche per Schiff von Finnland nach Rotterdam. Die Ladung wird im Hafen Rotterdam von Gevelco DistriPort, Mitglied der Broekman Group, entladen und auf die Schiene umgeschlagen. Von Rotterdam bis nach Köln erfolgt der Transport mit dem SBB Cargo-Partner Veolia. In Köln integriert SBB Cargo die Wagen in ihre direkte Shuttle-Verbindung nach Italien. Dort dient die Plattform in Brescia als Drehscheibe für den Umschlag von der Schiene auf die Strasse. Der Transport an die endgültigen Bestimmungsorte erfolgt per Lastwagen. 40 000 Tonnen Stahl transportiert SBB Cargo im Auftrag von Ruukki jährlich durch die Alpen. Mit der Verlagerung des alpenquerenden Stahlverkehrs von der Straße auf die Schiene werden 2400 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.
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Elektrifizierungs- und Gleisbauarbeiten zwischen Wendlingen (Neckar) und Kirchheim (Teck)
(23.07.) STUTTGART - Für die Verlängerung der S-Bahnlinie S 1 von Plochingen bis Kirchheim (Teck) führt die DB im Auftrag des Verbands Region Stuttgart umfangreiche Bauarbeiten in den Bahnhöfen Wendlingen (Neckar) und Kirchheim (Teck) sowie auf der Strecke zwischen den Bahnhöfen durch. Unter anderem erhält die Strecke die Oberleitung für den elektrischen S-Bahn-Betrieb. Darüber hinaus wird die Infrastruktur (Gleise, Weichen und Bahnsteige) in den Bahnhöfen angepasst. Für diese Arbeiten wird die Strecke Wendlingen (Neckar) - Oberlenningen von Samstag, 26. Juli, Betriebsbeginn, bis Sonntag, 7. September 2008, Betriebsschluss, für den Personenzugverkehr gesperrt, alle Regionalbahnen (RB) werden in dieser Zeit durch Busse ersetzt. Die Güterzüge auf der Strecke verkehren jedoch weiterhin.
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Bahnhof Hamburg-Bergedorf: Abbruch des Empfangsgebäudes beginnt
(23.07.) HAMBURG - Im Rahmen des Umbaus des Bahnhofs Hamburg-Bergedorf
wird am Wochenende Samstag/Sonntag, 26./27. Juli, das Empfangsgebäude
abgebrochen.
Für diese Arbeiten muss bereits ab Mittwoch, 23. Juli ca. 20 Uhr der Zugang auf
der Bergedorfer Seite geschlossen werden. Reisende und Bahnhofsbesucher nutzen
bis Montag, 28. Juli, etwa 5 Uhr den Zugang von der Lohbrügger Seite.
Servicemitarbeiter der VHH und der Bahn stehen den Reisenden und
Bahnhofsbesuchern für Fragen und Auskünfte zur Verfügung.
Der Abbruch des Empfangsgebäudes gibt das Baufeld frei, um mit dem Neubau des
neuen Bergedorf ZOB beginnen zu können. Im Erdgeschoss entstehen der
Eingangsbereich für Bus und Bahn und ein an das CCB-Einkaufszentrum angrenzendes
Parkdeck. Im Obergeschoss wird der neue ZOB auf einer etwa 130 Meter langen,
vollständig überdachten Insel entstehen. Bauherr sind die Verkehrsbetriebe
Hamburg-Holstein AG (VHH).
Das Bauwerk wird über drei Rampen von 30 Buslinien angefahren. Täglich nutzen
32.000 Fahrgäste die Anlage in Bergedorf.
Für die Baumaßnahme stehen rund 20 Millionen Euro zur Verfügung. Die neue
Bus-Anlage soll im Spätsommer nächsten Jahres in Betrieb gehen.
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"Der Westen": EBA will Verletzungen beim Ein- und Aussteigen reduzieren
(22.07.) BONN - Das Eisenbahn-Bundesamt will einem Bericht des Internetportals "Der Westen" zufolge die Zahl der Bahnkunden, die sich beim Ein- und Aussteigen verletzen, reduzieren. Es komme zu einer "Vielzahl von Unfällen beim Ein- und Aussteigen", zitiert "Der Westen" aus einer Order an alle öffentlichen und privaten Bahnen in Deutschland. Gleichzeitig habe das EBA eine Anweisung "zur sicheren Durchführung des Betriebs" angekündigt. Sie werde die Bahn in einem Kernbereich des flüssigen und pünktlichen Betriebsablaufs treffen, heißt es in dem Bericht weiter. So werde in vielen Fällen die bisher übliche automatische Abfertigung der Züge in Bahnhöfen nicht mehr möglich sein. Das Zugpersonal solle stattdessen "nach dem Schließen der Türen durch Sichtprüfung feststellen, ob sich Personen in dem Spalt zwischen Fahrzeug und Bahnsteig befinden". Notfalls, so wird laut "Der Westen" angedeutet, müsse mehr Personal eingesetzt werden.
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(22.07.) AACHEN - Ein deutscher und ein niederländischer Zug sind bei Heerlen unweit von Aachen am Sonntagabend nur knapp einem Zusammenstoß entgangen. Die beiden Züge waren auf dem selben Gleis auf einander zugefahren, vermutlich weil der niederländische Lokführer ein rotes Signal nicht beachtet hatte. Die Leitzentrale könnte die Lokführer noch vorwarnen. Die Züge kamen schließlich ca. 90 Meter voneinander entfernt kamen zum Stehen. Die Eisenbahnpolizei leitete eine Untersuchung ein und wollte keine weiteren Einzelheiten mitteilen.
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Karlsruhe-Basel: DB hält an Planungen zwischen Haltingen und Weil am Rhein fest
(22.07.) FREIBURG - Die bisher im Rahmen des laufenden Planfeststellungsverfahrens vorgesehene Trassenführung für den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn im Bereich Haltingen/Weil am Rhein ist auch weiterhin Grundlage der beantragten Planungen der DB. Nach Abschluss des zweiten Erörterungstermins kann somit das weitere Verfahren zügig fortgesetzt werden. In den nächsten Wochen steht nun die abschließende Stellungnahme des Regierungspräsidiums Freiburg an. Parallel zum laufenden Anhörungsverfahren hat die Bahn zugesagt, die Arbeit einer Arbeitsgruppe zu unterstützen, die die von der Stadt Weil am Rhein modifizierte Planungsvariante für eine Tieferlegung im Bereich Haltingen untersuchen soll. Die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe sowie die konkreten Arbeitsinhalte müssen zwischen den Beteiligten noch abgestimmt werden. Der Fortgang des Verfahrens für diesen Abschnitt bleibt davon unberührt. Ein zeitnaher Planfeststellungsbeschluss durch das Eisenbahn-Bundesamt für diesen Abschnitt ist wesentliche Grundlage für die Sicherstellung der rechtzeitigen verkehrliche Nutzung des Katzenbergtunnels.
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Spatenstich zum barrierefreien Ausbau am Bahnhof Rosenheim und zum Neubau einer Unterführung
(22.07.) ROSENHEIM - Mit einem Spatenstich im Beisein von Bayerns Staatssekretär für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Markus Sackmann, Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer sowie des Vorstands Betrieb/Entwicklung der DB Station & Service AG, Rolf Reh, starteten am Montag offiziell die Arbeiten für den barrierefreien Ausbau am Rosenheimer Bahnhof. Bis zur Landesgartenschau im Jahr 2010 soll die Bahnstation so ausgebaut sein, dass vor allem mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sowie Reisende mit schwerem Gepäck, Kinderwagen oder Fahrrad bequem und barrierefrei mit Aufzügen zu den Bahnsteigen gelangen. Außerdem wird eine neue Unterführung errichtet, die einen direkten Zugang zur südlichen P+R-Anlage ermöglicht. Insgesamt werden für den Neubau der Unterführung und den barrierefreien Ausbau rund 30 Millionen Euro bereitgestellt.
Die Bahnsteige werden mit Ausnahme am Gleis 1a (0,55 Meter) nach Abschluss der Arbeiten 0,76 Meter hoch sein und entsprechen damit dem Einstiegsniveau der Züge. Der Hausbahnsteig sowie der Bahnsteig an den Gleisen 6 und 7 werden 320 Meter, die Bahnsteige an den Gleisen 2 und 3 sowie 4 und 5 werden 405 Meter und der Bahnsteig Gleis 1a wird 120 Meter lang. Außerdem werden der Hausbahnsteig und die Bahnsteige an den Gleisen 2/3, 4/5 und 6/7 mit jeweils 133 Meter langen, neuen Bahnsteigdächern ausgestattet. In die Bahnsteige wird ein Blindenleitsystem integriert. In den Boden gefräste Rillen erleichtern sehbehinderten Menschen, die einen Taststock nutzen, die Orientierung. Die südliche P+R-Anlage wird über eine neue, 51,70 Meter lange, 8,0 Meter breite und 2,5 Meter hohe Bahnsteigunterführung erschlossen.
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(22.07.) BERLIN - Die DB startet in dieser Woche bundesweit mit einer Fortsetzung ihrer Konzern-Kampagne "Zukunft bewegen". Damit werden die Kampagnen aus den Jahren 2006 und 2007 fortgeführt. Im Mittelpunkt stehen erneut die Leistungsvielfalt und das Potenzial des Konzerns. Die aktuelle Kampagne unter dem Leitsatz "Mit allem, was wir tun, verbinden wir Menschen und Märkte", spiegelt die Leistungen aller Konzernteile wider und macht deutlich, dass die DB bei den weltweiten Trends wie Globalisierung und Nachhaltigkeit gut aufgestellt ist. Jedes Motiv greift einen dieser Trends auf und zeigt mit konkreten Beispielen, dass die DB AG kundenorientierte Verkehrsnetzwerke in der ganzen Welt betreibt und im Wachstumsmarkt Logistik wirtschaftlich erfolgreich ist. So zeigt ein Kampagnenmotiv z.B. einen Zug in einer intakten Landschaft und vermittelt die Botschaft, dass durch Zugfahren die Straßen täglich um Millionen Autofahrten und die Natur um 5,9 Mio Tonnen CO2 pro Jahr entlastet werden. In weiteren Motiven werden ein 60 Meter langes Rotorblatt eines Windrades verladen oder in einem Hafen ein riesiges Containerschiff startklar gemacht. Dabei greifen die Headlines die Leistungen der DB AG in humorvoller Weise auf.
Auftakt der Kampagne ist ein Fernsehspot, der durch Printmotive ergänzt wird. Zusätzlich wird es einen Beileger in Tageszeitungen geben, im Internet werden weiterführende Informationen geboten. Unter dem Claim „Zukunft bewegen“ knüpft die Kampagne nahtlos an die des Vorjahres an. Die Leadagentur DDB Berlin setzt gemeinsam mit Fotograf Tom Nagy und Regisseur Barnes Cokeliss die Leistungen der Deutschen Bahn in Print und TV eindrucksvoll und hochwertig in Szene.
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Radsatzwellen der ICE-3 sind in Ordnung
(21.07.) BERLIN - Die DB hat am Wochenende die zusätzliche technische Untersuchung ihrer ICE-3-Züge abgeschlossen. Bei den über 60 untersuchten Fahrzeugen seien keine Auffälligkeiten festgestellt worden, teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Die Züge stünden somit wieder für den normalen Betrieb zur Verfügung. In mehr als 100 Sonderschichten rund um die Uhr hatten die Mitarbeiter der DB-Werke in München, Dortmund und Frankfurt nach Bahnangaben seit Freitag vergangener Woche Ultraschall-Untersuchungen an den Zügen durchgeführt. Bereits am vergangenen Mittwoch konnte der Verkehr auf allen ICE 3-Strecken wieder sichergestellt werden. "Durch den konzertierten Einsatz aller verfügbaren technischen und personellen Kapazitäten gelang es, die untersuchten Fahrzeuge schnell wieder auf die Schiene zu bringen", betonte Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr der DB. "Für diese außerordentliche Kraftanstrengung danke ich unseren Mitarbeitern sowie unseren Kunden für ihren verständnisvollen Umgang mit den Verkehrs- und Komforteinschränkungen der letzten Woche."
Unterdessen geht einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge die Suche nach der Ursache für den Achsbruch weiter. Experten hielten einen Materialfehler für weitgehend ausgeschlossen. "Alles spricht für eine äußere Beschädigung der Radsatzwelle, etwa durch lose Metallteile des Bahn-Unterbodens oder Gegenstände auf dem Gleis", sagte der Dresdner Professor Günter Löffler dem Magazin. "Das würde auch erklären, warum Reisende schon vor dem Unfall auf der Strecke zwischen Frankfurt und Köln Geräusche gehört haben." Die Welle selbst sei erst beim Anfahren des Zuges gebrochen, weil dabei die höchste Belastung auftrete. Auch Ingenieure der DB hielten diese Erklärung für wahrscheinlich, schreibt der "Spiegel".
Die Bahn habe sich der außerplanmäßigen Überprüfung zunächst widersetzt, heißt es beim "Spiegel" weiter. Nachdem auch das Eisenbahnbundesamt das Unternehmen erst nicht zu der aufwendigen Wartungsaktion habe bewegen können, sei Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee aktiv geworden. Er habe Spitzenbeamte aus seinem Haus aufgefordert, das Bahn-Management zum Einlenken zu bewegen. Von Seiten der DB heißt es laut "Spiegel" dagegen, man habe "gemeinsam intensiv mit dem EBA debattiert und eine einvernehmliche Lösung gefunden, die dann auch umgehend umgesetzt wurde".
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"Westfalenblatt": Schaffner erhalten Prämie für ertappte Schwarzfahrer
(21.07.) BIELEFELD - Schaffner der DB werden einem Bericht des Bielefelder "Westfalen-Blatts" zufolge für jeden ertappten Schwarzfahrer mit einer Prämie belohnt. Dieses so genannte Nebengeld sei in internen Betriebsvereinbarungen festgelegt worden, sagte ein Bahnsprecher der Zeitung. In der Vergangenheit hätten die Schaffner auch für jede im Zug verkaufte Fahrkarte eine Provision erhalten. Da ein Nachlösen in den Nahverkehrszügen jetzt nur noch in seltenen Ausnahmefällen möglich sei, seien die Verkaufsumsätze in den Zügen stark zurückgegangen, schreibt das "Westfalenblatt". Die Schwarzfahrer-Prämie werde somit als Ausgleich für entgangene Ticketverkaufs-Provision gezahlt.
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"WZ": Loveparade-Teilnehmer legen Bahnverkehr in NRW lahm
(21.07.) DORTMUND - Die Loveparade hat einem Bericht der "Westdeutschen Zeitung" zufolge für erhebliche Behinderungen im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen geführt. Durch "sehr unvernünftige Raver" sei das Betriebskonzept der DB, die den Fernverkehr großräumig um Dortmund und Bochum herumleiten wollte zugunsten zusätzlichen Zügen für die Loveparade-Teilnehmer, stark beeinträchtigt worden, zitierte die Zeitung einen Bahnsprecher. Die Bundespolizei habe mehrere Strecken stundenlang sperren müssen, weil Fahrgäste an Bahnhöfen oder auch an Zwischenstopps von Zügen im Ruhrgebiet immer wieder über die Gleise gelaufen seien. Man habe manchmal selber nicht gewusst, welche Strecke gerade frei oder gesperrt gewesen sei, sagte der Bahnsprecher der WZ". Das sei auch der Grund für die "nicht optimal" erfolgten Informationen für die Fahrgäste. Auch bei der Abreise der Loveparade-Teilnehmer kam es laut Zeitungsbericht zu Verzögerungen: auch um 2.30 Uhr morgens habe die Bahn die Abwicklung der Besuchermassen noch nicht im Griff gehabt, hieß es.
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Neue Call a Bike Station am Stuttgarter Marktplatz eröffnet
(21.07.) STUTTGART - Baden-Württembergs Landeshauptstadt hat seit vergangenem Freitag eine weitere Station des innovativen Fahrradmietsystems Call a Bike. Direkt am Marktplatz, mitten im Zentrum der Landeshauptstadt, stehen damit ab sofort 15 neue Abstellplätze für die 400 CallBikes zur Nutzung bereit. Für die DB gehört das Mietfahrrad so selbstverständlich zur Mobilitätskette wie etwa Regional- und S-Bahnzüge. Call a Bike richtet sich dabei jedoch nicht nur an Bahnkunden sondern an jedermann. Insbesondere mit Blick auf die steigenden Benzin- und Dieselpreise ist das Mietfahrrad eine wirtschaftliche und ökologische Alternative. Das belegen aktuelle Zahlen, wonach die Anzahl der Fahrten bis Ende Juni schon jetzt die des gesamten 2007er Startjahres von Call a Bike in Stuttgart überflügelt haben. Stuttgart setzt im Vergleich zu den anderen Call a Bike-Städten auf feste Rückgabestationen. Beim "Call a Bike fix"-System mit nunmehr 65 Stationen und insgesamt 400 Fahrrädern sind die ersten 30 Minuten für die Nutzer kostenlos. Danach kostet Call a Bike im Normaltarif 8 Cent pro Minute und im BahnCard-Tarif 6 Cent pro Minute. VVS-Dauerkartenbesitzer fahren ebenfalls im BahnCard-Tarif. Die Abrechnung erfolgt alle 14 Tage.
Das Mieten eines CallBikes ist einfach: Mit einem Anruf beim Kundenservice registriert man sich als Nutzer, die Freischaltung für das DB-Fahrradmietsystem kommt sofort. Und das nicht nur für Stuttgart, sondern auch für die anderen Call a Bike-Städte Berlin, München, Frankfurt am Main, Karlsruhe und Köln sowie neuerdings auch Hamburg, Düsseldorf und Bonn, wo die CallBikes exklusiv am Bahnhof bereitstehen. Die Räder können rund um die Uhr unter der auf dem Fahrradschloss aufgedruckten Rufnummer per Handy gebucht werden. Weitere Informationen zu Call a Bike im Internet unter www.callabike.de oder beim Kundenservice.
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25 Prozent Rabatt mit dem "Nutella Ticket 25"
(19.07.) BERLIN - Eine Gutscheinaktion von Nutella und der DB weckt die Reiselust: mit dem "Nutella Ticket 25" können bis zu zwei Personen mit 25 Prozent Ermäßigung auf den Normal- und Sparpreis 1. oder 2. Klasse reisen. Eltern oder Großeltern können zusätzlich ihre Kinder/Enkelkinder bis einschließlich 14 Jahre kostenlos mitnehmen. Die Fahrkarte ist gültig für eine einfache Fahrt oder für die Hin- und Rückreise im ICE bzw. IC/EC auf allen innerdeutschen Strecken. Die Aktionsgläser sind für circa sechs bis acht Wochen deutschlandweit im Handel erhältlich. Das gegen Vorlage des Coupons gekaufte "Nutella Ticket 25" ist gültig vom 21. Juli bis zum 5. Oktober 2008.
Die ersten beiden Seiten des im Deckel liegenden Coupons werden beim Fahrkartenkauf im DB Reisezentrum oder bei der DB Agentur vorgelegt. Vor Fahrtantritt werden die Namen der Reisenden sowie das Datum der Hin- und ggf. der Rückfahrt eingetragen. Die beiden abgetrennten Seiten des Coupons müssen im Zug gemeinsam mit der Fahrkarte vorgezeigt werden. Gegen Aufpreis ist die Nutzung der City Night Line-Züge möglich. Eine Kombination mit anderen Rabatten ist ausgeschlossen.
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Deutschlandpremiere des neuen Regionalzugs ET 440
(19.07.) AUGSBURG - Beginn einer neuen Ära: Auf den Strecken von Augsburg nach München, Ulm Donauwörth und Treuchtlingen setzt die DB zum Fahrplanwechsel im Dezember auf neue Züge. Als "Fugger-Express" feierte der neue Regionalzug der Baureihe ET 440 am Freitag in Augsburg seine Deutschlandpremiere. DB Regio Bayerisch-Schwaben hat 37 Züge im Wert von ca. 160 Millionen Euro bestellt. Im Berufsverkehr bieten die ET 440 bis zu 960 Sitzplätze. In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) wird die Bahn das Zugangebot für die Fahrgäste um rund ein Viertel ausweiten. München, Dinkelscherben, Ulm, Donauwörth und Treuchtlingen rücken näher zusammen. Der Augsburger Hauptbahnhof wird zum zentralen Verkehrsknotenpunkt des neuen Fugger-Express. Die aus Richtung München ankommenden Züge werden hier geteilt und getrennt Richtung Donauwörth und Treuchtlingen bzw. Dinkelscherben und Ulm auf die Reise geschickt. Die innovative Technik, einzelne Zugteile innerhalb kürzester Zeit vereinigen und trennen zu können, ermöglicht es DB Regio Bayerisch-Schwaben, den Fahrgästen neue Direktverbindungen anzubieten.
Die Bahn ist bereits heute das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Beim "Fugger-Express" baut die DB diesen Vorsprung weiter aus. Ein effizientes Energiemanagementsystem reduziert den Energieverbrauch und speist verbrauchte Bremsenergie in das System zurück. Auch beim Fahrzeugbau gelten strenge Anforderung an Natur und Umwelt. So können beim neuen Regionalzug 95% der verwendeten Materialien wiederverwertet werden. Das innovative Innendesign schafft ein freundliches Ambiente. Bequeme Sitze und Panoramafenster sorgen für Komfort und Ausblick. Die neuen vierteiligen Fahrzeuge sind durchgängig begehbar und somit besonders übersichtlich. Das Fahrgastinformationssystem informiert akustisch und visuell über die nächsten Haltestationen. Die Klimaanlage sorgt für ein angenehmes Raumklima. Für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste hält der ET 440 einige Extras bereit. Bei der Innenraumgestaltung wurde größter Wert auf breite Einstiegsbereiche, großräumige Mehrzeckabteile und eine behindertengerechte Gestaltung der beiden Zugtoiletten gelegt.
Anlässlich der Vorstellung der neuen Züge hat Antonia von Bassewitz, Geschäftsleiterin DB Regio Bayerisch-Schwaben, stellvertretend für alle Augsburger Bürger den Oberbürgermeister, Dr. Kurt Gribl, zur Stadtwette herausgefordert: "Wetten, dass Sie es nicht schaffen am 8. August 100 Augsburger Bürger in historischen Gewändern hier am Augsburger Hauptbahnhof in unseren Fugger-Express zu geleiten und gemeinsam mit den Bürgern das Fugger-Express-Lied anzustimmen!" An diesem Tag findet anlässlich der Vorstellung des neuen Regionalzuges "Fugger-Express" ein Bahnhofsfest auf Gleis 1 des Augsburger Hauptbahnhofes mit buntem Rahmenprogramm für Groß und Klein statt. Sollte DB Regio die Wette verlieren. wird von Bassewitz am 29. August ab 12.00 Uhr solange der Vorrat reicht am Rathausplatz DB-Eis in den Farben rot/weiß an die Kinder und Bürger von Augsburg verteilen. Sollte Augsburg die Wette verlieren, wird Dr. Gribl an einem Morgen Brezen am Hauptbahnhof an die Reisenden verteilen.
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DB: Aussagen über Kostenerhöhungen bei Stuttgart 21 sind haltlos
(19.07.) STUTTGART - Die DB und das Land Baden-Württemberg haben Aussagen des Ingenieur-Büros Vieregg-Rössler zu angeblichen Kostensteigerungen beim Projekt Stuttgart 21 als rein spekulativ zurückgewiesen. Tatsache sei vielmehr, dass das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm eines der am besten und umfassendsten geplanten Projekte der DB sei. Daher sei davon auszugehen, dass der derzeit vorgesehene Kostenrahmen eingehalten werde, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung der DB. Hinzu komme, dass die rechtliche und politische Lage eindeutig sei. So sei das Projekt Stuttgart 21 im Wesentlichen planfestgestellt. Mit dem "Memorandum of Understanding" aus dem Jahr 2007 hätten der Bund, das Land Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart, der Verband Region Stuttgart und die Deutsche Bahn AG die politische Absicht, das Projekt umzusetzen, eindeutig dokumentiert. Eine Anpassung an die allgemeine Baupreisentwicklung sei in der Wirtschaftlichkeitsrechnung berücksichtigt worden.
Zuvor war eine Studie des Planungsbüros Vieregg-Rössler veröffentlicht worden, die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie den Grünen in Auftrag gegeben wurde. Darin werden die Gesamtkosten für Stuttgart 21 auf 6,9 Milliarden Euro beziffert. Dies würde eine Finanzierungslücke von 2,8 Milliarden Euro bedeuten. Einbezogen ist den Angaben zufolge unter anderem eine Steigerung der Baupreise um jährlich zwei Prozent. Die Grünen und der BUND, die das Projekt seit Jahren bekämpfen, forderten auf Grundlage der Studie, "Stuttgart 21" sofort zu stoppen. Sie sprachen von einem "Fiasko".
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"Ruhr Nachrichten": Entschädigung für Bahnreisende bald gesetzlich geregelt
(19.07.) BERLIN - Bahnreisende sollen einem Bericht der "Ruhr Nachrichten" zufolge ab dem kommenden Frühjahr bei Verspätungen ab einer Stunde ein Viertel des Fahrpreises erstattet bekommen. Bei mehr als zwei Stunden Verspätung seien sogar 50 Prozent geplant, hieß es unter Berufung auf den Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums. Bei nächtlichen Verspätungen von mehr als einer Stunde sollen Taxikosten bis 50 Kilometer oder wahlweise eine Hotelübernachtung übernommen werden. Geplant sei auch, dass ein Bahnkunde ab einer Verspätung von 60 Minuten eine Erfrischung bekommt. Der Bahnkunde könne ab einer Stunde Verspätung auch auf die Fahrt verzichten und muss dann den Fahrpreis rückerstattet bekommen. Ferner sei im Gesetzentwurf vorgesehen, dass im Nahverkehr bei Verspätungen von mehr als 20 Minuten auf ein anderes Verkehrsmittel ausgewichen werden kann, auch auf den Fernverkehr. Bei Umständen, die "außerhalb des Eisenbahnbetriebs" liegen, muss das Unternehmen aber nicht haften.
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(19.07.) NÜRNBERG - Das DB Museum Nürnberg bietet ab dem 22. Juli allen Schulklassen ein besonderes Programm mit Draisinenfahrten, Gewinnspielen und einer Museumsrallye. Alle Schüler und Lehrer sind eingeladen, die letzten Tage vor den Ferien für einen Klassenausflug ins DB Museum zu nutzen. Vom 22. bis zum 25. Juli und vom 29. bis zum 31. Juli betreuen Mitarbeiter des Hauses zwischen 9.30 und 12.30 Uhr verschiedene Aktivitäten, die allen Altersgruppen von der 1. Klasse bis zur Oberstufe etwas bieten. So können Schüler auf einer 100 Jahre alten Handhebeldraisine ein Stück Schiene befahren oder im Fahrsimulator ihre Fähigkeiten als ICE-Lokführer testen. In der Bilderrallye gilt es, im Wettbewerb gegen die anderen Schüler zu bestehen und möglichst viele Punkte zu holen. Unter allen teilnehmenden Schulklassen werden Klassenpreise verlost. Die Teilnahme ist für alle Schulklassen ohne Anmeldung offen. Der Museumseintritt beträgt 1,50 Euro pro Person.
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Bauarbeiten am Ostkreuz gehen wie geplant weiter
(19.07.) BERLIN - Die Bauarbeiten am Ostkreuz werden dieses Wochenende und auch am folgenden wie geplant fortgesetzt. Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz hat die sofortige Vollziehung der Ausnahmegenehmigung für die Nacht- und Wochenendarbeiten angeordnet. Für das bevorstehende Wochenende haben rund 110 Anwohner das Angebot der Bahn angenommen, in Hotels zu übernachten. Auf Grund einer Klage gegen die Ausnahmegenehmigung vom 09.07.2008, die erlaubte, vom 11. bis 25. Juli auch nachts bauen zu dürfen, kam es am vergangenen Wochenende zu Einschränkungen bei den Bauarbeiten. Die beteiligten Baufirmen hatten darauf hin mit Unterstützung der DB bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz eine neue Ausnahmezulassung und deren sofortige Vollziehung beantragt.
Die Arbeiten führen zu folgenden Einschränkungen: Der Abbruch von Wandscheiben (ehemalige Auflagerung der Brücken) erfolgt vom 18.7. bis 21.7.2008 in der Zeit von Freitag 18 Uhr bis Montag 7 Uhr. Vom 25.7. bis 28.7.2008 in der Zeit von Freitag, 22 Uhr bis Montag, 4.15 Uhr erfolgen die ersten Arbeiten zum Einbringen von Großbohrpfählen für die künftigen Ringbahnbrücken. Ab 17.7. steht das Gleis 3 nicht mehr für den Verkehr zur Verfügung. Der Zugverkehr der S 3 wird vollständig über das stadteinwärts führende Gleis 4 abgesichert. In der Zeit vom 18.7., 18 Uhr bis 21.7.2008, 4 Uhr, muss dann auch das stadteinwärts führende Gleis gesperrt werden. Extra für das Open-air-Konzert in der Wuhlheide werden aber vom 19.7., 16 Uhr, bis 20.7., 1 Uhr, die Bauarbeiten ausgesetzt. An diesem Wochenende beginnen die Bauarbeiten am Freitag bereits 18 Uhr.
Im Zeitraum der Sperrung der S-Bahn-Linie 3 am Ostkreuz wird ein Busersatzverkehr zwischen Nöldnerplatz und Rummelsburg eingerichtet. Die Bauunternehmen sind bemüht, die von den Arbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen und Veränderungen im Bauablauf nicht gänzlich ausschließen. Dafür bittet die Deutsche Bahn AG um Verständnis. Anwohner werden über Handzettel stets aktuell über die Bauarbeiten informiert, insbesondere und gesondert noch einmal zu den Nachtarbeiten. Unter der Service-Telefon–Nummer 030 94794755 erhalten Anwohner an den oben genannten Tagen Informationen und Auskünfte. Informationen zum S-Bahn-Verkehr erteilt das S-Bahn-Kundentelefon unter 030 29 74 33 33.
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"KStA": DB wollte EBA-Auflagen verhindern
(18.07.) KÖLN - Noch zwei Tage nach der Entgleisung des ICE 518 "Wolfsburg" im Kölner Hauptbahnhof am 9. Juli hat sich die DB nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) Auflagen des Eisenbahnbundesamtes (EBA) zur Kontrolle ihrer Züge widersetzt. Unter Berufung auf einen EBA-Erlass an die Bahn vom 11. Juli schreibt die Zeitung, die DB habe noch am 11. Juli Einspruch dagegen eingelegt, dass alle Züge, die mehr als 60 000 Kilometer zurückgelegt haben, einer Kontrolle unterzogen werden sollten. Bis zum 10. Juli um 24 Uhr setzte die DB die ICE-3-Züge ein, bevor die großangelegte technische Überprüfung begann.
Der Bahn gelang es laut dem Bericht der Zeitung aber nicht, das Amt umzustimmen: Der Einspruch der Bahn habe "leider keine neuen Gesichtspunkte enthalten", die das Amt "zu einer Änderung des mündlich erlassenden Verwaltungsaktes veranlassen würden", teilte die Behörde dem Unternehmen mit. Besonders kritisierte das EBA, dass die Bahn den "kürzestmöglichen Zeitraum für die Rissfreiheitsprüfung" der Radlager "als deutlich zu hoch angesetzt" habe. Zugleich ordnete das Amt "die sofortige Vollziehung dieses Bescheides wegen Gefahr im Verzug als Notstandsmaßnahme im öffentlichen Interesse an. Ein unveränderter Weiterbetrieb der Triebzüge BR 403/406 ist mit erheblichen Gefahren für Leib und Leben verbunden", zitierte der "Kölner Stadt-Anzeiger" aus dem EBA-Erlass.
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"FTD": DB zieht Börsengang um eine Woche vor
(18.07.) BERLIN - Die DB will nach Informationen der "Financial Times Deutschland" bereits am 28. oder 29. Oktober an die Börse gehen. Bislang galt konzernintern der 5. November als Zieldatum der Erstemission. Begründet werde der vorgezogene Zeitpunkt unter anderem mit den Wünschen großer japanischer Investoren. Wie es in dem Bericht weiter hieß, sei DB-Chef Hartmut Mehdorn offensichtlich entschlossen, sich vom derzeit schwachen Börsenumfeld nicht abschrecken zu lassen. Eine Verschiebung auf das nächste Frühjahr wolle die Bahn-Führung unter allen Umständen vermeiden, hieß es.
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Loveparade: Keine Fernzüge in Dortmund und Bochum
(18.07.) DORTMUND - Um bei der Loveparade Kapazitäten für zusätzliche Nahverkehrszüge zu schaffen, halten vom 19. Juli (ca. 10 Uhr) bis 20. Juli (ca. 3 Uhr) keine Züge des Fernverkehrs in Dortmund und Bochum. Fernverkehrsreisende von und nach Bochum müssen stattdessen Züge des Nahverkehrs bis/ab Essen zu benutzen; Ersatzbahnhöfe für Reisende von und nach Dortmund sind - je nach Fahrziel - Hamm, Hagen oder Essen. In diesen Bahnhöfen besteht Anschluss an die/aus den umgeleiteten Fernverkehrszügen. Aufgrund von hohem Fahrgastaufkommen sind Wartezeiten für Bahnreisende nicht auszuschließen.
Fernverkehrszüge mit Start oder Ziel Dortmund beginnen und enden je nach Laufweg in Essen, Hamm oder Hagen. Die ICE-Züge Köln/Bonn Flughafen / Düsseldorf - Berlin sowie die IC-Züge Düsseldorf – Kassel - Erfurt werden von Essen bis Hamm umgeleitet. Bochum Hbf und Dortmund Hbf werden nicht angefahren. Aufgrund der Umleitung kommt es in Essen Hbf, Duisburg Hbf, Düsseldorf Flughafen und Hbf, Köln Messe/Deutz, Köln Hbf und Köln/Bonn Flughafen zu veränderten Ankunfts- bzw. Abfahrzeiten. Züge in Richtung Berlin und Züge in Richtung Kassel - Erfurt fahren rund 20 Minuten früher; die Ankunft aus Richtung Berlin bzw. Kassel - Erfurt erfolgt rund 20 Minuten später. IC-Züge von Köln nach Minden - Leipzig fahren nicht über Dortmund sondern werden zwischen Hagen und Hamm umgeleitet; die Ankunfts- und Abfahrtszeiten in Hagen und Hamm bleiben unverändert.
Die geänderten Fahrplanzeiten sind bereits im Jahresfahrplan und im Buchungssystem enthalten. Weitere Informationen sind in den Aushangfahrplänen an den Bahnhöfen oder telefonisch beim DB Reise-Service über die Rufnummer 11 8 61 sowie im Internet unter www.bahn.de erhältlich.
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Verbesserung der Infrastruktur am S-Bahnhof Eschborn Süd
(18.07.) FRANKFURT/Main - Im März letzten Jahres wurde mit den Umbauarbeiten an der Station Eschborn Süd begonnen. Zwischenzeitlich wurden die neue sechs Meter breite Unterführung sowie mehrere Rampen und Treppen zur Anbindung der Unterführung an die Bahnsteige und die umliegenden Verkehrsflächen fertig gestellt und zur Nutzung frei gegeben. Ab kommenden Montag, 21. Juli, können die Fahrgäste an den neuen Bahnsteigen ein- und aussteigen. Die auf 96 Zentimeter erhöhten Bahnsteige ermöglichen einen barrierefreien Einstieg in die S-Bahnen. Die während der Umbauzeit genutzten hölzernen Behelfsbahnsteige gehen außer Betrieb. Als nächster Arbeitsschritt wird der Rückbau der Behelfsbahnsteige durchgeführt. Anschließend werden die Umbaumaßnahmen südlich der Station im Bereich des Wendehammers fortgesetzt.
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Nächtliche Bauarbeiten zwischen Weißenfels und Großkorbetha
(18.07.) LEIPZIG - Auf Grund von Bauarbeiten auf dem Streckenabschnitt Weißenfels - Großkorbetha kommt es in den Nachtstunden am 19./20. Juli zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr. Zwei ausfallende Regionalbahnen der Linie RB 125 Leipzig - Weißenfels werden auf dem Streckenabschnitt Weißenfels - Großkorbetha und in der Gegenrichtung durch Busse ersetzt. Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, beim DB Reiseservice über Telefon 11 8 61, dem Kundendialog Nahverkehr unter der Rufnummer 01805 194 195 (14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk ggf. abweichend) sowie im mdr auf Texttafel 738 und im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten.
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Verkehrskonzept zur Loveparade 2008 in Dortmund
(17.07.) DÜSSELDORF - Aus Anlass der Loveparade 2008 wurde ein spezielles Verkehrskonzept für eine möglichst optimale An- und Abreise der Besucher entwickelt. Dabei werden auf allen Linien von/nach Dortmund und auf weiteren wichtigen Strecken zusätzliche Züge angeboten. Die Züge verkehren vom 19.7.2008 (9 Uhr) bis zum 20.7.2008 (3 Uhr). Um die Besucherströme zu entzerren, werden vier Bahnhöfe auf Dortmunder Stadtgebiet als Ziel zur Loveparade angefahren. Im Einzelnen sind dies der Hauptbahnhof, sowie die Stationen Möllerbrücke, Stadthaus und Hörde. Für Besucher und Besucherinnen der Loveparade gilt ausnahmslos die Regel: Der Anreisebahnhof ist auch der Abreisebahnhof! Auf dem Rückweg zum Dortmunder Hauptbahnhof werden die Gäste mittels eines Farbleitsystems zum Nord- bzw. Südeingang des Bahnhofs geführt. Auf Grund des hohen Fahrgastaufkommens am 19. Juli ist mit Verzögerungen im An- und Abreiseverkehr zu rechnen.
Auf der Strecke Köln - Düsseldorf - Duisburg - Essen - Bochum - Dortmund
Hbf wird durch die Einrichtung zusätzlicher RE-Verbindungen auf dem
Abschnitt Düsseldorf - Dortmund ein 10-Minuten-Takt angeboten. Je nach Ziel muss
eventuell in Duisburg oder Essen umgestiegen werden. Bei der Abreise in Richtung
Essen der ROTEN Wegeführung folgen. Zusätzlich fährt die S 1 zwischen Duisburg
und Dortmund im 15-Minuten-Takt. Auf der Strecke (Münster/Bielefeld/Paderborn
-) Hamm - Dortmund wird durch die Einrichtung zusätzlicher RE-Verbindungen
auf dem Abschnitt Hamm - Dortmund ein 10-Minuten-Takt angeboten. In Hamm
bestehen Umsteigemöglichkeiten aus und in Richtung Münster, Bielefeld und
Paderborn. Zwischen Dortmund Hbf und Hamm Hbf halten die Züge nur in Kamen. Die
Bahnhöfe DO-Scharnhorst, DO-Kurl, Kamen-Methler und Nordbögge sind an diesem Tag
geschlossen. Reisende werden gebeten, die Linien der kommunalen
Verkehrsunternehmen und den eingerichteten Schienenersatzverkehr zu benutzen.
Bei der Abreise in Richtung Hamm der GELBEN Wegeführung folgen.
Auf der Strecke Oberhausen - Gelsenkirchen - Wanne-Eickel - Dortmund
verkehren die Regionalzüge zwischen Wanne-Eickel Hbf und Dortmund Hbf im
30-Minuten-Takt. Die Züge der RE 3 fallen zwischen Dortmund Hbf und Hamm Hbf
aus. Bei der Abreise in Richtung Wanne-Eickel der GRÜNEN Wegeführung folgen. Die
S 2 verkehrt im 15-Minuten-Takt und fährt den Dortmunder Hauptbahnhof nicht an;
die Züge beginnen und enden am Haltepunkt DO-Möllerbrücke und halten nicht
zwischen DO-Mengede und DO-Möllerbrücke. Der Haltepunkt DO-Möllerbrücke befindet
sich in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsbereichs. Für die Reisenden der
nicht bedienten Bahnhöfe DO-Nette/Oestrich, DO-Westerfilde, DO-Huckarde,
DO-Wischlingen und DO West stehen Busse bzw. Stadtbahnlinien der DSW21 bereit.
Auf der Strecke Mönchengladbach - Düsseldorf - Wuppertal -
Hagen/Lüdenscheid/Siegen - Dortmund verkehren die Regional- und S-Bahnen
ebenfalls im 10-Minuten-Takt. Je nach Ziel kann in Hagen in Züge Richtung
Siegen, Lüdenscheid, Wuppertal, Düsseldorf und Mönchengladbach umgestiegen
werden. Die S-Bahn-Stationen der S 5 Witten-Annen-Nord, DO-Kruckel und DO-Barop
werden nicht bedient. Die Linie RB 52 von/nach Lüdenscheid beginnt/endet in
Hagen Hbf. Die Haltepunkte Herdecke, Wittbräucke, DO-Löttringhausen,
DO-Kirchhörde, DO-Tierpark werden ebenfalls nicht bedient. Reisende dieser
Stationen werden gebeten, die Linien der kommunalen Verkehrsunternehmen zu
benutzen. Bei der Abreise in Richtung Hagen der BLAUEN Wegeführung folgen. Die
Linie S 4 verkehrt im 15-Minuten-Takt nur zwischen den Haltestellen DO-Stadthaus
und Unna-Königsborn. Die Haltepunkte DO-Lütgendortmund, DO-Somborn, DO-Germania,
DO-Marten Süd, DO-Dorstfeld und DO West werden nicht bedient; Reisende werden
gebeten, die Linien der kommunalen Verkehrsunternehmen zu benutzen. Zwischen
Unna-Königsborn und Unna besteht Schienenersatzverkehr.
Auf Grund einer Großbaustelle verkehren auf der Strecke Coesfeld/Münster - Lünen - Dortmund im Abschnitt Dortmund - Lünen keine Züge. Hier ist ein umfangreicher Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Busse verkehren zwischen Lünen und der Haltestelle DO-Kirchenstrasse (rund 400 Meter vom Nordausgang des Dortmunder Hbf) im 7 – 10-Minuten-Takt. Von Lünen verkehren Anschlusszüge der Linien RB 50 und 51 in Richtung Coesfeld und Münster. Auf der Strecke Bestwig/Iserlohn/Soest - DO-Hörde enden alle Züge der Linien RB 53/59 und RE 57 in DO-Hörde. Die Züge verkehren bis mindestens 3 Uhr. Ab DO-Hörde besteht Anschluss an die Stadtbahnlinie U41 der DSW21 bis zur Haltestelle Märkische Strasse. (Haltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsbereichs). Alle Züge sind in der elektronischen Fahrplanauskunft enthalten und werden durch spezielle Fahrplanaushänge in den Bahnhöfen bekannt gegeben. Nähere Informationen sind unter www.db.de erhältlich.
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Masterplan Güterverkehr und Logistik im Kabinett verabschiedet
(17.07.) BERLIN - Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee vorgelegten "Masterplan Güterverkehr und Logistik" verabschiedet. Der Masterplan ist ein umfassendes Handlungskonzept zur Bewältigung des wachsenden Güter- und Personenverkehrs in Deutschland. Er enthält 35 konkrete und durchgerechnete Maßnahmen. "Wenn wir heute nicht eingreifen, kommt der Verkehrsinfarkt", sagte Tiefensee am Mittwoch. Wenn der Verkehr still stehe, breche auch die Wirtschaft zusammen. "Besonders wichtig ist mir, dass mehr Verkehr auf umweltfreundliche Verkehrsträger wie Schiene und Wasserstraße verlagert wird", so der Verkehrsminister weiter. "Dazu haben wir die Mittel für den kombinierten Verkehr von derzeit 65 Millionen Euro pro Jahr auf 115 Millionen Euro aufgestockt."
Das Schienenbündnis Allianz pro Schiene begrüßte den verabschiedeten Masterplan. "Die Richtung stimmt - auch wenn der Masterplan hinter unseren Erwartungen zurück bleibt und durch die Ressortabstimmung an Profil verloren hat", sagte der neue Allianz pro Schiene-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel am Mittwoch in Berlin. "Die Bundesregierung bekennt sich mit dem Masterplan zum Ziel, den Marktanteil der umweltverträglichen Güterbahnen zu Lasten des Lkw-Verkehrs steigern zu wollen. Das begrüßen wir", sagte Hommel. Positiv wertete er darüber hinaus die Absicht der Bundesregierung, die Bedarfspläne für den Ausbau der Bundesverkehrswege künftig stärker auf dieses Verlagerungsziel auszurichten. Hommel weiter: "Wir freuen uns, dass die Bundesregierung das Thema externe Kosten des Verkehrs angehen, am Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw festhalten und die Finanzmittel für den Kombinierten Verkehr aufstocken will. Auch ist sie nicht auf von der Straßenlobby propagierte Scheinlösungen wie den Gigaliner hereingefallen."
Kritisch kommentierte der Allianz pro Schiene-Vorsitzende fehlende Aussagen
zum Umweltschutz. "Es gibt kein CO2-Minderungsziel für den Güterverkehr. Das ist
eines Masterplanes unwürdig", bemängelte Hommel. Außerdem werde der
klimaschädliche Flugverkehr "über Gebühr gebauchpinselt". Hommel: "Die Aussage
im Masterplan, eine Kerosinsteuer nur einzuführen, wenn alle Staaten dieser Welt
zustimmen, kommt einem Freibrief für den Flugverkehr gleich. Der
umweltverträglichere Schienengüterverkehr soll dagegen auch weiterhin
Stromsteuer zahlen. Bei einer derart flugverkehrsfreundlichen Ausrichtung
wundert es nicht, dass der erst kürzlich beschlossene Emissionshandel für den
Flugverkehr laut Masterplan 'wettbewerbsneutral' sein soll". "Völlig
inakzeptabel" nannte Hommel das Masterplan-Vorhaben, Infrastrukturausgaben für
die von der EU geforderte Harmonisierung der Leit- und Sicherungstechnik von den
für den Erhalt des bestehenden Schienennetzes gedachten 2,5 Milliarden Euro
Bundeshaushaltsmitteln abzuziehen. "Das ist nicht wettbewerbsneutral und
kollidiert mit dem Ziel, den Schienengüterverkehr im Vergleich zum Lkw zu
stärken", kritisierte Hommel.
Von Bundesregierung und Bundestag verlangte der Allianz pro Schiene-Vorsitzende,
vorhandene Schwachstellen im Masterplan nachzubessern und "unverzüglich mit
einer modernen und weniger straßenlastigen Güterverkehrspolitik zu beginnen".
Hommel: "Verbal sind etliche Weichen richtig gestellt, jetzt müssen Taten
folgen".
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Tarifkonflikt Regentalbahn - Transnet: Kein neues Arbeitgeberangebot
(17.07.) FRANKFURT/Main - Im Tarifkonflikt bei der Regentalbahn wird es am Donnerstag weitere Warnstreiks geben. Das teilte die Bahngewerkschaft Transnet am Mittwoch mit. Die Arbeitgeberseite habe erneut kein Angebot vorgelegt. "Wir sehen uns dazu gezwungen, nachdem der Arbeitgeber wieder kein neues Angebot vorgelegt hat", erklärte Transnet-Streikleiter Frank Hauenstein. Welche Strecken betroffen sein werden, werde kurzfristig festgelegt. "Sicher ist, dass wir nicht nachgeben werden." Der Gewerkschafter bedauerte, dass erneut Fahrgäste von dem Konflikt betroffen sein werden. "Wir werden aber in allen Gesprächen mit Kunden deutlich machen, wer die Schuld an dem Konflikt trägt." Nach den jüngsten Warnstreiks vom vergangenen Freitag habe das zum britischen Arriva-Konzern gehörende Unternehmen erneut drei Tage verstreichen lassen. "Bei den Beschäftigten reißt langsam der Geduldsfaden", machte der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft Transnet/GDBA, Jörg Krüger, deutlich. Die Schuld für die Eskalation des Konfliktes liege eindeutig beim Unternehmen. "Der Arbeitgeber hat wissen lassen, er wolle es darauf ankommen lassen, wer den längeren Atem hat. Das ist eine klare Kampfansage." Die Tarifverhandlungen für die 120 Beschäftigten dauern bereits mehr als ein halbes Jahr. Am 4. Juli waren sie ohne Ergebnis abgebrochen worden. Seitdem habe es keine Bewegung mehr gegeben, so der Verhandlungsführer.
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Mit der Bahn zur Travemünder Woche
(17.07.) HAMBURG - Auch in diesem Jahr fährt die Regionalbahn Schleswig-Holstein (RB SH) von Freitag, 18. Juli bis Sonntag, 27. Juli zusätzliche Züge zur Travemünder Woche. Ab Lübeck Hbf fahren die Zusatzzüge um 23.01 Uhr, 0.01 Uhr und am Sonnabend und Sonntag auch um 1.01 Uhr nach Lübeck-Travemünde. Um 23.30 Uhr, 0.30 Uhr und am Sonnabend und Sonntag auch um 1.30 Uhr werden zusätzliche Rückfahrtmöglichkeiten von Lübeck-Travemünde Strand angeboten. Mit dem Zug um 23.30 Uhr besteht in Lübeck Hbf Anschluss an den Regional-Express nach Hamburg Hbf. Am Sonnabend und Sonntag erreichen die Fahrgäste mit dem Zug um 0.30 Uhr in Lübeck Hbf eine Regionalbahn nach Hamburg Hbf mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen. Tagsüber fahren die Züge im Stundentakt zwischen Lübeck Hbf und Lübeck-Travemünde. Die Züge um 6.01 Uhr und 7.01 Uhr ab Lübeck Hbf und in der Gegenrichtung um 6.30 Uhr und 7.30 Uhr werden wegen der Elektrifizierungsarbeiten durch Busse ersetzt. Zusätzlich wird nachmittags und in den Abend- und Nachtstunden durch mehr Wagen das Sitzplatzangebot erhö