DB-Aufsichtsrat billigt Konzernabschluss 2007

(29.03.) BERLIN - In seiner Sitzung am Freitag hat der Aufsichtsrat der DB den Abschluss für das Geschäftsjahr 2007 festgestellt und den Konzernabschluss gebilligt. Details wird der DB-Chef Hartmut Mehdorn zwar erst am kommenden Montag gemeinsam mit Finanzvorstand Diethelm Sack in Berlin erläutern. "Das Unternehmen ist auf Kurs", betonte aber bereits am Freitag der Vorsitzende des Aufsichtsrats der DB AG, Dr. Werner Müller. Er verwies auf einen fortgesetzten Wachstumskurs in allen wirtschaftlichen Kennziffern. "Für die Zukunft ist jetzt eine baldige Entscheidung der Politik zur Teilprivatisierung der DB AG immens wichtig - das Unternehmen, seine Kunden und die Mitarbeiter brauchen Klarheit und Sicherheit."

Mehdorn bewertete das Geschäftsjahr 2007 als "erfolgreich - und das trotz erheblicher Widrigkeiten aufgrund der Arbeitskampfmaßnahmen, die unsere Kunden verunsichert haben. Die Strategie des Unternehmens erweist sich weiterhin als richtig und muss konsequent fortgesetzt werden. Wir haben die DB zu einem weltweit führenden Mobilitäts- und Logistikunternehmen entwickelt, das insbesondere in Deutschland Arbeitsplätze sichert und schafft. Das ist ein Erfolg, der uns hoffnungsvoll in die Zukunft schauen lassen und bei richtiger Weichenstellung noch ausgebaut werden kann."

RMV zahlt Bonus an die Bahn

(29.03.) FRANKFURT/Main - Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) zahlt zum dritten Mal in Folge an die DB Regio AG eine Bonuszahlung für gute Qualität. Diese beträgt für das vergangene Jahr 640000 Euro und liegt damit unter dem Rekordbonus für 2006 von 770000 Euro. Ausschlaggebend sei das Urteil der Fahrgäste gewesen, die bei Befragungen die Sauberkeit der Bahnhöfe, deren Ausstattung und die Freundlichkeit des Personals gelobt hätten, hieß es. Gleichzeitig mahnte der Geschäftsführer des RMV, Volker Sparmann, bei der DB mehr Pünktlichkeit an. Es sei klar, dass es "stärkere Bemühungen um höhere Pünktlichkeit und bessere Fahrgastinformationen" geben müsse. Die Bahn habe ihre Pünktlichkeit in den Regionalzügen von 2006 auf 2007 von 90,4 auf 90,6 Prozent nur mäßig steigern können. Bei den S-Bahnen sei die Pünktlichkeit von 93,6 auf 93,1 Prozent zurückgegangen.

Ebenfalls positiv schnitt die Vectus GmbH im Westerwald-Taunus- Schienennetz ab, wie der Radiosender "hr-info" berichtete. Sie erzielte bei Pünktlichkeit und Sauberkeit beste Ergebnisse und erhielt vom RMV eine Bonus-Zahlung von rund 205.000 Euro (2006: 170.000 Euro). Die Hessische Landesbahn (HLB) bekommt zum vierten Mal in Folge einen Bonus, der dieses Mal mit 189.000 Euro deutlich höher ausfällt als 2006 mit 125.500 Euro.

DB stellt 120.000 Uhren auf Sommerzeit um

(29.03.) BERLIN - In der Nacht vom 29. auf den 30. März beginnt in Deutschland die Sommerzeit. Um 2 Uhr früh werden die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Für die Bahn ist die Zeitumstellung Routine. Mehr als 40 Nachtzüge sind von der Zeitumstellung betroffen. Da bei diesen Zügen ausreichende Zeitpuffer im Fahrplan enthalten sind, werden sie pünktlich ihr Ziel erreichen. Rund 120.000 Uhren werden bei der DB in Bahnhöfen und Diensträumen sowie Automaten, Informations- und Steuerungssystemen umgestellt. Taktgeber ist das Funksignal der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Dieses Signal wird bei der Deutschen Bahn von Funkuhren empfangen und über rund 2.500 Hauptuhren an alle Nebenuhren im Bahnbereich weitergegeben. Die Anpassung sämtlicher Uhren dauert etwa eine Stunde.

DB: Vorwürfe der Bauindustrie peinlich und durchsichtig

(29.03.) BERLIN - Die DB hat Vorwürfe der Bayerischen Bauindustrie entschieden zurückgewiesen, die DB trage eine Mitschuld am Aus der Magnetschnellbahn Transrapid und sei allein für die Kostenverwirrung beim Transrapid verantwortlich. Die Bauindustrie hatte den Bahn-Konzern heftig attackiert: "Es ist unerträglich, wie sich Politik und Wirtschaft durch den Vorstand der Bahn an der Nase herumführen lassen. Hier ist die Zeit reif für personelle Konsequenzen", sagte der Hauptgeschäftsführer Gerhard Hess vom bayerischen Bauindustrieverband am Freitag in München.

DB-Konzernsprecher Oliver Schumacher sagte dazu: "Das ist der durchsichtige Versuch, Verantwortlichkeiten zu verschieben. Dieser Versuch eines Schwarze-Peter-Spiels ist nur peinlich. Es wurde - nicht nur im heutigen Pressespiegel - mehr als deutlich, dass es Spannungen im Anbieterkonsortium für den Transrapid gibt. Im Übrigen: Die Industrie kalkuliert und erstellt ihre Angebote. Dafür die DB haftbar zu machen, mutet sehr seltsam an. Vielmehr hatte die DB die Rolle eines Auftraggebers und die eines zukünftigen Betreibers."

DB zeigt Ausstellung zur Rolle der Reichsbahn während des Holocausts in Schwerin

(29.03.) SCHWERIN - Die DB hat am Freitag in Schwerin ihre Wanderausstellung mit dem Titel "Sonderzüge in den Tod - Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn" eröffnet. Die Ausstellung wurde in den letzten zwölf Monaten von den Historikern der DB in Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum Berlin und dem Berliner Centrum Judaicum erstellt. Serge und Beate Klarsfeld, Fils et Filles des Déportés Juifs de France, haben für die Ausstellung Bilder und Biografien der aus Frankreich deportierten jüdischen Kinder recherchiert und zusammengestellt. Eine Medienstation mit Zeitzeugeninterviews und 40 Ausstellungstafeln erinnern an das Leid der Menschen, die dem nationalsozialistischen Rassenwahn nicht entkommen konnten und unter grausamen Bedingungen zu den Vernichtungsstätten des NS-Regimes deportiert wurden. Dokumente, Grafiken und Fotos belegen und erläutern die Rolle der Reichsbahn bei der Planung und Durchführung der Transporte in den Tod.

Die Ausstellung, die am 23. Januar 2008 in Berlin eröffnet wurde, ist als Wanderausstellung konzipiert. Nach Halle an der Saale wird sie vom 28. März bis zum 10. April 2008 in den Fürstenzimmern des Hauptbahnhofs Schwerin Station machen. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellung ist ein Bestandteil des dauerhaften Engagements der DB AG, um an die Geschichte der deutschen Bahnen zu erinnern. Im DB Museum in Nürnberg wird seit vielen Jahren eine Dauerausstellung gezeigt, die sich mit der Rolle der Deutschen Reichsbahn in der NS-Zeit auseinandersetzt. 200.000 Menschen besuchen pro Jahr diese Ausstellung. Ihr Besuch gehört auch zum festen Bestandteil einer Ausbildung im DB-Konzern.

"FTD": Bahn fürchtet teure Rückzahlung

(28.03.) BERLIN - Die DB wappnet sich einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge gegen millionenschwere Belastungen aus einem Verfahren der EU-Komission wegen möglicherweise unerlaubter Subventionen. Unter Berufung auf Bahn-Aufsichtsratskreise schreibt die Zeitung, man habe eine Rückstellung von 310 Mio. Euro für den Fall gebildet, dass die Bahn Staatsgelder zurückzahlen müsse. Offiziell erklärte die Bahn laut "FTD", die Rückstellung sei für steigende Energie- und Personalkosten gebildet worden.

Der von der Kommission angegriffene Verkehrsvertrag zwischen der DB Regio und den Ländern Berlin und Brandenburg bringt dem Konzern eine Umsatzrendite von mehr als zehn Prozent. Die Vergütung liegt bei insgesamt rund 2,1 Mrd. Euro für die zehn Jahre von Dezember 2002 bis Dezember 2012. Die EU moniert laut "FTD" unter anderem, dass der Vertrag "keinerlei Angaben" enthalte, wie die Vergütung von 6 bis 8 Euro (Berlin) und 7 bis 9 Euro (Brandenburg) je Zugkilometer ermittelt worden sei.

DB nach Transrapid-Aus überrascht und enttäuscht

(28.03.) BERLIN - Die DB hat auf das am Donnerstag beschlossene Aus für die Magnetschnellbahn in München überrascht und enttäuscht reagiert. Die Ankündigung des Anbieterkonsortiums bestehend aus Hochtief AG, Bilfinger&Berger AG, Max Bögl, Siemens AG und ThyssenKrupp AG, kein Angebot im bisherigen Budgetrahmen darstellen zu können, sei enttäuschend, erklärte DB-Chef Hartmut Mehdorn am Donnerstag in Berlin. "Der Standort Deutschland hat damit ein wichtiges Leuchtturmprojekt verloren. Mit einem klassischen S-Bahn-Betrieb wird keine gleichwertige Ersatzlösung in absehbarer Zeit möglich werden." Der Transrapid wäre mit seinen technischen Fähigkeiten, im Zehn-Minuten-Takt in zehn Minuten den zweitgrößten Flughafen Deutschlands mit dem zweitgrößten deutschen Fern- und Regionalbahnhof zu einem internationalen Verkehrskreuz zu verbinden, eine einzigartige Lösung gewesen, so Mehdorn.

Die Allianz pro Schiene forderte am Donnerstag, die bislang für den Transrapid reservierten 925 Millionen Euro Bundesmittel in die Schieneninfrastruktur zu investieren. "Die Schieneninfrastruktur in Deutschland ist dramatisch unterfinanziert. Der Bund sollte die bislang für den Transrapid reservierte und nun frei gewordene knappe Milliarde Euro ins Gleisnetz und in Bahnhöfe investieren", sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. Beispielsweise herrsche bei kleineren und mittleren Bahnhöfen "dringender Handlungsbedarf". Für Pendler und Bahnreisende sei es ein wichtiges Signal, wenn die Politik sich für sie einsetze. "Wir brauchen ein umfangreiches Bahnhofsprogramm, denn mehr als die Hälfte der kleineren Bahnhöfe in Deutschland sind aus Kundensicht in einem unbefriedigenden Zustand", so Flege.

Die Bahngewerkschaft Transnet begrüßte das Aus für den Münchner Transrapid. Die Absage dieses Projekts sei letztendlich ein Sieg für die verkehrspolitische Vernunft. Die Gewerkschaft hat sich bereits mehrfach dafür ausgesprochen, auf den Transrapid zu verzichten und stattdessen eine Express-S-Bahn-Linie zwischen dem Flughafen und der Münchener City zu bauen. Wichtig sei auch, endlich die zweite Stammstrecke der S-Bahn durch die Münchener Innenstadt in Angriff zu nehmen.

Haltepunkt Flöha-Plaue geht in Betrieb

(28.03.) LEIPZIG - Am 29. März wird der erste Zug der Erzgebirgsbahn (EGB) am neuen Haltepunkt Flöha-Plaue für die Fahrgäste halten. Ausgestattet mit einem neuen Wetterschutzhaus und einem barrierefreien Zugang zu den modernen Triebwagen der EGB bietet der Haltepunkt den Reisenden und Besuchern der Stadt Flöha gute Voraussetzungen für einen angenehmen Reisebeginn. In einer Bauzeit von zwei Monaten wurde der neue Haltepunkt errichtet. An der Strecke Chemnitz - Flöha - Annaberg-Buchholz - Bärenstein gelegen, wird damit die Attraktivität des Schienenpersonennahverkehrs in der Region erhöht. Die Baukosten für das Projekt belaufen sich auf rund 200.000 Euro.

Entgleister Arbeitszug blockiert Bahnstrecke Hannover - Berlin

(28.03.) STENDAL - Ein entgleistes Schienenfahrzeug für Schleifarbeiten hat am Donnerstagmorgen für mehrere Stunden die ICE-Strecke zwischen Hannover und Berlin blockiert. Der Arbeitszug sei am frühen Morgen in der Nähe von Stendal aus bisher ungeklärter Ursache aus der Schiene gesprungen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Pirna. Menschen seien bei dem Unfall nicht verletzt worden. Die Sperrung der Strecke dauerte bis zum frühen Nachmittag.

Öchsle Schmalspurbahn startet am 1. Mai in die Saison

(28.03.) KREIS BIBERACH (tf) - Am 1. Mai und dem ersten Maiwochenende ist es wieder soweit: die Öchsle Museumsbahn startet mit ihren regelmäßigen Dampfzugfahrten zwischen Warthausen und Ochsenhausen in die Saison. Am darauffolgenden Pfingstsonntag und Muttertag sind besonders die Mütter eingeladen: sie fahren an diesem Tag umsonst mit der historischen Schmalspurbahn. "Im Frühjahr ist eine Dampfzugfahrt durch die blühenden Wiesen und Rapsfelder Oberschwabens besonders schön", sagt Klaus-Peter Schust, Geschäftsführer der Öchsle-Bahn. Wer sich am 1. Mai gern aufs Fahrrad schwingt, dem empfiehlt Schust ebenfalls, den Ausflug mit dem Dampfross zu verbinden und verrät: "Fahrräder werden im Öchsle kostenlos mitgenommen". Wer Lust hat, kann auch auf dem ausgeschilderten Radweg entlang der Schmalspur-Strecke radeln und dabei die historische Bahn durch die Landschaft schnaufen sehen.

Eine besondere Zeitreise ist jedoch die Fahrt mit dem Zug selbst. Zum Saisonstart ist die 81 Jahre alte Lok 99 716 "Rosa" im Einsatz, die die detailgetreu restaurierten Wagen vorüber an den original erhaltenen Bahnhöfen zieht und Jung und Alt in die Pionierzeit der Eisenbahn versetzt. Auf der rund einstündigen Fahrt über 19 Kilometer bleibt auch Zeit für eine kleine Erfrischung oder Stärkung im historischen Restaurationswagen. Dort, wie auch als Lokführer, Heizer und Schaffner, arbeiten, nach entsprechender Ausbildung, Mitglieder des Vereins Öchsle Schmalspurbahn e.V. Einen weiteren Blick in frühere Zeiten ermöglicht das "Museum der Waschfrauen", das am 4. Mai in einem Nebengebäude des Bahnhofs Ochsenhausen eröffnet wird. Die hauswirtschaftliche Ausstellung wurde von den "Ochsenhausener Waschfrauen" in liebevoller Eigenarbeit zusammengestellt und ist künftig während der Öchsle-Saison von Mai bis Oktober sonntags von 11.30 bis 16 Uhr geöffnet.

INFO: Das Öchsle fährt bis Ende Oktober an jedem Wochenende und Feiertag ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Von Juli bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/922026, entgegen. Informationen gibt es auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

Verspätungen wegen Gleisbauarbeiten auf der Strecke München - Ingolstadt

(28.03.) MÜNCHEN - Wegen Gleisbauarbeiten zwischen Röhrmoos und Dachau erhalten einige Regionalzüge zwischen Ingolstadt und München von Dienstag, 1. bis Samstag, 5. April sowie in den Nächten Montag/Dienstag 7./8. und Dienstag/Mittwoch 8./9. April jeweils ab 17 Uhr bis Betriebsschluss etwa eine viertel Stunde Verspätung.

Wegen Schienenschleifarbeiten zwischen Ingolstadt Nord und Ingolstadt Hbf in der Nacht Mittwoch/Donnerstag, 9./10. April ab 17 Uhr bis 5 Uhr erhalten einige Regionalzüge zwischen München und Ingolstadt etwa zehn Minuten Verspätung. Wegen Tiefenentwässerung  zwischen Röhrmoos und Dachau erhalten einige Regional - und Fernverkehrszüge von Mittwoch, 16. bis Dienstag, 22. April, jeweils ab 17 Uhr etwa eine viertel Stunde Verspätung. Auch in den Nächten Samstag/Sonntag, 26./27. April und Sonntag/Montag, 27./28. April verspäten sich die Züge zwischen München und Treuchtlingen um etwa 15 Minuten. Aus selbem Grund entfällt von Dienstag, 1. bis Freitag, 4. April, Mittwoch, 16. April, Donnerstag, 17. April, Montag, 21. April und Dienstag, 22. April 2008 von 18.50 Uhr bis 19.50 Uhr die S2 zwischen Röhrmoos und Dachau. Die Reisenden werden gebeten eine S-Bahn früher oder später zu benutzen.

Die DB empfiehlt bereits bei der Reiseplanung ggf. eine frühere Verbindung zu wählen. Die Einzelheiten können dem Ersatzfahrplan entnommen werden. Die Fahrgastinformation erfolgt anhand von Lautsprecherdurchsagen und Aushängen an den Bahnhöfen. Die DB informiert ihre Kunden auch am Telefon unter der Nummer 0180 5 70 21 70 für den Regionalverkehr oder unter der Nummer 0180 5 19 41 95 für den Fernverkehr. Weitere Informationen sind im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, www.s-bahn.muenchen.de oder auch im Videotext unter Bayerntext Tafel 700 abrufbar.

Münchner Transrapid wird nicht gebaut

(27.03.) MÜNCHEN - Die in München geplante Transrapidstrecke vom Hauptbahnhof zum Flughafen im Erdinger Moos wird nicht gebaut. Das teilte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee am Donnerstag Vormittag nach einem Krisentreffen in Berlin mit. Zuvor hatte bereits die "Süddeutschen Zeitung" berichtet, dass nach jüngsten Berechnungen der beteiligten Unternehmen unter Führung von Siemens und Thyssen die Kosten für das Projekt explodierten. So würden die Kosten auf nicht unter drei Milliarden Euro beziffert, während bisher in einer Studie von 2002 Kosten von 1,85 Milliarden Euro veranschlagt worden waren.

Münchner Transrapid offenbar vor dem Aus

(27.03.) MÜNCHEN - Die in München geplante Transrapidstrecke vom Hauptbahnhof zum Flughafen im Erdinger Moos steht offenbar vor dem Aus. Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" explodieren nach jüngsten Berechnungen der beteiligten Unternehmen unter Führung von Siemens und Thyssen die Kosten für das Projekt. So würden die Kosten auf nicht unter drei Milliarden Euro beziffert, während bisher in einer Studie von 2002 Kosten von 1,85 Milliarden Euro veranschlagt worden waren. Nach Informationen des "Bayerischen Rundfunks" wird in Berlin noch heute ein Krisengespräch stattfinden, an dem unter anderem Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein teilnehmen. Wie der "BR" weiter meldet, heiße es in CSU-Kreisen, dass Beckstein nach dem Gespräch das Aus des Transrapids verkünden werde.

Ab 1. April: mit dem Baden-Württemberg-Ticket bis nach Würzburg

(27.03.) STUTTGART - Ab dem 1. April 2008 kann man mit dem BWT über die Landesgrenze hinaus bis nach Würzburg reisen. Vom Hauptbahnhof sind es nur wenige Minuten zu Fuß in die Würzburger Altstadt, zur Residenz oder zur Alten Mainbrücke mit Blick auf die Festung Marienberg. "Nach der Erweiterung des BWT ins schweizerische Basel im Juli 2007 können wir mit Würzburg eine weitere Verbesserung für unsere Kunden aus Baden-Württemberg anbieten", erklärte Hans-Albrecht Krause, Regionalleiter Marketing der DB Regio AG. Zwischen Stuttgart und Würzburg verkehren durchgehende Regional-Express (RE)-Züge im Zwei-Stunden-Takt. Die Fahrt über die Frankenbahn (Stuttgart - Heilbronn - Würzburg) dauert 2 Stunden und 15 Minuten.

Zum Preis von 27 Euro am DB-Automaten und im Internet oder 29 Euro in den DB-Reisezentren und DB-Agenturen können bis zu fünf Personen mit dem BWT einen Tag lang (Montag bis Freitag ab 9 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ganztags) beliebig viele Fahrten in Baden-Württemberg in der zweiten Klasse der Nahverkehrszüge der DB unternehmen. Für Einzelreisende gibt es das Angebot als "Baden-Württemberg-Ticket Single" für 18 Euro am DB-Automaten und im Internet oder für 20 Euro in den DB-Reisezentren und DB-Agenturen. Weitere Informationen zu diesem Angebot findet man im Internet unter www.bahn.de/baden-wuerttemberg. Dort gibt es auch eine Reihe von Ausflugtipps mit dem Baden-Württemberg-Ticket.

Bauarbeiten zur Neuen Rheinbrücke bei Kehl beginnen

(27.03.) FREIBURG - Am 31. März beginnen die ersten Baumaßnahmen an der neuen Rheinbrücke bei Kehl/Straßburg. Damit werden offiziell die ersten Arbeiten zur Realisierung der rund 14 Kilometer langen Strecke zwischen Kehl und Appenweier im Rahmen der Schnellbahnverbindung Paris-Ostfrankreich-Südwestdeutschland (POS) aufgenommen. Neben den Arbeiten am Tag muss auf deutscher und französischer Seite auch in den Nachtstunden gearbeitet werden. Die ersten Bauarbeiten werden im Zeitraum von Montag, 31. März, bis Montag, 14. April, jeweils zwischen 0 Uhr und 4 Uhr, und von Dienstag, 15. April, bis Mittwoch, 30. April, jeweils zwischen 0 Uhr und 6.30 Uhr durchgeführt.

Auf Grund der Bauarbeiten fallen einzelne Regionalzüge der DB sowie der Ortenau-S-Bahn (OSB) vom 31. März bis 18. April 2008 im Abschnitt Kehl - Strasbourg in beiden Richtungen aus und werden zum Teil durch Busse ersetzt. Wegen der längeren Fahrzeiten der Busse können Anschlüsse nicht immer sichergestellt werden. Außerdem ist die Fahrradbeförderung in den Bussen nicht möglich. Detaillierte Informationsmöglichkeiten zu den Fahrplanänderungen gibt es über örtliche Aushänge an den Bahnhöfen und Haltepunkten, im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, über Handy/PDA/Smartphone unter bauarbeiten.bahn.de/mobile, beim Regionalen Ansprechpartner Nahverkehr (RAN; 0711 2092-708; montags - freitags 7 Uhr - 20 Uhr) sowie im SWR-Videotext Tafeln 528 und 529.

Fahrkarten des Swiss Travel System ab sofort bei ÖBB erhältlich

(27.03.) WIEN - Die Fahrkarten des Swiss Travel System sind ab sofort auch bei jeder ÖBB Personenkasse und im ÖBB Call Center 05-1717 buchbar. Noch bis Ende Mai gibt es ein spezielles Einführungsangebot für Kunden der ÖBB. Wer eine Fahrkarte aus dem Sortiment des Swiss Travel System bei den ÖBB kauft und bis spätestens 31.05.2008 seine Reise antritt, bekommt 50 Prozent Ermäßigung auf die Anreise von jedem ÖBB Bahnhof bis zur Schweizer Grenze. Diese Ermäßigung gilt auch für die Rückfahrt.

Mit dem Swiss Travel System kann man seine ganz persönliche Routenwahl auf einem Netz von rund 20.000 Bahn-, Autobus- und Schiffskilometern in der gesamten Schweiz treffen. Zusätzlich hat man mit dem Swiss Pass freien Eintritt in 450 Museen in der Schweiz. Mit der Swiss Travel System Familienkarte reisen Kinder von 6 bis unter 16 Jahren in Begleitung von mindestens einem Elternteil gratis! Beim Kauf eines Swiss Travel System-Fahrausweises erhält man eine Übersichtskarte mit dem genauen Geltungsbereich. Detaillierte Infos zum Swiss Travel System gibt es im Internet unter www.oebb.at/swisstravelsystem.

Brückenbauarbeiten in Dresden-Neustadt

(27.03.) LEIPZIG - Auf Grund von Brückenbauarbeiten in Dresden-Neustadt (Lößnitzstraße) kommt es am 29. März (von 9.00 Uhr bis 22.15 Uhr) auf dem Streckenabschnitt Dresden-Neustadt - Dresden-Klotzsche zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr. Regionalbahnen der Linie RB 33 Dresden - Königsbrück fallen zwischen Dresden-Neustadt und Dresden-Klotzsche aus. Reisende können stattdessne in diesem Abschnitt die S-Bahnen der Linie S 2 Pirna - Dresden - Dresden Flughafen bzw. Regional-Express-Züge der Linie RE 2 Dresden - Ebersbach - Zittau - Liberec - Tanvald nutzen. Dabei sind die früheren Abfahrtzeiten in Dresden-Neustadt zu beachten, um in Dresden-Klotzsche die Züge in Richtung Königsbrück zu erreichen.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, beim DB Reise Service über Telefon 11 8 61, dem Kundendialog Nahverkehr unter der Rufnummer 01805 194 195 sowie im mdr auf Texttafel 738 und im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten.

Gleisbauarbeiten zwischen Niebüll und Westerland (Sylt)

(27.03.) NIEBÜLL - Die DB führt von Freitag, 28. März, bis Montag, 28. April, jeweils von ca. 21 Uhr bis 6 Uhr dringende Gleisbauarbeiten zwischen Niebüll und Klanxbüll durch. Aus diesem Grund fällt jeweils von Montag bis Donnerstag der letzte SyltShuttle von Niebüll nach Westerland um 22.10 Uhr aus. Der letzte Autozug vom Festland nach Sylt fährt somit um 20.10 Uhr. Freitags, samstags und sonntags fahren die Autozüge planmäßig, nur am Samstag, 26. April fällt der letzte Zug ab Niebüll um 21.40 Uhr aus. Als Ersatz fährt ein zusätzlicher Zug um 21.10 Uhr ab Niebüll.

Weichenbauarbeiten im Hauptbahnhof Döbeln

(27.03.) LEIPZIG - Auf Grund von Weichenerneuerungsarbeiten im Hauptbahnhof Döbeln kommt es vom 28. März (22.40 Uhr) bis 31. März (4.00 Uhr) auf dem Streckenabschnitt Döbeln Hbf - Roßwein zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr. Züge der Regionalbahnlinie RB 110 Leipzig - Großbothen - Döbeln - Meißen werden auf dem Streckenabschnitt Döbeln Hbf - Roßwein und in der Gegenrichtung durch Busse ersetzt. Durch die längeren Fahrzeiten der Busse verkehren die Züge ab Roßwein in Richtung Nossen - Meißen 14 bis 24 Minuten später. In der Gegenrichtung fahren die Züge ab Nossen mit 8 Minuten früheren Abfahrtzeiten. Ab Döbeln Hbf verkehren die Züge planmäßig in Richtung Leipzig Hbf.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, beim DB Reise Service über Telefon 11 8 61, dem Kundendialog Nahverkehr unter der Rufnummer 01805 194 195 sowie im mdr auf Texttafel 738 und im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten.

Bahn-Aufsichtsrat verschiebt Privatisierungsbeschluss

(26.03.) BERLIN - Der Aufsichtsrat der DB will offenbar den Beschluss über die Privatisierung des Konzerns mangels einer Entscheidung der Politik verschieben. Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtete, werde bei der Sitzung am Freitag entgegen der ursprünglichen Planung kein Beschluss zur Bahnreform fallen. Man warte auf die Politik und speziell auf die SPD, in der es heftigen Widerstand gegen die geplante Teilprivatisierung des Staatskonzerns gibt. Alle Blicke richteten sich nun auf die Koalitionsrunde am 28. April, dies sei der entscheidende Termin.

DB zieht positive Bilanz nach "Super-Bauwochenende"

(26.03.) BERLIN - Die von der DB Anfang 2007 gestartete Offensive "ProNetz" zur Modernisierung der Schieneninfrastruktur läuft weiter auf Hochtouren. Allein am zurückliegenden Wochenende haben mehrere tausend Gleisarbeiter auf bundesweit 150 Großbaustellen mehr als 100 Kilometer Schienen, rund 60.000 Schwellen und knapp 100.000 Tonnen Schotter erneuert. DB-Chef Hartmut Mehdorn zog am Dienstag eine positive Bilanz des Osterwochenendes: "Niemals zuvor haben wir bundesweit an so vielen wichtigen Knotenpunkten unseres Netzes gleichzeitig gearbeitet. Trotzdem haben wir bei teils winterlichem Wetter mit zuverlässigen Fahrplänen und hunderten zusätzlichen Mitarbeitern für einen reibungslosen Osterreiseverkehr gesorgt. Wer sich auch Ostern für die Bahn entschieden hat, hat sich richtig entschieden."

Die zwischen der Hin- und Rückreisewelle liegenden verkehrsschwächeren Ostertage hat die Bahn besonders intensiv für die Erneuerung von Gleisen und Weichen genutzt. Bauschwerpunkte lagen in den Großräumen Frankfurt/M., München, Dortmund, Köln, Mannheim und Dresden. Hunderte zusätzliche Mitarbeiter kümmerten sich vor allem auf Umsteigebahnhöfen um die Bahnkunden, auch beim kostenlosen BahnBau-Telefon waren zusätzliche Mitarbeiter rund um die Uhr im Einsatz. Darüber hinaus informierte Max Maulwurf, der Baustellenbotschafter der Bahn, auf bundesweit mehr als 5000 Plakaten über veränderte Fahrpläne und Anschlüsse. Außerdem wurden bereits in der Woche vor Ostern mehr als eine halbe Million Faltblätter und Handzettel an die Bahnkunden verteilt.

Forschungsprojekt für leise Bahn gestartet

(26.03.) BERLIN - Mit dem Forschungsprojekt "Leiser Zug auf realem Gleis" (LZarG) treiben Bund, DB, Wirtschaft und Wissenschaft die Entwicklung lärmarmer Technologien voran. Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und begleitet durch den Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) e.V. wird das Projekt unter Federführung der DB durchgeführt. Es sollen innerhalb von drei Jahren wirtschaftlich nutzbare Lösungen entwickelt werden, die sich leicht in das Bahnsystem integrieren lassen. Die Untersuchungen umfassen den Rad-Schiene-Kontakt, Radschwingungen, die Abstrahlung des Schalls sowie die akustische Optimierung des Oberbaus.

"Für eine leise Bahn muss es uns gelingen, viele einzelne Lärmquellen zu entschärfen und ihre Wechselwirkungen zu verhindern. So können wir in Zukunft eine weitere Entlastung der Anwohner erreichen", sagt Dr. Lutz Bücken, Generalbevollmächtigter Systemverbund Bahn, in dessen Bereich das Förderprojekt geleitet wird. "Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ist das Projekt eine wichtige Ergänzung zum Lärmsanierungsprogramm der Bundesregierung, aus dem bereits seit 1999 Schallschutzmaßnahmen an besonders lauten Stellen der bestehenden Bahnstrecken mit mittlerweile 100 Millionen Euro pro Jahr finanziert werden", sagt Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.

Die DB hat sich in Zusammenarbeit mit der Industrie das Ziel gesetzt, den Schienenverkehrslärm ausgehend von 2000 bis 2020 zu halbieren. Erreicht werden soll dies trotz einer angestrebten Verkehrssteigerung. Das Projekt "Leiser Zug auf realem Gleis" ergänzt die Bestrebungen der DB AG, die Güterwagenflotte mit einer Verbundstoffbremssohle auszurüsten. Diese so genannte "Flüsterbremse" reduziert das Rollgeräusch von Güterwagen in Verbindung mit einem glatten Gleis um die Hälfte - das sind gemessene 10 dB(A). Zusätzlich zum Einsatz der Flüsterbremse würde LZarG eine weitere Senkung der Lärmemission um 4 bis 5 dB(A) bringen.

14 Verletzte bei Rangierunfall eines Autozuges

(26.03.) NEU-ISENBURG - Bei einem Rangierunfall am Bahnhof von Neu-Isenburg sind am Dienstagmorgen 14 Reisende verletzt worden. Sie erlitten Prellungen, Gehirnerschütterungen und Platzwunden. Eine Lok hatte zwei mit Autos beladene Waggons mit zu viel Schwung gegen die Passagierwaggons geschoben, teilte die DB mit. Wie es zu dem Rangierunfall kam, ist noch unklar. Die zuständige Bundespolizei in Frankfurt hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens hat die Polizei noch nicht ermittelt. Bei dem Zusammenstoß wurden neben den Zügen auch mehrere Autos beschädigt. Der übrige Zugverkehr wurde laut Bahn von dem Unfall nicht beeinträchtigt. Der Autoreisezug war auf dem Weg von Narbonne an der französischen Mittelmeerküste nach Hamburg und Düsseldorf. Am Bahnhof Neu-Isenburg sollte er neu zusammengestellt werden.

Busse statt Züge zwischen Koblenz und Wiesbaden

(26.03.) WIESBADEN - Wegen Arbeiten an Signal- und Weichenanlagen für ein neues elektronisches Stellwerk wird von Samstag, 29. März ab 13 Uhr, bis Montag, 31. März 2008 gegen 4 Uhr, die rechte Rheinstrecke zwischen Wiesbaden und Koblenz für den Zugverkehr gesperrt. Ersatzweise werden statt der Züge Busse eingesetzt. Die Ersatzbusse fahren in Wiesbaden und Koblenz ungefähr zu den Zeiten der ausfallenden Züge ab. Obwohl die Busse in vielen Orten nicht den Bahnhof, sondern eine Ersatzhaltestelle anfahren, ist die Reisezeit auf der Straße für die gesamte Strecke mehr als eine Stunde länger als die der ausfallenden Züge.

Auf der Schiene bestehen Umfahrungsmöglichkeiten zwischen Wiesbaden und Koblenz über Mainz mit den planmäßig verkehrenden Fern- und Regionalzügen auf der linken Rheinstrecke und den S-Bahnen zwischen Wiesbaden und Mainz. Fahrgäste werden gebeten, bei der Reiseplanung zu berücksichtigen, dass Anschlusszüge nicht immer erreicht werden können. In der Fahrplanauskunft unter www.bahn.de und an den DB Fahrkartenautomaten sind die Änderungen bereits berücksichtigt.  Einzelheiten zum Busverkehr inklusive der Haltestellen enthalten besondere Fahrplan-Faltblätter, die an den Bahnhöfen, in den Bussen und auch bei den Städten und Gemeinden erhältlich sind. Weitere Informationen gibt es auf Aushängen an den Bahnhöfen, beim Regionalen Ansprechpartner Nahverkehr unter der Rufnummer 01805 194 195, unter www.bahn.de/bauarbeiten und im HR Fernsehen auf Videotext-Tafel 540.

DB baut auf der Kinzigtalbahn

(26.03.) FRANKFURT/Main - Wegen Arbeiten an der Oberleitung zwischen Langenselbold und Wächtersbach entfallen am kommenden Samstag von 16 bis 23 Uhr zwischen Hailer-Meerholz und Wächtersbach sowie am kommenden Sonntag von 6 bis 10 Uhr und von 20 bis 23 Uhr zwischen Langenselbold und Wächterbach alle RegionalBahnen. Sie werden durch Busse ersetzt. Fahrgäste werden gebeten, bei der Reiseplanung zu berücksichtigen, dass die Busse eine ca. 20 Minuten längere Fahrzeit benötigen als die ausfallenden Züge. In der Fahrplanauskunft unter www.bahn.de und an den DB Fahrkarten-automaten sind die Änderungen bereits berücksichtigt. Die RegionalExpresszüge zwischen Frankfurt Hbf und Fulda verkehren nach Fahrplan. Weitere Informationen gibt es auf Aushängen an den Bahnhöfen, beim Regionalen Ansprechpartner Nahverkehr unter der Rufnummer 01805 194 195, unter www.bahn.de/bauarbeiten und im HR Fernsehen auf Videotext-Tafel 540.

"Tagesspiegel": DB schließt zusätzlichen Jobabbau nach Tarifstreit aus

(25.03.) BERLIN - Die DB will laut einem Bericht der Zeitung "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe) keine weiteren Arbeitsplätze im Personenverkehr als Reaktion auf die hohen Tarifabschlüsse streichen. Momentan sei ein zusätzlicher Personalabbau kein Thema, sagte Bahn-Personenverkehrsvorstand Karl-Friedrich Rausch der Zeitung. "Wir sind in einem wachsenden Geschäft und haben Ende 2007 gerade 200 Mitarbeiter allein für den Erste-Klasse-Service eingestellt. Auch "Lohndumping", wie Rausch es nannte, sei "definitiv kein Thema". Allerdings müsse die Bahn auch sparen. "Wir reden über Personalkosten und unsere Produktivität." Die Prozesse bei dem Staatskonzern müssten noch effizienter werden, hier werde man gemeinsam mit den Gewerkschaften "nach neuen Wegen suchen".

Ausweichend antwortete Rausch auf die Frage, ob er Preiserhöhungen in diesem Jahr ausschließe. "Ich kann sie weder bestätigen noch ausschließen", sagte er dem "Tagesspiegel" weiter. "Dazu müsste es entsprechende Planungen geben, und die haben wir nicht." Rausch wandte sich gegen Befürchtungen, nach der Entscheidung über eine Teilprivatisierung werde die Bahn mehr Geld verlangen und Strecken streichen. "Ziel ist es nicht, Fahrscheine zu verteuern, den Service zu verschlechtern oder das Angebot auf dem Land auszudünnen." Der Konzern würde dann sofort Kunden verlieren. "Ich wüsste nicht, wie der Investor mehr Druck machen sollte, als wir es jetzt schon tun."

Weiter sagte Rausch dem "Tagesspiegel", das Produkt InterCity habe bei der Bahn eine Zukunft. Die Züge deckten abseits der wichtigsten ICE-Strecken die Fläche ab. "Wir beabsichtigen derzeit nicht, daran etwas zu ändern." In der Mischung des Angebots werde es dagegen immer Veränderungen geben.

Schnelle Verbindungen nach Paris gut genutzt

(25.03.) FRANKFURT/Main - Die schnellen Bahnverbindungen mit dem ICE von Frankfurt und dem TGV von Stuttgart nach Paris haben nach Angaben von Alleo-Geschäftsführer Frank Hoffmann die Erwartungen übertroffen. "Wir liegen mit mehr als 700 000 Fahrgästen weit zweistellig über Plan", sagte der Geschäftsführer des Gemeinschaftsunternehmens der DB und der französischen SNCF der "Frankfurter Rundschau". Er sei sehr optimistisch, dass das Ziel von 1,2 Millionen Fahrgästen in diesem Jahr erreicht werde. Offenbar schneidet der ICE bei den Kunden besser ab als der TGV. "Der ICE wird als geräumiger empfunden, und besonders das Zugrestaurant kommt bei Franzosen toll an", sagte Hoffmann der "Frankfurter Rundschau".

Regionalbahn rollt im Dortmunder Hbf in anderen Zug

(25.03.) DORTMUND - Am Ostermontag Vormittag sind im Dortmunder Hauptbahnhof zwei Züge zusammengestoßen. Wie die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin mitteilte, rollte aus noch ungeklärten Gründen die RB 39214 ca. 4 Meter rückwärts auf einen Zug der Prignitzer Eisenbahn (PEG), der sich planmäßig auf dem gleichen Gleis befand. Hierbei verkeilten sich die Wagen, verletzt wurde niemand. Der PEG-Zug wurde allerdings so beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und ausgesetzt werden musste. Beeinträchtigungen auf den Zugverkehr im allgemeinen blieben aus, lediglich die Verbindungen nach Münster und Enschede waren betroffen. Die zuständige Bundespolizei hat gegen den Triebfahrzeugführer des RE 39214 ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet.

Nächtliche Oberleitungsarbeiten zwischen Erfurt und Weimar

(25.03.) LEIPZIG - Auf Grund von Oberleitungsarbeiten kommt es in den Nächten vom 25./26. bis 29./30. März, jeweils von 0.00 Uhr bis 1.45 Uhr, zu folgenden Fahrplanänderungen. Die Regionalbahn RB 16299 von Erfurt (Abfahrt 0.11 Uhr) nach Göschwitz (Saale) wird auf dem Streckenabschnitt Erfurt Hauptbahnhof - Weimar durch einen Bus ersetzt. Die Regionalbahn RB 16340 von Halle (Saale) Hauptbahnhof (Abfahrt 23.30 Uhr) nach Erfurt wird auf dem Streckenabschnitt Weimar - Erfurt Hbf durch einen Bus ersetzt. Aufgrund der Straßenführungen befinden sich nicht alle Haltestellen des Schienenersatzverkehrs an den jeweiligen Bahnhöfen. Durch die längeren Fahrzeiten der Busse kommt es zu Reisezeitverlängerungen.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, beim DB Reise Service über Telefon 11 8 61, dem Kundendialog Nahverkehr unter der Rufnummer 01805 194 195 sowie im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten.

Nächtliche Gleisbauarbeiten zwischen Bad Blankenburg und Saalfeld (Saale)

(25.03.) SAALFELD - Auf Grund von Instandhaltungsarbeiten an den Gleisanlagen zwischen Bad Blankenburg (Thüringerw) und Saalfeld (Saale) kommt es in den Nächten vom 26./27. bis 27./28. März (von 21.00 Uhr bis 5.00 Uhr) zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr. Ausfallende Regionalbahnen der Linie RB 23 Erfurt - Arnstad - Rottenbach - Saalfeld werden auf dem Streckenabschnitt Bad Blankenburg - Saalfeld und in der Gegenrichtung durch Busse, mit teilweise geänderten Fahrzeiten ersetzt. Aufgrund der Straßenführungen befinden sich nicht alle Haltestellen des Schienenersatzverkehrs an den jeweiligen Bahnhöfen. Bei der Reiseplanung sollte berücksichtigt werden, dass Anschlusszüge in Saalfeld nicht immer erreicht werden. Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, beim DB Reise Service über Telefon 11 8 61, dem Kundendialog Nahverkehr unter der Rufnummer 01805 194 195 sowie im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten.

"SZ": Umsatz und Gewinn bei der Bahn steigen leicht

(22.03.) MÜNCHEN - Bei der DB sind im vergangenen Jahr laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" Umsatz und Gewinn leicht gestiegen. Unter Berufung auf einen Geschäftsbericht des Unternehmens hieß es, alle Konzernsparten erzielten inzwischen Überschüsse. Mehr als 400 Millionen Euro Betriebsergebnis seien beim noch unlängst defizitären Schienennetz, beim Regionalverkehr und bei der Spedition Schenker verbucht. Mit deutlichem Abstand folgten die Güterzugsparte, die Stadtverkehre und die Fernzüge. Insgesamt beträgt der Gewinn nach Steuern und Zinsen laut "SZ" 1,7 Milliarden Euro, der Konzernumsatz stieg um vier Prozent auf 31 Milliarden Euro. Die Schulden seien von fast 20 auf rund 18 Milliarden Euro reduziert werden. Das Unternehmen selbst äußerte sich der "SZ" zufolge nicht zu dem Bericht. Ein Konzernsprecher habe auf die Bilanz-Pressekonferenz Ende März verwiesen.

Hohe Kundenzufriedenheit im Berliner und Brandenburger SPNV

(22.03.) BERLIN - Die aktuellen Kundenzufriedenheitsbefragungen 2007 zeigen, dass die Nutzer mit dem Schienenregionalverkehr in Berlin und Brandenburg weiterhin sehr zufrieden sind. Im Jahr 2007 wurden insgesamt 2861 Fahrgäste (Inhaber von Zeitkarten) in zwei Erhebungswellen nach der Zufriedenheit mit ihrer Fahrt befragt. Insgesamt wurde nach 18 verschiedenen Qualitätsmerkmalen differenziert. Außerdem wurden die Werte sowohl gewichtet über alle Unternehmen als auch nach den verschiedenen Unternehmen (DB, Connex Sachsen - Lausitzbahn, Niederbarnimer Eisenbahn, Ostdeutsche Eisenbahn und Prignitzer Eisenbahn) getrennt ausgewertet.

Insgesamt vergeben die Kunden für ihre Fahrt im Zug eine Note von 1,88 auf einer Schulnotenskala. Gegenüber 2006 bleibt der Wert damit praktisch gleich (2006: 1,92). Die Kundenzufriedenheit ist nach wie vor hoch. Im bundesweiten Vergleich liegen Berlin und Brandenburg also im Vorderfeld. Vergleicht man die Zensuren für die einzelnen Betreiber, schneiden die beiden Verkehrsunternehmen der Veolia-Gruppe Niederbarnimer Eisenbahn NEB mit 1,51 bzw. 1,54 und die Connex Sachsen GmbH (Lausitzbahn) mit 1,51 am besten ab. Ebenfalls gute Werte erhalten die Ostdeutsche Eisenbahn ODEG (1,55) und die Prignitzer Eisenbahn PEG (1,63). Eine noch immer gute, aber im Unternehmensvergleich leicht abfallende Benotung erhält die DB Regio AG, nämlich 1,88 für die Linien des so genannten "Kleinen Verkehrsvertrags" (Linien RB 35, RB 33, RB 51) und 2,04 für den "Großen Verkehrsvertrag" (übrige RE- und RB-Linien). Allerdings betreibt die DB Regio von allen Unternehmen das komplexeste Liniennetz mit dem höchsten Koordinierungsaufwand.

In einzelnen Bereichen liegt die Kundenzufriedenheit allerdings erheblich niedriger als im Schnitt: Nur noch auf eine knappe "Zwei" im Durchschnitt bei allen Unternehmen kommen die Pünktlichkeit der Züge (2,28) sowie die Fahrgastinformation im Störungsfall in den Zügen (2,29). Insgesamt fällt auf, dass die Zufriedenheit bei Fragen rund um die Züge oft überdurchschnittlich hoch ist. Beispielsweise bewerten die Fahrgäste die Ausstattung der Züge mit guten 1,69. Auch die Freundlichkeit und Kompetenz des Personals wird mit 1,74 positiv empfunden. Nicht ganz so gut kommen die Bahnhöfe weg. Die Information im Regelfall erreicht mit 2,1 einen guten Wert. Die Kunden halten die Information im Störungsfall, also bei Zugverspätungen und ähnlichem dort aber für verbesserungswürdig und vergeben dafür nur ein "Befriedigend" (2,64).

Hubschraubereinsatz für Neubau von Signal- und Leittechnik in Stendal

(22.03.) STENDAL - Im Zusammenhang mit dem Bau des Elektronischen Stellwerkes Stendal werden von Siemens und der DB am Samstag, 22. März und am Sonntag, 23. März Signale entlang der Gleise im Bereich des Bahnhofs Stendal aufgestellt. Es werden mit dem Hubschrauber rund 70 Signale eingeflogen und sofort auf die vorbereiteten Fundamente montiert. Die Signale werden an das elektronische Stellwerk der Bauform ESTW EIS von Siemens in Stendal angeschlossen. Der Hubschraubereinsatz wird von der Stellwerksbaufirma im Auftrag der DB ausgeführt. Ab Dezember 2008 wird der Bahnhof Stendal mittels moderner Computertechnik vom ESTW Stendal gesteuert. Die moderne Technik automatisiert den Bahnbetrieb und ermöglicht einen reibungslosen sowie zuverlässigen Verkehr.

Die Lichtsignale sind komplett vormontiert. Diese vormontierten Einheiten werden vom Helikopter am Lagerplatz aufgenommen und zum Aufstellort geflogen. Hier werden sie neben den Gleisen installiert. Mittels moderner Betriebstechnologie werden die Signale im 10-Minuten-Takt aufgestellt und installiert. Gegenüber der herkömmlichen Technologie, bei dem die Signale vom Gleis aus unter Einsatz von Arbeitszügen angeliefert und montiert werden, bedeutet dieses Verfahren eine Zeit- und Kosteneinsparung. Die Arbeiten für den Bau des Elektronischen Stellwerkes Stendal begannen im August 2005. Im Rahmen des Projektes werden Signal-, Sicherungs- und Leittechnik entsprechend den heutigen technologischen Anforderungen erneuert beziehungsweise modernisiert.

Großes S-Bahn-Sonderfahrtenprogramm zu Ostern

(22.03.) BERLIN - Über Ostern bietet die S-Bahn Berlin zahlreiche Sonderfahrten für Touristen, Familien und Bahnfans. Zum Einsatz kommen historische S-Bahn-Züge aus den zwanziger Jahren und die deutschlandweit einzigartige gläserne Panorama-S-Bahn. Am Ostersamstag geht es in nostalgischen holzverkleideten Abteilen zur Ostereiersuche in die Wuhlheide. Schon während der Fahrt können Kinder unter Anleitung des Osterhasen basteln und Eier bemalen. Ein Stück der Tour legen die Teilnehmer mit der Parkeisenbahn zurück. Die Fahrten beginnen um 12.20 Uhr und 15.20 Uhr in Charlottenburg. Sie dauern jeweils knapp drei Stunden. Kinder (1 bis 13 Jahre) zahlen 6 Euro, Erwachsene 7,50 Euro. Sondertickets sind an allen S-Bahn-Verkaufsstellen erhältlich.

Die Panorama-S-Bahn startet wegen der großen Nachfrage zu zahlreichen Stadtrundfahrten durch die City. Ausgangspunkt ist jeweils am Ostbahnhof um 11 Uhr und 12.40 Uhr, am Samstag und Sonntag zusätzlich auch um 14.20 Uhr und um 16 Uhr. Erwachsene zahlen 16 Euro, Kinder (4 bis 13 Jahre) 9,50 Euro. Fahrkarten sind nur im Vorverkauf an allen S-Bahn-Verkaufsstellen und im S-Bahn-Online-Shop erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.s-bahn-berlin.de. Für Fragen steht das Kundentelefon der S-Bahn Berlin unter 030 29 74 33 33 zum Ortstarif zur Verfügung ( samstags und sonntags von 7 bis 21 Uhr).

München: Brückeneinschub für Flughafentangente Ost

(22.03.) MÜNCHEN - Bei Markt Schwaben muss eine Brücke für die Flughafentangente München Ost (St 2580) eingeschoben werden. Darum kommt es von Freitag 28. März 2008 bis einschließlich Sonntag 30. März 2008 auf der Bahnstrecke München - Mühldorf zu Fahrplanänderungen und Zugausfällen. So entfallen die Regionalzüge zwischen Markt Schwaben und München Hbf. Für die Fahrgäste werden als Ersatz Busse zwischen Markt Schwaben und München Ost eingesetzt. Ab München Ost können für die Weiterfahrt in Richtung Innenstadt die S-Bahnen genutzt werden. Die Reisezeit verlängert sich durch den Buseinsatz um rund 45 Minuten. Um den Fahrgästen in Mühldorf weiterführende Anschlüsse zu ermöglichen, fahren die Busse in München Ost um bis zu 45 Minuten früher ab.

Am Freitag, 28. März 2008, müssen darüber hinaus einzelne Regionalzüge zwischen Mühldorf und München komplett entfallen. Die Züge ab Mühldorf um 5.47 Uhr und um 7.30 Uhr sowie in der Gegenrichtung ab München Ost um 16.13 Uhr und 18.23 Uhr  werden an diesem Tag  ohne Zwischenhalt über Rosenheim umgeleitet. Die S-Bahnen der Linie S2 fahren zwischen Erding und Markt Schwaben im 20-Minuten-Takt. Zwischen Markt Schwaben und Feldkirchen werden sie durch Busse ersetzt. Durch die längere Fahrzeit der Busse werden in Feldkirchen bzw. Markt Schwaben erst die S-Bahnen des jeweils nächsten Taktes erreicht.

Max Maulwurf informiert die Fahrgäste auf Plakaten, Handzetteln und Flyern über die geänderten Fahrzeiten. Detaillierte Informationen gibt es auch im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten sowie www.s-bahn-muenchen.de oder per Newsletter http://bauarbeiten.bahn.de/bayern/pdfnewsletter sowie www.s-bahn-muenchen.de (Info-Service – Baustellen-Newsletter) und im Videotext auf den BR-Tafeln 744-747. Als Ansprechpartner steht auch der Regionale Kundendialog unter 01805 702 170 zur Verfügung.

Dreimal zur Sonne und wieder zurück: Neuer Rekord der ICE-Flotte

(20.03.) BERLIN - Die ICE-Flotte der DB hat einen Rekord erreicht: Seit der Aufnahme des planmäßigen ICE-Verkehrs im Jahre 1991 haben die Hochgeschwindigkeitszüge eine Milliarde Kilometer zurückgelegt. Das entspricht einer Reise von dreimal zur Sonne und wieder zurück. Heute fahren die rund 250 ICE mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 320 km/h täglich über 300.000 Kilometer, zunehmend auch auf Strecken außerhalb Deutschlands. "Aufgrund der steigenden Nachfrage bauen wir die Flotte der international einsetzbaren ICE-Züge aus", so der Vorstandsvorsitzende der DB Fernverkehr AG, Nikolaus Breuel. "Zurzeit läuft eine Ausschreibung für sieben neue Hochgeschwindigkeitszüge, die auch auf grenzüberschreitenden Verbindungen zum Einsatz kommen sollen." Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 320 km/h sollen die neuen Züge ab 2011 im Einsatz sein.

DB kann Mehrheit an Transfesa übernehmen

(20.03.) BERLIN - Die DB kann nach der jetzt erfolgten Zustimmung der EU-Kommission die Mehrheit der Anteile an dem spanischen Unternehmen Transportes Ferroviarios Especiales, S.A. (Transfesa) übernehmen. Die DB hatte die Anteile an Transfesa bereits im Juli vergangenen Jahres gekauft. Die Transaktion war anschließend von den zuständigen Behörden geprüft worden. "Wir verstärken mit der Beteiligung unser strategisches Engagement in den Verkehrsräumen in Westeuropa und insbesondere auf der Iberischen Halbinsel", sagte Norbert Bensel, Vorstand Transport und Logistik der DB. "Für unsere Kunden erweitern wir damit vor allem unser leistungsfähiges europaweites Netzwerk für den Automobilbereich."

Im Herbst 2007 hatte die DB zudem die English Welsh and Scottish Railway Ltd. (EWS) übernommen. Mit der Integration von EWS und Transfesa soll mittelfristig der Marktanteil der Schiene in Europa spürbar erhöht und die Qualität des Angebots verbessert werden. Transfesa ist ein international agierendes Transport- und Logistikunternehmen, das sich auf Schienen- und Straßentransporte in den Segmenten Automotive, Schüttgut und General Cargo spezialisiert hat. Weitere Anteile an dem Unternehmen mit Sitz in Madrid halten die spanische Eisenbahngesellschaft Renfe und die französische SNCF. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2007 mit rund 1.150 Mitarbeitern einen Umsatz von 300 Millionen Euro.

DB weitet Call a Bike auf Bahnhöfe in ganz Deutschland aus

(20.03.) BERLIN - Pünktlich zum Frühlingsanfang starten die silber-roten Mieträder der DB in die Saison 2008. Ab sofort können die Fahrräder der DB-Tocher DB Rent in Berlin, Frankfurt(Main), München, Köln, Stuttgart und Karlsruhe gemietet werden. Erstmals bietet das Unternehmen das Fahrradmietsystem Call a Bike in Hamburg an. Ab dem 20. März stehen am Hamburger Hauptbahnhof 19 Räder zur Vermietung bereit, bis Mitte Mai folgen die ICE-Halte Altona sowie Dammtor mit je 20 weiteren Fahrrädern. Anders als beispielsweise in Berlin oder Frankfurt können die DB-Mieträder nicht an beliebigen Stellen im Stadtgebiet entliehen werden. In Hamburg sind die Bahnhöfe sowohl Ausgangs- als auch Zielpunkt. Grundlage ist das bereits in Stuttgart eingeführte "Call a Bike-fix"-System, mit speziellen Abstellstationen, das sich dort bewährt hat.

Die DB-Mieträder in Hamburg sind der Auftakt einer bundesweiten Erweiterung des Angebotes auf 100 ICE-Bahnhöfe. Je nach Größe des Bahnhofs sollen dort künftig 5 bis 20 Räder an speziellen Abstellstationen zur Vermietung bereit stehen. In diesem Jahr wird das in Hannover, Düsseldorf, Leipzig, Dresden, Halle (Saale) sowie Bonn der Fall sein. Bis 2009 soll die Erweiterung abgeschlossen sein.

Vielfahrer profitieren in Zukunft von der neuen Preispauschale in Höhe von 99 Euro. Sie umfasst die Nutzung eines CallBikes jeweils für die ersten 30 Minuten einer Fahrt ohne zusätzliche Kosten in der gesamten Saison. Nach Ablauf der ersten 30 Minuten gilt der normale Preis von 6 bzw. 8 Cent je Minute. Inhaber einer BahnCard 50 zahlen für die Preispauschale 50 Euro, BahnCard 25-Besitzer 75 Euro. Mit dem Saisonstart wurde das Angebot auch in anderen Call a Bike-Städten verbessert: In Frankfurt kommen in diesem Jahr 1.000 fabrikneue Räder zum Einsatz. Die Fahrradflotte wächst somit auf rund 6.000 Räder. Darüber hinaus wurde das Ausleihgebiet in Frankfurt(Main) und Karlsruhe erweitert. In Stuttgart gibt es 12 zusätzliche Abstellstationen.

Das Call a Bike-System verzeichnet über Jahre ansteigende Nutzerzahlen, allein in der Saison 2007 konnten über 50 Prozent neue Kunden gewonnen werden. Die Zahl der aktiven Kunden stieg von 45.000 auf rund 68.000. Call a Bike-Kunden sind überwiegend 18-35 jährige Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs.

Geltungsbereich des Bayern-Ticket wird erweitert

(20.03.) SONNEBERG - Ab Dienstag, 1. April, wird die Gültigkeit des Bayern-Tickets auch auf das thüringische Sonneberg erweitert. Uwe Domke, Geschäftsleiter Regio Oberfranken zu der Ausweitung: "Wir freuen uns über die Ausdehnung des Bayern-Tickets ins thüringische Sonneberg. Wir führen bereits erste Gespräche, um das Bayern-Ticket mit geeigneten Kooperationen bzw. Kooperationspartnern für die neu hinzugekommene Relation entsprechend zu vermarkten und zu positionieren." Domke rechnet damit, dass gerade für die Sonneberger Bürger das Bayern-Ticket interessant ist. Attraktive, durchgehende Zugverbindungen nach Bamberg oder in die Frankenmetropole nach Nürnberg bieten sich hier an.

Mit dem Bayern-Ticket sind bis zu fünf Erwachsene einen ganzen Tag lang in ganz Bayern, der Außerfernbahn, sowie bis Kufstein, Salzburg, Ulm Hbf, Sonneberg (Thür.), auf den Strecken Hergatz - Memmingen, Ansbach - Crailsheim und Hasloch (Main) - Würzburg ab 27 Euro in Zügen des Nahverkehrs mobil. Für Einzelreisende gibt es das Bayern-Ticket Single ab 19 Euro. Das Bayern-Ticket gilt für beliebig viele Fahrten in der 2. Klasse von montags bis freitags 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages und die Tickets sind in ganz Bayern zum gültig. Außerdem gibt es Bayern-Ticket Nacht. Mit diesem Ticket sind bis zu fünf Personen täglich zwischen 18 Uhr und 6 Uhr des Folgetages für 19 Euro mobil. Ausführliche Informationen zum Bayern-Ticket gibt es im Internet unter www.bahn.de/bayern.

Siemens hält bei Hochgeschwindigkeitszügen hohes Tempo

(20.03.) ERLANGEN - Der Siemens-Hochgeschwindigkeitszug Velaro setzt seine Erfolgsfahrt fort. Pünktlich zu den Olympischen Spielen in China werden ab August die ersten fünf von 60 georderten Hochgeschwindigkeitszügen in China rollen. Zudem wird sich zum Jahreswechsel 2008/09 der erste russische Velaro vom Siemens-Werk in Krefeld auf den Weg nach Russland machen. "Wie zuletzt in Spanien wird der High-Tech-Triebzug der Siemens-Industrie-Division Mobility die Attraktivität und das Image des Schienenverkehrs in diesen Ländern deutlich steigern", betonte Edzard Lübben, bei Siemens Mobility verantwortlich für die Highspeed-Züge, auf dem UIC Highspeed-Kongress in Amsterdam.

Mit der Eröffnung der Strecke Madrid Barcelona Ende Februar ist Spanien seinem Ziel, 2010 das dichteste Hochgeschwindigkeitsnetz in Europa zu unterhalten, ein gutes Stück näher gekommen: Nur gut zweieinhalb Stunden braucht der Siemens Velaro E, der in Spanien als AVE S 103 firmiert, um die 621 Kilometer zwischen Madrid und Barcelona zurückzulegen. Die 26 in Deutschland entwickelten und in Deutschland und Spanien gebauten Züge - eine Weiterentwicklung des deutschen ICE 3 - haben damit eine neue Ära zwischen den beiden spanischen Metropolen gestartet. Herkömmliche Züge benötigten für die Strecke über sechs Stunden, eine Flugreise dauert immerhin 70 Minuten - plus Anreise zu den Flughäfen, Zeit für Check-in und Sicherheitskontrollen. Für die Sicherheit der Velaro-E-Passagiere sorgen zwischen Madrid und Barcelona 144 Einheiten des Siemens-Zugsicherungssystems Trainguard im Zusammenspiel mit ETCS-Komponenten anderer Zulieferer auf der Strecke. Es war auch ein Velaro E, der im September 2006 mit 404 km/h einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord für Serienzüge aufgestellt hat.

Rekordverdächtig ist auch die Arbeit von Siemens beim Ausbau des chinesischen Hochgeschwindigkeitsverkehrs: Weniger als 24 Monate lagen zwischen der Vertragsunterzeichnung und dem Eintreffen des ersten Velaro-Zuges Ende Januar im Hafen der chinesischen Stadt Tjanjin. Zurzeit wird dieser Zug beim chinesischen Siemens-Partner in Tangshan in Betrieb gesetzt. Auch der zweite der insgesamt drei in Deutschland gebauten Züge befindet sich schon auf dem Seeweg nach China und wird dort Ende März erwartet. Parallel dazu wird der erste von 57 beim Siemens-Partner Tangshan Locomotive & Rolling Stock Works in China gefertigten Züge Anfang April in Betrieb gesetzt werden. Damit liegt Siemens bei allen Zügen unter den Zeitvorgaben. Wie vom Kunden gewünscht werden zu den Olympischen Spielen im August fünf chinesische CRH 3 auf Basis der Velaro-Familie von Siemens die Besucher schnell durch China transportieren.

Auch der Bau der acht Velaros für Russland läuft planmäßig. Die Wagen des ersten Zuges werden bereits im Siemens-Werk in Krefeld montiert, die übrigen befinden sich in der Vorfertigung. Noch in diesem Jahr soll der erste Velaro RUS die Werkshallen in Krefeld Richtung St. Petersburg verlassen. Ab Februar 2009 soll sich dann monatlich ein Zug auf die Reise nach Russland machen.

Aufwändiger Weichenwechsel in Haar und Trudering

(20.03.) MÜNCHEN - In Bayern startet am kommenden Wochenende auf der Bahnstrecke München-Salzburg die Bausaison mit einem aufwändigen Weichenwechsel in Haar und Trudering, bei dem unter anderem ein 125 Tonnen Schienenkran zum Einsatz kommt. Insgesamt werden 13 Weichen, davon sechs große Betonweichen, und Weichenverbindungen samt Gleisbett erneuert. Rund sieben Millionen Euro werden für die Modernisierung der Infrastruktur in diesem Bereich bereitgestellt. Aufgrund der aufwändigen Arbeiten müssen an den Wochenenden von Freitag, 14. März, bis einschließlich Sonntag, 16. März 2008, sowie am Osterwochenende von Donnerstag, 20. März, bis einschließlich Ostermontag, 24. März 2008, die Fernbahngleise im Abschnitt Trudering-Ebersberg gesperrt werden.

Die Regional- und Fernverkehrszüge werden über die S-Bahn-Gleise umgeleitet. Dadurch verlängern sich die Fahrzeiten im Bereich von Grafing Bahnhof bis Salzburg Hbf bzw. in der Gegenrichtung von München Ost bis München Hbf um bis zu 15 Minuten. Aufgrund der baubedingt eingeschränkten Trassenkapazitäten werden die S-Bahnen der Linie S 4 von Freitag, 14. März/Donnerstag, 20. März, jeweils ab ca. 20 Uhr, bis Samstag, 15. März/22. März jeweils bis ca. 14 Uhr, zwischen Trudering und Eberberg durch Busse ersetzt. Diese Busse bedienen alle Stationen auf dem genannten Abschnitt. Zusätzlich werden Schnellbusse eingesetzt, die in Trudering, Gronsdorf, Haar, Eglharting und Grafing Bahnhof halten. Zwischen Ostbahnhof und Trudering fahren die S-Bahnen im 40 Minuten-Takt. Von Samstag, 15.März/22. März um ca. 14 Uhr, bis zum Betriebsschluss am Sonntag, 16. März/Montag, 24. März 2008, fährt die S 4 wieder durchgehend zwischen Ostbahnhof und Ebersberg, allerdings nur im 40-Minuten-Takt.

Max Maulwurf, der Baustellenbotschafter der Deutschen Bahn informiert die Fahrgäste mit Hilfe von Plakataushängen und Broschüren. Außerdem gibt es ausführliche Informationen im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Telefonische Auskünfte sind beim kostenlosen BahnBau-Telefon unter 0800 5 996655 erhältlich. Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste und Anwohner um Verständnis für die Behinderungen und eine möglicherweise erhöhte Lärmentwicklung.

ICE-Linie nach Wien auf der Erfolgsspur

(19.03.) NÜRNBERG - Seit 100 Tagen fahren ICE-Züge von Frankfurt nach Wien im Zwei-Stunden-Takt auf der Erfolgsspur. Diese internationale Verbindung zieht gleich von Beginn an viele neue Reisende auf die Schiene: Über zehn Prozent mehr Fahrgäste wurden in den ersten Wochen in den ICE-Zügen gezählt. Die ICE-Linie, die in Kooperation von den ÖBB und der DB betrieben wird, verbindet sechsmal täglich pro Richtung den Main und die Donau über Aschaffenburg, Würzburg, Nürnberg, Regensburg, Plattling, Passau und Linz. Drei Zugpaare fahren weiter bis Dortmund bzw. starten dort. "Durch dieses neue Angebot sind Österreich und Deutschland nun noch ein Stück näher zusammengerückt", so Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB für den Freistaat Bayern, zur ersten Bilanz nach 100 Tagen.

Das internationale Angebot mit ICE-Zügen flankiert die DB mit günstigen Fahrpreisen. Mit dem Europa-Spezial können Fahrgäste von Dortmund, Köln, Frankfurt, Würzburg und Nürnberg ab 39 Euro im ICE nach Wien reisen, von Regensburg sogar ab 29 Euro. Die Reisezeit von Nürnberg nach Wien beträgt 4:45 Minuten, von Regenburg nach Linz sind es beispielsweise 2:20 Stunden. DB und ÖBB setzen auf der Strecke Dortmund bzw. Frankfurt/Main nach Wien den Neigetechnik-ICE ein. Weitere Angebotsverbesserungen zwischen Deutschland und Österreich wird es zum Fahrplanwechsel 2008/2009 geben. Dann steigt die Anzahl der täglichen Verbindungen zwischen München und Wien über Salzburg von heute drei auf sechs pro Richtung, von denen fünf mit dem neuen österreichischen Zug "Railjet" geplant sind. Darüber hinaus werden einige Verbindungen bis nach Budapest weiter geführt, so dass ab Ende nächsten Jahres umsteigefreies Reisen zwischen München und Budapest möglich sein wird.

Mit der DB zur Fußball-Europameisterschaft

(19.03.) BERLIN - Am 7. Juni 2008 ist es soweit: In der Schweiz und in Österreich startet die Fußballeuropameisterschaft und Tausende Fans aus Deutschland werden dabei sein. Die DB bietet zur EM günstige Direktverbindungen in die meisten Austragungsorte und zusätzliche Züge rund um die Uhr an. Mit der Fan BahnCard 25 sind vom 1. April bis zum 30. Juni 25 Prozent Ermäßigung auf alle Normal- und Sparpreise garantiert. Mit jedem Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft verlängert sich die Fan BahnCard 25 zudem automatisch und kostenlos um einen Monat. Siegen die deutschen Fußballer in allen Spielen ist die Fan BahnCard 25 bis zum 31. Dezember und damit neun Monate gültig. Die Karte wird vom 1. April bis zum 7. Juni verkauft und kostet für die 2. Klasse 19 Euro (1. Klasse: 39 Euro).

Zusätzlich können alle Reisende in die Schweiz und nach Österreich das Europa-Spezial nutzen. Das Angebot ist ab 39 Euro in der 2. und ab 69 Euro in der 1. Klasse erhältlich. Inhaber einer BahnCard 25 und einer Fan BahnCard 25 erhalten fünf Euro Rabatt. Fußballfans im Süden Deutschlands können mit dem Bayern- oder Baden-Württemberg-Ticket im Nahverkehr sparen. Bis zu fünf Personen fahren einen Tag für insgesamt 27 Euro in allen Nahverkehrszügen in einem dieser beiden Länder. Der Sprung über die Grenze nach Salzburg Hbf bzw. Basel SBB ist inklusive. Alle Informationen zu den Bahnangeboten stehen ab dem 18. März unter www.bahn.de/fanportal zur Verfügung.

Im Nachtverkehr setzt die DB auf die Spiele der deutschen Nationalmannschaft abgestimmte Sonderzüge ein. Die Fahrt im Liegewagen gibt es für günstige 49 Euro pro Person und Strecke; BahnCard-Kunden zahlen nur 45 Euro. Die Sonderzüge fahren jeweils gegen 17 Uhr aus Berlin ab, bei einem Halt in Hannover können auch dort Fußballfans zusteigen. Ankunft in Wien bzw. Klagenfurt ist ca. 8 Uhr. So bleibt genügend Zeit, die ausgelassene Atmosphäre in den Austragungsorten rund um die Gruppenspiele zu genießen. Nach dem Spiel geht es im Liegewagen wieder nach Hause. Je länger die Mannschaft dann in der Finalrunde dabei ist, desto mehr Sonderzüge fahren.

Rasender Roland dampft wieder

(19.03.) PUTBUS - Nach mehrmonatiger Verzögerung fährt seit gestern die Pressnitztalbahn auf Rügen. Um 13:34 Uhr verließ der erste öffentliche Zug P108 den Bahnhof Göhren und eröffnete damit den mit der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) abgestimmten Übergangsverkehr. Die PRESS hatte dazu in den vergangenen Tagen mit mehreren Schwerlasttransporten und Lkw Schmalspurfahrzeuge aus Sachsen und Ausrüstungen auf die Insel Rügen gebracht. Erstes Fahrzeug aus Jöhstadt im Erzgebirge war am vergangenen Mittwoch in Putbus die 199 008-4, eine Diesellokomotive für den Rangierdienst. Es folgten Gepäck- und Reisezugwagen der Fichtelbergbahn aus Oberwiesenthal sowie die Dampflokomotive 99 773 der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) in Göhren.

Der Übergangsverkehr mit eigenem Equipment wird notwendig, da die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Aufnahme eines regulären Betriebes nach dem Verkehrsvertrag nicht gegeben sind. Unter anderem sind Personal, Fahrzeuge und Anlagen noch nicht auf die Pressnitztalbahn als neuen Betreiber übergegangen. Die Pressnitztalbahn ist ein mittelständiges Eisenbahnverkehrsunternehmen mit ca. 80 Beschäftigten aus Jöhstadt in Sachsen und hatte in einer 2007 erfolgten Ausschreibung den Zuschlag für die Erbringung von öffentlichen Leistungen im Schienenpersonennahverkehr auf den Strecken des Rasenden Roland erhalten. Wegen zahlreicher Einsprüche und Verfahren durch den bisherigen Betreiber konnte der Verkehr bisher nicht wie geplant durch die PRESS aufgenommen werden. Der derzeit gültige Fahrplan kann hier heruntergeladen werden.

Kreise: Bahn verfehlt 2007 wegen Streiks Ergebnisziel

(19.03.) BERLIN - Wegen der Lokführerstreiks hat die DB offenbar ihr Ergebnisziel 2007 knapp verfehlt. Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" unter Berufung auf Bahnkreise meldet, habe der Konzern nach Steuern und Zinsen ein Betriebsergebnis von 1,5 Milliarden Euro erwirtschaftet, 300 Millionen mehr als im Vorjahr. In ihrer Mittelfristplanung war die Bahn allerdings noch von 1,64 Milliarden Euro ausgegangen. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag den Angaben zufolge mit 2,5 Milliarden Euro ebenso im Plan wie der Umsatz mit rund 31 Milliarden Euro. Ein Bahnsprecher wollte sich zu diesen Zahlen nicht äußern.

ESTW Wiebelsbach geht in Betrieb

(19.03.) FRANKFURT/Main - Die DB nutzt die verkehrsarmen Osterferien, um die Bahnlinie Hanau - Babenhausen - Groß Umstadt-Wiebelsbach zu modernisieren. Von Gründonnerstag, 20. März ab 21.30 Uhr, bis Sonntag, 30. März um 7.30 Uhr, wird dieser nördliche Streckenabschnitt der Odenwaldbahn an das bereits vorhandene Elektronische Stellwerk (ESTW) in Wiebelsbach angeschlossen. In dieser Zeit ist kein Zugverkehr auf der Strecke möglich. Ab dem 30. März werden die Weichen und Signale dann per Mausklick von Wiebelsbach aus gesteuert. Während der 10-tägigen Streckensperrung werden unter anderem die alten Signale abgebaut und durch neue Lichtsignale ersetzt. 36 Achszähler und zwei Weichen werden neu eingebaut, fünf Weichen angepasst. In den Bahnhöfen Seligenstadt und Groß Umstadt werden neue Außenbahnsteige gebaut. 15 Bahnübergänge werden umgebaut und der gesamte Streckenabschnitt mit dem modernen Zugfunk GSM-R ausgerüstet. Die weiterhin bestehenden elektromechanischen Stellwerke in Hanau und Babenhausen werden an die neue digitale Technik angepasst.

Die Bahn investiert in die Modernisierung des Nordastes der Odenwaldbahn rund 16,5 Millionen Euro. Das ESTW Wiebelsbach wurde bereits im Herbst 2007 gemeinsam mit der elektronischen Ausrüstung des Westabschnittes zwischen Darmstadt Ost und Groß Umstadt-Wiebelsbach in Betrieb genommen. Im Herbst 2008 soll noch der Südast von Eberbach über Erbach nach Groß Umstadt-Wiebelsbach an das ESTW angeschlossen werden. Für die Modernisierung aller drei Streckenabschnitte investiert die Bahn rund 65 Millionen Euro. Ab Herbst werden die Züge der Odenwaldbahn statt bisher maximal 90 mit bis zu 120 Kilometer pro Stunde fahren können.

Die Bahn legt die Bauarbeiten in die Osterferien, weil wegen des fehlenden Schüler- und reduzierten Berufsverkehrs deutlich weniger Fahrgäste von den Verkehrseinschränkungen betroffen sind. Und sie nutzt die notwendige zehntägige Streckensperrung gleichzeitig für einige andere Bauarbeiten. So wird in Hainstadt im Auftrag der Gemeinde Hainburg eine Hilfsbrücke für eine neue Personenunterführung im Bahnhof eingebaut. In Langstadt wird ein Bahnübergang saniert und in Groß Umstadt wird im Ortsteil Richen eine neue Straßenbrücke über die Bahnlinie eingeschoben.

"Ki.KA LIVE-Express" zur Familien-EM

(19.03.) BERLIN - Vom 1. bis 12. April bringt der "KI.KA LIVE-Express" Fußballstimmung in die Bahnhöfe: Die DB und der KI.KA suchen Familien, die aus den 16 Teilnehmerländern der Fußball-Europameisterschaft 2008 stammen und bei der "KI.KA LIVE Familien-EM" gegeneinander antreten. Wer mitmachen will, kann sich vom 1. bis 12. April in elf Städten im Aktionszug bewerben und sein fußballerisches Können unter Beweis stellen. Der "KI.KA LIVE-Express" fährt ab dem 1. April täglich in eine andere Stadt. Jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr wartet der Zug in den Hauptbahnhöfen von Berlin, Kiel, Bremen, Hannover, Köln, Mainz, Frankfurt/Main, Karlsruhe, Nürnberg, München und Halle/Saale (in der genannten Reihenfolge) auf seine Besucher.

In drei gestalteten Eisenbahnwagen können sich die Fußballfans für die Teilnahme an der KI.KA-Sendung zur Familien-EM qualifizieren und erhalten bei der Anmeldung ihren persönlichen Spielerpass ausgehändigt. Unter anderem wird es Dribbling-Parcours, Torwandschießen und einen Schussgeschwindigkeitsmesser geben. Auf jedem Bahnhof gibt es außerdem ein attraktives Gewinnspiel der Bahnhofsgeschäfte. In Berlin, Bremen und Frankfurt/Main können die Kinder ihren Fußballidolen ganz nah kommen. Profi-Fußballer der jeweiligen Bundesligavereine laden im "KI.KA LIVE-Express" zur Autogrammstunde ein. Alle Informationen zur Tour mit dem "KI.KA LIVE-Express" und den Bewerbungsmodalitäten für die KI.KA LIVE Familien-EM stehen auch im Internet unter www.kika-live.de sowie www.db.de zur Verfügung.

Rhenus Veniro bestellt Regio-Shuttle für Hunsrückbahn

(18.03.) BERLIN - Die Rhenus Veniro GmbH & Co. KG bestellt bei der Stadler Pankow GmbH 3 Fahrzeuge des Typs Regio-Shuttle RS1 für die Hunsrückbahn. Der Vertrag über die Lieferung von 3 einteiligen Regionaltriebwagen Typ Regio-Shuttle RS1 wurde bereits Anfang März 2008 unterschrieben, wie Stadler am Montag mitteilte. Die Rhenus Veniro wird mit diesen neuen Fahrzeugen auf der Strecke Boppard - Emmelshausen ab Dezember 2009 die lokbespannten Züge ablösen. Das Auftragsvolumen umfasst ca. 7 Mio. Euro. Die Strecke vom Rheintal zum Hunsrück ist eine der anspruchsvollsten Steilstrecken in Deutschland - die Höhenunterschiede mit einer Neigung von bis zu 60,9 ‰ wurden bis vor ca. 80 Jahren mit Zahnradlokomotiven bewältigt. Der im Regionalverkehr bewährte Regio-Shuttle RS1 wird für die Steilstrecke antriebs- und bremsseitig modifiziert.

Mit der weiterentwickelten EURO-IV-Antriebsanlage werden Fahrzeuge im Hunsrück eingesetzt, die bedeutend umweltfreundlicher sind, d.h. sie verfügen über weniger und schadstoffärmere Abgase und auch über eine geringere Geräuschentwicklung. Die Innenraumgestaltung orientiert sich an den Bedürfnissen aller Fahrgäste. Sie verfügt über eine umfassende barrierefreie Gestaltung mit stufenfreiem Zugang und einem ebenen Niederflurbereich auf dem Niveau von 600mm. Die Mehrzweckbereiche sind großzügig gestaltet und bieten Platz für die Mitnahme von Fahrrädern. Insgesamt werden 70 Sitzplätze angeboten und mit stehenden Fahrgästen kann eine maximale Kapazität von 157 Fahrgästen erreicht werden. 357 Fahrzeuge des Typs Regio-Shuttle RS1 befinden sich bei 20 Betreibern in 8 Bundesländern erfolgreich im Einsatz. Sein hoher Niederfluranteil sowie die komfortable Türweite tragen ebenso zum angenehmen Reisen bei, wie die konstante Klimatisierung und der helle, freundliche Innenraum. Der Regio-Shuttle RS1 erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 120 km/h.

SBB setzt 65 Extrazüge im Osterverkehr ein

(18.03.) BERN - Die SBB ist bereit für das traditionell hohe Verkehrsaufkommen im Osterverkehr: Mit über 50 000 zusätzlichen Sitzplätzen bietet die SBB zwischen Gründonnerstag und Ostermontag eine komfortable Alternative zu den angekündigten Staus auf den Autobahnen. Insgesamt 65 Extrazüge fahren ins Tessin, nach Graubünden und ins Wallis sowie wieder retour. Außerdem werden an viele reguläre Züge zusätzliche Wagen angehängt. Damit garantiert die SBB den Fahrgästen eine staufreie Reise und entspannte Osterferien. Wie schon in den letzten Jahren werden vor allem am Gründonnerstag sowie am Ostermontag die höchsten Passagierzahlen erwartet. Im internationalen Verkehr wird eine Sitzplatzreservierung dringend empfohlen. Die Extrazüge sind bereits im Online-Fahrplan integriert, die Fahrpläne der Extrazüge können auf www.sbb.ch/ostern abgerufen werden. Weitere Informationen sind an allen Bahnschaltern sowie beim telefonischen Rail Service unter 0900 300 300 (CHF 1,19/Min.) erhältlich.

NOB: Gute Unterhaltung auf der Bahnfahrt nach Sylt

(18.03.) KIEL - Die Nord-Ostsee-Bahn (NOB), die von Hamburg-Altona nach Westerland/Sylt fährt, bietet allen Fahrgästen pünktlich zu Ostern einen neuen Service: die NOB-Audiotour, die ab sofort auf der Homepage (Bereich Service) des privaten Bahnunternehmens zum kostenlosen Herunterladen auf den eigenen mp3-Player bereitsteht. Die NOB-Audiotour ist ein informatives Komplettpaket rund um die Bahnstrecke ab Husum bis hoch nach Westerland/Sylt. Auf unterhaltsame Art und mit musikalischer Umrahmung erfahren die Fahrgäste Wissenswertes über die Orte, an denen die NOB hält, und die geographischen und kulturellen Besonderheiten Nordfrieslands. Die eine oder andere Anekdote verführt während der Hörfahrt zum Schmunzeln und Interessantes zur beliebtesten deutschen Ferieninsel Sylt ist natürlich auch dabei.

Es gibt die Audiotour darüber hinaus als Lesefassung für Hörgeschädigte. Die NOB-Audiotour wurde erstellt in Kooperation mit dem Hamburger Autor und Produzenten Lars Janzen, der seit vielen Jahren als Fernsehjournalist für die ARD, u. a. für den Westdeutschen Rundfunk und für den Norddeutschen Rundfunk, arbeitet und bereits für den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) eine Audiotour erfolgreich produziert hat.

Mit der Bahn zum Osterspaziergang von MDR 1 Radio Thüringen

(18.03.) LEIPZIG - Auch in diesem Jahr bietet MDR 1 Radio Thüringen seinen Hörern und allen Wanderfreunden den traditionellen Osterspaziergang an. Als Start und Ziel ist diesmal das Naherholungsgebiet Stausee Hohenfelden, in der Nähe von Kranichfeld, ausgewählt worden. Um bequem und ohne Stress am Ostersonntag nach Kranichfeld und von dort zum Stausee Hohenfelden zu gelangen, bietet die DB einen besonderen Service an. Auf Wanderer und Besucher, die mit Nahverkehrszügen nach Kranichfeld fahren, warten Pendelbusse, die zwischen 9.00 Uhr und 17.00 Uhr die "Osterspaziergänger" zum Stausee bringen. Zusätzlich fährt  mit der Unterstützung der Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH ein Sonderzug um 8.56 Uhr ab Weimar mit Ankunft in Kranichfeld um 9.42 Uhr. Für die Rückfahrt gibt es um 17.17 Uhr einen Sonderzug ab Kranichfeld. Alle Regelzüge haben an diesem Tag ein erweitertes Platzangebot.

Bahn-Azubis verkaufen am Frankfurter Hbf selbst gebackenes Ostergebäck

(18.03.) FRANKFURT/Main - Acht Bahn-Azubis aus dem Rhein-Main-Gebiet zieht es diese Woche in die Backstube. Die zukünftigen Industriekaufleute backen 2.000 Cookies in Form von Osterhasen und Lokomotiven und verkaufen diese am Gründonnerstag, dem 20. März, in der Haupthalle des Frankfurter Hauptbahnhofs zum Preis von zwei Euro das Stück. Den Erlös erhält eine integrative Kindertagesstätte in Idstein. Eigens für die Aktion der Bahn-Azubis der DB Netz AG fertigte die Ausbildungswerkstatt der Bahn in Darmstadt die Lokomotiv- und Hasenbackformen an.

Bauarbeiten im Bereich Mannheim

(18.03.) MANNHEIM - Die DB erneuert von Freitag, 21. März, bis Dienstag, 1. April 2008, durchgehend - auch nachts - mehrere Weichen im Mannheimer Hauptbahnhof und im Bereich des Bahnhofs Mannheim-Waldhof sowie Gleise auf der westlichen Riedbahn (Mannheim Hbf - Mannheim-Waldhof). Für die Arbeiten wird die westliche Riedbahn über Ostern von Freitag, 21. März, 22 Uhr, bis Montag, 24. März, 6 Uhr, für den Zugverkehr gesperrt. Dies hat folgende Auswirkungen:

Mannheim - Frankfurt
Die Fernverkehrszüge werden zwischen Mannheim Hbf und Frankfurt (Main) Flughafen über Worms Hbf oder Mannheim-Käfertal (östliche Riedbahn) umgeleitet. Dadurch verkehren die Züge ab Mannheim Hbf mit späteren (vereinzelt auch früheren) Fahrzeiten. Die Regional-Express (RE)-Züge der Verbindung Mannheim-Frankfurt (Main) werden meist über die östliche Riedbahn umgeleitet. Einzelne RE fahren jedoch über Worms ohne Unterwegshalte zwischen Mannheim und Biblis. Ersatzreisemöglichkeit besteht mit den im Fahrplan aufgeführten Bussen. Diese Busse haben in Biblis jeweils Anschluss an die RE-Züge.

Mannheim - Biblis
Alle Regionalbahnen (RB) der Verbindung Mannheim-Biblis fallen aus und werden durch Busse ersetzt. Die Busse fahren früher oder später als die ausfallenden Züge und verkehren ohne Halt zwischen Mannheim Hbf und Mannheim-Waldhof. Reisende von und nach den Bahnhöfen Mannheim-Handelshafen, Mannheim-Neckarstadt und Mannheim-Luzenberg nutzen die planmäßigen Busse und Bahnen der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV). Wegen der längeren Fahrzeiten der Busse können Anschlüsse nicht immer sichergestellt werden. Außerdem ist die Fahrradbeförderung in den Bussen nicht möglich.

Transnet will Schließung von Bremer Bahn-Werk verhindern

(17.03.) BERLIN - Die Bahngewerkschaft Transnet macht gegen die von der DB geplante Schließung des Werkes in Bremen mobil. "Die Drohung einer Werksschließung ist völlig unangemessen und in keiner Weise nachvollziehbar", sagte Transnet-Vorstandsmitglied Alexander Kirchner am Samstag in Berlin. "Wir verlangen, dass das Werk erhalten bleibt", betonte Kirchner. Es sei fatal, wenn die Bahn darauf verzichte, an einem aufstrebenden Logistik-Standort wie Bremen präsent zu sein. "Bremen ist eine Schnittstelle internationaler Warenströme und ein aufstrebender Logistik-Standort", so Kirchner. Die DB hatte laut Gewerkschaft die Schließung angekündigt, nachdem sie die Ausschreibung des Regio-S-Netzes rund um Bremen gegen den Konkurrenten Nord-West-Bahn verloren hatte.

"Focus": Bahn soll Hunderte Millionen Euro zurückzahlen

(17.03.) BERLIN - Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee soll von der DB mehrere hundert Millionen Euro zurückfordern. Das hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" der Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages am Freitag auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes beschlossen. Für das Geld sei nach Ansicht des Rechnungshofs keine Gegenleistung erbracht worden, heißt es in dem Bericht. Die Rechnungsprüfer monierten, dass der Bund der Bahn unter anderem 153 Millionen Euro für eine Strecke zwischen Köln-Deutz und Porz-Steinstraße ausgezahlt habe, die nie gebaut worden sei.

Über Ostern halten viele Züge in Frankfurt Süd statt am Hbf

(17.03.) FRANKFURT/Main - Über Ostern tauscht die DB zwischen Frankfurt (M) Süd und dem Hauptbahnhof sechs Weichen aus und erneuert Gleise. Dadurch können einige Fern- und Regionalzüge den Hauptbahnhof nicht anfahren. Für viele Osterreisende beginnt oder endet die ICE-Fahrt deshalb am Südbahnhof. Den Haupt- und Südbahnhof verbinden vier S-Bahnen-Linien (S3 bis S6). Die Bauarbeiten wurden gezielt auf die Osterfeiertage gelegt, weil vier ganze Tage ohne Schüler- und Berufsverkehr zur Verfügung stehen und deshalb weniger Reisende betroffen sind. Gebaut wird von Gründonnerstag, 20. März nach 22 Uhr, bis Dienstag, 25. März um 3 Uhr. Die Fahrgäste werden gebeten, bei ihrer Reiseplanung die Fahrten mit der S-Bahn bis zum Südbahnhof zu berücksichtigen. Alle Fahrplanänderungen sind bereits seit mehreren Wochen in den Fahrplanauskünften und Buchungssystemen der Bahn im Internet, am Automaten oder am Fahrkartenschalter verfügbar.

Die ICE-Linien zwischen Basel/ München und Berlin sowie zwischen Basel/Stuttgart und Hamburg halten in dieser Zeit in Frankfurt (M) Süd statt am Hauptbahnhof. Dasselbe gilt für die ICE-Linien zwischen München und Essen/Dortmund sowie zwischen Wien und Frankfurt/Köln. Die ICE-Linie zwischen Wiesbaden und Dresden beginnt bzw. endet bis Ostermontagnachmittag in Kassel-Wilhelmshöhe, weil auch in Osthessen Weichenbauarbeiten stattfinden. In Kassel-Wilhelmshöhe kann auf andere ICE-Züge nach Frankfurt umgestiegen werden. Zwischen Frankfurt und Wiesbaden sind Shuttle-ICEs für die ausfallenden ICE Wiesbaden - Dresden im Einsatz. Die übrigen ICE- oder IC-Linien fahren wie gewohnt den Hauptbahnhof an.

Im Regionalverkehr sind die Linien von Würzburg bzw. Aschaffenburg nach Frankfurt von den Bauarbeiten betroffen. Die RegionalBahnen (RB) und RegionalExpress-Züge (RE), die über Maintal Ost fahren, enden bzw. beginnen am Bahnhof Frankfurt (M) Süd. Andere RE-Züge von und nach Würzburg enden bzw. beginnen aber auch in Offenbach Hbf, wo am Bahnsteig gegenüber Anschlussmöglichkeiten zum Frankfurter Hbf bestehen. Die RE-Züge zwischen Fulda und Frankfurt werden genauso wie die RB-Züge zwischen Wächtersbach und Frankfurt Hbf über Niederrad umgeleitet. Ein Umsteigen ist hier nicht notwendig; die Fahrzeit verlängert sich aber um rund 10 Minuten. Weitere Informationen unter der Rufnummer 01805 194 195 (14 Cent/Minute), unter www.bahn.de/bauarbeiten und im HR Fernsehen auf Videotext-Tafel 540.

SBB: Umbau des Bahnhofs Biel beginnt

(17.03.) BIEL - Die SBB beginnt ab dem heutigen Montag mit Vorbereitungsarbeiten für den Bahnhofumbau Biel. Diese Arbeiten betreffen Grabungsarbeiten für Erschließungsleitungen sowie die Fundamente der Provisorien auf dem Bahnhofplatz. Der eigentliche Baustart ist für Mai 2008 geplant. Die Planung der SBB sieht vor, dass die Provisorien ab Anfang April aufgebaut werden. Diese Arbeiten inklusive Innenausbau müssen - damit es zu keinen Behinderungen für die Reisenden und Passanten kommt - vor Beginn der UEFA EURO 2008- abgeschlossen sein. Insgesamt investiert die SBB 27 Millionen Franken in den Umbau des Bahnhofs Biel.

Beeinträchtigungen auf der Strecke Berlin - Frankfurt (Oder) - Cottbus

(17.03.) BERLIN - Auf der Strecke Berlin - Frankfurt - Cottbus werden auch in diesem Jahr umfangreiche Arbeiten an den Gleisen, Brücken, Signalen und Oberleitungen durchgeführt, um den technischen Standard auf einem hohen Niveau halten zu können. Durch die Bauarbeiten wird die Kapazität der Strecke eingeschränkt und Beeinträchtigungen im Zugverkehr lassen sich nicht immer vermeiden. Vom 17. bis 25. März 2008 sind folgende Fahrplanänderungen notwendig:

In den Nächten 17./18. März - 20./21. März werden im Abschnitt Berlin Ostbahnhof - Erkner - Fangschleuse Weichen- und Oberleitungsarbeiten durchgeführt. Daher fällt der RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Fangschleuse aus. Ersatzweise kann die S 3 zwischen Berlin und Erkner und Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Erkner und Fangschleuse genutzt werden. Von 21. März (22 Uhr) bis 24. März (6 Uhr) und in der Nacht vom 24. auf den 25. März finden zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner Weichen- und Oberleitungsarbeiten statt. Daher fällt der RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner aus. Vom 22. bis 23. März wird zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt eine Hilfsbrücke über die Oder eingebaut. Daher fällt der RE 1 zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt aus. Es wird Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, die  in Eisenhüttenstadt früher abfahren als die planmäßigen Züge.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die DB im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Regionaler Ansprechpartner Nahverkehr unter Telefon 01805 194-195. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile und im Videotext rbbtext Tafeln 698 und 699 abrufbar.

Fahrplanänderungen zwischen Lübbenau und Senftenberg

(17.03.) BERLIN - Vom kommenden Dienstag an bis zum Montag, 14. April 2008, werden zwischen Lübbenau und Calau die Gleise erneuert. Vom 18. März (4 Uhr) bis 13. April (6 Uhr) fallen alle Züge der Linie RB 14 zwischen Lübbenau und Calau aus und werden durch Busse ersetzt. Vom 13. April (6 Uhr) bis 14. April (22 Uhr) wird die Linie 14 geteilt in einen nördlichen Zuglauf (Nauen - Berlin - Calau) und einen südlichen Zuglauf (Calau - Senftenberg). In beiden Zeiträumen fahren die RB-Züge von Senftenberg nach Calau bis zu 14 Minuten früher ab. In der Gegenrichtung kommen die RB-Züge ca. 10 Min später in Senftenberg an. Die Fahrzeiten der RB-Züge zwischen Nauen und Lübbenau bzw. Calau bleiben unverändert.

Über die Fahrplanänderungen informiert die DB im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Regionaler Ansprechpartner Nahverkehr unter Telefon 01805 194-195. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile und im Videotext rbbtext Tafeln 698 und 699 abrufbar.

DB testet längere Güterzüge

(15.03.) BERLIN - Die DB hat in den zurückliegenden drei Wochen rund 30 Erprobungsfahrten mit Güterzügen von mehr als 800 Metern Länge zwischen dem Rangierbahnhof Maschen bei Hamburg und dem dänischen Bahnhof Ringsted gefahren. Das betriebliche Regelwerk der DB AG  ist derzeit auf eine maximale Wagenzuglänge von 700 Metern ausgelegt. Durch den Einsatz längerer Züge ist eine bessere Nutzung der Kapazitäten auf dem hoch ausgelasteten Schienennetz möglich. Zudem fördert dies die Wirtschaftlichkeit der Schienentransporte und steigert damit die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene gegenüber anderen Verkehrsträgern. "Wir wollen maßgeblich am Verkehrswachstum partizipieren. Vorteile versprechen wir uns insbesondere im Seehafenhinterlandverkehr", sagt  Dr. Klaus Kremper, Vorstandsvorsitzender der Railion Deutschland AG, der Güterbahn der DB. "Unser langfristiges Ziel ist es, in allen europäischen Eisenbahnsystemen mit längeren Zügen fahren zu können."

Die Betriebserprobung erfolgte auf dem rund 210 Kilometer langen deutschen Streckenabschnitt. Jeweils nachts war ein Zugpaar mit einer Gesamtzuglänge von maximal 835 Metern und einem Gewicht von bis zu 2.300 Tonnen unterwegs. Die Betriebserprobung ist Teil eines Vorprojekts zu dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekt "GZ 1000". Dr. Lutz Bücken, Generalbevollmächtigter Systemverbund Bahn, in dessen Bereich die Verantwortung für die Durchführung des Projekts liegt, sagte: "Wir demonstrieren hier beispielhaft, dass die Bahn mit ihrer integrierten Systemkompetenz den Eisenbahnbetrieb konsequent weiterentwickelt. Das stärkt die Schiene gegenüber ihren Wettbewerbern." Im Rahmen dieses Vorhabens werden derzeit für ausgewählte Relationen die Marktpotenziale sowie die betriebliche und wirtschaftliche Machbarkeit von Güterzügen mit rund 1.000 Metern Länge untersucht.

Anders als in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern kann in Dänemark schon  heute im Regelbetrieb mit Gesamtzuglängen von 835 Metern gefahren werden. Unter der Leitung des Systemverbund Bahn wird im DB Konzern das Projekt "GZ 1000" gemeinsam mit Railion Deutschland AG und DB Netz AG vorangetrieben. Dabei wird abgeklärt, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um auch auf dem deutschen Netz längere Züge fahren zu können. Dazu gehören die Verlängerung von Überholgleisen sowie die Anpassung der Leit- und Sicherungstechnik.

Gewerkschaftsgremien stimmen Tarifabschluss mit der Bahn zu

(15.03.) BERLIN - Nach den Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA haben auch der Hauptvorstand und die Tarifkommission der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) den mit der DB ausgehandelten Tarifverträgen einstimmig zugestimmt. Damit köntnen unter anderem der Lokomotivführertarifvertrag und der Grundlagentarifvertrag wie geplant rückwirkend zum 1. März 2008 in Kraft treten, teilte die GDL am Freitag in Frankfurt mit. Zur endgültigen Annahme des Tarifabschlusses werde jetzt eine Urabstimmung unter den GDL-Mitgliedern eingeleitet. Stimmen mehr als 25 Prozent der an der Urabstimmung beteiligten GDL-Mitglieder dem Tarifergebnis zu, gehört der längste Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn endgültig der Vergangenheit an.

"Wir gehen davon aus, dass wir diese letzte Hürde locker überspringen. Schließlich haben wir einen Tarifabschluss erzielt, der nicht nur der höchste bei der DB ist, sondern auch hinsichtlich der Tarifabschlüsse anderer Wirtschaftsbranchen seinesgleichen sucht", so der GDL-Bundesvorsitzende Manfred Schell. Mit einem Ergebnis der Urabstimmung ist Mitte April zu rechnen.

Tiefensee präsentiert neues Masterplan für Güterverkehr

(15.03.) BERLIN - Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat am Freitag den Entwurf des Masterplans Güterverkehr und Logistik vorgestellt. Der Masterplan ist ein Handlungskonzept für die künftige Verkehrspolitik und die Entwicklung des Logistik- und Wirtschaftsstandortes Deutschland und umfasst ein Bündel von 39 konkreten Maßnahmen, die jetzt dem Bundeskabinett zugeleitet werden sollen. Unter dem Motto "Mehr Verkehr auf die Schiene" sollen mit zahlreichen Anreizen mehr Transporte auf die Schiene gesetzt werden, um zunehmenden Staus und wachsendem Güterverkehr auf den Straßen zu entgehen. Daneben sollen Verkehrsachsen und - knoten ausgebaut werden. Zugleich soll verbesserte Logistik die Verkehrsströme eindämmen.

Die Schiene soll durch die beschleunigte Einführung des europäischen Schienenstandards European Train Control Systems (ETCS) gestärkt werden. Mit diesem Steuerungs-System können auf diesen Strecken bis zu 30 Prozent mehr Züge fahren. Zur Zeit sind bundesweit sechs Schienenkorridore zur Einführung von ETCS vorgesehen. Um die Leistungsfähigkeit im Schienenverkehr zu stärken, sollen künftig auf ausgewählten Strecken längere Züge unterwegs sein (siehe auch gesonderter Artikel). "Wir werden in Zukunft den Schwerpunkt noch stärker auf umweltfreundliche Verkehrsträger wie die Schiene legen", sagte Tiefensee. "Ab einer Entfernung von 200 Kilometern lohnt die Verlagerung der Güter von der Straße auf die Schiene. Deswegen setze ich mich dafür ein, die Mittel für den Kombinierten Verkehr weiter aufzustocken."

Bauarbeiten gehen in Magdeburg in entscheidende Phase

(15.03.) MAGDEBURG - Die Umbaumaßnahmen im Bahnknoten Magdeburg konzentrieren sich bis Ende dieses Jahres auf die Erneuerung der Bahnanlagen im innerstädtischen Bereich der Landeshauptstadt. Die Hauptbauphase für den Umbau des "Südwestlichen Bahnhofskopfes" (Verbindung zwischen Magdeburg Hauptbahnhof und Magdeburg-Sudenburg) beginnt Ende Mai. Während der Bauarbeiten sind die Bahnsteige auf der Westseite des Hauptbahnhofes nur eingeschränkt nutzbar. Das bedingt veränderte Linienführungen im Nah- und Fernverkehr. Ab 25. Mai bis zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember werden die Intercity-Züge Braunschweig - Leipzig in Magdeburg-Buckau halten, da sie über die "Sudenburger Kurve" (Verbindungskurve zwischen Magdeburg-Buckau und Magdeburg-Sudenburg) umgeleitet werden und nicht zum Magdeburger Hauptbahnhof fahren können. Dort besteht Anschluss mit der Regional-Express-Linie Berlin - Magdeburg, die bis Magdeburg-Buckau verlängert wird.

Seit Anfang März wird der Bahnhof Magdeburg-Buckau als Umsteigebahnhof vorbereitet. So haben Reisende während der Bauarbeiten die Möglichkeit, Fahrkarten für den Fern- und Nahverkehr an einem im Bahnhofstunnel neu aufgestellten Fahrkartenautomaten zu erwerben. An diesem DB Automat besteht die Möglichkeit der Karten- und Barzahlung. Zusätzlich befindet sich in der Bahnhofshalle ein Fahrkartenautomat für die Nahverkehrsangebote der Deutschen Bahn und des "Magdeburg und Umland-Tarifs". Zur Kundenbetreuung und Information stehen für die gesamte Zeit der Baumaßnahme DB Mitarbeiter mit einem mobilen Service Point den Kunden für Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Im Bahnhof Magdeburg-Buckau werden derzeit Bahnsteigdächer und Bahnsteige instand gesetzt. So werden unter anderem die Bahnsteigkanten und -beläge ausgebessert. Auch das Wegeleitsystem wird den Erfordernissen der Umsteigebeziehungen zwischen Fern- und Nahverkehr angepasst.

Berliner Hauptbahnhof mit Signet "Berlin barrierefrei"

(15.03.) BERLIN - Am Freitag hat der Berliner Hauptbahnhof das Signet "Berlin barrierefrei" erhalten. Anlässlich "15 Jahre Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt" überreichte Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner das Signet für den barrierefreien Hauptbahnhof an Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG. Den Berliner Hauptbahnhof bezeichnete Dr. Zeug als Musterbeispiel für Barrierefreiheit, auf dem alle Ebenen mit Aufzügen erreichbar sind. Die Schalter beider Servicepoints sind rollstuhlgerecht, im WC-Center gibt es ein behindertengerechtes WC. An allen Bahnsteigen sind Hublifte vorhanden, um Rollstuhlfahrern den Einstieg in den Zug zu ermöglichen. Das Parkhaus bietet 43 Behindertenparkplätze. Zusätzliche Beschriftung in Brailleschrift wurde an den Handläufen, den Rufsäulen der Aufzüge sowie den Bedienfeldern der Aufzüge und der Schalter der Servicepoints angebracht. Hörgeschädigte Kunden können dort Induktionsschleifen zur Sprachverstärkung nutzen.

S-Bahn fährt in den Osterferien mit komplettem Angebot

(15.03.) BERLIN - Die S-Bahn Berlin GmbH wird in den Osterferien alle gewohnten Verbindungen anbieten. Die Verstärkerfahrten im Berufsverkehr auf den S-Bahn-Linien S1, S3 und S5 werden planmäßig durchgeführt. Bis auf Weiteres fahren auf der Ringbahn verlängerte Züge. Der gesamte verfügbare Fahrzeugpark wird eingesetzt. Derzeit sind werktäglich fast zwei Millionen Fahrgäste mit den rot-gelben Zügen unterwegs, das sind über 500.000 mehr als an gewöhnlichen Tagen. "Die S-Bahn ist das Rückgrat des Berliner Nahverkehrs und beweist dieser Tage ihre hohe Leistungsfähigkeit", sagt S-Bahn-Geschäftsführer Tobias Heinemann mit Blick auf den bevorstehenden zehnten Tag des Streiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Die Stärke des öffentlichen Verkehrsangebots in der Hauptstadt liege jedoch im engen Zusammenspiel zwischen S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus, so Heinemann.

An die Mitarbeiter der S-Bahn Berlin gerichtet, sprach der S-Bahn-Chef seinen Dank für das große Engagement von Triebfahrzeugführern, den Personalen auf Bahnsteigen, in Werkstätten und der Betriebszentrale aus. Alle Informationen zum Verkehrsangebot sind im Internet unter www.s-bahn-berlin.de erhältlich. Für Fragen steht das Kundentelefon der S-Bahn Berlin unter 030 29 74 33 33 zum Ortstarif zur Verfügung: montags bis freitags von 6 bis 22 Uhr; samstags und sonntags von 7 bis 21 Uhr.

DB Schenker bekommt Transportauftrag für Rohre der neuen Ostseepipeline

(14.03.) MAINZ - Die Railion Deutschland AG, die Güterbahn der DB, wird ab Anfang Mai im Auftrag der Europipe GmbH Spezialrohre für die geplante Ostsee-Gaspipeline transportieren. Die zunächst 60.000 Rohre werden mit 15 Zügen pro Woche über zwei Jahre lang direkt vom Hersteller in Mülheim (Ruhr) zum Eisenbahnfährhafen Sassnitz/Mukran auf der Insel Rügen gebracht. "Mit der Bahn können die Rohre zuverlässig und umweltfreundlich transportiert werden. Wir haben uns deshalb dafür entschieden", sagte Henning Kohte, Commercial Director von Nord Stream, Generalauftraggeber der Ostseepipeline. Auf dem Gelände des größten deutschen Eisenbahnfährhafens wird in den nächsten Monaten ein Spezialwerk erbaut, in dem die Rohre mit einer Erzbetonummantelung beschichtet werden, um ihnen zusätzliches Gewicht für die Verlegung auf dem Meeresboden zu verleihen. Die beschichteten Rohre werden anschließend per Schiff zu den Lagerumschlagplätzen an der Ostsee gebracht.

Für den Hafen erwarten sich die beteiligten Partner mit dem neuen Auftrag wichtige wirtschaftliche Impulse. Sassnitz/Mukran - drittgrößter deutscher Ostseehafen - verfügt neben seiner für kurze Seetransporte optimalen geografischen Lage über eine besondere technische Ausstattung. Als einziger Fährhafen in Westeuropa besitzt er einen Anschluss an die russische Breitspur. "Wir haben deshalb entschieden, Transporte außergewöhnlicher Güter wie beispielsweise Projekttransporte und qualitativ hochwertige Güter nach Russland verstärkt über die Insel Rügen abzuwickeln und damit einen zuverlässigen Fährverkehr zu stärken", so Norbert Bensel, Vorstand Transport und Logistik der DB AG. Im Oktober 2007 hat die DB AG gemeinsam mit der Reederei DFDS die Eisenbahnfährverbindung zwischen Sassnitz/Mukran und dem russischen Hafen Baltijsk aufgenommen.

Bundesländer sparen durch Bahnstreik

(14.03.) HAMBURG - Mehrere Bundesländer sparen durch den Streik bei der DB im vergangenen Jahr Geld. Weil an den Streiktagen Regionalzüge und S-Bahnen ausgefallen seien, werde z.B. Hamburg seine Zuschüsse an die DB um eine Summe im sechsstelligen Bereich kürzen, berichtete der Rundfunksender "NDR 90,3" am Donnerstag. Auch andere Bundesländer kürzen nach dem Bericht des Senders ihre Zuschüsse an die Bahn. Demnach hat Sachsen-Anhalt der Bahn 1,76 Millionen Euro weniger gezahlt. Ähnlich sehe es in Niedersachsen aus, auch hier gebe es eine Regressforderung, bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn dem Sender.

SBB: HGV-Ausbauten Sargans - St. Margrethen

(14.03.) BERN - Der Verwaltungsrat der SBB hat an seiner letzten Sitzung grünes Licht gegeben zum Ausbau der Bahninfrastruktur im Rheintal: Zwischen Sargans und St.Margrethen investiert die SBB im Rahmen des HGV-Kredites rund 72 Mio. Franken. Damit ermöglicht die SBB ab Dezember 2013 im Zusammenhang mit dem "Angebotskonzept Ost 2013" ein spürbar besseres Bahnangebot. Mit dem Entscheid des SBB Verwaltungsrates wird die Kapazität der Bahninfrastruktur im Rheintal deutlich erhöht und die Attraktivität der Bahn verbessert. In Sargans, Altstätten SG sowie Au SG werden die Publikumsanlagen modernisiert und die Gleisanlagen angepasst. Zwischen Neugrüt und Rüthi ermöglichen Anpassungen der Gleise sowie der Bahntechnik schnellere Streckengeschwindigkeiten und damit kürzere Fahrzeiten. Mit diesen Infrastrukturausbauten legt die SBB die Basis für die Umsetzung des Angebotskonzeptes Ost 2013 des Kantons St. Gallen.

Der Infrastrukturausbau im Rheintal führt ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 zu einer spürbaren Verbesserung des Bahnangebotes in der Ostschweiz. Dank einer Fahrzeitreduktion auf knapp eine Stunde wird der Regioexpress St. Gallen - Chur in Sargans optimale Anschlüsse an den Fernverkehr in Richtung Zürich bieten. Zusätzlich profitiert das Rheintal von umsteigefreien Verbindungen vom Rheintal ins Fürstenland, indem der Rheintalexpress nach Gossau - Flawil - Uzwil - Wil verlängert wird. Die Projekte in Altstätten und Sargans befinden sich in der Plangenehmigungsphase während das Projekt Au SG und die Infrastrukturanpassungen zwischen Neugrüt und Rüthi noch in der Vorprojektierungsphase sind. Zwischen 2008 und 2013 werden die Bauprojekte realisiert, damit das neue Bahnangebot auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2013 eingeführt werden kann.

Einschränkungen auf der S-Bahn Linie S 7 Halle-Nietleben - Halle -Trotha

(14.03.) LEIPZIG - Zwischen Halle (Saale) Hauptbahnhof und Halle Steintorbrücke werden vom 15. März (1.05 Uhr) bis 25. März (3.45 Uhr) die Weichen und Gleise erneuert. Durch diese Bauarbeiten muss das Gleis  Halle (Saale) Hauptbahnhof - Halle Steintorbrücke gesperrt werden. Alle S-Bahnen der Linie S 7 Halle-Nietleben - Halle (Saale) - Halle-Trotha fallen zwischen Halle (Saale) Hauptbahnhof und Halle-Trotha ersatzlos aus. Reisende von/nach Halle-Trotha nutzen bitte die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt Halle (Saale). Zwischen Halle (Saale) Hauptbahnhof und Halle-Nietleben verkehren die S-Bahnen planmäßig. Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, beim DB Reise Service über Telefon 11 8 61, dem Kundendialog Nahverkehr unter der Rufnummer 01805 194 195 sowie im mdr auf Texttafel 737 und im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten.

Gleiswechsel zwischen Meschede und Bestwig

(14.03.) DÜSSELDORF - Die DB arbeitet vom 15.3.2008, um 1 Uhr, bis zum 24.3.2008, um 7 Uhr, zwischen Meschede und Bestwig an ihren Gleisen. Die Züge der RE 17 Hagen Hbf - Schwerte - Meschede - Bestwig - Warburg/Kassel müssen auf dem Abschnitt zwischen Meschede und Bestwig durch Busse ersetzt werden. Die Züge der RE 57 Dortmund Hbf - Meschede - Bestwig - Winterberg müssen auf dem Abschnitt zwischen Winterberg und Meschede durch Busse ersetzt werden. Die Reisenden werden durch Lautsprecherdurchsagen in den Zügen und auf den Bahnsteigen sowie durch besondere Fahrplanaushänge über die Änderungen im Zugverkehr informiert. Weitere Einzelheiten, und Sonderleistungen können dem Internet unter http://bauarbeiten.bahn.de entnommen werden.

Gleisbauarbeiten im Bahnhof Karlsruhe Hauptbahnhof

(14.03.) KARLSRUHE - Die DB erneuert in der Zeit von Dienstag, 18. März 2008, bis Samstag, 29. März 2008, Gleise im Bahnhof Karlsruhe Hauptbahnhof. Über die Osterfeiertage von Freitag, 21. März 2008, 6 Uhr, bis Dienstag, 25. März 2008, 4.30 Uhr, muss der Streckenabschnitt Karlsruhe - Rastatt für den Zugverkehr gesperrt werden. In dieser Zeit fahren alle Züge der AVG von Rastatt ohne Zwischenhalt zum Bahnhof Karlsruhe Hauptbahnhof und wieder zurück. Fahrgäste in Richtung Karlsruhe Innenstadt, Bretten und Heilbronn müssen am Bahnhof Karlsruhe Hauptbahnhof umsteigen. Für Reisende mit Ziel Ötigheim, Bietigheim, Durmersheim und Forchheim wird zwischen Rastatt und Karlsruhe Albtalbahnhof ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Der weitere Schienenverkehr zwischen Karlsruhe und Rastatt ist nicht eingeschränkt. Für die Baumaßnahmen und die dadurch auftretenden Beeinträchtigungen bittet die DB Fahrgäste und Anwohner um Verständnis. Die Fahrgäste werden gebeten, die Änderungen bei der Reiseplanung zu berücksichtigen und soweit erforderlich eine frühere Verbindung zu wählen.

"Adler" fährt ab April wieder

(12.03.) NÜRNBERG - Im Mittelpunkt des Museumsjahres 2008 des DB-Museums steht der restaurierte Adler. Er wird im Frühjahr zu verschiedenen Fahrten auf die Reise gehen. Das DB Museums plant an sechs Tagen Fahrten für interessierte Eisenbahnfans. In Nürnberg am 27.4., 3./4.5., evtl. noch 18. 5. Anschließend gibt der Adler Gastspiele in Koblenz am 31.5./1.6. und in Halle am 5./6.6. Bei der Vorstellung des Jahresprogramms zeigte sich der Direktor des DB Museums, Dr. Jürgen Franzke, am Dienstagabend in Nürnberg zufrieden mit der Entwicklung der Besucherzahlen. Eine Steigerung von sieben Prozent auf 136 000 unterstreicht die Anziehungskraft unseres Hauses. Unsere aktuelle Ausstellung und die neu gestaltete Erlebniswelt erweisen sich als wahrhafte Magneten." Auch der Bereich Historische Verkehre verzeichnete mit 73 durchgeführten Fahrten eine Zunahme um rund 10 Prozent. In diesem Jahr werden in den Museumsräumen selbst erneut zahlreiche Besucher zu drei verschiedenen Ausstellungen erwartet: "Elvis auf der Eisenbahn" (ab 29.5.), "Logistik" (ab 10.10.) und "Nordlandbahn" (Ende des Jahres). Daneben werden ein Sommerfest im Juni, eine Vortragsreihe, ein Jazzfrühschoppen und ein Seniorenprogramm durchgeführt. Im Mittelpunkt der historischen Verkehre werden Charterfahrten mit TEE "Rheingold" stehen.

Trotz Mittelkürzung: DB fährt in NRW vorerst volles Programm

(12.03.) DÜSSELDORF - Die DB wird trotz der einseitigen Mittelkürzungen durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) vorerst keine Zugleistungen einstellen. "Wir wollen unseren Kunden weiterhin das volle Fahrplanangebot bieten und sind nach wie vor bereit, gemeinsam mit dem VRR Lösungen für seine angespannte Haushaltslage zu suchen", so Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von DB Regio NRW. Nach Kürzungen der Bundesmittel für den öffentlichen Nahverkehr hatte der VRR die vertraglich vereinbarten Zahlungen an die Bahn um insgesamt 63,5 Millionen Euro reduziert. Die Begründung des VRR, die mit der Bahn vereinbarten Zahlungen seien überhöht, ist mittlerweile durch Wirtschaftsprüfer widerlegt. Die Bahn wird dennoch vorerst darauf verzichten, ihr Zugangebot entsprechend einzuschränken. Ein Grund ist, dass die der Bahn durch den VRR vorenthaltenen Mittel vorerst in der Landeskasse verwahrt und im Bedarfsfall wieder zur Verfügung gestellt werden. "Dank der mit dem Land gefundenen Lösung werden wir auch zu den Bundesligaspielen im Revier und zur Loveparade in Dortmund unsere Züge einsetzen können", so Brüggemann.

Mit 173 Millionen Kunden verzeichnete die Bahn 2007 einen Fahrgastanstieg von rund einem Prozent im Revier. Der Zuwachs bei der Verkehrsleistung betrug mehr als 1,5 Prozent - trotz des rekordverdächtigen Weltmeisterschaftsjahres 2006 und der Beeinträchtigungen durch Streiks und den Orkan "Kyrill" im vergangenen Jahr. Zugleich wurden die Maßnahmen für Erneuerung und Instandhaltung des Schienennetzes von 600 auf 1.700 Baustellen fast verdreifacht. Brüggemann: "Damit sind Auswirkungen auf unsere Pünktlichkeit nicht zu vermeiden. Aber die Investitionen sind wichtig. Denn dadurch wird unsere Infrastruktur modernisiert und verbessert." Bei der Modernisierung der S-Bahnflotte geht die Bahn mit einer Investition von fast 400 Millionen Euro in die Offensive: Die ersten von insgesamt 84 neuen S-Bahnzügen mit Klimatisierung, Videoschutzeinrichtung und modernem Interieur werden planmäßig Mitte dieses Jahres ausgeliefert und kommen zuerst auf der Flughafenlinie S7 zum Einsatz. Bis zum Jahr 2010 werden laut Planung 90 Prozent der S-Bahnen an Rhein und Ruhr, durch die neuen Züge ersetzt.

Bahnprojekt Stuttgart - Ulm - "Das neue Herz Europas"

(12.03.) STUTTGART - Vertreter der DB, des Landes Baden-Württemberg, der Landeshauptstadt Stuttgart und des Verbandes Region Stuttgart haben heute in Stuttgart ihre neue gemeinsame Kommunikationslinie für die beiden Projekte Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm der Öffentlichkeit vorgestellt. In Zukunft werden die Projektpartner unter dem Motto "Bahnprojekt Stuttgart - Ulm - Das neue Herz Europas" ihre Kommunikationsmaßnahmen durchführen. Die grafische Umsetzung der Leitidee erfolgt in Form eines roten Herzens, das vielseitig einsetzbar ist. Damit unterstreichen die Projektpartner auch ihre gemeinsame Verantwortung für die Information der Öffentlichkeit über die zahlreichen positiven Aspekte dieses Jahrhundertprojektes. "Hier geht es nicht um schlichte Werbung, sondern darum, die Bürger von diesem bedeutenden und auf viele Jahre angelegten Großprojekt zu überzeugen. Es gilt, die vielen guten Argumente sachlich in der Öffentlichkeit zu präsentieren, so dass die Vorteile, die das Projekt für alle bringt, auch tatsächlich ankommen", betonte Werner Klingberg, Konzernbevollmächtigter der DB für Baden-Württemberg. Bahn, Land, Stadt und Region stehen hinter dem 4,8-Milliarden-Euro-Projekt und zu dem neuen Kommunikationskonzept. Nach der bundesweiten Ausschreibung durch die DB haben sich 18 Agenturen mit ihren Konzepten vorgestellt. Die Agentur Scholz & Friends hat mit dem Slogan "Bahnprojekt Stuttgart - Ulm - das Neue Herz Europas" den Zuschlag erhalten.

Ab 15. März gilt der NOB-Sommerfahrplan

(12.03.) KIEL - Am 15. März tritt bei der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) der Sommerfahrplan in Kraft. Dieser Sommerfahrplan bietet mehr Service mit längeren Zügen. So fahren auf der Strecke Kiel - Husum zu den Kernzeiten morgens und abends sowie am Wochenende über den Tag verteilt Züge mit einem größeren Platzangebot. Auf der Strecke Hamburg - Westerland/Sylt erwarten den Kunden einige Änderungen; die wichtigsten im Überblick: Der Zug 80578 planmäßig 8.33 Uhr ab Hamburg-Altona wird täglich um vier Wagen verlängert und bietet so mehr Sitzplätze. Das Gleiche gilt für den Zug montags bis donnerstags 16.22 Uhr und freitags 12.22 Uhr ab Westerland. Zum so genannten Bettenwechsel am Samstag fahren der Zug 11.22 Uhr ab Westerland und 14.33 Uhr ab Altona ebenfalls mit zehn statt wie bisher mit sechs Wagen. Der Zug 80593 planmäßig 12.52 Uhr ab Westerland fährt anders als im Fahrplanheft ausgewiesen vom 15.3 - 19.3. und ab 6.4. nur bis Bredstedt. Vom 20.3. - 5.4. und 21.7 - 30.8. fährt er bis Niebüll. Der Zug fährt von Montag bis Freitag. Gleiches gilt für den Zug 80604 Richtung Westerland: Dieser startet vom 15.3 - 19.3. und ab 6.4. um 14.03 Uhr in Bredstedt und vom 20.3. - 5.4. und 21.7 - 30.8. um 14.31 Uhr in Niebüll. Der Zug fährt von Montag bis Freitag. Der Zug 80601 planmäßig 16.52 Uhr ab Westerland fährt ab dem Fahrplanwechsel montags bis freitags bis nach Bredstedt statt wie bisher nur bis Niebüll. Der Fahrplan ist auch über die Internetseiten unter www.nord-ostsee-bahn.de abrufbar und liegt in den NOB-Zügen aus.

Mit der Bahn zum Flirten nach Bremerhaven

(12.03.) HANNOVER - Am Gründonnerstag, dem 20. März, startet die DB gemeinsam mit Radio Bremen eine Kennenlernaktion im Sonderzug von Oldenburg nach Bremerhaven. Die Teilnehmer können im Zug ihrem Traumpartner begegnen. Interessenten können sich bis zum 17. März unter www.radiobremen.de/bremenvier anmelden. Los geht die Fahrt um 19.50 Uhr vom Hauptbahnhof Oldenburg (Oldb). 40 weibliche und 40 männliche Singles steigen in den Zug, der nach Bremerhaven fährt. Wenn es während der Bahnfahrt gefunkt hat, kann im Anschluss beim Heartbreaker’s Ball Seaside in der Stadthalle Bremerhaven geflirtet werden. Für die Rückfahrt nach Oldenburg stehen den Teilnehmern um 2.30 Uhr zwei Busse an der Stadthalle Bremerhaven bereit.

ÖBB starten mit mehr Zügen in die Osterferien

(12.03.) WIEN - Osterzeit ist Reisezeit. Darauf haben sich die ÖBB im Vorfeld vorbereitet. 290 verstärkte Züge und 34.820 zusätzliche Sitzplätze stehen vor und nach den Feiertagen für Bahnreisende bereit. Auch zu Ostern empfehlen die ÖBB ihren Kunden, einen Sitzplatz zu reservieren. "Damit unsere Kunden stressfrei in die Osterferien bzw. in den Osterurlaub kommen, haben wir unser Angebot erheblich erweitert", so Stefan Wehinger, Vostandsdirektor der ÖBB-Personenverkehr AG. Insgesamt werden 290 verstärkte Züge sowie 8 zusätzliche Züge auf Österreichs Schienen unterwegs sein. Am Wochenende vom 14. bis 16. März 2008 stehen auf der Westbahn 15.960 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Weiters gibt es zusätzliche 950 Plätze in Liegewagen, 72 in Schlafwagen sowie 200 zusätzliche Autostellplätze. Auf der Südbahn kommen 50 Wagen zur Verstärkung zum Einsatz und bieten somit 13.230 Plätze extra. 350 weitere Plätze wird es in Liegewagen, 36 in Schlafwagen sowie 50 Autostellplätze geben. Auch vom 23. bis 25. März stehen auf der Westbahn für ÖBB-Kunden 2.660 extra Sitzplätze zur Verfügung. Dazu kommen noch 450 Liegeplätze, 216 Schlafplätze und 180 Autostellplätze. Mit 2.970 extra Sitzplätzen können Fahrgäste auf der Südbahn rechnen, sowie mit 250 Liege- und 360 Schlafplätzen und 30 Autostellplätze.

Am Wochenende zum letzten Mal mit dem Garmischer Ski-Express ins Schneevergnügen

(12.03.) MÜNCHEN - Am Wochenende heißt es noch einmal "Ski heil" auf der Zugspitze und im Garmisch-Partenkirchener Classic-Skigebiet. Das schneesichere Skigebiet ist am Samstag  und Sonntag zum letzten Mal in dieser Saison mit dem "Garmischer Ski-Express" von München aus bequem zu erreichen. Ab München Hauptbahnhof geht’s mit dem Zug um 7.00 Uhr (Zwischenhalt in München-Pasing um 7:07 Uhr) nonstop nach Garmisch-Partenkirchen zur Talstation der Hausbergbahn. Das Kombiticket der DB und der Bayerischen Zugspitzbahn kostet für einen Erwachsenen 36 Euro für das Classic-Gebiet, inklusive Tagesskipass und DB Hin- und Rückfahrt. Kinder und Jugendliche (bis einschließlich 18 Jahren) zahlen 30 Euro. Das Package mit Skifahren auf der Zugspitze gibt es für 42 Euro für Erwachsene, und 34 Euro für Kinder und Jugendliche. Das Ticket erhalten Wintersportler im Vorverkauf im DB Reisebüro Reiseland am Münchner Hbf und im DB Reisezentrum München-Pasing und für Kurzentschlossene auch im Ski-Express.

Der Ski-Express bringt Wintersportler nach einem anstrengenden Skitag um 15:20 Uhr ab Hausbergbahn bequem und ohne Stau zurück. Ebenso kann die Rückfahrt individuell erfolgen, denn das Ticket ist am selben Tag in der 2. Klasse aller Regionalzüge der DB Regio Oberbayern zwischen Garmisch und München gültig. Weiter Infos unter www.bahn.de/bayern und www.zugspitze.de.

DB-Vorstand: "Vorwürfe gegen Mehdorn ungeheuerlich"

(12.03.) BERLIN - Mit Empörung und Fassungslosigkeit hat der Vorstand der DB Äußerungen des Geschäftsführers der jüdischen Gemeinde Düsseldorf Michael Szentei-Heise aufgenommen, in denen der Vorstandsvorsitzende Hartmut Mehdorn mit den Nazis und deren Verbrechen auf eine Stufe gestellt wird. Im Namen des Vorstandes sagte Mehdorn dazu am Dienstag in Berlin: "Solch ungeheuerlichen Vorwürfe disqualifizieren sich von selbst. Die Äußerungen sind unverzeihlich, und wir werden es den Juristen überlassen, diese zu bewerten." Szentei-Heise hatte Medienberichten zufolge bei der Eröffnung der mobilen Ausstellung "Zug der Erinnerung" am Sonntag in Düsseldorf gesagt, Mehdorn sei innerlich ein "Nazi". "Wenn Herr Mehdorn im Dritten Reich in derselben Position gewesen wäre wie heute, hätte er mit großer Überzeugung Deportationen angeordnet", fügte Szentei-Heise laut "Rheinischer Post" hinzu. Hintergrund ist der Unmut der Ausstellungs-Organisatoren über die Trasseng