Bombardier liefert 140 Niederflurwagen in die Schweiz
(31.01.) BERLIN - Bombardier Transportation ist von der Schweizerischen Bundesbahn
(SBB) mit der Lieferung von 140 Niederflurwagen beauftragt worden. Der Auftrag
hat einen Wert von rund 138 Millionen Euro und beinhaltet eine Option über
weitere 48 Wagen. Bei Einlösung der Option würde der Auftragswert auf
insgesamt etwa 181 Millionen Euro steigen. Die Auslieferung der Wagen beginnt im
Juli 2008 und soll im Juli 2012 abgeschlossen sein. Die SBB beabsichtigt, in den
bereits bestehenden Nahverkehrs-Pendelzügen (NPZ) die Einheitswagen I und II
abzulösen und an deren Stelle die neuen klimatisierten Niederflurwagen
einzusetzen.
Für die Entwicklung der modernen Personenfahrzeuge sind die Bombardier
Standorte Zürich und Villeneuve verantwortlich. Die Montage, Inbetriebsetzung
und Lieferung der Fahrzeuge übernimmt das Werk Villeneuve in der Westschweiz.
Die Wagenkasten werden aus Dunakeszi, Ungarn zugeliefert und die Drehgestelle
kommen aus Siegen, Deutschland. Der Auftrag wird den Montagestandort Villeneuve
für die kommenden Jahre weiter auslasten, zusätzliche Arbeitsplätze schaffen
und projekt-spezifische Investitionen in Produktionsanlagen wie Montageplätze
und Testgleise notwendig machen.
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time:matters und DB setzen Zusammenarbeit bei Kurierdienst fort
(31.01.) BERLIN - Die DB und time:matters, eine Beteiligung der Lufthansa Cargo AG, haben ihre Kooperation beim Transport von Kuriergut-Sendungen um weitere vier Jahre verlängert. Der Service umfasst die Annahme, Transport und Abholung oder Auslieferung von Kuriergut-Sendungen am selben Tag. Bahnkunden kennen diesen Service auch als ic:kurier. Seit 2003 arbeiten beide Unternehmen auf diesem Gebiet erfolgreich zusammen und wollen dies nun bis 2010 fortsetzen. Kuriergut-Sendungen werden entweder am DB Service Point im Bahnhof aufgegeben und am Zielbahnhof dort auch wieder abgeholt oder direkt von Tür zu Tür geliefert. Die Buchung erfolgt am Bahnhof oder telefonisch rund um die Uhr unter der Service-Nummer 0700 timematters (84 63 62 88). Informationen gibt es auch im Internet unter www.bahn.de/ic-kurier oder unter www.time-matters.com.
Rund 140 Bahnhöfe stehen als An- und Ausgabestation für Kuriergutsendungen zur Verfügung. Der Transport auf der Schiene erfolgt mit IC-E und EC/IC-Zügen. Neuestes Angebot ist der Kurzstreckenservice. Auf ausgewählten Strecken bis zu 200 Kilometern erfolgt der Transport innerhalb von drei Stunden zu einem Preis ab 56 Euro. Die Beförderung von Kuriergut per Schnellzug hat eine lange Tradition bei der Bahn. Zur Optimierung des Services ging die Bahn 2003 die Partnerschaft mit der Lufthansa-Cargo-Tochter, time:matters ein. Der Erfolg der Kooperation zeigt sich im kontinuierlich gestiegenen Sendungsaufkommen.
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Railion kauft Brunner Railway Services GmbH
(31.01.) BERLIN - Die Railion Deutschland AG hat das Schweizer Eisenbahnverkehrsunternehmen Brunner Railway Services GmbH (BRS) mit Sitz in Dietlikon erworben. Die BRS wurde 2005 gegründet und ist seit April 2006 als Eisenbahnverkehrsunternehmen in der Schweiz erfolgreich tätig. Mit dem Erwerb wird Railion ihren Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum im Schweiz-Verkehr anbieten können. Dabei wird künftig ein Schwerpunkt der BRS im grenzüberschreitenden Einzelwagenverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz liegen. Damit ergänzt sich BRS gut mit der erfolgreichen Kooperation im Ganzzugverkehr zwischen Railion und der BLS Cargo AG aus Bern. Diese soll dieses Jahr vor allem im Hinblick auf die wichtigen Transitverkehre von und nach Italien weiter vertieft werden.
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Mehdorn: Europäischer Schienengüterverkehr nimmt Fahrt auf
(31.01.) BRÜSSEL - Im vergangenen Jahr haben sich die Trends zu steigender Transportentfernung und zu mehr grenzüberschreitenden Transporten im Schienengüterverkehr beschleunigt. Das sagte am Dienstag DB-Chef Hartmut Mehdorn am Rande des Güterbahn-Kongresses "EuRailFreight" in Brüssel. Die durchschnittliche Transportentfernung der DB-Schienengüterverkehrstochter Railion stieg seinen Angaben zufolge von 312 auf 326 Kilometer, der Anteil internationaler Transporte beträgt aktuell mehr als 60 Prozent. "Wir sind fit für den ab 2007 liberalisierten Schienengüterverkehr in Europa und wollen weiter wachsen", sagte Mehdorn. "Wenn weiter konsequent die Hürden im grenzüberschreitenden Verkehr beseitigt werden, erlebt die Güterbahn auf Europas Gleisen einen Boom. Vor allem auf langen Strecke kann die Bahn ihre Stärke voll ausspielen."
Der DB-Vorstandsvorsitzende ermutigte, den Prozess der Verkehrsliberalisierung konsequent weiter zu gehen und die Zulassungsprozesse für Fahrzeuge zügig voranzutreiben. Ziel müsse sein, die Zulassungskosten pro Fahrzeugtyp und Land von heute rund zwei Millionen Euro zu reduzieren. Neben den Kosteneinsparungen könne auch die Zulassungsdauer mindestens halbiert werden. "Wir können die Kosten um 70 Prozent senken, wenn die Bahnen sich auf gemeinsame Regelungen verständigen und die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen werden." Mehdorn verwies auf die beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland.
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Ostkreuz-Umbau: Gericht bittet Bahn um Aufschub
(31.01.) LEIPZIG (dpa/ eig. Ber.) - Das Leipziger Bundesverwaltungsgericht hat die DB gebeten, noch nicht unmittelbar mit dem geplanten großen Umbau des Berliner Bahnhofs Ostkreuz zu beginnen. Grund seien mehrere Klagen gegen das Bauvorhaben, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag. "Die Bahn dürfte rein rechtlich bauen", erläuterte der Sprecher. Über die Eilanträge der Klagen sei jedoch noch nicht entschieden. Ein Termin dafür stehe noch nicht fest. Wenn das Unternehmen sofort bauen wolle, solle es den zuständigen Senat des Gerichts darüber unterrichten, ergänzte der Sprecher. Die Anträge würden dann daraufhin geprüft.
Unabhängig davon teilte die DB am Dienstag mit, mit größeren Bauarbeiten am Bahnhof Ostkreuz sei erst im nächsten Jahr zu rechnen. Derzeit schreibe die Bahn die Bauaufträge europaweit aus. Die Ausschreibungsprozesse beanspruchten erfahrungsgemäß einige Zeit, sagte der Niederlassungsleiter Ost der DB-Projektbau, Lothar Legler. Das Ostkreuz soll in den kommenden zehn Jahren für rund 411 Millionen Euro saniert werden. Die Bahn hat bisher bauvorbereitende Maßnahmen getroffen. Nach dem Umbau wird das Ostkreuz Legler zufolge kaum wieder zu erkennen sein. Eine große gläserne Halle, 132 Meter lang, 79 Meter breit und 15 Meter hoch überspannt den S- und den Regionalbahnsteig auf der Ringbahn. Breite, gerade Treppen sowie insgesamt zehn Aufzüge und 17 Fahrtreppen verbinden die beiden neuen Ring-Bahnsteige mit den darunter liegenden S- und Regionalbahnsteigen sowie den beiden Eingangshallen des Bahnhofs im Norden und im Süden.
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Belgische Staatsbahn bestellt 60 Lokomotiven bei Siemens
(31.01.) ERLANGEN - Siemens Transportation Systems hat vom staatlichen Bahnunternehmen SNCB, Société Nationale des Chemins de Fer Belges, in Belgien einen Auftrag über 60 elektrische Mehrsystem-Lokomotiven erhalten. Das Gesamtvolumen beträgt 211 Millionen Euro. Für Siemens ist es der erste Auftrag für elektrische Lokomotiven in Belgien. SNCB erhält eine 6000 kW starke, vierachsige Mehrsystem-Lokomotive des Typs Eurosprinter ES60U3. Diese sind an den Taurus angelehnt, eine Variante des Eurosprinters der bei der Österreichischen Bundesbahn im Einsatz ist. Die Lokomotiven werden zwischen Januar 2009 und Juni 2010 geliefert. Sie werden im Personenverkehr eingesetzt, ältere Lokomotiven ersetzen sowie zusätzliche Kapazitäten schaffen. Im Vertrag ist eine Option auf weitere 60 Lokomotiven enthalten.
Der Eurosprinter ES60U3 ist bis zu 200 km/h schnell und sowohl für konventionelle Strecken als auch für die Hochgeschwindigkeitslinie L2 zwischen Brüssel und Lüttich geeignet. Neben dem Einsatz in Belgien ist geplant, Betriebszulassungen in den Netzen der Nachbarländer zu erwirken, sodass die Lokomotiven auch grenzüberschreitend verkehren können.
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Behinderungen im Bahnverkehr wegen Rangierunfall in Bonn
(31.01.) BONN - Nach einem Rangierunfall in Bonn ist es am Dienstag zu erheblichen
Behinderungen im regionalen Bahnverkehr gekommen. Wie die Bundespolizei
mitteilte, war am Morgen zwischen dem Bonner Hauptbahnhof und dem Güterbahnhof Bonn eine
Talenteinheit eingleist. Der Reisezug 11625 (Euskirchen-Bonn) hatte laut
Bundespolizei gegen 09.30 Uhr seine Fahrgäste im Bonner Hauptbahnhof abgesetzt.
Als so genannte Leerfahrt bzw. Rangierfahrt sollte der Zug in den nahe gelegenen
Güterbahnhof überführt werden, hieß es in der Pressemitteilung der Bundespolizei.
Bei Ausfahrt aus dem Bahnhof übersah nach jetzigen Ermittlungen die Triebfahrzeugführerin
ein Haltesignal. Aufgrund des Überfahrens geriet der Zug in den dahinter liegenden
Weichenbereich. Der zuständige Fahrdienstleiter legte in diesem Moment die neue
Fahrstraße fest. Die Weiche wurde somit unterhalb der zweiten Einheit in eine
andere Position gebracht, wodurch zwei Drehgestelle entgleisten.
Bei diesem Zwischenfall wurden keine Personen verletzt. Die Höhe des
Sachschadens muss durch den Fachdienst der DB festgestellt werden. Die Strecke
zwischen Bonn Hbf und Bonn-Duisdorf war bis zum Abend gesperrt.
Schienenersatzverkehr wurde zwischen den beiden Bahnhöfen eingerichtet. Die
Bundespolizei ermittelt wegen dem Verdacht der Gefährdung des Bahnverkehrs.
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DB will weitere Autohändler übernehmen
(31.01.) STUTTGART - Nach der Übernahme eines Autohändlers in Schweinfurt will die DB in diesem Segment offenbar weiter expandieren. Der Fuhrparkchef der DB, Rolf Lübke, sagte der Zeitschrift "auto motor und sport", noch im ersten Halbjahr wolle die DB weitere Händler übernehmen. Die Bahn wolle durch eigene Autohändler vor allem das Leasing- und Flottengeschäft ausbauen und im großen Stil in den Autohandel einsteigen. Zugleich sollen dem Bericht zufolge DB Rent und der Fuhrpark-Service der Bundeswehr enger zusammenarbeiten und gemeinsam über das neue Händlernetz der Bahn abgewickelt werden.
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Metronom übernimmt Linien zwischen Lüneburg, Hamburg und Tostedt
(30.01.) HANNOVER - Die metronom Eisenbahngesellschaft mbH wird zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 den Betrieb mit neuen Fahrzeugen auf den Regionalbahnlinien Hamburg - Lüneburg und Hamburg - Tostedt aufnehmen. Diese Entscheidung haben am Montag die zuständigen Aufgabenträger, die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und die Freie und Hansestadt Hamburg, getroffen. Die blau-gelb-weißen Fahrzeuge, die in zehn Monaten an den Start gehen, hat die LNVG bereits bei Bombardier bestellt. Es handelt sich um Elektrolokomotiven der Baureihe 146 sowie Doppelstockwagen, die in den niedersächsischen Fahrzeugpool eingegliedert und an metronom vermietet werden. Die luftgefederten und klimatisierten Züge, die im Stundentakt unterwegs sein werden, bieten einen verbesserten Fahrkomfort. Zudem erwarte die Fahrgäste ein deutlich verbesserter Service im Zug und verbesserte Fahrzeiten, hieß es am Montag in einer Pressemitteilung von metronom.
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Bahn-Personenverkehr in der EU weiter angestiegen
(30.01.) BRÜSSEL - Der Eisenbahnpersonenverkehr in den 25 EU-Staaten hat sich von 350 Mrd. Personenkilometern (Pkm) im Jahr 2004 um 2,2 Prozent auf 357 Mrd. im Jahr 2005 erhöht. Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Montag mit. Danach waren die Mitgliedstaaten mit dem höchsten Zuwachs bei der Personenbeförderung auf der Schiene zwischen 2004 und 2005 Estland(+28 Prozent), Irland (+13 Prozent), Griechenland und Lettland (beide +10 Prozent), während die stärksten Verluste in Litauen und Ungarn (beide –9 Prozent) beobachtet wurden. 2005 machten Frankreich (76 Mrd. Pkm, +3 Prozent zwischen 2004 und 2005), Deutschland (75 Mrd., +3 Prozent), Italien (46 Mrd., +1 Prozent) und das Vereinigte Königreich (44 Mrd., +3 Prozent) zusammen fast 70 Prozent des EU25-Aufkommens im Personenverkehr aus.
Der Güterverkehr in der EU25 war zwischen 2004 und 2005 mit 392 Mrd. Tonnenkilometern (tkm) quasi unverändert. Die höchsten Zunahmen fanden sich den Angaben zufolge in Litauen (+7 Prozent), Lettland und Portugal (beide +6 Prozent) und die stärksten Abnahmen in Luxemburg (-34 Prozent), Irland (-24 Prozent) und Dänemark (-15 Prozent). Deutschland (95 Mrd. tkm, +4 Prozent zwischen 2004 und 2005), Polen (50 Mrd., -5 Prozent), Frankreich (41 Mrd., -10 Prozent), Italien (23 Mrd., +3 Prozent) und das Vereinigte Königreich (22 Mrd., -1 Prozent) machten 60 Prozent des EU25-Aufkommens im Bereich des Eisenbahngüterverkehr aus.
Laut Eurostat waren in der EU25 2004 Personenzüge für fast 80 Prozent der Schienennutzung verantwortlich, die restlichen 20 Prozent entfielen auf Güterzüge. Deutschland liegt hier genau im EU-weiten Durchschnitt. In allen Mitgliedstaaten überwog die Schienennutzung durch Personenzüge, außer in Estland (65 Prozent Nutzung durch Güterzüge), Lettland (60 Prozent) und Litauen (50 Prozent). Griechenland (94 Prozent), die Niederlande (93 Prozent), das Vereinigte Königreich und Dänemark (beide 92 Prozent) meldeten die höchsten Anteile des Personenverkehrs.
Die durchschnittliche Fahrgastzahl je Personenzug lag 2004 in der EU25 bei 122 Personen. In Frankreich (185 Fahrgäste je Zug), Italien (165) und Portugal (146) fanden sich die höchsten Mittelwerte, wahrend Litauen (33), Luxemburg (47) und Slowenien (58) die niedrigsten hatten. Deutschland liegt mit 104 Personen an 13. Stelle. Die durchschnittliche Gütermenge, die 2005 in der auf einen Zug geladen war, belief sich auf 503 Tonnen. In Estland (1 814 t je Zug), Lettland (1 753 t) und Litauen (1 390 t) fand man die höchsten Mittelwerte und Irland(147 t), Luxemburg (222 t) und Spanien (309 t) hatten die niedrigsten. Deutschland landete mit 502 t auf dem 9. Platz.
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Aufzug im S-Bahnhof Waidmannslust geht in Betrieb
(30.01.) BERLIN - Am Montag ist im S-Bahnhof Waidmannslust der 104. behindertengerechte Aufzug im S-Bahn-Netz Berlin in Betrieb gegangen. Der neue Aufzug ist als sogenannter Durchlader konstruiert und ermöglicht es mobilitätseingeschränkten Fahrgästen, ohne wenden zu müssen, ihr Ziel zu erreichen. Auf der Tastatur des Aufzuges ist zusätzlich Brailleblindenschrift angebracht, um auch sehbehinderten Fahrgästen das Benutzen zu erleichtern. Die Investitions- und Planungskosten in Höhe von rund 350.000 Euro tragen der Bund und die DB. Derzeit sind über 80 Prozent der Bahnhöfe im S-Bahn-Netz von Berlin und Brandenburg barrierefrei zugänglich. Senat und DB hatten 1998 ein Aufzugsprogramm beschlossen. Mittelfristig soll, abhängig von den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln, an allen Stationen eine barrierefreie Zu- und Abgangsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Im bundesdeutschen Vergleich nimmt Berlin/Brandenburg bei der behindertenfreundlichen Ausstattung der Bahnhöfe einen Spitzenplatz ein.
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SBB: Plangenehmigung für neue Doppelspur Cham - Rotkreuz erteilt
(30.01.) BERN - Das Bundesamt für Verkehr hat grünes Licht für den Bau eines zweiten Gleises zwischen Cham und Freudenberg bei Rotkreuz gegeben. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 45 Mio. Franken. Davon übernimmt der Kanton Zug rund 20 Mio. Franken. Der Doppelspurausbau ermöglicht einen weiteren Ausbau des Fahrplanangebots auf der Bahnlinie Luzern - Zug - Zürich. Die Kunden des Regionalverkehrs profitieren künftig auf der Zuger Stadtbahnlinie Baar - Rotkreuz von einem integralen 15-Minuten- und zwischen Rotkreuz und Luzern vom Halbstundentakt. Der Baubeginn ist für Mai 2007 geplant. Ziel ist es, das zusätzliche Gleis auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2008 in Betrieb zu nehmen. Das Projekt umfasst den Bau eines zweiten Gleises ab dem Bahnhof von Cham bis kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Rotkreuz. Die Haltestellen Chämleten und Zythus der Stadtbahn Zug erhalten je einen zusätzlichen Perron. Parallel dazu wird die Strecke in den Gemeinden Cham und Hünenberg lärmsaniert. Seeseitig sind Schallschutzwände vorgesehen.
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Schweiz: Preisanpassungen im öffentlichen Verkehr geplant
(30.01.) BERN - Die Preise für Fahrscheine des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz sollen zum den 9. Dezember 2007 durchschnittlich um 3,1 Prozent und für das Generalabonnement im Schnitt um 3,6 Prozent angehoben werden. Dies hat die Kommission Personenverkehr des Verbandes öffentlicher Verkehr den rund 250 beteiligten Transportunternehmungen vorgeschlagen. Der Preis der Tageskarte zum Halbtaxabonnement soll von 56 auf 64 Franken (2. Klasse) erhöht werden. Gleichzeitig wird die Einführung einer vergünstigten 9-Uhr Tageskarte zum Preis von 54 Franken (2. Klasse) beantragt. Die 9-Uhr Tageskarte ist von Montag bis Freitag ab 09:00 Uhr gültig, an Wochenenden sowie allgemeinen Feiertagen ist sie unbeschränkt benutzbar. Marktanalysen haben gezeigt, dass 50 Prozent der Reisenden mit einer Tageskarte ihre Reise erst nach 9 Uhr antreten. Damit wird die Tageskarte zum Halbtaxabonnement für zahlreiche Nutzer günstiger.
Zur Begründung für die Preiserhöhungen werden zum einen die zahlreichen Angebotsverbesserungen wie Taktverdichtungen, neue Fahrzeuge mit modernen Kundeninformationssystemen und neue Haltepunkte seit der letzten Preiserhöhung im Dezember 2004 angeführt. Zudem wird auf die allgemeine Teuerungsrate verwiesen, die in der Periode vom Dezember 2004 (letzte Preisanpassung) bis Dezember 2007 voraussichtlich rund 3,4 Prozent betragen werde.
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"Tagesspiegel": Konsequenzen aus Kyrill - DB will besser informieren
(29.01.) BERLIN - Die DB will laut einem Bericht der Zeitung "Tagesspiegel" (Montagsausgabe) schnell Maßnahmen ergreifen, um mit Extremereignissen wie dem Orkan "Kyrill" besser umgehen zu können. Vor allem am Tag danach, als der Verkehr wieder anlief, habe es ein Informationsproblem gegeben, sagte Karl-Friedrich Rausch, Personenverkehrsvorstand der Bahn, der Zeitung. Durch den Stillstand von fast allen Zügen bundesweit während des Orkans waren die gesamten Umläufe der Bahn durcheinander gewirbelt worden, so dass Züge und Personal am nächsten Morgen nicht da waren, wo sie eigentlich fahrplanmäßig gebraucht wurden. "Danach haben wir zu sehr betrieblich und zu wenig kundenorientiert informiert", räumte Rausch ein. Zwar erhielten Fahrgäste die Ansage, dass eine Strecke wieder befahrbar sei, aber nicht die Zusatzinformation, dass noch keine Züge einsatzbereit waren. In Zukunft wolle die Bahn dafür sorgen, dass die Kunden nur noch für sie relevante Informationen erhalten.
"Für diese Probleme kann ich mich bei unseren Kunden nur entschuldigen", sagte Rausch dem "Tagesspiegel". Eine Projektgruppe werte die Ereignisse aus. "Wir wollen mögliche Verbesserungen sehr schnell ausarbeiten, um auf so extreme Wetterlagen noch besser zu reagieren", sagte Rausch. Vor allem gehe es darum, den Fahrgästen künftig eindeutige Informationen zu geben - oder klar zu sagen, wann man solche überhaupt liefern kann. Aber nicht nur bei Ausnahmeereignissen wolle die Bahn besser informieren. Auch voraussehbare Verspätungen auf Grund von Baustellen sollten den Kunden künftig möglichst schon beim Kartenkauf mitgeteilt werden, sagte der Vorstand.
Die Schäden für die Bahn durch "Kyrill" seien noch nicht genau zu beziffern, sagte Rausch. Zurzeit schickten zum Beispiel Kunden noch Fahrkarten zur Erstattung ein. Es gebe zwar keinen Anspruch auf Entschädigung, weil es sich bei dem Orkan um höhere Gewalt gehandelt habe. "Wir prüfen aber jeden Fall", versprach Rausch.
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Bahnstrecke Pinneberg - Elmshorn wieder eingleisig befahrbar
(29.01.) HAMBURG - Zum Betriebsbeginn am Montag Morgen ist auf der Bahnstrecke zwischen Pinneberg und Elmshorn ein Gleis wieder frei befahrbar. Der Bahnverkehr wird eingeschränkt wieder aufgenommen. Aufgrund der Eingleisigkeit kann es dennoch zu längeren Fahrzeiten kommen. Die Regionalexpress-Züge auf der Verbindung Hamburg - Kiel sowie die Regionalzüge zwischen Hamburg und Westerland fahren wieder durchgehend. Der Nahverkehr auf der Verbindung Hamburg - Flensburg ist weiter beeinträchtigt. In Elmshorn beginnen und enden die Züge in und aus Richtung Flensburg. Für diese Züge pendeln zwischen Pinneberg und Elmshorn Busse. Zwischen Hamburg und Pinneberg fahren S-Bahnen. Reisende müssen auf dieser Verbindung mit einer bis zu 60 Minuten längeren Fahrzeit rechnen. Die Bahn empfiehlt den Fahrgästen, die Fahrzeitverlängerungen in der Reiseplanung zu berücksichtigen.
Die Regionalbahnen zwischen Neumünster und Hamburg fallen weiterhin aus. Die Haltepunkte Horst, Dauenhof und Brokstedt werden durch die Regionalexpress-Züge Hamburg - Kiel bedient. Diese Züge werden mit zusätzlichen Wagen verstärkt. Der Fernverkehr aus Richtung Süden und Osten ist weiter beeinträchtigt. Die Züge beginnen und enden in Hamburg.
Am vergangenen Dienstag ist bei Tornesch kurz nach drei Uhr ein Güterzug entgleist. Mitarbeiter der DB arbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung der Schäden. Nach Abschluss der Bergungs- und Aufräumarbeiten an der Unfallstelle müssen die Schäden an den Gleisen und der Fahrleitung auf einer Länge von rund 1000 Metern beseitigt werden. Voraussichtlich werden die Arbeiten am kommenden Wochenende beendet sein, so dass der Bahnverkehr voraussichtlich ab Montag, 5. Februar wieder komplett aufgenommen werden kann.
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Tiefensee sieht Gesetz für Bahn-Privatisierung im Zeitplan
(29.01.) BERLIN - Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee sieht sich bei der Erarbeitung eines Privatisierungsgesetzes für die DB voll im Zeitplan. "Wir liegen absolut im Zeitplan, aber es ist ein ehrgeiziges Vorhaben, bis Ende März einen ressortabgestimmten Referentenentwurf vorzulegen", sagte der SPD-Politiker der "inform", dem Magazin der Gewerkschaft Transnet. Nach der Abstimmung mit den Kabinettskollegen würden die nächsten Schritte angegangen: "Neben dem Bundestag beteiligen wir auch die Länder und wir wollen auch die Verbände erneut einbeziehen", sagte Tiefensee. Er bekräftigte: "Wir zielen auf die Teilprivatisierung der DB AG im Laufe dieser Legislaturperiode."
Der Minister wies die Kritik an ersten Überlegungen zu diesem Gesetz, die öffentlich geworden waren, zurück. "Dieser oder jener hat sich nicht enthalten können, reflexartig Kommentare abzugeben." Dabei gebe es noch keinen Entwurf, "der mit der Hausleitung abgestimmt ist". Es habe lediglich "erste Überlegungen auf Arbeitsebene" gegeben. Tiefensee unterstrich, dass er sich mit dem Entwurf "zu 100 Prozent an den Entschließungsantrag des Bundestages" halten werde. Verschiedentlich laut gewordenen Forderungen, das Schienennetz in Bundes- und Regionalnetze in Zuständigkeit der Länder aufzuteilen, erteilte der Minister einer klare Absage: "Das wäre der falsche Weg. Die Schiene kann ihre Systemvorteile nur dann ausspielen, wenn wir ein integriertes Netz haben." Diese Position wolle er auch bei den Ländern durchsetzen.
Das vollständige Interview mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ist im Internet unter www.inform-online.org abrufbar.
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Alle Stahlträger am Berliner Hauptbahnhof verschweißt
(29.01.) BERLIN - Die Sicherungsmaßnahmen am Berliner Hauptbahnhof nach dem Absturz eines tonnenschweren Stahlträgers sind abgeschlossen. Ein Statiker habe die Freigabe erteilt, sagte ein Sprecher der DB am Sonntag. Nach dem Absturz des Trägers infolge des Sturms "Kyrill" vor eineinhalb Wochen waren rund 100 nur aufgelegte Stahlteile an der Fassade mit zusätzlich angeschweißten Halterungen gesichert worden. Auch die Verkehrseinschränkungen rund um den Bahnhof seien aufgehoben, sagte der Bahnsprecher. Damit könnten die Taxis wieder auf den dafür vorgesehenen Flächen halten.
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Höhere Gewinnbeteiligung für Bahner möglich
(27.01.) BERLIN - Rund 130.000 Mitarbeiter der DB können nach Angaben aus Kreisen des Unternehmens auf eine kräftige Erhöhung ihrer Gewinnbeteilung hoffen. Für das Jahr 2006 stünden für sie 200 Euro in Aussicht, wenn die Bahn ihren zuletzt angepeilten Gewinn erreiche, sagte ein mit der Vereinbarung zwischen Bahn und Gewerkschaft Vertrauter am Freitag der Nachrichtenagentur "Reuters". Die gleiche Summe sollten die Bahner auch für 2007 erhalten, wenn der Gewinn nicht sinke. Für das Jahr 2005 hatten die Beschäftigten 50 Euro erhalten.
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Bahn weist Kosten-Vorwürfe bei Berliner Hauptbahnhof zurück
(27.01.) BERLIN - Die DB wehrt sich gegen den Vorwurf, der Berliner Hauptbahnhof sei noch teurer geworden als bisher bekannt. Der "Tagesspiegel" hatte berichtet, dass zu den bisher von der DB genannten Gesamtkosten in Höhe von 1 Milliarde Euro weitere 200 Millionen Euro für die Bügelbauten hinzukämen. Ein Bahnsprecher betonte am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur "dpa", die so genannten Bügelbauten seien von Anfang an als separates Projekt gesehen und aus Bahn-Mitteln finanziert worden. Die genannten Kosten von einer Milliarde Euro bezögen sich auf die Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund zum Bahnhof innerhalb der Nord-Süd-Verbindung.
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Bahn erneuert Gleise zwischen Dülmen und Appelhülsen
(27.01.) DÜSSELDORF - Die DB erneuert in den nächsten fünf Monaten an der Eisenbahnstrecke zwischen Dülmen und Appelhülsen in zwei Bauabschnitten die Gleise. Insgesamt werden zweimal 12 Kilometer Gleis ausgewechselt. Dabei wird auch das Gleisbett gesäubert und stabilisiert sowie eine neue Entwässerung installiert. 50.000 Kubikmeter Boden werden im Rahmen der Untergrunderneuerung ausgetauscht. Insgesamt investiert die DB 50 Millionen Euro in diese Baumaßnahme. Auf der Strecke zwischen Dülmen und Appelhülsen werden die Hauptarbeiten im ersten Bauabschnitt in der Zeit von Freitag, 2.2.2007, um 18 Uhr bis Montag, 16.4.2007, um 5.30 Uhr dauern. Der zweite Bauabschnitt folgt in der Zeit von Freitag, 20.4.2007, um 22 Uhr bis Freitag, 2.7.2007, um 5 Uhr.
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NRW: S-Bahn-Linie 6 verkehrt wieder ohne Einschränkungen
(27.01.) DÜSSELDORF - Die Aufräumarbeiten im Streckenverlauf der S-Bahn-Linie 6 zwischen Düsseldorf und Essen sind beendet. Damit können die S-Bahnen zwischen Köln und Essen wieder planmäßig verkehren. Die Aufräumarbeiten wurden besonders durch die durch Windbruch umgestürzten Bäume und größere Beschädigungen an den Oberleitungsanlagen erschwert. Unter anderem mussten sechs Oberleitungsmaste ausgewechselt werden und über 400 m neue Fahrleitung gespannt werden.
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Dreiseenbahn Titisee - Seebrugg weiter für Zugverkehr gesperrt
(27.01.) STUTTGART - Die Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg bleibt noch bis voraussichtlich Freitag, 2. Februar 2007, für den Zugverkehr gesperrt. Der Sturm Kyrill hatte auf der Strecke Titisee - Seebrugg in der Nähe des Bahnhofs Aha einen Durchlass zugeschwemmt. Dadurch wurde der Bahnkörper erheblich beschädigt. Die notwendigen Instandsetzungsarbeiten können bei der momentanen Winterwitterung nur eingeschränkt durchgeführt werden. Während der fortdauernden Streckensperrung werden die ausfallenden Züge weiterhin durch Busse ersetzt, die annähernd in der Taktlage verkehren. Da die Fahrzeit auf der Straße etwas länger ist als die der Züge, kann sich die Reisezeit aus/in Richtung Freiburg um bis zu 30 Minuten verlängern. Die Züge auf dem Abschnitt Freiburg - Titisee und umgekehrt verkehren ohne Einschränkungen. Der Skibusverkehr zum Feldberg fährt am Wochenende den Bahnhof Titisee an.
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"Tagesspiegel": Vertragsverlängerung für DB-Chef Mehdorn geplant
(26.01.) BERLIN - Hartmut Mehdorn soll einem Bericht des "Tagesspiegel" zufolge voraussichtlich bis zum Jahr 2012 an der Spitze der DB bleiben. Aufsichtsratschef Werner Müller bereite eine Vertragsverlängerung vor, schreibt die Zeitung unter Berufung auf das Umfeld des Aufsichtsrats. Das Kontrollgremium werde wahrscheinlich schon auf der nächsten Sitzung Ende März entweder darüber abstimmen oder zumindest eine Vorentscheidung treffen, hieß es. Es gebe im Aufsichtsrat eine sichere Mehrheit für den Vorschlag. "Derzeit gibt es dort keine Stimme, die das auch nur annähernd in Frage stellt", sagte ein Insider dem "Tagesspiegel". Ein Bahnsprecher erklärte auf Anfrage, das Unternehmen kommentiere Personalfragen nicht, sie seien die Aufgabe des Aufsichtsrats. Das Bundesverkehrsministerium lehnte einen Kommentar ab. Eigentlich läuft Mehdorns Vertrag im Frühjahr 2008 aus.
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Gelöste Stahlbandrolle war Ursache für Zugunglück von Tornesch
(26.01.) PINNEBERG - In der Untersuchung zur Ursache des Güterzugunfalls zwischen Pinneberg und Elmshorn geht das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass eine sich eine der beiden Stahlbandrollen während der Fahrt löste, die Bodenplatte des Containers zerstörte und durch den Rahmen des Tragwagens hindurch auf das Gleis gelangte. Hierdurch wurde laut EBA das hintere Drehgestell des ersten Wagens, bei dem es sich um eine fest gekuppelte Einheit handelt, abgerissen. Dies habe die Entgleisung der nachfolgenden Wagen verursacht. Die weiteren Untersuchungen des EBA konzentrieren sich nun auf die Ursache des Ladungsverlustes.
Unterdessen teilte die DB am Donnerstag mit, die Bahnstrecke zwischen Pinneberg und Elmshorn werde voraussichtlich bis einschließlich kommenden Montag gesperrt sein. Deshalb ist der Nah- und Fernverkehr auf den Verbindungen Hamburg und Westerland, Flensburg sowie Kiel weiter beeinträchtigt. Die Fernverkehrszüge aus Richtung Süden und Osten enden in Hamburg. Zwischen Hamburg und Pinneberg fahren S-Bahnen und zusätzliche Pendelzüge. Busse pendeln weiterhin zwischen Pinneberg und Elmshorn. In Elmshorn beginnen und enden die Züge in und aus Richtung Westerland, Kiel und Flensburg. Reisende müssen auf diesen Verbindungen mit einer bis zu 60 Minuten längeren Fahrzeit rechnen. Die Bahn empfiehlt den Fahrgästen, die Fahrzeitverlängerungen in der Reiseplanung zu berücksichtigen. Die Regionalbahnen zwischen Neumünster und Hamburg fallen aus. Die Haltepunkte Horst, Dauenhof und Brokstedt werden durch die Regionalexpress-Züge bedient. Diese Züge werden mit zusätzlichen Wagen verstärkt. Fahrgäste von Hamburg nach Kiel können auch über Lübeck fahren.
Der Güterzug auf dem Weg von Dänemark nach Italien war am frühen Dienstagmorgen zwischen Elmshorn und Pinneberg verunglückt. 11 von 21 Waggons des Güterzuges entgleisten, giftige Chemikalien traten aus. Bei den Aufräumarbeiten wurden in der Nacht zum Donnerstag zwei Menschen leicht verletzt. Nach Polizeiangaben fiel ein Bahn-Mitarbeiter in einen Graben, der mit ausgelaufener Chloressigsäure verschmutzt war. Er wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, ebenso ein Helfer des THW, der über Reizungen der Atemwege klagte. Die Arbeiten wurden unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen fortgesetzt.
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Berliner Hauptbahnhof: Strafanzeigen gegen Bahn-Verantwortliche
(26.01.) BERLIN - Nach dem Absturz eines Stahlträgers aus der Fassade des Hauptbahnhofs hat die Berliner Staatsanwaltschaft einem Bericht der "Berliner Zeitung" zufolge drei Strafanzeigen gegen Bahnverantwortliche erhalten. Die Staatsanwaltschaft werde jedoch noch nicht tätig, sagte Justiz-Sprecher Michael Grunwald der Zeitung. Zunächst werde abgewartet, was die Begutachtung durch die Fachleute ergebe. Dem Blatt zufolge soll ein gerichtlich bestellter Gutachter bei einem Beweissicherungsverfahren klären, wer für den Absturz des Trägers bei dem Sturm am späten Donnerstagabend vergangener Woche verantwortlich sei.
Unterdessen berichtet der "Tagesspiegel", dass der Hauptbahnhof noch teurer war als bisher bekannt. Zu den von der Bahn genannten Kosten von rund einer Milliarde Euro für den Bahnhof und den Tunnelbereich bis zur Spree kämen noch die Aufwendungen für die beiden Büro-Bügelbauten, die das Glasdach überspannen. Sie hätten nach Angaben aus der Bahn nochmals rund 200 Millionen Euro gekostet. Bisher habe die Bahn nur die Kosten angegeben, die am Bahnhof für den Bahnbetrieb erforderlich waren, heißt es in dem Zeitungsbericht.
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DB lädt ein: 5.000 Freikarten für HERTHA-Fans
(26.01.) BERLIN - Die DB startet mit einer großen Aktion in die Rückrunde der Bundesligasaison. Der HERTHA BSC-Hauptsponsor verschenkt in den kommenden Tagen 5.000 Freikarten. "Wir wollen, dass der Start für Hertha mit einer tollen Kulisse beginnt", sagte Ralf Klein-Bölting, Generalbevollmächtigter Konzernmarketing und Kommunikation der DB AG. Die Freikarten gibt es, solange der Vorrat reicht, noch am Freitag von 10 bis 20 Uhr sowie Samstag zwischen 10 und 12 Uhr an den DB Service Points in den Bahnhöfen Ostbahnhof, Friedrichstraße, Alexanderplatz und im DB Mobility Center im KaDeWe. Pro Person stehen maximal zwei Freikarten zur Verfügung.
Für alle HERTHA-Fans, die ihre Mannschaft bei den Auswärtsspielen unterstützen wollen, bietet die DB zur Rückrunde der Bundesliga ein attraktives Angebot: Für 29 Euro pro Strecke (58 Euro für die Hin- und Rückfahrt) gibt es die DB-Fahrkarte zu allen HERTHA-Spielterminen der Rückrunde sowie zu den noch anstehenden Spielterminen im DFB-Pokal. Die Fahrkarte gilt von Berlin zu den jeweiligen Spielorten am Spieltag bis 10 Uhr des Folgetages in allen Regelzügen der DB AG (DB Nachtzug, CityNightLine und ICE-Sprinter mit Aufpreis) und kann unter der Telefonnummer 01805 311153 mit dem Stichwort "HERTHA-Fan-Angebot" bestellt werden. Die Hotline ist montags bis samstags von 8 bis 21 Uhr erreichbar; die Telefonkosten betragen 14 ct/min aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG.
Die DB macht allen Inhabern einer HERTHA BSC-Dauerkarte und Vereinsmitgliedern ein besonderes Angebot: Beim Kauf einer BahnCard 25 gibt es einen DB-Reisegutschein im Wert von 25 Euro gratis dazu. Bei Vorlage der HERTHA-Dauerkarte oder des HERTHA-Mitgliedsausweises ist das Angebot vom 1. März bis 31. August 2007 in ausgewählten DB Reisezentren in Berlin (Hauptbahnhof, Zoo, DB Mobility Center KaDeWe, Spandau, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Ostbahnhof, Lichtenberg, Schönefeld, Südkreuz) und Potsdam Hbf erhältlich.
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DB: Angebote nach Tschechien sehr nachgefragt
(26.01.) LEIPZIG - 2006 haben sich die Verbindungen zwischen Sachsen und Tschechien zunehmend großer Nachfrage erfreut. Aktuelle Zahlen belegen laut DB einen insgesamt positiven Trend. Über den Grenzübergang Bad Schandau - Decin verkehren der Elbe- Labe- Sprinter und der WanderExpress Bohemica. Das Angebot des Elbe-Labe-Sprinters umfasst zwischen Decin und Bad Schandau Montag bis Freitag vier Zugpaare und am Wochenende fünf. Insgesamt nutzten 2006 über 57.000 Reisende das Angebot - rund 19.500 mehr als 2005. Das entspricht einem Zuwachs von über 50 Prozent. Diese Steigerung wurde zum einen durch die Ausweitung des Angebotes auf Montag bis Freitag erreicht, die aufgrund der hohen Nachfrage ab Dezember 2005 eingerichtet wurde. Auch an den Wochenenden konnte nochmals eine Steigerung der Nachfrage von cirka fünf Prozent gegenüber 2005 verzeichnet werden. Basierend auf dieser positiven Entwicklung sowie weiterer Angebotsverbesserungen im laufenden Fahrplan, wie zusätzliche Unterwegshalte und verbesserte Anschlüsse in Decin, erwartet der Sprecher des Verkehrsbetriebes, Klaus-Dieter Martini, eine Fortsetzung dieser Entwicklung auch für 2007.
Der WanderExpress Bohemica (RE 20) ergänzt das Angebot des Elbe-Labe-Sprinters während der Saison von Ende März bis Ende Oktober an den Wochenenden. Der Wanderexpress ist ein ideales Angebot für Tagesausflüge in das Nachbarland. Er startet morgens von Dresden Hauptbahnhof nach Decin und kehrt am späten Nachmittag in die sächsische Landeshauptstadt zurück. Im Jahr 2006 nutzten insgesamt 3.634 Reisende den WanderExpress. Damit hat sich das Konzept dieses Angebotes bewährt, so dass der Zug auch in der kommenden Sommersaison an Samstagen und Sonntagen zwischen Dresden Hauptbahnhof und Decin mit ausgewählten Unterwegshalten verkehren wird.
Im Länder überschreitenden Verkehr von und nach Liberec/Tanvald wurden im vergangenen Jahr 53.000 Personen befördert. Damit konnten die Fahrgastzahlen gegenüber dem Jahr 2005 um 130% gesteigert werden. Hier hat besonders die Erweiterung des Laufweges über Liberec hinaus bis/ab Tanvald an den Wochenenden eine stärkere Nachfrage gebracht. Der beste Monat 2006 war der August dicht gefolgt vom Dezember. Im laufenden Fahrplan verkehren die Züge nach Tanvald neu auch an den tschechischen Feiertagen.
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Allianz pro Schiene: Bereits sechs Bundesländer experimentieren mit Monster-Trucks
(26.01.) BERLIN - Die Zahl der Bundesländer, die mit so genannten "Monster-Trucks" experimentieren, ist größer als bislang bekannt. "Insgesamt haben bereits fünf Bundesländer Ausnahmegenehmigungen erteilt. Thüringen will als sechstes Land in Kürze folgen", sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege mit Verweis auf eine aktuelle Zusammenstellung seines Verbandes am Donnerstag in Berlin. Danach gehören neben Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg auch Sachsen-Anhalt und Bremen zu den mittlerweile fünf Bundesländern, die auf ersten Strecken überlange und überschwere Lkw rollen lassen. "Wir erleben seit Mitte 2005 einen schleichenden Prozess der Aushöhlung der geltenden Straßenverkehrs-Ordnung, nach der eigentlich nur bis zu 40 Tonnen schwere und bis zu 18,25 Meter lange Lkw in Deutschland zugelassen sind", so der Geschäftsführer des gemeinnützigen Schienenbündnisses. Flege: "Die Länder schaffen mit Ausnahmegenehmigungen für 60-Tonnen schwere und 25,25 Meter lange Gigaliner nach und nach Fakten. Und dies, obwohl die Bundesregierung das Vorpreschen Niedersachsens im Oktober vergangenen Jahres ausdrücklich als rechtswidrig eingestuft hat und aktuell vor Sicherheitsrisiken warnt."
Speerspitze der "massiven Attacken auf den Schienengüterverkehr und die eigene Bevölkerung" sind nach Ansicht der Allianz pro Schiene die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. „Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) und sein niedersächsischer Kollege Walter Hirche (FDP) haben sich zu verkehrspolitischen Geisterfahrern entwickelt", kritisierte Flege. Erfreulich sei dagegen die Positionierung Brandenburgs. Verkehrsminister Reinhold Dellmann (SPD) hat sich in der Presse klar gegen die Einführung von Riesen-Lkw ausgesprochen. Trotz punktueller Versuche in ihren Ländern haben sich ebenfalls die Verkehrsminister von Sachsen-Anhalt (Karl-Heinz Daehre, CDU) und Bremen (Ronald-Mike Neumeyer, CDU) kritisch geäußert. Die Allianz pro Schiene forderte die Bundesländer auf, „jegliche unkoordinierte Alleingänge mit Riesenlastern in Zukunft zu unterlassen". Auch müsse der Bund „dem Treiben einzelner Länder endlich Einhalt gebieten". Nordrhein-Westfalen will im Laufe der nächsten Wochen bis zu 19 weiteren Speditionen Ausnahmegenehmigungen erteilen, Thüringen hat für März erste "Pilotversuche" angekündigt. Die Bundesregierung selbst hatte noch am 15. Dezember 2006 (BT-Drs. 16/3901) mitgeteilt, dass ihr mit Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen lediglich drei Bundesländer mit (beabsichtigten) Ausnahmegenehmigungen bekannt seien.
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Zugverkehr in Bayern weitgehend normalisiert
(25.01.) MÜNCHEN - Nach den starken Auswirkungen des Wintereinbruchs vom Mittwoch hat sich der Bahnverkehr in Bayern am Donnerstag wieder normalisiert. Auf den Strecken von Nürnberg nach Würzburg, Regensburg und Bamberg kommt es jedoch auch bis in die Abendstunden zu Verspätungen. Zwischen Steinach und Rothenburg o.d.T. verkehrten am Morgen zeitweise Ersatzbusse. Außerdem fahren Busse als Ersatz für den Allersberg-Express zwischen Nürnberg und Allersberg noch bis Betriebsschluss. Die RegionalExpress Züge München - Ingolstadt - Nürnberg (München-Nürnberg Express) verkehren mit Verspätung und bedienen auch die planmäßigen Halte in Kinding und Allersberg.
Gegenwärtig ist mit allen Neigetechnikzügen der Baureihe VT 612 kein bogenschnelles Fahren möglich. Dies führt voraussichtlich bis heute Betriebsschluss zu Fahrtzeitverlängerungen auf den Strecken Hof - Würzburg, Nürnberg - Hof - Dresden ("Franken-Sachsen Express"), Nürnberg - Bayreuth/Marktredwitz - Hof sowie Nürnberg - Schwandorf / Weiden. Die S-Bahnen in Nürnberg konnten ohne nennenswerte Einschränkungen fahren. Auf der Münchner S-Bahn-Linie S 6 war der Streckenabschnitt Starnberg - Gauting bis 8 Uhr durch einen umgestürzten Baum blockiert. Dort hielten ersatzweise die Regionalzüge an den S-Bahnstationen. Danach lief auch hier der Verkehr ohne nennenswerte Einschränkungen.
Über 1000 Instandhaltungskräfte und Räumtrupps sind seit Mittwoch in ganz Bayern im Dauereinsatz. Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstandenen Behinderungen.
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DB nimmt erste geothermische Weichenheizung Deutschlands in Betrieb
(25.01.) HANNOVER - Die DB hat am Mittwoch in Holzminden (Weserbergland) die erste geothermische Weichenheizung Deutschlands in Betrieb genommen. Bei der geothermischen Weichenheizung wird die Weichenmechanik mittels Wärme aus tiefer liegenden Erdschichten erwärmt und auf einer Temperatur gehalten, die eine Eisbildung verhindert. Dabei wird ausgenutzt, dass auch bei Frost auf der Erdoberfläche die Temperatur in rund 100 Meter Tiefe deutlich im Plus-Bereich liegt. Durch ein Röhrensystem wird mittels einer Wärmepumpe Wärme an die Oberfläche gefördert und in das Heizungssystem der Weiche eingespeist. Für den Betrieb der geothermischen Weichenheizung ist daher keine Energie zur Wärmeerzeugung erforderlich. Lediglich eine geringe Energiemenge dient einer Pumpe zur Förderung der Tiefenwärme. Die neue Technik spart bis zu 50 Prozent der Energie, die zuvor für das Beheizen mit Strom oder Gas verbraucht wurde. Gleichzeitig leistet die geothermische Weichenheizung einen Beitrag zum Umweltschutz, weil sie neben dem geringeren Energieverbrauch auch der Kohlendioxid-Ausstoß reduziert.
Eine ähnliche Anlage setzt die DB bereits seit Dezember 2005 zur Beheizung der Bahnsteige des Haltepunktes Bad Lauterberg - Barbis an der Strecke Göttingen - Nordhausen ein. Im schneereichen Winter 2005/2006 war Dank der geothermischen Beheizung der Bahnsteigfläche kein manuelles Schneeräumen erforderlich.
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"Westfalen-Blatt": Neue manipulierte Fahrkarten aufgetaucht
(25.01.) BIELEFELD - Der Fall um gefälschte Fahrkarten der DB hat einem Bericht des Bielefelder "Westfalen-Blatts" größere Ausmaße, als bislang bekannt geworden ist. Demnach handele es sich bei den 60 Fahrkarten, die derzeit kriminaltechnisch untersucht werden, nicht nur um "Schönes-Wochenende-Ticktes", sondern auch um deutlich teurere Fahrkarten, hieß es unter Berufung auf Angaben der Bundespolizeidirektion Koblenz. Ferner seien in Dortmund erneut Fälschungen auftaucht, die noch untersucht werden müssten.
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Bahnstrecke Pinneberg - Elmshorn weiter gesperrt
(25.01.) HAMBURG - Nach dem Güterzugunfall zwischen Pinneberg und Elmshorn, bei dem am frühen Dienstag Morgen 11 Güterzugwaggons entgleist waren, wird es auch in den kommenden Tagen auf den Strecken von Hamburg nach Westerland, Flensburg sowie Kiel zu erheblichen Beeinträchtigungen kommen. Frühestens am Freitag, eher später, könnten wieder Züge die Unfallstelle passieren, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Am Mittwoch Nachmittag dauerten die Bergungsarbeiten noch an. Im Anschluss daran müssen die Schäden an den Gleisen und der Fahrleitung beseitigt werden. Während der Streckensperrung enden die Fernverkehrszüge aus Richtung Süden und Osten in Hamburg. Zwischen Hamburg und Pinneberg fahren S-Bahnen und zusätzliche Pendelzüge der DB und NOB. Busse verkehren weiterhin zwischen Pinneberg und Elmshorn. In Elmshorn beginnen und enden die Züge in und aus Richtung Westerland, Kiel und Flensburg. Reisende müssen auf den diesen Verbindungen mit einer bis zu 60 Minuten längeren Fahrzeit rechnen. Die Regionalbahnen Neumünster-Hamburg und Itzehoe-Hamburg fallen aus. Die Haltepunkte Horst, Dauenhof und Brokstedt werden durch die Regionalexpress-Züge bedient. Diese Züge werden mit zusätzlichen Wagen verstärkt. Fahrgäste von Hamburg nach Kiel können auch über Lübeck fahren.
Unterdessen hat das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) vor Ort die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Wie es in einer Pressemitteilung der Behörde hieß, ist zum Hergang bisher folgendes bekannt: Das Triebfahrzeug wurde zusammen mit dem ersten Güterwagen vom nachfolgenden Zugteil getrennt. Zwischen dem Triebfahrzeug und dem abgetrennten, teilweise umgestürzten Zugteil liegt eine Entfernung von etwa 300 Metern. Experten des EBA aus den Bereichen Fahrzeugtechnik, Anlagentechnik und Eisenbahnbetrieb sind vor Ort, um die Unfallursache aufzuklären. Erste Untersuchungen konnten gestern nur am Triebfahrzeug und am ersten Wagen stattfinden, da der Bereich, in dem sich die übrigen Wagen befinden, von der Feuerwehr bis zum Einbruch der Dunkelheit weiträumig abgesperrt war. Nach ersten Ermittlungen wurde ein Ladungsverlust beim ersten Wagen festgestellt. Dieser Wagen sollte nach den Frachtpapieren mit zwei Stahlbandrollen beladen sein. Auf dem Wagen aufgefunden wurde jedoch nur einer der so genannten Stahlcoils, der andere wurde zwischen den entgleisten Wagen aufgefunden. Bei den weiteren Ermittlungen wird unter anderem zu prüfen sein, ob der Ladungsverlust eine Folge oder möglicherweise eine Ursache des Unglücks war.
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Erhebliche Behinderungen im Bahnverkehr
(25.01.) FRANKFURT/Main - Aufgrund der starken Schneefälle ist es am Mittwoch zu zum Teil erheblichen Verspätungen und Zugausfällen im Schienenverkehr in Bayern und Baden-Württemberg gekommen. Der Schneefall führte dazu, dass sich Weichen nicht mehr stellen ließen und Bäume unter der Schneelast auf Oberleitungen kippten. Auch der bundesweite Fernverkehr war betroffen, weil zum Beispiel zeitweise die Strecken Nürnberg - Ingolstadt - München sowie Nürnberg - Neumarkt gesperrt waren. Wo es die Straßenverhältnisse zuließen, waren Ersatzbusse unterwegs. Der "Nürnberg-Allersberg-Express" wird nach Informationen vom Mittwoch Abend nicht vor Donnerstag, 14 Uhr, verkehren. Im Bereich der S-Bahn München war die S 7 im Abschnitt Wolfratshausen - Icking wegen eines Baums in der Oberleitung bis zum Abend gesperrt. Die S 6 verkehrte zwischen Aying und Kreuzstraße im Pendelverkehr. Insgesamt kam es im Münchner S-Bahnverkehr zu Verspätungen von durchschnittlich 15 Minuten.
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HSB schließt Geschäftsjahr 2006 erfolgreich ab
(25.01.) WERNIGERODE - Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat das vergangene Geschäftsjahr 2006 wieder erfolgreich abgeschlossen. Erfreulicherweise waren mit insgesamt 1,13 Mio. Fahrgästen über zwei Prozent mehr Fahrgäste auf dem gesamten Streckennetz unterwegs als im Vorjahr. Davon entfielen 699.000 Fahrgäste auf die Brockenstrecke, was einer einprozentigen Steigerung des Vorjahreswertes entspricht. Auch im Bereich Nordhausen ist im Jahre 2006 mit 202.000 Fahrgästen die Zahl des Vorjahres um ca. zwei Prozent übertroffen worden. Noch deutlichere Zuwächse sind auf der Selketalbahn zu verzeichnen. Hier benutzten etwa 115.000 Fahrgäste die Züge der HSB (Vorjahr 100.000). Auf dem ganzen Streckennetz wurden im vergangenen Jahr 678.000 Zugkilometer gefahren. Mit 9,86 Mio. EUR Gesamtumsatzerlösen liegt vom reinen Zahlenwert her eine neue Spitzenposition in der Geschichte der HSB vor. Allerdings stehen der erfreulichen Umsatzentwicklung auch erheblich gestiegene Aufwendungen, gegenüber. So stiegen beispielsweise die Kosten für Energie sowie Betriebs- und Hilfsstoffe durchschnittlich um 13 % gegenüber dem Vorjahr an.
258 Mitarbeiter, darunter neun Auszubildende zum Industriemechaniker, einem zum Fachinformatiker und zwei zur Bürokauffrau, haben ihren Anteil daran, dass die Reisenden im klassischen aber auch im touristischen Schienenverkehr bei der HSB ein ansprechendes Ambiente vorfinden konnten. Im vergangenen Jahr wurden drei Auszubildende nach Abschluss ihrer Lehre in den technischen Bereich der HSB übernommen. Neu hinzu kamen insgesamt fünf Auszubildende in den Bereichen Industriemechaniker, Bürokauffrau und Fachinformatiker.
Am 04.03.2006 wurde die in der Geschichte der HSB bedeutungsvollste Baumaßnahme, die rund 9 km umfassende Verlängerung des Schmalspurstreckennetzes von Gernrode bis in die UNESCO-Weltkulturerbestadt Quedlinburg, mit der offiziellen Premierenfahrt abgeschlossen. Die Eröffnung für den Regelzugverkehr erfolgte dann am 26.06.2006. Mit der vom Land Sachsen-Anhalt geförderten Anbindung an das nun 140 km umfassende Streckennetz der HSB wurden der touristischen Entwicklung der gesamten Nordharzregion neue Impulse gegeben. Durch die Anbindung Quedlinburgs stiegen die Fahrgastzahlen auf der Selketalbahn deutlich an. Mit Inbetriebnahme der sanierten Bahnsteiganlagen in Niedersachswerfen Ost (30.06.2006) sowie in Ilfeld (29.08.2006) erfuhr der ÖPNV im Bereich Nordhausen eine deutliche Aufwertung. Im Rahmen der von der Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen unterstützten Maßnahmen wurden die Bahnsteigkanten und die Beleuchtungen erneuert sowie eine neue Pflasterung inklusive Blindenleitstreifen eingebracht.
Sehr erfolgreich wurde im vergangenen Jahr die Kooperationsveranstaltung "Faust – Die Rockoper auf dem Brocken" eingeführt. Aufgrund der großen Nachfrage musste das Angebot von zunächst vier auf zehn Aufführungen ausgedehnt werden. Insgesamt fuhren 2.550 Besucher mit dem "Mephisto-Express" auf den Brocken, um dem außergewöhnlichen Spektakel im dortigen Goethesaal beizuwohnen. Daneben stand 2006 die weitere Erhöhung der Attraktivität des Selketals im Mittelpunkt des touristischen Engagements der HSB. In Verbindung mit dem neuen Streckenendpunkt Quedlinburg wurden zahlreiche neue Programme im Selketal etabliert. Neben dem Quedlinburger Dixie-Train war hierbei auch der mehrfach gefahrene Quedlinburger Brocken-Express besonders erfolgreich. Anlässlich des 150. Todesjahres von Heinrich Heine wurden zwei ausverkaufte Konzerte inklusive Sonderzugprogramm veranstaltet. Mit dem neuen Angebot "Auf Schiene & Rad durch´s Selketal" entsprach die HSB der wachsenden Nachfrage nach kombinierten Fahrradangeboten. Für das laufende Jahr plant die HSB bereits eine Veranstaltung unter dem Motto "120 Jahre Selketalbahn".
Neben dem Personenverkehr konnte auch die Gütertransportmenge auf den Gleisen der HSB erhöht werden. Erstmals seit 1998 wurde im vergangenen Jahr wieder die Grenze von 100.000 Tonnen erreicht. Im Fahrzeugsektor fanden u. a. insgesamt vier Hauptuntersuchungen an Lokomotiven statt. Einen Teil hiervon führte die HSB in ihrer eigenen Werkstatt durch. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden in Quedlinburg insgesamt drei Bahnübergänge mit technischen Sicherungsanlagen inklusive Halbschranken ausgerüstet und zum 15.12. in Betrieb genommen.
Im kommenden Frühjahr wird im Quedlinburger Bahnhof dann noch mit der Sanierung des gemeinsam mit der "großen" Eisenbahn genutzten Mittelbahnsteiges begonnen. Vorgesehen ist hierbei auch eine Anbindung über den Kopfbahnsteig der HSB an den bereits vorhandenen Park & Ride-Parkplatz. Darüber hinaus sind weitere Arbeiten im gesamten Umfeld und auf dem weitverzweigten Streckennetz vorgesehen, um den Erwartungen der Fahrgäste und Urlauber im Harz in Zusammenarbeit mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden als kommunale Gesellschafter der HSB sowie dem Land Sachsen-Anhalt bzw. dem Freistaat Thüringen als wichtige Zuwendungsgeber an die HSB weiterhin gerecht zu werden.
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Union glaubt nicht an Zeitplan für Bahn-Teilprivatisierung
(25.01.) BERLIN (ddp) - Die Unions-Bundestagsfraktion erwartet bei der Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs für die Teilprivatisierung der Deutschen Bahn Verzögerungen. "Wir werden bis Ende März keinen in den Ressorts abgestimmten Entwurf bekommen", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Friedrich (CSU), am Mittwoch in Berlin. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hatte einen entsprechenden Entwurf bis Ende März angekündigt.
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Beeinträchtigungen im Bahnverkehr durch starke Schneefälle in Süddeutschland
(24.01.) FRANKFURT/Main - Aufgrund der starken Schneefälle in Bayern, Baden-Württemberg und Teilen von Thüringen gibt es derzeit Beeinträchtigungen im Schienenverkehr. In diesen Bundesländern ist im Nahverkehr mit Verspätungen oder Zugausfällen zu rechnen. Auch im bundesweiten Fernverkehr verspäten sich Züge wegen Störungen beispielsweise auf den Strecken Nürnberg - Ingolstadt - München. Anschlüsse für die Reisenden werden nach Möglichkeit gehalten. Die Schneeräumarbeiten sowie die Beseitigung von frostbedingten Störungen an Weichen sind in vollem Gange. Zudem müssen Oberleitungen repariert werden, die durch umgestürzte Bäume beschädigt wurden. Reisende können sich im Internet unter www.bahn.de/aktuelles informieren. Für Informationen zur aktuellen Lage hat die DB ab 13.00 Uhr die kostenlose Sonder-Hotline 0 8000 99 66 33 geschaltet.
Verkehrsbehinderungen durch starke Schneefälle in Bayern (Stand: 15:30)
(24.01.) MÜNCHEN - Wegen der starken Schneefälle und aufgrund von Schneeverwehungen kommt es derzeit bayernweit zu Einschränkungen und Verspätungen im Zugverkehr. Die Züge werden teilweise umgeleitet. Ersatzweise fahren Busse, soweit es die Straßenverhältnisse zulassen und Busse verfügbar sind. Der Zugverkehr auf den Hauptstrecken Nürnberg - Regensburg, Nürnberg - Würzburg und Nürnberg - Ingolstadt - München ist wieder durchgehend möglich. Der Nürnberg-Allersberg-Express wird heute allerdings nicht mehr verkehren. Er wird durch Schienenersatzverkehr mit Bussen ersetzt. Wegen Bäumen im Gleis kommt es zu Behinderungen zwischen München und Rosenheim. Die S-Bahnen fahren bis Grafing. Zwischen Grafing und Rosenheim sind Busse im Einsatz. Die Strecke Rosenheim - Holzkirchen ist wieder befahrbar. Auf vielen weiteren Strecken kommt es zu erheblichen Verspätungen.
Bei der S-Bahn München verkehren auf der S 6 zwischen Aying und Kreuzstraße S-Bahnen im Pendelverkehr, die S 7 Wolfratshausen – Icking ist gesperrt (Baum in der Oberleitung). Insgesamt kommt es im Münchner S-Bahnverkehr zu Verspätungen von durchschnittlich 10 Minuten. Für aktuelle Infos hat die DB eine kostenlose Service-Hotline unter der Nummer 08000 99 66 33 eingerichtet.
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Weiter Behinderungen im Bahnverkehr in Schleswig-Holstein
(24.01.) HAMBURG - Nach dem Güterzugunfall bei Elmshorn dauern die Behinderungen im Bahnverkehr in Schleswig-Holstein auf den Strecken von Hamburg nach Westerland, Flensburg und Kiel weiter an. Am frühen Dienstag morgen waren elf Waggons eines Güterzuges mit insgesamt 21 Waggons bei Tornesch in Schleswig-Holstein entgleist. Dabei wurden die ätzende Stoffe Chloressigsäure und Natriumcarbonat-Peroxyhydrat freigesetzt. Auch am Abend hatte die Feuerwehr die Situation nach Angaben der Bundespolizei noch nicht vollständig entschärft. Die Säure sei zwar weitestgehend abgebunden, doch träten noch immer geringe Mengen des ätzenden Stoffs aus, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Menschen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden. Gefahren für die Bevölkerung bestanden offenbar nicht, weil sich der Unfall in einer kaum besiedelten Region ereignete.
Fernverkehrszüge aus Richtung Süden und Osten enden vorerst weiter in Hamburg. Reisende müssen auf den betroffenen Linien mit einer Fahrzeitverlängerung von bis zu 60 Minuten rechnen, da ein Umsteigen auf andere Züge und Busse erforderlich ist. Zwischen Hamburg und Pinneberg fahren S-Bahnen, zwischen Pinneberg und Elmshorn setzt die DB AG Busse ein. In Elmshorn beginnen und enden die Züge in und aus Richtung Westerland, Flensburg und Kiel. Die Regionalbahnen zwischen Neumünster und Itzehoe in und aus Richtung Hamburg fallen aus. Dafür halten die Regional-Expresszüge in und aus Richtung Kiel auch in Horst, Dauenhof und Brokstedt. Die Züge werden mit zusätzlichen Wagen verstärkt. Außerdem besteht die Möglichkeit, per Bahn über Lübeck nach Kiel zu fahren.
Nach Beendigung des Feuerwehreinsatzes am Unfallort sollen die Güterwagen mit einem Spezialkran geborgen und die Schäden an den Gleisen und der Fahrleitung geprüft und schnellstmöglich behoben werden. Wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, war am Dienstagabend offen.
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Bahn: Risse im Glasdach schon lange bekannt
(24.01.) BERLIN - Die DB hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach es neue Schäden am Berliner Hauptbahnhof gibt. Die Risse im Glasdach seien schon lange bekannt, sagte am Dienstag Bahnsprecher Michael Baufeld der Nachrichtenagentur "ddp". Sie stellten keine Gefahr dar und seien höchstens ein optisches Problem. Diese kleinen kosmetischen Fehler rührten noch aus der Bauzeit und nicht vom Absturz eines Stahlträgers von der Fassade des Hauptbahnhofs am Donnerstagabend, betonte Baufeld. Bei Gelegenheit würden die speziellen Glasscheiben ausgewechselt.
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HSB-Züge fahren seit dem Wochenende wieder
(24.01.) WERNIGERODE - Nach Beseitigung der zahlreichen Sturmschäden wurde der Zugverkehr bei den Harzer Schmalspurbahnen (HSB) bereits am vergangenen Samstag, den 20.01.2007, schon wieder größtenteils aufgenommen. Seit letztem Sonntag fahren die Züge nun auch wieder auf den Brocken. Das Orkantief "Kyrill" hinterließ in der Nacht vom 18.01. auf den 19.01.2007 deutliche Spuren am Schienennetz der HSB. Nach Durchzug des Sturms machten umgestürzte Bäume die Gleise der Harzquer- und Selketalbahn auf weiten Abschnitten unpassierbar. Lediglich zwischen Nordhausen und Ilfeld konnten die Züge weiterhin störungsfrei verkehren.
Nachdem der Zugverkehr bereits am Donnerstag, den 18.01.2007 aus Sicherheitsgründen weitgehend eingestellt werden musste, offenbarten sich am Folgetag die Auswirkungen eines der schwersten Stürme der vergangenen zwei Jahrzehnte. Bis zu zwanzig Einsatzkräfte mussten am frühen Freitagmorgen ausrücken und standen bis in die Abendstunden im Dauereinsatz, um die Gleise der HSB von insgesamt 310 umgestürzten Bäumen zu befreien. Am stärksten traf "Kyrill" dabei die Strecke von Wernigerode nach Eisfelder Talmühle. Allein in diesem Bereich mussten über 200 Bäume aufwendig geborgen und von den Schienen geräumt werden. Auf der Selketal- sowie auf der Brockenbahn blockierten jeweils ca. 40 - 50 Bäume die Bahntrassen. Im Rahmen der Aufräumarbeiten erhielt die HSB tatkräftige Unterstützung vor allem von Mitarbeitern der Forstverwaltung Fürst zu Stolberg in Wernigerode.
Trotz der schwierigen Geländebedingungen und der teilweise stark ineinander verkeilten Baumstämme konnten die HSB-Gleise von den Einsatzkräften bis zum frühen Samstagvormittag geräumt werden. Anschließend wurde der Zugverkehr nach Schierke sowie auf der Selketalbahn sofort wieder aufgenommen. Bereits einen Tag später erreichte dann auch schon wieder der erste planmäßige Zug pünktlich den schneebedeckten Bahnhof Brocken.
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NRW: Temperatursturz lässt Schienen brechen
(24.01.) DÜSSELDORF - Die extremen Temperaturunterschiede von bis zu 20° C zwischen den frühlingshaften Temperaturen der vergangenen Tagen und der Minusgrade am Dienstag Morgen haben nach einem Bericht des "WDR" im Großraum Düsseldorf zu einigen Schienenbrüchen geführt. Dadurch kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Verspätungen. Ab etwa 10.30 Uhr sei der Bahnverkehr wieder annähernd fahrplanmäßig gelaufen, hieß es. Die Schienen müssten nun neu justiert werden, was aber keinen größeren zeitlichen Aufwand erfordere, sagte ein Bahnsprecher dem "WDR". Ein Sicherheitsproblem sei durch die Schienenbrüche nicht entstanden.
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Hahnenkamm: ÖBB fahren direkt ins Zielgelände
(24.01.) WIEN - Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) setzen zum Hahnenkamm-Rennen der Herren vom 27. bis 28. Januar 2007 insgesamt rund 400 Züge auf der Bahnstrecke bei Kitzbühel ein. Neben den bewährten Doppelstockzügen kommen heuer erstmalig auch die neuen Zuggarnituren "Talent" zum Einsatz. Auf der 20 Kilometer langen Strecke zwischen Kirchberg - Kitzbühel - St. Johann in Tirol sorgen die Hahnenkammexpress-Shuttlezüge, die kostenlos benützt werden können, für viel Mobilität. Mit dem Kombiticket Race&Rail bieten die ÖBB den Bahnfahrern zudem ein tolles Packet, das die vergünstigte Bahnfahrt mit der Eintrittskarte verbindet. Sonderzüge verkehren ab Linz, Salzburg, Wörgl, Innsbruck und Landeck direkt ins Zielgelände nach Kitzbühel. Ein unschlagbares Argument für die Anreise mit der Bahn nach Kitzbühel ist die ideale Lage der Haltestelle Kitzbühel Hahnenkamm. Das nagelneue Wegeleitsystem mit überdimensionalen Schildern in gelber Signalfarbe sorgt für eine noch bessere Orientierung der Fans an der Haltestelle. Wer hier aussteigt, der steigt direkt ins Renngeschehen ein und ist in fünf Minuten im Zielgelände.
Der stärkste Renntag wird auch heuer der Samstag sein. Trotz Absage der Herrenabfahrt werden zum ersten Slalom und den anschließenden Partys in der Innenstadt von Kitzbühel Zig-Tausende Fans erwartet. Für die ÖBB und ihr Mobilitätskonzept ist dieser Tag auch die größte Herausforderung. Sonderzüge aus dem Tiroler Oberland, Innsbruck, Salzburg und Linz sind ein fixer Bestandteil des Gesamtangebotes. Mehrere zusätzliche Regionalzüge ab Wörgl mit Halt in den Haltestellen und Bahnhöfen bis Kitzbühel sorgen für eine stetige Anreise der Skifans. Bei den planmäßigen Regionalzügen wird das Sitzplatzangebot mehr als verdoppelt, um dem Ansturm der Fans zu bestehen. Die bewährten Shuttlezüge mit dem klingenden Namen "Hahnenkammexpress" verkehren zwischen St.Johann i.T. und Kirchberg i.T im 20 Minuten Takt und runden das umfangreiche Mobilitätsangebot für die beiden Slalomtage ab. Insgesamt wird am frequenzstarken Samstag das Angebot von haltenden Zügen in der Haltestelle Hahnenkamm von 50 auf 160 Züge mehr als verdreifacht. Für den erwarteten starken Reisendenansturm stehen mehrere Doppelstockgarnituren mit einer Platzkapazität für je 800 Personen sowie acht moderne Talentzüge und mehr als 20 City-Shuttlewaggons für den Einsatz bereit.
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Behinderungen im Bahnverkehr zwischen Hamburg und Elmshorn infolge einer Güterzugentgleisung
(23.01.) HAMBURG - Die Bahnstrecken von Hamburg nach Westerland, Flensburg und Kiel sind seit heute morgen 3.19 Uhr nach der Entgleisung eines Güterzuges bis auf weiteres gesperrt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Reisende werden gebeten, zwischen Hamburg und Pinneberg die S-Bahnen zu nutzen. Zwischen Pinneberg und Elmshorn werden Busse eingesetzt. Wie lange die Strecke gesperrt sein wird, ist derzeit nicht eindeutig absehbar. Nach Beendigung des Feuerwehreinsatzes werden die Güterwagen geborgen und die Schäden am Oberbau und der Fahrleitung geprüft und schnellstmöglich behoben.
Die Strecke musste gesperrt werden, da 11 Wagen eines Güterzuges aus den Gleisen sprangen. Drei Wagen haben Gefahrgut geladen. Nach Angaben der Feuerwehr tritt derzeit aus einem Wagen Gefahrgut aus. Die Unfallstelle ist weiträumig abgesperrt. Zur Unfallursache ist zur Stunde noch nichts bekannt.
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DB will Verantwortliche für Schäden am Berliner Hbf zur Rechenschaft ziehen
(23.01.) BERLIN - Die DB rechnet mit einem Schaden in Millionenhöhe am Berliner Hauptbahnhof. Dort war in Folge des Orkans "Kyrill" am vergangenen Donnerstag ein Fassadenriegel aus der Fassadenkonstruktion abgestürzt und hatte zwei weitere stark beschädigt. Zusätzlich zu dem materiellen Schaden habe das Unternehmen einen großen Imageschaden erlitten, sagte heute in Berlin Wolf-Dieter Siebert, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG, die für die Personenbahnhöfe der Bahn zuständig ist. Er kündigte an, dass die Bahn den Verantwortlichen rechtlich und finanziell zur Verantwortung ziehen werde.
Vorschnelle Schuldzuweisungen seien allerdings nicht hilfreich, betonte Siebert. Zuerst müssten die Ergebnisse des Beweissicherungsverfahrens abgewartet werden. Die gerichtlich bestellten unabhängigen Gutachter würden dabei jegliche Unterstützung seitens der DB erfahren, damit eine rasche und umfassende Aufklärung erfolgen könne. "In diesem Verfahren werden Architekt, Baufirmen, Ingenieurbüros und Statiker viele Fragen beantworten müssen. Wir als Bauherr mussten davon ausgehen, dass wir einen ordentlich genehmigten Top-Bahnhof übernehmen, der nach allen Regeln der Technik geplant, genehmigt, gebaut und abgenommen wurde." Der Bahnmanager betonte, dass es hinsichtlich der schwimmend gelagerten Fassadenriegel in der Stahlkonstruktion der Bügelgebäude keinerlei Sicherheitsbedenken gegeben habe - weder in der Planungsphase, noch im Genehmigungsverfahren bei der Baubehörde des Bezirks Mitte von Berlin, während der Bauausführung sowie bei der Abnahme der Bauleistung.
Die Sicherungsarbeiten am Berliner Hauptbahnhof werden laut DB zügig fortgesetzt. Die horizontal angebrachten Fassadenriegel in der Fassadenkonstruktion werden durch zusätzlich angeschweißte Halterungen gesichert. Mit dem Abschluss der Sicherungsmaßnahmen für die Fassadenriegel der obersten Ebene am Montagabend kann die bisher geltende Festlegung, den Bahnhof bei Sturm zu schließen, aufgehoben werden. Insgesamt werden die Sicherungsmaßnahmen bis spätestens Ende dieser Woche abgeschlossen.
Unterdessen berichtet die "Berliner Zeitung", dass nach dem Absturz des Stahlträgers auch einige Teile des Glasdachs beschädigt seien. Über dem Haupteingang des Bahnhofs an der Invalidenstraße hätten aufmerksame Passanten einen Riss in einer Glasscheibe entdeckt, hieß es. Bahn-Sprecher Michael Baufeld bestätigte, dass es zwei bis drei Risse in dem Dach gebe. Von den Rissen gehe aber keine Gefahr aus, weil die Scheiben nicht herabstürzen könnten, sagte der Bahn-Sprecher. "Es sei denn, sie hauen mit einem Vorschlaghammer drauf." Dann würde die Scheibe in tausende Glaskrümel zerspringen. Die defekten Scheiben sollten nach und nach ausgewechselt werden.
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Verkehrsminister wollen Verlängerung der Betuwe-Route ausbauen
(23.01.) ROTTERDAM - Die international wichtige Schienenstrecke zwischen dem Ruhrgebiet und der niederländischen Stadt Zevenaar soll in den kommenden Jahren zügig ausgebaut werden. Darauf haben sich Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und seine niederländische Amtskollegin Karla Peijs in Rotterdam verständigt. In einer am Montag in den Niederlanden unterzeichneten Erklärung werden die nächsten Schritte des Ausbaus zwischen Oberhausen - Emmerich - Grenze D/NL und Zevenaar festgelegt. Beide Länder wollen den Bau eines dritten Gleises auf der vielbefahrenen Strecke zwischen Zevenaar und Oberhausen vorantreiben. Mit dem Bau zwischen der deutsch - niederländischen Grenze und Oberhausen soll bereits 2010 begonnen werden, drei Jahre später könnten dort die ersten Züge rollen. Die Verbindung führt auf niederländischer Seite zum für den Güterverkehr wichtigen Hafen Rotterdam (Betuwe-Route).
"Mit einer besseren Verbindung zwischen den Niederlanden und dem Ruhrgebiet reagieren wir auf den zunehmenden Güterverkehr auf dieser bedeutenden Nord-Süd-Strecke. Damit tragen wir zur Stärkung der Schieneninfrastruktur in Europa bei", sagte Bundesminister Tiefensee in Rotterdam. Die Strecke zwischen Zevenaar und Oberhausen wird jetzt für das Europäische Zugleit- und Sicherungssystem (ETCS) vorbereitet. Für die weitere Optimierung wird das Stromsystem auf der grenzüberschreitenden Strecke auf 15 KV (16,7 Hz) Wechselstrom umgestellt. Am Nachmittag diskutierte Tiefensee mit niederländischen und deutschen Wirtschaftsvertretern über das von der Bundesregierung geplante Gesamtkonzept "Güterverkehr und Logistik". Tiefensee: "Mit diesem Masterplan wollen wir den insgesamt weiter zunehmenden Güterverkehr effizienter gestalten und die Interessen der Wirtschaft stärker berücksichtigen als bisher. Die Niederlande und Deutschland spielen im Logistikbereich eine herausragende Rolle. Bei der Erarbeitung des Masterplanes wird Deutschland die Bedürfnisse seiner europäischen Nachbarn stets im Blick haben."
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Sturm-Hotline der DB abgeschaltet
(23.01.) BERLIN - Die DB hat am Montag Nachmittag die Sturm-Hotline abgeschaltet. Mit der Normalisierung des Nah- und Fernverkehrs sei die Nachfrage drastisch zurückgegangen, so dass die kostenlose Hotline unter der Nummer 08000 996633 nicht mehr erforderlich sei, teilte das Unternehmen mit. Die DB hatte die Informationshotline eingerichtet, nachdem es am vergangenen Donnerstag zur weitgehenden Einstellung des Bahnverkehrs in Deutschland kam. Zeitweilig hatten bis zu 350 Mitarbeiter von DB Dialog die Fragen der Reisenden zur aktuellen Situation im Bahnverkehr beantwortet. Die Hotline wurde täglich bis zu drei Millionen Mal angerufen. Auch andere Informationsquellen der Bahn waren in den zurückliegenden Tagen stark nachgefragt. So wurden die Informationen auf der Website www.bahn.de täglich bis zu 1,6 Millionen Mal abgerufen.
Die DB hat außerdem in großem Umfang Gutscheine als Entschädigung für Verspätungen und für Taxitransfers an Reisende verteilt sowie Hotelübernachtungen organisiert. Betroffene Fahrgäste können sich auch nachträglich an die Deutsche Bahn (DB Fernverkehr AG, Kundendialog, Postfach 60 07 49 in 22207 Hamburg) wenden. Fahrkarten, die bis zum Wochenende galten und wegen der Orkanfolgen nicht genutzt wurden, werden gebührenfrei erstattet.
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Berliner Hauptbahnhof am Sonntag erneut gesperrt
(22.01.) BERLIN - Der Berliner Hauptbahnhof ist am Sonntag Nachmittag nach einer Sturmwarnung zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen gesperrt worden. Bahn und Bundespolizei räumten das Gebäude, was unter vielen Reisenden Proteste auslöste. Fünf Stunden lang konnten keine Züge in dem erst Ende Mai 2006 eingeweihten Gebäude halten. Auf der Stadtbahnstrecke fuhren S-Bahnen ohne Halt durch, im Regionalverkehr wurden Linien unterbrochen; Fernzüge wurden umgeleitet. Der unterirdische Teil des Kreuzungsbahnhofs blieb in nicht mit Glas überdachten Bereichen zumindest anfangs in Betrieb, war aber von außen nur noch über einen unterirdischen Zugang zu erreichen. Gegen 20 Uhr wurde der Bahnhof wieder freigegeben.
Mit der neuen Teilsperrung des Berliner Hauptbahnhofs folgte die DB ihrer Ankündigung, wonach es ab Windstärke acht aus Sicherheitsgründen vorerst drastische Einschränkungen des Betriebs geben soll. Zuvor war der Bahnhof bereits am Donnerstag Abend für 14 Stunden gesperrt worden, nachdem der Orkan "Kyrill" einen tonnenschweren Stahlträger aus der Fassade herausgerissen hatte. Beim Bau des Hauptbahnhofs waren zahlreiche Stahlträger nur lose aufgelegt, nicht aber verankert worden. Sie werden nun seit Samstag mit Blechplatten gesichert, die auf das gesamte Stahlgerüst an der Außenseite des Bahnhofs geschweißt werden, um die mehr als 100 nicht befestigten Träger zu verdecken und vor Wind zu schützen. Laut DB sollen die Arbeiten Ende der nächsten Woche beendet sein, so dass dann keine Sperrungen mehr bei stärkerem Wind nötig seien.
Bereits am Samstag hatte die DB einen Bericht des Berliner "Tagesspiegels" zurückgewiesen, wonach Sicherheitsbedenken bezüglich des Berliner Hauptbahnhofs bekannt gewesen seien. Hinsichtlich der schwimmend gelagerten Träger in der Stahlkonstruktion der Bügelgebäude des Berliner Hauptbahnhofs habe es keinerlei Sicherheitsbedenken in der Planungsphase gegeben, im Genehmigungsverfahren bei der Baubehörde des Bezirks Mitte von Berlin, während der Bauausführung und bei der Abnahme der Bauleistung, erklärte ein Unternehmenssprecher am Samstag Abend. Die DB habe ein Bauwerk übernommen, bei dem sie davon ausgehen musste, dass es nach allen Regeln der Technik geplant, genehmigt, gebaut und abgenommen wurde. Im Rahmen eines Beweissicherungsverfahrens untersucht ein gerichtlich bestellter Gutachter derzeit die Ursache für den Absturz eines Trägers während des Orkans "Kyrill" am Donnerstagabend. Die DB unterstütze den Gutachter in jeder Hinsicht, um eine rasche Aufklärung zu erreichen.
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GDBA: Kritik an der Bahn ist empörend
(22.01.) FRANKFURT/Main - Als "unerträglich" und "empörend" hat der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, Äußerungen von Politikern bezeichnet, die jetzt am Krisenmanagement der DB herummäkeln. Wer nicht besseres zu tun habe, als sich nach der verheerenden Orkannacht darüber zu beklagen, dass auf einzelnen Bahnhöfen Züge nicht am angegebenen Bahnsteig standen, verkenne die Situation vor Ort und suche offensichtlich nur eine billige Schlagzeile, so Hommel. Alle Mitarbeiter der Bahn, von den Service-Kräften an den Schaltern bis hin zum Management, hätten während und nachdem der Orkan Kyrill eine Schneise der Verwüstung durch Deutschland geschlagen habe, bis an die Grenze der persönlichen Belastungsfähigkeit - und oft darüber hinaus - gearbeitet. "Dafür gebührt ihnen unser ausdrücklicher Dank", so der GDBA-Chef. Statt dessen werde jedoch wieder "in den Krümeln gesucht". "Ich finde das unerträglich. Solche Kritik kann ich nicht ernst nehmen", machte Hommel deutlich.
Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA forderte, nun eine sachliche Bilanz zu ziehen. "Ich habe in der Orkannacht selbst im Zug von Berlin nach Frankfurt gesessen und finde, die Bahnmitarbeiter haben ihren Job ganz hervorragend erledigt", sagte er. Dafür, dass sich die Deutsche Bahn noch nie zuvor in einer solchen Ausnahmesituation befunden hätte, habe man die Lage vor Ort unheimlich gut im Griff gehabt. Wer sich nun an Kleinigkeiten hochziehe, weil er der DB AG von jeher überaus kritisch gegenüberstehe, trete die Leistung der Mitarbeiter mit Füßen. "Das", so Hommel, "sei schäbig und unfair" - aber eben typisch für die Kritiker. Zuvor hatten Politiker und der Fahrgastverband "Pro Bahn" kritisiert, dass Reisende nicht ausreichend über Verspätungen und gestrichene Zugverbindungen informiert worden seien.
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ÖBB bringen Überraschungsticket
(22.01.) WIEN - Auch in diesem Jahr setzen die ÖBB auf Zielgruppen-Aktionen. Nach den großen Erfolgen der Senioren-, Familien- und Jugendaktionen des vergangen Jahres wird das Angebot heuer erweitert. Seit 20. Januar bis 31. März 2007 fahren ausgewählte VORTEILScard-Inhaber mit dem "Überraschungsticket" an Samstagen (0-24 Uhr) um elf Euro quer durch ganz Österreich. Das Angebot gilt für alle Züge der ÖBB in der 2.Klasse, ausgenommen Privatbahnen. Wer zum Zug kommt, wird jeweils mittwochs und donnerstags im Radio verkündet. Mittwoch bis Freitag kann das "Überraschungsticket" am Fahrkartenautomat oder im Internet gekauft werden. "Mit diesem Angebot möchten wir jene Zielgruppen erreichen, die von den bisherigen Aktionen nicht profitieren konnten", so Stefan Wehinger, Vorstandsdirektor der ÖBB-Personenverkehr AG. "Auch bei dieser Aktion ist das Ziel, Stammkunden zu gewinnen." Eine Strategie, die sich angesichts der eindrucksvollen Zuwachsraten bewährt hat. Die Zahl der VORTEILScard-Inhaber konnte in den vergangenen zwei Jahren um 50 Prozent auf 1,25 Millionen Kunden gesteigert werden. "Diese Erfolgsgeschichte wollen wir weiterschreiben", so Wehinger abschließend.
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Tag nach "Kyrill": DB zieht Zwischenbilanz
(20.01.) BERLIN - Nach der weitgehenden Einstellung des Zugverkehrs in Deutschland wegen des Orkans Kyrill in der Nacht zum Freitag ist der Betrieb am Freitag nach und nach wieder angelaufen. Nach ersten Schätzungen war die DB bundesweit von über 450 Schadensfällen betroffen, vor allem durch umgestürzte Bäume im Gleis, kaputte Oberleitungen zum Teil auf Kilometer langen Abschnitten und Stromausfall in einigen Bahnhöfen. In Berlin wurde ein tonnenschweres Stahlteil aus der Fassade des neuen Hauptbahnhofs gerissen - der Bahnhof blieb für 14 Stunden gesperrt. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, gingen noch in der Nacht zum Freitag die Instandhaltungsspezialisten aus allen Bereichen der Bahn zum Teil mit schwerem Gerät an die Beseitigung der Schäden. Bundesweit kamen 63 so genannte Turmtriebwagen zur Reparatur von Oberleitungen zum Einsatz. Noch in den Nachtstunden konnten viele Schäden behoben werden und damit der Verkehr ab den Morgenstunden zumindest auf einigen Strecken wieder ermöglicht werden. Abschnitt für Abschnitt arbeiteten sich die Instandhaltungstrupps voran um die Hindernisse von den Gleisen zu beseitigen und beschädigte Oberleitungen und Masten zu reparieren. Über die Höhe des Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.
In einigen Regionen laufen die Aufräumarbeiten weiter,
insbesondere auf gebirgigen Strecken in Franken, Sachsen und Thüringen.
Deswegen kann es auch am Samstag mancherorts noch zu Behinderungen des
Bahnverkehrs kommen. Die DB empfiehlt den Reisenden, sich vor Fahrtantritt frühzeitig
über die aktuellen Reisemöglichkeiten zu informieren. Für Informationen zur aktuellen Lage hat die DB die
kostenlose Sonder-Hotline 0 8000 99 66 33 eingerichtet. Erstmals in der Geschichte der Bahn hatte der
Schienenverkehr in Deutschland fast völlig stillgestanden. Zehntausende
Reisende waren davon deutschlandweit betroffen. Die Passagiere wurden mit Bussen
oder Taxis weiterbefördert, in Hotels untergebracht oder übernachteten in
Bahnhöfen und (zum Teil extra bereitgestellten) Zügen. Während
der Nachtstunden und am Freitag kümmerten sich rund 1.000 Service-Mitarbeiter
um die Kunden. Im Call Center der Bahn beantworteten zeitweilig bis zu 350
Mitarbeiter die Anfragen der Reisenden. "So eine Situation haben wir
in Deutschland noch nie gehabt", sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn.
"Wir wollten nicht, dass die Fahrgäste auf der Strecke gefangen sind", rechtfertigte
er den Stillstand fast aller Züge. Insgesamt habe die Bahn
den Sturm "ohne jeden Unfall" im Zugbetrieb bewältigt. Nur ein Zug habe
seinen Bahnhof nicht mehr erreichen können, sei dann aber bald abgeschleppt
worden. Bei Entschädigungen wolle sich der Konzern kulant zeigen, auch wenn ein
Orkan höhere Gewalt sei, kündigte Mehdorn an. Es könnten aber "nicht
alle" entschädigt werden. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) lobte die
Mitarbeiter der Bahn, die "schnell, flexibel und professionell" reagiert hätten.
Die Organisation habe "nahezu perfekt geklappt". Verbraucherschützer kritisierten
die Bahn dagegen wegen ihrer Informationspolitik während des Sturmes. "Es gab viel
zu wenig Informationen, wie und wann es nach dem Verkehrsstopp weitergeht",
sagte Karl-Peter Naumann, Vorsitzender des Fahrgastverbandes Pro Bahn, dem
"Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Viele Fahrgäste hätten sich allein
gelassen gefühlt. Auf den Anzeigetafeln in den Bahnhöfen hätten oft
veraltete, unpräzise oder gar falsche Angaben gestanden. Zudem habe es
vielerorts lange Schlangen und übermäßig lange Wartezeiten an den
Service-Points gegeben. "Davon, dass ich einen Kaffee umsonst bekomme, kann
ich mir nichts kaufen", monierte er. Die Bahn solle jetzt allen Kunden,
deren Zug nicht gefahren ist oder die ihre Fahrt nicht antreten konnten, den
Fahrpreis erstatten - "natürlich ohne Bearbeitungsgebühr", forderte
Naumann. Lesen Sie dazu auch: "FAZ": Die
lange Nacht der Deutschen Bahn Hauptbahnhof Berlin künftig ab Windstärke acht geschlossen (20.01.) BERLIN - Die DB will einem Bericht des "Spiegel" zufolge den Berliner
Hauptbahnhof vorerst bei jedem stärkeren Wind schließen. Zuvor hatte der Orkan
"Kyrill" einen tonnenschweren Stahlträger aus der Glasfassade des Bahnhofs
herausgerissen. Der Träger stürzte mehrere Meter in die Tiefe auf eine Treppe,
auf der sich glücklicherweise gerade niemand befand. Weil sich zudem ein
zweiter Träger gelöst und in einen dritten verkeilt hatte, war der Bahnhof bis
Freitag Mittag für mehr als 14 Stunden gesperrt. Ein
Bahn-Sprecher bestätigte dem "Spiegel", dass die tonnenschweren Träger
nicht befestigt waren: Aus architektonischen Gründen lagen sie nur auf kleinen
Verstrebungen. "Das heißt, sie sind nicht verschweißt, nicht
verschraubt", sagte der Sprecher. Begründung: "Diese
Stahlkonstruktion braucht Bewegungsraum."
Oppositionspolitiker äußerten laut dem Bericht inzwischen Kritik
über Schlamperei bei Bahn und Bauleitung. Der Architekt des Hauptbahnhofs, Meinhard von Gerkan, sieht laut "Spiegel" keine
Schuld seines Büros am Absturz eines tonnenschweren Stahlträgers von der Gebäudefassade.
Es handele sich entweder um einen Fehler der Statik, der Bauausführung oder der
Bauüberwachung, hieß es in einer Erklärung des Architektenbüros. Da das
Stahlteil keine tragende Funktion habe, sei die Standsicherheit des Gebäudes
nicht gefährdet. NOB: Trotz "Kyrill" fuhren fast alle Züge (20.01.) KIEL - Bei der Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB) kam es durch den Orkan "Kyrill"
kaum zu Zugausfällen. "Wir haben abgesehen von den Beeinträchtigungen durch die
zeitweiligen Streckensperrungen den Fahrbetrieb aufrechterhalten", so die
Pressesprecherin der NOB Suzanne Thomas. Während der knapp dreistündigen
Sperrung der Rendsburger Hochbrücke konnten allerdings einige Züge der NOB nur
auf Teilen der Strecke Kiel - Husum verkehren. Die ca. einstündige Sperrung des
Hindenburgdamms hatte keinen Einfluss auf die planmäßigen Zugverbindungen: Die
NOB-Züge von und zur Insel Sylt fuhren alle. In Einzelfällen kam es hierbei
jedoch zu Verspätungen. Weitere Berichte zu den Auswirkungen des
Orkans auf den Bahnverkehr auf einer Sonderseite Orkan: Bahnverkehr stand
weitgehend still (19.01.) BERLIN - Wegen des Orkans ist der Bahn-Verkehr in Deutschland am Donnerstag
Abend weitgehend zusammengebrochen. Schon am Nachmittag war der Zugverkehr in
Nord- und Westdeutschland aus Sicherheitsgründen fast komplett eingestellt
worden. Züge wurden gezielt an die Bahnsteige gefahren, so dass die Fahrgäste
die Züge in den Bahnhöfen verlassen konnten. Die Bahnhöfe blieben bundesweit
offen. Später wurde der Zugverkehr in weiteren Bundesländern fast vollständig
eingestellt. Zahlreiche Strecken waren wegen umgestürzter Bäume blockiert, in
großen Bahnhöfen wie Essen und Hannover fiel der Strom aus. In der Nähe von
Osnabrück wurde ein IC mit 180 Fahrgästen vorne und hinten von umgestürzten Bäumen
blockiert. In Schleswig-Holstein prallte ein IC-Zug zwischen Elmshorn und
Westerland auf einen vom Sturm entwurzelten Baum. Verletzt wurde niemand, die
Lok war nach Bahnangaben nur leicht beschädigt. Mit einer Stunde Verspätung
konnte der IC weiterfahren. "So eine Situation haben wir in Deutschland noch nie gehabt", sagte
Bahnchef Hartmut Mehdorn am Donnerstag Abend vor Journalisten in Berlin.
Eisenbahner mit jahrzehntelanger Erfahrung hätten ihm gesagt, solch einen Sturm
hätten sie noch nie erlebt, sagte der Bahnchef. Unfälle mit Personenschaden
habe es bis zum Abend nicht gegeben, betonte Mehdorn. "Wir haben die Dinge
unter Kontrolle", versicherte der Bahnchef. Wann der Zugverkehr wieder
aufgenommen werden kann, war am Abend noch unklar. Auch für den Freitag ging
die DB um 21 Uhr davon aus, dass ein normaler Betrieb nicht möglich sein werde.
Das gelte für den Fernverkehr wie auch für den Nahverkehr. Zahlreiche
Bahnstrecken waren laut DB am Donnerstag Abend wegen umgestürzter Bäume und
abgerissener Oberleitungen nicht befahrbar. Die Aufräumarbeiten werden
Schätzungen des Unternehmens zufolge mindestens die gesamte Nacht und
voraussichtlich darüber hinaus andauern. Die Bahn empfiehlt den Reisenden, sich
vor Fahrtantritt frühzeitig über die aktuellen Reisemöglichkeiten zu
informieren und von nicht notwendigen Reisen abzusehen. Aktuelle Informationen
stehen unter der bundesweit einheitlichen Nummer 11861 zur Verfügung. Die
ersten Einschätzungen zur konkreten betrieblichen Lage am Freitag wird die Bahn
morgen früh ab 4.30 Uhr treffen können und darüber informieren. Weitere Berichte zu den Auswirkungen des
Orkans auf den Bahnverkehr auf einer Sonderseite EU-Parlament will
Rechte von Bahnkunden ausweiten (19.01.) STRASSBURG - Das Europaparlament hat sich am Donnerstag für eine Stärkung
der Fahrgastrechte ausgesprochen. Die Eisenbahngesellschaften sollen nach dem
Willen der Abgeordneten dazu verpflichtet werden, bei Verspätungen ab einer
Stunde 25 Prozent und ab zwei Stunden 50 Prozent der Fahrtkosten an die Kunden
zurückzuzahlen. Ob die Zahlungen im Verspätungsfall tatsächlich
ausgeschrieben werden, hängt nun von der Zustimmung der EU-Regierungen ab.
Bislang wollen sie Entschädigungen nur für den grenzüberschreitenden Verkehr
verpflichtend vorschreiben, und dies in geringerer Höhe. Wie erwartet votierte das EU-Parlament am Donnerstag außerdem
dafür, den grenzüberschreitenden Personenbahnverkehr ab 2010 zu
liberalisieren. Keine Einigung gab es dagegen vorerst über die Öffnung des inländischen
Personenverkehrs. Deutsche Politiker kritisierten laut einem Bericht des
"Tagesspiegel" inzwischen, dadurch würde die DB benachteiligt. "Das
kann so nicht sein", sagte Dirk Fischer, verkehrspolitischer Sprecher der
Union im Bundestag, der Zeitung. Er sieht jetzt die Bundesregierung in der
Pflicht, das Thema wieder auf die Tagesordnung zu bringen. "Sie muss dafür
sorgen, dass die Liberalisierung, die es schon in Deutschland gibt, auch in
Europa gilt", sagte Fischer. Französische Unternehmen seien zum Beispiel längst
in Schleswig Holstein tätig, zitierte der "Tagesspiegel" den
SPD-Europaabgeordnete Willi Piecyk. Der französische Markt könne dagegen nach
diesem Beschluss weiter für ausländische Unternehmen verschlossen bleiben. Bahn nutzt 2006
Zuschüsse für das Netz vollständig (19.01.) BERLIN - Die DB hat die Bundeszuschüsse für Erhalt und Ausbau des
Gleisnetzes im vergangenen Jahr trotz einer mehrwöchigen Baupause wegen der Fußball-WM
einer Meldung der Nachrichtenagentur "dpa" zufolge vollständig
genutzt. "Wir haben die bereitgestellten gut 3,1 Milliarden Euro komplett
abgerufen", sagte der Vorstandschef der Bahn-Fahrwegtochter DB Netz, Volker
Kefer, der "dpa". Der bundeseigene Konzern steuerte gut eine Milliarde
Euro eigene Mittel bei, so dass mit weiterem Geld von Ländern und Kommunen 5,3
Milliarden Euro zusammenkamen. In diesem Jahr soll die Pflege des 34 000
Kilometer langen Netzes ein ähnliches Niveau haben. "Wir werden die
Investitionen nicht herunterfahren." Auch im neuen Jahr sei ein möglichst
kompletter Einsatz der Bundeszuschüsse angestrebt sei. Ein Schwerpunkt liege
weiterhin auf dem Erhalt des bestehenden Netzes. 2006: Mehr Fahrgäste in Bussen und
Bahnen (18.01.) WIESBADEN - Die Deutschen sind immer häufiger mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln unterwegs. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte,
wurden im Liniennahverkehr mit Bussen und Bahnen im vergangenen Jahr nach vorläufigen
Berechnungen rund 10,2 Milliarden Fahrten unternommen, das waren 2,0 Prozent
mehr als im Jahr 2005. Die Fahrgäste fuhren dabei durchschnittlich neun
Kilometer weit. Die Beförderungsleistung - als Produkt aus den beförderten
Personen und der Fahrtweite - lag damit bei 94,0 Milliarden
Personenkilometern (Pkm) und um 3,0 Prozent höher als 2005. Vor allem die
schienengebundenen Verkehrsmittel wurden im Jahr 2006 im Liniennahverkehr stärker
genutzt als im Vorjahr. So wuchsen die Fahrgastzahlen bei den Eisenbahnen
(einschließlich S-Bahnen) um 3,5 Prozent und bei den Straßenbahnen (einschließlich
Stadtbahnen, U-Bahnen, Schwebebahnen) um 1,7 Prozent. Im Liniennahverkehr mit Bussen
stieg die Fahrgastzahl ebenfalls an, der Zuwachs fiel mit 0,6 Prozent jedoch geringer
aus als im Schienennahverkehr. Auch im Fernverkehr war die Schiene der Wachstumsträger. Fernreisende benutzten 122
Millionen Mal die Eisenbahn, das waren 2,5 Prozent mehr Fahrten als im Jahr 2005. Die
Beförderungsleistung wuchs hier um 3,8 Prozent auf 35,0 Milliarden Personenkilometer,
da die durchschnittliche Reiseweite von 283 Kilometer auf 287 Kilometer gestiegen ist.
Im Linienfernverkehr mit Omnibussen wurden dagegen geringere Verkehrsleistungen
als im Vorjahr erbracht. Mit knapp 5 Millionen Reisenden waren es 5,2
Prozent weniger Fahrgäste, die Beförderungsleistung sank um 5,0 Prozent auf
1,5 Milliarden Personenkilometer. Verkehrsausschuss kritisiert Kosten für Berliner Hauptbahnhof (18.01.) BERLIN - Im Streit über die Baukosten für den Berliner
Hauptbahnhof haben Mitglieder des Verkehrsausschusses des Bundestags der DB
vorgeworfen, Steuergelder verschwendet zu haben. Die Grünen-Abgeordneten
Winfried Hermann und Peter Hettlich forderten die Bahn zudem auf, das Glasdach
auf der Stadtbahnebene auf die ursprünglich geplante Länge zu Ende zu bauen.
Es sei peinlich und kundenfeindlich, dass im größten,
schönsten und teuersten Bahnhof der Welt, Kunden im Regen stehen müssten,
"weil Bahnchef Mehdorn hemdsärmelig entschieden hat, das Dach kürzer zu
bauen, obwohl alle Teile dafür bereits produziert waren", erklärten beide
Politiker. Zuvor hatte Bahn-Manager Wolf-Dieter Siebert den Abgeordneten Rede und Antwort
zu der Kostenentwicklung beim Bahnhofsneubau gestanden. Siebert habe dabei erneut
den Architekten Meinhard von Gerkan für die immensen Mehrkosten verantwortlich gemacht
und sich außerdem selbst dafür gelobt, dass der Bau am Ende "nur" eine
Milliarde und nicht die zwischenzeitlich prognostizierten 1,2 Milliarden Euro gekostet
habe, sagten Teilnehmer nach der Sitzung. Die Abgeordneten fordern nun eine
schriftliche Stellungnahme von der Bundesregierung. Der Verkehrsausschuss will
sich mit dem Thema Ende Januar weiter beschäftigen. Auch im Haushaltsausschuss
werden die Planungen der Bahn zum Hauptbahnhof noch einmal auf der Tagesordnung
stehen. Bahnchef Hartmut Mehdorn solle zum "nächst möglichen
Zeitpunkt" befragt werden, hieß es. Die DB wies die Kritik am Berliner Hauptbahnhof zurück.
"Es ist schon erstaunlich, dass hier einige Oppositionspolitiker
anscheinend einen Teil der Realität komplett ausblenden", sagte der
stellvertretende Konzernsprecher Volker Knauer. "Ohne die Entscheidung der
Deutschen Bahn für eine Veränderung der Pläne für das Ost-West-Dach wäre
eine Fertigstellung zur Fußball-WM unmöglich geworden. Die Fan-Meile hätte
ohne den Hauptbahnhof diesen Zuspruch niemals erhalten. Damit hätte auch nicht
dieses freundliche Bild von Deutschland in der Welt entstehen können."
Glaubwürdiger wäre es zudem gewesen, wenn dieselben Politiker den Mut zu
dieser Kritik schon vor der WM gehabt hätten. Banner der Königlichen Eisenbahn Werkstätten künftig im Museum (18.01.) HANNOVER - Seit Donnerstag ist das Historische Museum Hannover um eine
Attraktion reicher: Burkhard Ehlen, Regionalbereichsleiter Marketing der DB
Regio AG, übergab drei historische Fahnen aus dem ehemaligen
Eisenbahnausbesserungswerk Leinhausen an den Direktor des Historischen Museums,
Thomas Schwark. Die 1889 für die "Königlichen Eisenbahn Werkstätten"
gefertigten Banner dienten der Belegschaft des Ausbesserungswerkes in Leinhausen
als Identifikationsobjekt. Zu öffentlichen Anlässen wurde damit die
Zugehörigkeit zum Werk demonstriert. Insbesondere die kunstvolle Bestickung der
Hauptfahne macht dieses kulturgeschichtliche Zeugnis auch aus kunsthistorischer
Sicht bedeutend. Das Werk der Königlich Preußischen Eisenbahn wurde 1878 im
Stadtteil Leinhausen gegründet und wurde schließlich zum größten
Ausbesserungswerk der Deutschen Reichsbahn. Auch zu Zeiten der Deutschen
Bundesbahn gehörte das Werk Leinhausen zu den größten Werkstätten
bundesweit. In den 60-er Jahren wurden dort mehrere tausend Personenwagen neu
gebaut. Heute nutzt die DB das Gelände unter anderem zur Instandhaltung der
schnellen roten S-Bahn-Züge. DB erhält für WM-Engagement Internationalen Sponsoring Award 2006 (18.01.) HAMBURG - Der DB ist am Dienstag Abend in Hamburg der Internationale
Sponsoring Award 2006 in der Kategorie Sportsponsoring verliehen worden. Der Fachverband
für Sponsoring e.V., dem namhafte Firmen und Agenturen angehören, würdigte das Unternehmen
für seine Kampagne "Wir sind am Ball" zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft
Deutschland 2006. In der Begründung der Jury hieß es, die integrierte
Kampagne der DB sei "vorbildlich und habe mit beeindruckenden
Leistungswerten sowohl im Hinblick auf das Marketing als auch auf die interne
Kommunikation des Unternehmens überzeugt". Die DB hatte ihr Engagement und
ihre Leistungen als Offizieller Mobilitäts- und Logistikdienstleister der Fußball-Weltmeisterschaft
mit der integrierten Kampagne "Wir sind am Ball" begleitet. Die WM und
die Vorbereitung auf das Turnier hatte die DB mit zahlreichen Angeboten,
Aktionen und Werbeauftritten erfolgreich als Plattform für den nationalen und
internationalen Leistungsbeweis des Konzerns genutzt und damit zugleich die
Motivation und Integration der Mitarbeiter gefördert. So war rund die Hälfte
des Kontingents der Eintrittskarten an Mitarbeiter vergeben worden. (18.01.) FRANKFURT/Main - Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der DB Energie
GmbH fand am Mittwoch in Frankfurt am Main ein Festakt mit Vertretern aus Wirtschaft
und Verbänden statt. Der Vorsitzende der Geschäftführung der DB Energie, Dr. Hans-Jürgen
Witschke, zog im Rahmen der Veranstaltung eine positive Bilanz: "Seit Gründung der
DB Energie vor zehn Jahren haben wir mit einer eigenen Infrastruktur die Chancen
des liberalisierten Strommarktes genutzt und positive Synergie- und Produktivitätseffekte
durch Bündelung der gesamten Energieaktivitäten des DB Konzerns erzielt." Mit einem jährlichen Beschaffungsvolumen von 15 Terawattstunden Strom (das entspricht
etwa dem jährlichen Stromverbrauch des Großraums Berlin) und 500 Millionen Liter Diesel
(zum Vergleich: ein Einfamilienhaus benötigt jährlich rund 1.700 Liter Heizöl) ist
die DB Energie GmbH fünftgrößtes Energieunternehmen in Deutschland. DB
Energie versorgt die rund 350 Eisenbahnverkehrsunternehmen, die auf deutschen
Schienenstrecken unterwegs sind, zuverlässig, wirtschaftlich und
umweltfreundlich mit 16,7-Hz-Bahnstrom und Diesel. Dazu setzt sie komplexe
Verteilungs- und Steuerungssysteme sowie ein 7.800 Kilometer langes
Bahnstromleitungsnetz, 190 Tankstellen, 175 Unterwerke und mit der
Hauptschaltleitung, die modernste Energieeinsatzzentrale in Europa ein. Bahnhöfe,
Signale und sonstige Betriebsanlagen der Bahn wie Zugvorheizanlagen versorgt die
DB Energie mit 50-Hz-Strom, Gas und Wärme. Mit Blick auf eine umweltfreundliche
Energieversorgung betreibt DB Energie gemeinsam mit ihren Kunden ein
Energiesparmanagement. Mit dem Zugspitz-Express in den Schnee (18.01.) MÜNCHEN - Das schneesichere Skigebiet auf der Zugspitze ist mit dem "Zugspitz-Express"
von DB Regio Oberbayern von München aus bequem zu erreichen. Bahnreisende
können von München nonstop bis Garmisch-Partenkirchen fahren. Von dort geht es
mit einem durchgehenden Zug der Bayerischen Zugspitzbahn weiter. Diese
Expressverbindung verkehrt bis zum 24. März 2007 jeden Samstag (außer 17.
Februar). Mit dem Ticketpreis von 42 Euro für Erwachsene (Jugendliche bis
einschl. 18 Jahre 34 Euro) für die Zugspitze bieten die beiden
Bahngesellschaften An- und Abreise aus München bzw. Augsburg, die Fahrt auf die
Zugspitze und natürlich den Tagesskipass. Im Preis inbegriffen ist auch ein
Gutschein für ein Lunchpaket von Yormas, Reisenden aus Augsburg serviert die
Bahn einen kleinen Snack im Zug. Um mit dem "Zugspitz-Express"
mitfahren zu können, benötigen Wintersportler und Ausflügler ein Kombiticket.
Diese beinhaltet die Hin- und Rückfahrt und den Skipass. "Da wir für jede
Fahrt eine begrenzte Anzahl von Kombitickets haben, raten wir Interessenten,
sich die Karten im Vorverkauf zu sichern", empfiehlt der Leiter von DB
Regio Oberbayern, Christoph Grimm. Kaufen kann man das Kombiticket im Vorverkauf
im DB Reisebüro "Reiseland" im Reisezentrum München Hbf. Restkarten
können Kurzentschlossene samstags am Schalter 47 in der Schalterhalle des
Münchner Hbf erhalten. Die Abfahrt in München Hauptbahnhof ist um 7.14
Uhr. Die Rückfahrt kann individuell erfolgten, denn die Fahrkarten sind in
allen Regionalzügen zwischen Garmisch-Partenkirchen und München
beziehungsweise Augsburg gültig. Schienengüterverkehr legt 2006 kräftig zu (17.01.) WIESBADEN - Der Schienengüterverkehr in Deutschland hat im vergangenen
Jahr kräftig zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, lag das
Verkehrsaufkommen nach vorläufigen Ergebnissen mit 341,9 Millionen Tonnen um
7,7 Prozent und die tonnenkilometrische Leistung (das Produkt aus
Transportaufkommen und Versandweite) mit 105,5 Milliarden Tonnenkilometern
um 10,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Die durchschnittliche Beförderungsweite
der Bahnen nahm damit auf 308 Kilometer zu (2005: 301 Kilometer). Der Zuwachs für
die Schiene lag deutlich über den Wachstumsraten für den gesamten Güterverkehr
in Deutschland: das Transportaufkommen aller Verkehrszweige stieg laut
Statistischem Bundesamt um 5,7 Prozent gegenüber 2005, die im Inland erbrachte
tonnenkilometrische Leistung, um 6,6 Prozent. Die Allianz pro Schiene reagierte erfreut auf die Zahlen. "Der Schienengüterverkehr
boomt, der Trend zu einer Verlagerung der Gütertransporte auf die
umweltfreundliche Schiene ist seit der Jahrtausendwende gesamtdeutsche Realität",
sagte Allianz pro Schiene Geschäftsführer Dirk Flege am Dienstag in Berlin.
Erstmals seit Jahrzehnten gewinne die Schiene "kontinuierlich Marktanteile zurück".
Nach Einschätzung des Allianz pro Schiene-Geschäftsführers hat sich Deutschland in
Europa "zur Wachstumslokomotive im Schienengüterverkehr entwickelt". Mit einer
Steigerung der Verkehrsleistung im Schienengüterverkehr um 10,5 Prozent allein
im vergangenen Jahr liege Deutschland in Europa "ganz vorn". Dies könne "der Anfang einer langjährigen Aufwärtsentwicklung sein", so der Geschäftsführer
des Schienenbündnisses. Flege: "Der Schienengüterverkehr in Deutschland und
Europa hat noch ein enormes Wachstumspotenzial. Während in Deutschland bislang
lediglich 17 Prozent der Verkehrsleistung auf der Schiene erbracht wird, sind es
in den USA und Russland mehr als 40 Prozent, in China sogar mehr als 50
Prozent." Vor dem Hintergrund knapper werdender Erdölressourcen und der
sich abzeichnenden Klimaerwärmung forderte die Allianz von der
Bundesregierung und der Europäischen Union eine "Investitions- und
Innovationsoffensive für die Schiene". Flege: "Der weitestgehend
elektrisch betriebene Schienenverkehr ist der einzige Verkehrsträger, der in
den kommenden Jahrzehnten nicht sklavisch auf Erdöl angewiesen ist und zudem
das Klima pro Transporteinheit fünfmal weniger schädigt als der Lkw. 25
Prozent Marktanteil für die Schiene auch in Europa dürften bei politisch
richtiger Weichenstellung bis 2025 zwar ambitioniert, aber machbar sein". Baden-Württemberg: im Juni fallen zahlreiche Verbindungen weg (17.01.) STUTTGART - Zum kleinen Fahrplanwechsel werden in Baden-Württemberg wegen der
gekürzten Regionalisierungsmittel zahlreiche Regionalverbindungen gestrichen.
Nach einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" sind davon auch stark genutzte
Züge im Berufsverkehr betroffen. Unter Berufung auf eine Liste der DB hieß es,
gestrichen würden z.B. 216 000 Zugkilometer pro Jahr auf der Strecke Stuttgart
- Plochingen - Reutlingen - Tübingen. Zwischen Stuttgart und Ulm seien 170
000 Kilometer aufgeführt, bei Stuttgart - Singen 150 000 Kilometer, bei
Stuttgart - Backnang - Crailsheim 131 000, bei Stuttgart - Aalen - Crailsheim 90 000. Mit
213 000 wegfallenden Kilometern stark betroffen werde auch die Strecke Basel -
Singen sein, mit 157 000 Kilometern werde Offenburg - Basel aufgeführt,
Heilbronn-Öhringen-Schwäbisch Hall mit 107 000 Kilometern. Zu welcher Uhrzeit
die Züge wegfallen, sei aber noch unklar. Dem Vernehmen nach sollten Details am
26. Januar veröffentlicht werden. Ende Januar beginnen die Fahrplankonferenzen
in den Regionen des Landes. NOB: Steigende Fahrgastzahlen auf der Strecke Niebüll - Tondern (17.01.) KIEL - Die Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB) verzeichnet auf der Strecke von Niebüll
ins dänische Tondern stetig steigende Fahrgastzahlen. Lag die Zahl der Fahrgäste bei der
Übernahme der Strecke noch bei rund 18.000 Personen (April bis Dezember 2003), hat die NOB
im gesamten zurückliegenden Jahr bereits 41.400 Fahrgäste befördert. Obwohl
die Tendenz schon positiv ist, möchte die NOB zusammen mit dem Kreis und der
Region die Attraktivität der Bahnstrecke weiterentwickeln. "Viele unserer
Kunden wünschen sich eine durchgehende Verbindung nach Esbjerg", so
NOB-Pressesprecherin Suzanne Thomas. Die NOB arbeitet derzeit an einer Lösung,
die eine durchgehende Verbindung möglich machen soll. Bislang müssen Reisende
mit dem Fahrtziel Esbjerg in Tondern umsteigen. „Ein Gesamtkonzept, in dem
zudem Bahn und Bus aufeinander abgestimmt fahren, würde der gesamten Region
einen wichtigen Impuls geben und ihr den Rücken stärken“, führt Thomas
weiter aus. Bereits im November 2006 hatte sich die NOB-Tochter Niebüller
Verkehrsbetriebe (NVB) beim Land Schleswig-Holstein um die Übernahme der
Buslinie Niebüll - Süderlügum beworben. Das Angebot der NVB sieht u. a. vor,
Bus und Bahn passender aufeinander abzustimmen. Die Entscheidung des Landes
steht noch aus. "Handelsblatt": Seehäfen stemmen sich gegen die Bahn (17.01.) DÜSSELDORF - Mit großer Skepsis beurteilen die
deutschen Seehafenbetreiber nach einem Bericht der Zeitung "Handelsblatt"
das Interesse der DB an der Übernahme von Hafenbeteiligungen. "Warum
Bahn-Chef Hartmut Mehdorn Häfen kaufen will, ist für die Branche ein Rätsel",
zitiert die Zeitung Detthold Aden, den Chef der Bremer
Hafenbetreibergesellschaft BLG Logistics Group. Eine Beteiligung der Bahn würde
zu großen Irritationen bei den Reedern führen, warnte Aden. Denn die
Bahntochter Schenker sei eine Konkurrentin der Spediteure. Die großen deutschen
Seehafenbetreiber könnten die Investitionen für den geplanten Ausbau aus
eigener Kraft stemmen. Angesichts ihrer derzeit hohen Verschuldung sei die Bahn
zudem kein idealer Investor, zitierte das Handelsblatt Aden. Kooperation zwischen Railion und TRANSWAGGON ausgebaut (17.01.) MAINZ - TRANSWAGGON (TWA) und Railion werden künftig bei der
Wagendisposition insbesondere im Einzelwagenverkehr enger zusammenarbeiten. Ziel
dieser Kooperation ist es, den Wageneinsatz bei internationalen Verkehren besser
zu planen, die Anzahl der Leerläufe zu reduzieren und somit die Wagen besser
auszulasten und damit auch mehr Wagen verfügbar zu haben. Im ersten gemeinsamen
Projekt stimmen Railion und TWA ihre Wagendisposition im internationalen Verkehr
miteinander ab. Zunächst konzentrieren sich die Partner auf den
Skandinavienverkehr. Durch die Vermeidung gegenläufiger Leerlaufströme sollen
die Wagenressourcen besser genutzt werden. In einem zweiten Schritt ist geplant,
für einen Teil der benötigten Wagen einen gemeinsamen Pool zu bilden. TRANSWAGGON ist der führende Anbieter von Spezialwagen im Trockenbereich
und verfügt über einen Wagenpark von rund 12.000 Einheiten. Diese werden von
sechs TRANSWAGGON-Betriebsgesellschaften sowie drei
Waggon-Service-Gesellschaften betreut. Die Railion-Gruppe ist mit einem Umsatz
von rund 3,7 Milliarden Euro, 25.000 Mitarbeitern und 4.300 bedienten
Kundengleisanschlüssen in Deutschland, den Niederlanden, Italien, Dänemark und
der Schweiz die führende Güterbahn in Europa. Railion fährt 5.500 Güterzüge
pro Tag und entlastet damit Europas Straßen um rund 100.000 Lkw-Transporte.
Railion gehört zu DB Logistics, dem Ressort Transport und Logistik der
DB. "Heise Online": Online-Tickets der DB immer beliebter (17.01.) BERLIN - Der Verkauf von Bahntickets über das Internet ist bei der DB im
vergangenen Jahr nach einem Bericht von "heise online" wieder deutlich
angestiegen: 2006 wurden insgesamt 7,7 Millionen Reisen auf diesem Wege gebucht,
erklärte die DB auf Anfrage von "heise online". Demnach machten die
Online-Tickets im Jahr 2006 bereits einen Anteil von 17 Prozent an den
Fahrscheinverkäufen im Fernverkehr aus. "An Spitzentagen werden auf
bahn.de knapp 40.000 Online-Tickets gebucht", sagte der Leiter E-Commerce
Personenverkehr bei der DB, Reinhold Pohl, "heise Online". "Westfalen-Blatt": Falsche Wochenend-Tickets bereits seit 2005 in Umlauf (17.01.) BIELEFELD - Die DB ist einem Bericht des Bielefelder "Westfalen-Blatts" bereits seit
2005 mit gefälschten "Schönes-Wochenende-Tickets" geprellt worden. Wie es
weiter hieß, sei dem Unternehmen dadurch womöglich ein Schaden in Millionenhöhe
entstanden. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte der Zeitung, die ersten Fälschungen
seien in Norddeutschland aufgetaucht. Inzwischen seien die falschen Tickets
bundesweit im Umlauf. Bohrarbeiten für
City-Tunnel in Leipzig gestartet (16.01.) LEIPZIG (AP/ eig. Ber.) - Am Montag haben in Leipzig die Bohrarbeiten für
den rund vier Kilometer langen City-Tunnel begonnen. Bis zum November solle die
erste der beiden Tunnelröhren zwischen dem Bayerischen Bahnhof und dem
Hauptbahnhof fertig sein, teilte die DB mit. Die Fertigstellung des Rohbaus der
zweiten Tunnelröhre ist für November 2008 geplant. Das mindestens 572
Millionen Euro teure Bauwerk soll zum Fahrplanwechsel 2011/2012 in Betrieb
genommen werden. Laut Bahn werden vor allem S-Bahnen den Tunnel nutzen, möglich
sei aber auch die Durchfahrt von ICE-Zügen. Hamburger Hochbahn sucht strategischen Partner für Expansion (16.01.) HAMBURG - Die Hamburger Hochbahn AG sucht einen strategischen Partner zur Expansion
ihrer Nahverkehrsaktivitäten außerhalb Hamburgs. Das Nahverkehrsunternehmen, das
sich vollständig im Besitz der Hansestadt Hamburg befindet, will seine
Beteiligungen im Schienen- und Busbereich in einer eigenen Gesellschaft bündeln
und bis zu 49 Prozent davon an einen strategischen Investor verkaufen. Das habe der
Aufsichtsrat einstimmig beschlossen, sagte Hamburgs Finanzsenator Michael
Freytag am Montag. Mit der DB habe die Hochbahn bereits Gespräche geführt,
erklärte Vorstandsvorsitzender Günter Elste ohne auf Inhalte einzugehen. Er verwies
jedoch auf kartellrechtliche Bedenken, auf die die DB bei anderen Beteiligungsplänen
gestoßen sei. Die Hamburger Hochbahn ist unter anderem an den Bahnunternehmen
metronom und cantus beteiligt. Daehre für ermäßigten Mehrwertsteuersatz bei Bahn-Tickets (16.01.) MAGDEBURG - Der Verkehrsminister Sachsen-Anhalts, Karl-Heinz Daehre (CDU), hat
sich dafür ausgesprochen, die Mehrwertsteuer für Bahntickets von 19 auf 7 Prozent zu
senken. Daehre sagte der "Magdeburger Volksstimme", wer Bahn fahre, entlaste die
Straßen. "Das sollten wir honorieren." Der öffentliche Nahverkehr gehöre zur
Daseinsvorsorge für die Bürger, "genau wie Lebensmittel oder Literatur",
sagte Daehre der Zeitung. Für Grundnahrungsmittel und Bücher wird bereits der
ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent erhoben. Erzgebirgsbahn zieht zum 5. Geburtstag positive Bilanz (16.01.) LEIPZIG - Die Erzgebirgsbahn (EGB) will die positive Entwicklung
der vergangenen Jahre auch 2007 fortsetzen. Das bekräftigte Lutz Mehlhorn,
Leiter der in Chemnitz ansässigen Bahntochter, anlässlich des 5. Geburtstages
der Erzgebirgsbahn in Chemnitz: "Mehr als 1,5 Millionen Menschen waren 2006
mit den Zügen der Erzgebirgsbahn unterwegs. Das sind rund 25 Prozent mehr als
im Vorjahr. An diesen kontinuierlich positiven Trend der vergangenen fünf Jahre
wollen wir auch in diesem Jahr anknüpfen." Nach Ansicht von Mehlhorn beginnen
sich die bisher getätigten Investitionen in das Streckennetz in Höhe von rund
137 Millionen Euro auszuzahlen. Bereits mit der Wiederaufnahme des durchgängigen
Verkehrs auf den Strecken Chemnitz - Aue und Chemnitz - Olbernhau, vor knapp
zwei Jahren, habe es nach Ansicht Mehlhorns einen deutlichen Fahrgastschub
gegeben. Zudem haben die grenzüberschreitenden Verkehre nach Tschechien und
gemeinsam mit Partnern aus der Region entwickelte neue Angebote wie das
"Fichtelbergticket" oder das Ticket "Dampf und Draht" für Zuwachsraten
im Freizeitverkehr geführt. Neben den zum Teil erheblich kürzeren Fahrzeiten und den neuen
Angeboten heben die Fahrgäste in Umfragen zudem immer wieder den anerkannt
hohen Pünktlichkeitsgrad der Erzgebirgsbahn von über 99 Prozent sowie die
Sauberkeit der Züge hervor. Bereits 2003 wurde der Fahrzeugpark komplett
erneuert. Insgesamt 16 moderne Dieseltriebzüge der Baureihe 642 sind seitdem im
Einsatz. Fast 30 Millionen Euro wurden dafür investiert. Besonders stolz ist
EGB-Chef Mehlhorn darauf, dass die Erzgebirgsbahn sowohl bei bahninternen
Umfragen als auch bei Umfragen des renommierten Instituts INFAS einen
Spitzenplatz in der Kundenzufriedenheit im bundesweiten DB-Vergleich belegt.
„Gut zwei Drittel unserer Fahrgäste haben uns bei den letzten INFAS-Umfragen
im Frühjahr und Herbst 2006 mit gut oder sehr gut bewertet. Das zeigt, dass wir
auf dem richtigen Weg sind und unsere Kunden das bisher Geleistete auch
honorieren." Bundesweit Vorreiter ist die Erzgebirgsbahn zudem bei der Erprobung und
Inbetriebnahme neuer Stellwerkstechnik für Nebenbahnen. Im vergangenen Jahr
wurde in Annaberg-Buchholz ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) der Firma
Siemens als Pilotprojekt nach einer nur achtmonatigen Testphase in Betrieb
genommen. Die Erzgebirgsbahn ist mittlerweile als Wirtschaftsfaktor fest in der
Region verankert. Sie beschäftigt derzeit knapp 260 Mitarbeiter und ist damit
ein wichtiger Arbeitgeber im westsächsischen Raum. Die Mitarbeiter sorgen für
einen reibungslosen Betrieb der täglich gut 150 Züge auf dem 217 Kilometer
langen Streckennetz. Sie tragen zudem Verantwortung für die Instandhaltung der
Gleisanlagen, der rund 220 Bahnübergänge, 282 Brücken, 608 Durchlässe und
vier Tunnel. Seit Juni des vergangenen Jahres ist die Erzgebirgsbahn zudem
Betreiber der wieder in Betrieb genommenen Drahtseilbahn Erdmannsdorf –
Augustusburg. Vorausgegangen war eine umfassende Sanierung und Modernisierung
der Drahtseilbahn und der dazugehörigen Infrastruktur durch den Verkehrsverbund
Mittelsachsen. DB will 9000 Fahrkartenautomaten umrüsten (15.01.) BERLIN - Die DB will einem Bericht des
"Westfalen-Blatts" zufolge 9.000 Fahrkartenautomaten umrüsten, um
gegen die Fälschung von Wochenendtickets vorzugehen. Ein Bahnsprecher
bestätigte dies inzwischen, dementierte aber gleichzeitig, dass für die Umrüstung
Kosten in Millionenhöhe anfielen. Die Umrüstung werde bei routinemäßigen Kontrollen
erfolgen. "Das ist nichts, was viel Geld kostet", sagte Stauß.
Wie die Zeitung weiter berichtete, entstand der DB durch die Fälschungen der
Wochenendtickets nach Auskunft der Bundespolizei ein Schaden von 100.000 bis
120.000 Euro. Die Täter hatten die Ähnlichkeit von am Automaten
gekauften Fahrkarten bzw. den ebenfalls dort erhältlichen kostenlosen
Fahrplanauskünften genutzt. Mit Haarspray hatten sie von Fahrplanausdrucken die schwarze
Schrift entfernt und auf die so erhaltenen Blankoformulare ein vorher gekauftes Wochenendticket
kopiert. Nach Informationen des "Westfalen-Blatts" fahndet die Polizei
nach mehrere Banden, die gefälschte Wochenendtickets produzieren und
vertreiben. Ein Verdächtiger aus Borken sei bereits festgenommen worden. ÖBB leihen Waggons aus dem Ausland (15.01.) WIEN (dpa) - Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) müssen Waggons
aus dem Ausland ausleihen, weil in den vergangenen Jahren zu wenig in neue Züge
investiert wurde. Schon während der Stoßzeiten um Weihnachten waren auf österreichischen
Strecken vereinzelt Waggons aus Rumänien, Polen und Ungarn unterwegs, bestätigte
eine ÖBB-Sprecherin der Nachrichtenagentur "APA" in Wien am Sonntag. Die ÖBB
leihe aber auch Züge aus Deutschland, der Schweiz und Italien. Die Zahl der
Fahrgäste ist nach Angaben der Sprecherin seit 2005 um mehr als 10 Millionen
auf 440 Millionen jährlich gestiegen. Die ÖBB waren zuletzt immer stärker in
die Kritik geraten, weil auch auf Fernverbindungen Zuggarnituren mit niedrigerem
Komfort eingesetzt wurden, die für den Nahverkehr konzipiert waren. Vereinzelt
waren wegen Überfüllung der Züge die Fahrgäste gebeten worden, wieder
auszusteigen. Modernisierungsprogramm für die Tunnelbahnhöfe der S-Bahn München startet (15.01.) MÜNCHEN - Die DB startet am heutigen Montag an den unterirdischen
S-Bahnstationen in München (München Hauptbahnhof, Karlsplatz, Marienplatz,
Isartor, Rosenheimer Platz) ein Modernisierungsprogramm. Das Hauptaugenmerk wird
dabei auf die Zu- und Abgangsbereiche der S-Bahnbahnsteige und auf den
Brandschutz gelegt. Insgesamt wird hierfür in den nächsten zwei Jahren eine
zweistellig
"SZ": Kontrollierter
Kollaps
"Spiegel Online": Die
Bahn gibt einen aus. Danke.![]()
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