Berliner fahren am häufigsten Bahn
(31.03.) BERLIN - Nirgends in Deutschland wird so häufig Bahn gefahren wie in Berlin. Statistisch kommen auf jeden Berliner 120 Bahnfahrten pro Jahr, teilte die Allianz pro Schiene am Freitag in Berlin mit Verweis auf am selben Tag veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes mit. Im Jahr 2005 waren Personen insgesamt 407,7 Millionen Mal mit der Eisenbahn sowie der S-Bahn von oder nach Berlin unterwegs oder fuhren innerhalb der Bundeshauptstadt mit der Bahn. Allein die Zahl der ausschließlich innerhalb der Hauptstadt pendelnden Eisenbahn- oder S-Bahn-Nutzer lag bei 368,4 Millionen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Bundesländer Hamburg (116 Bahnfahrten pro Einwohner und Jahr) und Hessen (32). Überraschend abgeschlagen hinter ländlich strukturierten Flächenländern und unter dem Bundesdurchschnitt (26) liegt Nordrhein-Westfalen auf Platz 8 mit 17 Bahnfahrten pro Einwohner und Jahr. Die rote Laterne teilen sich das Saarland und Thüringen mit lediglich 10 Bahnfahrten pro Einwohner und Jahr.
"Nordrhein-Westfalen hat mit seinen Ballungsgebieten noch viel Potenzial für die umweltfreundliche Eisenbahn, leider steuert die Landesregierung mit Verkehrsminister Oliver Wittke zur Zeit in die falsche Richtung", kritisierte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege. "Nordrhein-Westfalen, das sich selbst gerne als 'Bahnland Nr. 1' rühmt, streicht zur Zeit im Rhein-Ruhr-Raum gut ausgelastete S-Bahn-Verbindungen zusammen und wird damit im bundesweiten Ranking noch weiter zurückfallen", warnte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer. Der von Verkehrsminister Wittke genannte Verweis auf gekürzte Regionalisierungsmittel des Bundes sei "scheinheilig", schließlich habe NRW "im Tausch dafür die zehnfache Menge an Mehrwertsteuereinnahmen bekommen".
Schienenpersonenverkehrsfahrten pro Einwohner und Jahr (Ranking)
| 1. Berlin | 120,1 |
| 2. Hamburg | 115,7 |
| 3. Hessen | 32,2 |
| 4. Baden-Württemberg | 28,8 |
| Deutschland | 26,2 |
| 5. Bayern | 26 |
| 6. Bremen | 25 |
| 7. Rheinland-Pfalz | 17,9 |
| 8. Nordrhein-Westfalen | 17,1 |
| 9. Schleswig-Holstein | 15,5 |
| 10. Mecklenburg-Vorpommern | 15,4 |
| 11. Brandenburg | 15,3 |
| 12. Niedersachsen | 12,5 |
| 13. Sachsen | 12,1 |
| 14. Sachsen-Anhalt | 11,8 |
| 15. Saarland | 10 |
| 16. Thüringen | 10 |
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"SZ": Union fordert Änderungen an Bahngesetz
(31.03.) BERLIN - Die Union fordert laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" eine Änderung des Gesetzentwurfs zum Börsengang der DB. Die Zeitung schreibt unter Berufung auf einen Ergebnisvermerk einer Unions-Expertengruppe, unter keinen Umständen dürfe der Bahn das Schienennetz irgendwann zufallen. "Andernfalls wäre dies ein integrierter Börsengang, den wir definitiv ablehnen." Umstritten bleiben damit nach wie vor die Konditionen, unter denen die Bahn weiterhin mit dem Schienennetz verfahren darf. Der vom Verkehrsministerium erarbeitete Gesetzentwurf sieht vor, dass die Bahn das Schienennetz mindestens 15 Jahre lang bewirtschaften und in ihrer Bilanz führen darf. Danach könnte das Netz je nach Entscheidung der Bundesregierung entweder komplett an den Bund zurückfallen, der Bund könnte den Deal verlängern - oder aber das Netz komplett an die DB abtreten.
Diesen letzten Passus will die Union laut "SZ" gestrichen sehen. Statt dessen solle dann "eine Automatik zu Gunsten des Bundes" greifen, d.h. der Bund soll im Zweifel nach 15 Jahren wieder alleinige Verfügungsgewalt über das Netz erhalten. "Unbedingt zu vermeiden" sei außerdem, dass der Bund die Infrastruktur zweimal bezahlen muss. Nach dem Gesetzentwurf soll der Bund der Bahn nach Ablauf der Frist das Netz wieder abkaufen. Der Entwurf sehe dafür aber einen zu hohen Preis vor, kritisiert die Union.
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Wiederinbetriebnahme Bahnstrecke Niebüll - Dagebüll
(31.03.) NIEBÜLL - Pünktlich zum Saisonbeginn wird die Norddeutsche Eisenbahn
Gesellschaft Niebüll GmbH (NEG) kommende Woche ihre Strecke von Niebüll nach
Dagebüll wieder in Betrieb nehmen. Nicht einmal 2 Monate haben die intensiven
Bauarbeiten in Anspruch genommen. "Das Wetter hat gut mitgespielt", so
NEG-Projektingenieurin Sabine Tiegel, " auch wenn es im Bauablauf dramatische
Momente gegeben hat." Die Fahrgäste der NEG werden von einer 25 Prozent
höheren Höchstgeschwindigkeit profitieren. Ab Herbst wird die NEG einen neuen
Fahrplan fahren. " Mit DB Fernverkehr sind die Planungen für die Kurswagen
2008 bereits in der heißen Phase", sagte Geschäftsführer Ingo Dewald.
"Föhr und vor allem Amrum werden zeitlich besser an das Schienenverkehrsnetz
angebunden sein." DB Fernverkehr und NEG erwarten positive Effekte in den
Reisendenzahlen. Die Werbung in den Gastgeberverzeichnissen soll auf die neuen Möglichkeiten
abgestimmt werden. Ca. 30 Prozent
aller IC-Fahrgäste in Nordfriesland haben Föhr und Amrum zum Ziel.
Insbesondere Niebüll profitiert von den NEG-Investitionen: ein mobilitätsbehindertengerechter
Bahnsteigneubau sowie mehrere technische Sicherungen an Bahnübergängen. 22.000
t Schotter und 22.000 Betonschwellen hat die NEG insgesamt eingebaut. Die Maßnahme
wird durch das Land Schleswig-Holstein nach den einschlägigen Förderinstrumenten
unterstützt. Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen hatte der NEG Anfang
Dezember 2006 den Förderbescheid überreicht. Dieser
umfasst auch Sanierungsarbeiten der NEG-Strecke Niebüll - Tondern
(Landesgrenze). Nach Ostern werden die Arbeiten auf dieser Strecke einsetzen und
ca. 4 Wochen andauern. Nähere Informationen auch im NEG-Kunden-Center in Niebüll
(Tel. 04661-9 80 88 90).
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Tunnelvortrieb für den Neuen Schlüchterner Tunnel hat begonnen
(31.03.) FRANKFURT/Main - Der hessische Verkehrsminister Dr. Alois Rhiel, der Konzernbevollmächtigte der Bahn für Hessen, Dr. Klaus Vornhusen und Oliver Kraft, Vorstand Netzinvestitionen, Fern- und Ballungsnetz bei der DB Netz AG, gaben am Freitag das Startsignal zum Bau des fast vier Kilometer langen Tunnels zwischen Schlüchtern und Flieden. Bereits 2008 sollen die Züge durch den neuen Tunnel hindurch fahren. Insgesamt werden rund 190 Millionen Euro investiert. Einem alten Brauch der Mineure folgend wurde der neue Tunnel heute getauft; die Patenschaft für den "Neuen Schlüchterner Tunnel" übernahm Christiane Rhiel, die Ehegattin von Dr. Rhiel. "Die Verbindung Frankfurt-Fulda gehört zu den am stärksten befahrenen Strecken Deutschlands. Mit dem Neubau des Schlüchterner Tunnels kommen wir unserem Ziel, diese Relation weiter auszubauen und zu modernisieren, einen entscheidenden Schritt näher", so Oliver Kraft. „Darüber hinaus sichern und schaffen die vorrangig vom Bund finanzierten Investitionen nicht zuletzt auch in der Region zahlreiche Arbeitsplätze.
Der 1914 in Betrieb genommene, zweigleisige Schlüchterner Tunnel auf der Fernverkehrsstrecke Frankfurt/Main – Fulda ist einer der meist befahrenen Eisenbahntunnel Deutschlands. Täglich durchfahren ihn 260 Personen- und Güterverkehrszüge. Nach über 90 Jahren haben der Bahnverkehr, das Klima und der Baugrund dem Tunnelbauwerk stark zugesetzt. Daher wird eine neue, zusätzliche Tunnelröhre in westlicher Parallellage mit einem Abstand von 50 bis 90 Metern zum bestehenden Tunnel gebaut. Durch diese wird ab 2008 der Zugverkehr abgewickelt, währenddessen der alte Schlüchterner Tunnel erneuert wird. Ab 2011 sollen dann beide Röhren eingleisig in je einer Fahrtrichtung betrieben werden. Drei Querverbindungen zwischen ihnen dienen dann als Rettungsstollen.
Der neue Tunnel wird auf einer Länge von 3.995 Metern mit einer Tunnelvortriebsmaschine mit einem Durchmesser von 10,25 Metern hergestellt. Insgesamt müssen in den beiden Portalbereichen 150.000 Kubikmeter Boden bewegt und 330.000 Kubikmeter Fels und Gestein aus dem Höhenzug des Distelrasen ausgebrochen werden. Das Material wird nur etwa vier Kilometer weiter südlich über die Autobahn 66 transportiert und dort am "Ohl" abgelagert. Der Zugverkehr wird durch die Bauarbeiten nicht behindert. Am Samstag ist die Bevölkerung eingeladen, von 10 bis 16 Uhr die Bausstelle zu besichtigen. Shuttlebusse fahren ab 9 Uhr 30 vom Bahnhof Schlüchtern und vom Untertor zur Baustelle am Südportal des Tunnels.
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Transnet und GDBA fordern sieben Prozent mehr Gehalt
(31.03.) BERLIN - Die Gewerkschaften Transnet und GDBA fordern für rund 134.000 Beschäftigte bei der DB 7,0 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Untere Tarifgruppen sollen mindestens 150 Euro erhalten, teilten beide Organisationen nach einem Beschluss der gemeinsamen Tarifkommission mit. Begründet wurden die Ansprüche mit dem sehr guten Geschäftsjahr des Verkehrsunternehmens. Die Forderung bezieht sich auf eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Der bestehende Tarifvertrag läuft am 30. Juni aus. Die Verhandlungen mit der DB sollen zuvor aufgenommen werden. Der zuständige Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister wies die Forderung als überhöht zurück.
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Mehdorn bekräftigt Zusagen für Norddeutschland
(31.03.) HANNOVER - Die DB hat am Freitag die in den letzten Tagen öffentlich vorgebrachten Vorwürfe zurückgewiesen, sie würde den Rotstift in Norddeutschland ansetzen. DB-Chef Hartmut Mehdorn bekräftigte am Freitag in Berlin, dass das Unternehmen zu seinen Zusagen stehe, den Jade-Weser-Port bei Wilhelmshaven zweigleisig und elektrifiziert an das deutsche Schienenverkehrsgüternetz anzubinden. Bei gesicherter Finanzierung und damit baldigem Beginn der Planungen werde dies bis 2010 erfolgen. "Wir werden alles dafür tun, dass die Güter auf der Schiene aus dem Hafen transportiert werden können." Die DB AG stehe ebenfalls zur hohen Priorität für die Y-Trasse. Sie könne jedoch in Anbetracht der knappen Mittel nur mittelfristig geplant bzw. realisiert werden. Kurzfristig strebt die DB an, das Planfeststellungsverfahren anzustoßen, welches gemeinsam mit den Ländern Hamburg, Niedersachsen und Bremen sowie dem Bundesverkehrsministerium verabredet werden soll. "Es kann keine Rede davon sein, dass die DB AG den Rotstift in Norddeutschland ansetzt", sagte Mehdorn. "Im Gegenteil: Um den Verkehrsinfarkt auf der Schiene zu vermeiden, müssen die Projekte mit Schwerpunkt Güterverkehr schnellstmöglich auf die Schiene gesetzt werden."
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DB: 2006 war erfolgreichstes Jahr in Unternehmensgeschichte
(30.03.) BERLIN - Die DB hat am Donnerstag die Bilanz für das vergangene Jahr vorgestellt. Demnach war 2006 das erfolgreichste Jahr in der Geschichte des Unternehmens. Die DB erbrachte noch nie eine so große Verkehrsleistung im Schienenpersonen- und -güterverkehr. Die Zahl der Reisenden stieg um 3,9 Prozent auf 1,85 Milliarden, die Verkehrsleistung des DB-Konzerns im Geschäftsjahr 2006 um 3 Prozent auf 74,8 Milliarden Personenkilometer. Somit konnte der Marktanteil in einem insgesamt leicht rückläufigen deutschen Personenverkehrsmarkt weiter ausgebaut werden. Im Schienengüterverkehr erhöhte sich die Verkehrsleistung um 10 Prozent auf 96,4 Milliarden Tonnenkilometer. Der Schienenverkehr in Deutschland - also inklusive der DB-Wettbewerber - entwickelte sich mit zweistelligen Zuwachsraten im Personen- und Güterverkehr sehr erfreulich. Insgesamt wies die Schiene im deutschen Güterverkehrsmarkt im Jahr 2006 mit 12 Prozent von allen Verkehrsträgern die höchste Wachstumsrate auf.
Auch alle finanziellen Kennziffern entwickelten sich laut DB positiv. Der Umsatz stieg um 5,0 Milliarden Euro auf 30,1 Milliarden Euro (plus 20 Prozent). Auf vergleichbarer Basis, also insbesondere ohne Einbeziehung des im Jahr 2006 erworbenen US-Logistikers BAX Global, betrug die Umsatzsteigerung 8 Prozent. Das operative Ergebnis legte um 1,1 Milliarden Euro auf 2,5 Milliarden Euro zu; bereinigt um Sondereffekte auf 2,1 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss erreichte 1,7 Milliarden Euro und lag damit 1,1 Milliarden Euro über dem Vorjahreswert. Die positive Entwicklung des DB-Konzerns wurde breit über die Geschäftsfelder getragen. Besonders bemerkenswert war die Entwicklung im Geschäftsfeld Railion. Hier ist es laut DB früher als erwartet gelungen, zu deutlich positiven operativen Ergebnissen zurückzukehren. Das Geschäftsfeld Fernverkehr konnte die im Vorjahr vollzogene Trendwende bestätigen und zeigte erneut verbesserte Ergebnisse.
Für das Geschäftsjahr 2007 erwartet der DB-Konzern eine leichte Steigerung des Umsatzes sowie des operativen Ergebnisses vor Sondereffekten. "Das Jahr 2007 wird sehr entscheidend für den DB-Konzern", sagte Mehdorn. "Wir sind gut gestartet. In den ersten beiden Monaten liegt der Konzern wirtschaftlich erneut besser als im Vorjahr. Von entscheidender Bedeutung für die weitere Entwicklung des DB-Konzerns ist natürlich die Debatte um die Ausgestaltung der Privatisierung der Deutschen Bahn AG. Es müssen dabei die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass sich der DB-Konzern als europäischer Champion mit fester Verwurzelung in seinem deutschen Heimatmarkt auf allen seinen Märkten behaupten kann."
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Stiftung Warentest: Bahnkunden zahlen oft zu viel
(30.03.) BERLIN - Wer sich beim Fahrscheinkauf auf die Angaben der DB verlässt, ist laut Stiftung Warentest schlecht beraten. Ob am Schalter, am Telefon, am Automaten oder per Internet - wer sich nicht selbst im Labyrinth der Sonderangebote, Ländertickets und Streckenführungen auskenne, zahle oft drauf. Insgesamt sei die Preisberatung durch die Bahn lediglich "ausreichend", so die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "test". Zu oft scheitern die Bahnangestellten demnach selbst am komplizierten, wenig kundenfreundlichen Preissystem der Bahn oder kassieren lieber, als fair über preisgünstigere Alternativen zu informieren. So seien beispielsweise für bestimmte Reisen 164 statt 56 Euro oder 624 statt 233 Euro verlangt worden.
In den meisten der 90 Beratungsgespräche, die die Tester der Stiftung Warentest führten, boten die Angestellten auf Anhieb nur die teuren Tickets an. Auf Sparangebote wie Ländertickets oder günstigere IC- statt ICE-Verbindungen wurde zunächst nur selten hingewiesen. Erst bei hartnäckigem Nachfragen, ob es nicht doch günstiger gehe, informierten einige Verkäufer auch über preisgünstigere Varianten. Glück oder Pech kann haben, wer seine Tickets übers Internet oder am Automaten kaufen will. Denn falsch oder kundenunfreundlich programmierte Software erschwerte auch hier mehrfach den Kauf günstiger Tickets. Auch wenn die Untersuchungsergebnisse alarmierend seien, sollte deswegen niemand auf das umweltschonende Verkehrsmittel Bahn verzichten, betonte die Stiftung Warentest. Allein durch hartnäckiges Nachfragen am Schalter hätten die Angestellten oft schon preisgünstigere Verbindungen gefunden. Zusätzliche Tipps der Tester: Schnelle Regio- und IC-Züge nutzen und Länder- oder Schönes-Wochenende-Tickets kaufen. Mehr Spartipps und die Beratungsergebnisse von 16 DB-Reisezentren gibt es in der April-Ausgabe von "test".
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Modernisierte S-Bahnstation Reinbek feierlich eröffnet
(30.03.) REINBEK - Am Donnerstag ist die modernisierte S-Bahnstation Reinbek feierlich eröffnet worden. Ab dem heutigen Freitag können die S-Bahn Fahrgäste den neu erstellten Personentunnel über den Zugang „Sophienstraße“ nutzen. Zwei neue Aufzüge sorgen für einen barrierefreien Zugang. Völlig neu gebaut wurde ein 140 Meter langer und 96 Zentimeter hoher Mittelbahnsteig für die Fahrtrichtungen nach Hamburg und Aumühle. Der Bahnsteig ist ab 30.März 2007 mit zwei Aufzügen und Treppen über eine neue durchgehende helle Unterführung zu erreichen, ab August 2007 auch von der Schlossseite. Er ist im Bereich dieser Zugänge überdacht. Auf dem nicht überdachten Teil des Bahnsteiges wurde ein Wetterschutzhaus errichtet.
Ein modernes Wegeleit- und Informationssystem und eine ansprechende Bahnsteigbeleuchtung runden die Ausstattung ab. Die Busse halten unmittelbar an der S-Bahnstation. Die gesamte Anlage wird behindertengerecht erstellt. Es werden 390 Fahrradabstellplätze sowie weitere P+R Plätze für die durchschnittlich 5.400 Fahrgäste täglich gebaut. In der ebenfalls neu erstellten Ladenzeile haben eine Bäckerei, ein Imbiss, ein Blumenladen und ein Kiosk eröffnet. Die Gesamtkosten für die Umbaumaßnahme in Höhe von rund 6,12 Millionen Euro werden vom Bund, dem Land Schleswig-Holstein, dem Förderungsfond Nord, der Stadt Reinbek und der DB getragen. Die gesamten Bauarbeiten für den Umbau der S-Bahnstation Reinbek mit Vorplatz und ZOB werden voraussichtlich im August abgeschlossen sein.
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Regierung weist Bericht über angeblichen Wechsel im DB-Aufsichtsrat zurück
(30.03.) BERLIN - Die Bundesregierung hat einen Bericht der "Wirtschaftswoche" als falsch bezeichnet, wonach der stellvertretende Vorstandschef des Chemiekonzerns BASF, Eggert Voscherau, neuer Chef-Kontrolleur der DB werden soll. Sowohl das federführende Verkehrsressort als auch das Finanzministerium wiesen den Bericht am Donnerstag zurück. Die "Wirtschaftswoche" hatte vorab berichtet, Voscherau werde spätestens im nächsten Jahr Nachfolger von Werner Müller als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Dann werde er auch seinen Posten bei BASF aufgeben, schrieb das Magazin unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die Personalie sei mit Kanzlerin Angela Merkel, Verkehrsminister Tiefensee und Finanzminister Steinbrück abgesprochen.
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Bombendrohung im Berliner Hauptbahnhof
(30.03.) BERLIN - Ein anonymer Anruf hat am Donnerstag Morgen den Bahnverkehr in Berlin empfindlich gestört. Wegen einer Bombendrohung musste der Berliner Hauptbahnhof am Morgen bis gegen 5.30 Uhr geschlossen bleiben. Reisende standen vor verschlossenen Türen, Züge mussten umgeleitet werden und verspäteten sich. Weil der Fernverkehr ebenfalls betroffen war, wirkte sich die Störung auch auf andere Teile Deutschlands aus. Im Berufsverkehr waren viele S-Bahn-Fahrgäste länger unterwegs. Denn auch die S-Bahn durfte nicht fahren, während die Polizei den Bahnhof durchsuchte. Der Täter, ein 33-jähriger aus dem Landkreis Karlsruhe, konnte bereits um sieben Uhr in seiner Wohnung verhaftet werden. Bei seiner Festnahme wirkte er angetrunken, teilten Polizisten mit. Inzwischen wurde der Mann eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Über seine Motive für die Tat wurde bislang nichts bekannt.
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Railion startet Fährbetrieb von Rügen nach Baltijsk
(29.03.) MAINZ - Das Eisenbahnfährschiff "Vilnius" hat den Betrieb zwischen Sassnitz-Mukran auf Rügen und dem russischen Hafen Baltijsk bei Kaliningrad aufgenommen. Damit existiert die erste Nonstop-Verbindung von Deutschland nach Russland. Die Eisenbahnfährverbindung nach Baltijsk ist eine Kooperation zwischen der Railion Deutschland AG, der russischen Bahn RZD und der dänischen Reederei DFDS A/S. Die "Vilnius" fährt bereits seit Juli vergangenen Jahres zwischen Hafen Sassnitz-Mukran und dem litauischen Hafen Klaipeda. Mit Aufnahme der neuen Fährlinie verfügt die Güterbahn Railion über eine weitere zuverlässige und leistungsfähige Verbindung nach Osteuropa. In einem besonderen Abkommen zwischen RZD und Railion wurde festgelegt, dass der CIM-Frachtbrief bis nach Baltijsk gilt – und damit erstmals bis zu einem russischen Bahnhof. Die Abfertigung der Wagen von Deutschland nach Russland wird dadurch wesentlich beschleunigt und vereinfacht.
Sassnitz-Mukran ist der größte Eisenbahnfährhafen Deutschlands und der einzige Hafenstandort Mitteleuropas für Verkehre mit russischen Breitspurwaggons. Auf den Routen nach Klaipeda und Baltijsk wird die Fähre "Vilnius" eingesetzt, die eine Kapazität von 85 (nach Klaipeda) bzw. 49 (nach Baltijsk) russischen Eisenbahnwaggons hat. Baltijsk wird einmal pro Woche von Sassnitz-Mukran bedient, Klaipeda zweimal. Insgesamt benötigt die Fähre nach Baltijsk rund 16 Stunden.
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DB-Aufsichtsrat billigt Konzernabschluss 2006
(29.03.) BERLIN - Der Aufsichtsrat der DB hat am Mittwoch den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2006 festgestellt und den Konzernabschluss gebilligt. "Das Unternehmen ist kapitalmarktfähig. Jetzt ist es Sache der Politik, die Weichen für eine Teilprivatisierung endgültig zu stellen", sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrats der DB AG, Dr. Werner Müller, nach einer turnusmäßigen Sitzung in Berlin. Dr. Müller verwies auf neue Rekorde beim Transport von Menschen und Gütern. Die Eisenbahn erlebe derzeit eine Renaissance und die Logistikaktivitäten wiesen hohe Wachstumsraten auf. "Der zunehmende Unternehmenserfolg der DB im Ausland sichert Arbeits- und Ausbildungsplätze in Deutschland." DB-Chef Hartmut Mehdorn sprach von einem höchst erfolgreichen Geschäftsjahr. "Unsere Zahlen beweisen, dass sich die Strategie des Vorstands und das hohe Engagement unserer Mitarbeiter auszahlen. Wir können voller Zuversicht in die Zukunft blicken." Mehdorn verwies auf zahlreiche Höhepunkte im zurückliegenden Jahr, beispielsweise die Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs, die Inbetriebnahme der Neu- und Ausbaustrecke Nürnberg - Ingolstadt - München oder das DB-Engagement bei der Fußball-WM.
Details zum Geschäftsjahr 2006 wird der DB-Vorstandsvorsitzende Mehdorn am heutigen Donnerstag gemeinsam mit Finanzvorstand Diethelm Sack in Berlin vor der Presse erläutern. Der Aufsichtsrat verabschiedete auch neue Corporate-Governance-Grundsätze der DB. Die DB AG hatte sich zu einer freiwilligen Beachtung der Empfehlungen der entsprechenden Regierungskommission entschlossen.
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Wieder Frühling-Spezial ab 29 Euro
(29.03.) BERLIN - Am 1. April startet der Vorverkauf für das diesjährige Frühling-Spezial der DB: ab 29 Euro ist das Frühling-Spezial für eine beliebig weite Fahrt in der 2. Klasse quer durch Deutschland erhältlich. Nach Österreich, Dänemark, Tschechien, in die Benelux-Länder und in die Schweiz gibt es Fahrkarten bereits ab 39 Euro. Am 1. April startet der Vorverkauf. Der erste mögliche Reisetag ist der 4. April, der letzte der 15. Mai. Die Vorkaufsfrist beträgt drei Tage. Die Fahrkarten sind an eine Zugverbindung im DB-Fernverkehr fest gebunden und werden verkauft, solange der Vorrat reicht. In schwach ausgelasteten Zügen sind mehr Tickets im Angebot als zu den Hauptreisezeiten am Freitag oder am Sonntag. Das Ticket ist ab 29 Euro an den DB Automaten sowie im Internet unter www.bahn.de erhältlich. In den DB Reisezentren, DB Agenturen oder telefonisch beim DB Reiseservice über die Rufnummer 11861 kostet das Frühlings-Spezial fünf Euro mehr. Mit einem Aufpreis für einen Platz im Sitz-, Liege- oder Schlafwagen gilt das Angebot auch in den Zügen von DB Nachtzug und CityNightLine.
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Mehdorn erhielt 2006 3,18 Millionen Euro Gehalt
(29.03.) BERLIN - DB-Chef Hartmut Mehdorn hat im vergangenen Jahr 3,18 Millionen Euro und damit doppelt so viel wie noch 2005 verdient. Diese Zahl bestätigte Mehdorn selbst in einem Interview der "Bild"-Zeitung. Er begründete diesen Gehaltssprung mit der guten Geschäftsentwicklung. "Nur ein Viertel meines Gehalts ist fix. Die restlichen drei Viertel sind vom Erfolg abhängig", sagte der DB-Chef der "Bild"-Zeitung. Das Geschäft der DB brumme: Noch nie habe das Unternehmen so viele Menschen und Güter transportiert wie 2006. Statt Milliardenverluste zu Lasten der Steuerzahler, so wie früher, machen wir heute einen erheblichen Gewinn. Und im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen sind unsere 230.000 Jobs weltweit sicher", sagte Mehdorn.
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Umfassende Streckenmodernisierung bei der Erzgebirgsbahn im Jahr 2007
(29.03.) CHEMNITZ - Die Erzgebirgsbahn wird auch 2007 die umfassende Modernisierung ihres Streckennetzes fortsetzen und dabei gemeinsam mit dem Bund und dem Freistaat Sachsen rund 24 Millionen Euro investieren. Erneuert und umgebaut werden dabei knapp neun Kilometer Gleisanlagen, neun Brücken und 13 Durchlässe, 16 Bahnübergänge und zehn Bahnhöfe bzw. Haltepunkte auf der Strecke Annaberg-Buchholz - Flöha. Diese umfassenden Investitionen bilden den Abschluss der Sanierung der vier Erzgebirgsstrecken Chemnitz - Aue, Zwickau - Johanngeorgenstadt, Flöha - Olbernhau-Grüntal und Flöha - Annaberg - Bärenstein. Inhaltlicher Schwerpunkt dabei: Der 2. Bauabschnitt zur Installation einer modernen Signal- und Sicherungstechnik für diese Strecke. Das bereits Ende 2005 in Betrieb genommene Elektronische Stellwerk (ESTW) in Annaberg wird nunmehr durch technische Unterzentralen - sogenannte Stellrechner - in Wolkenstein, Zschopau und Hennersdorf ergänzt. Damit kann der gesamte Zugverkehr im Zschopautal künftig direkt aus Annaberg überwacht und gesteuert werden.
Lutz Mehlhorn, Sprecher der mittelständischen Bahntochter EGB, erläuterte heute vor Journalisten in Chemnitz Einzelheiten zu den Bauarbeiten und der sich daraus ergebenen notwendigen Einschränkungen im Zugverkehr: "Vom 2. April bis zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres müssen wir auf Grund der Komplexität der Baumaßnahmen auf der Strecke im Zschopautal den Streckenabschnitt Annaberg-Buchholz - Erdmannsdorf-Augustusburg für den Zugverkehr komplett sperren und Schienenersatzverkehr einrichten. Dadurch sind Fahrzeitverlängerungen zwischen Chemnitz und Zschopau vorübergehend leider unvermeidlich. Wir möchten uns deshalb schon heute bei unseren Fahrgästen für die während der mehrmonatigen Bauarbeiten auftretenden Unannehmlichkeiten entschuldigen." Zugleich verwies Mehlhorn auf die positiven Effekte für die Fahrgäste nach Abschluss der Streckenmodernisierung. Mit dem durchgängigen Ausbau der Strecke auf eine die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h wird die Leistungsfähigkeit der Strecke erhöht, so dass die Streckenkapazität künftig einen Stundentakt zwischen dem Oberzentrum Chemnitz und Annaberg-Buchholz ermöglicht. Damit kann das Zugangebot deutlich erhöht werden.
Im Verlauf der Bauarbeiten werden die Bahnsteiganlagen der Bahnhöfe und Haltepunkte barrierefrei gestaltet und zudem jeweils mit einem Wetterschutzhäuschen, Sitzmöglichkeiten und neuer Beleuchtung ausgestattet. Der bisherige Bahnhof Schönfeld-Wiesa wird verlegt und als Haltepunkt Wiesa in Ortsnähe neu errichtet. Durch den Bau neuer Haltepunkte in Zschopau Ost und Flöha-Plaue will die Erzgebirgsbahn durch die bessere Anbindung der dortigen Wohn- und Gewerbegebiete neue Kundenpotenziale erschließen.
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SBB: Ausbau der Linie Arbon - Steinach - Horn
(29.03.) HORN – Am Mittwoch Morgen haben die Kantone Thurgau und St. Gallen zusammen mit der SBB den offiziellen Bauauftakt zum Ausbau der Linie Arbon - Steinach - Horn gefeiert. Die Modernisierung des Bahnhofs Horn ermöglicht per Fahrplanwechsel im Dezember 2007 halbstündliche Verbindungen von den beiden neuen Haltestellen "Steinach" und "Arbon Seemossriet" nach Rorschach und Romanshorn. In Arbon Seemosriet konnte die SBB wegen der guten Witterung bereits Anfang März 2007 mit den Bauarbeiten beginnen. In Steinach beginnen die Arbeiten anfangs April. In Horn baut die SBB zudem seit Februar an einem neuen Außenbahnsteig. Weiter erhält Horn eine hellere und freundlichere Publikumsanlage. Diese Umbauarbeiten ermöglichen ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 den Halbstundentakt von Steinach und Arbon Seemossriet nach Rorschach und Romanshorn.
Die Strecke Arbon - Steinach - Horn wird künftig ab St. Gallen ferngesteuert. Hierfür baut die SBB in Arbon und Horn zwei neue Technikgebäude. Die Gesamtkosten für die Bauarbeiten in Arbon, Horn und Steinach betragen 26 Millionen Franken. Die Kantone St. Gallen und Thurgau sowie die Gemeinden Arbon, Horn und Steinach beteiligen sich mit 4,5 Millionen Franken an den Kosten.
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DB bietet auf weiteren Strecken Freizeittickets an
(28.03.) FRANKFURT/Main - Die DB bietet ab 1. April weiteren Strecken so genannte Freizeittickets für 29 bzw. 39 Euro je nach Relation (beim Kauf am Schalter 34 bzw. 44 Euro). Preisgünstige Tagesfahrten im IC gibt es künftig für 29 Euro von Trier nach Köln und zurück. Über direkte Verbindungen - zu Hauptverkehrszeiten alle zwei Stunden - kommt man in Trier z. B. mit Abfahrt um 7.09 Uhr oder 9.09 Uhr in nur 2 ½ Stunden bequem ans Ziel. Auf der Relation Nürnberg - Stuttgart kostet das neue Freizeitticket 39 Euro, zwischen Stuttgart und Singen 29 Euro. Neu eingeführt wird das Freizzeitticket auch in den ICs zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Dortmund (Preis ebenfalls 39 Euro). Weiterhin im Angebot bleibt außerdem das Freizeitticket München - Salzburg (29 Euro) sowie das Freizeitticket Mainz/ Wiesbaden - Köln (29 Euro).
Beim Freizeitticket gibt es keine Zugbindung, das heißt die Züge können frei gewählt werden. Das Sonderangebot gilt in der 2. Klasse in allen IC- und EC-Zügen (zwischen Mainz/ Wiesbaden und Köln im ICE) für die Hin- und Rückfahrt bis jeweils um 03.00 Uhr des Folgetages. Umtausch oder Erstattung sind ausgeschlossen. Das Ticket ist nicht im Zug erhältlich und gilt nicht im Regionalverkehr. Die Fahrkarten werden verkauft solange der Vorrat reicht. Weitere Ermäßigungen, z.B. mit BahnCard oder Mitfahrerrabatt, sind ausgeschlossen.
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"NDR": Bahn will offenbar Tochter für Atommüll-Transporte verkaufen
(28.03.) HANNOVER - Die DB will sich nach Informationen des "NDR" von ihrer Hanauer Tochter Nuclear Cargo + Service (NCS) trennen. Als möglicher Käufer sei das französische Transport-Unternehmen Compagnie Daher im Gespräch, das vornehmlich als Dienstleister für Rüstungs- und Raumfahrtunternehmen fungiert, berichtete der "NDR" am Dienstag. Ein entsprechendes Papier des Bahnvorstandes liege dem Aufsichtsrat des Unternehmens vor, der am Mittwoch tagt. Der Kaufpreis solle bei 20 Millionen Euro liegen. Ganz unbeteiligt wird die Bahn dem "NDR" zufolge aber auch nach dem Verkauf der Hanauer Tochter nicht sein: Die Castor-Züge würden auch weiterhin auf denselben Strecken wie bisher fahren, wahrscheinlich sogar mit einer Lok der DB davor.
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SNCF muss keine Entschädigung an NS-Opfer zahlen
(28.03.) PARIS - Die französische Staatsbahn SNCF muss vorerst doch keine Entschädigung an die Angehörigen von Deportierten während des Zweiten Weltkriegs zahlen. Wie die Online-Ausgabe der "Tagesschau" berichtet, hob ein Berufungsgericht in Bordeaux die Entscheidung einer niedrigeren Instanz in Toulouse auf, wonach die Bahn 62000 Euro für die klagende Opferfamilie bereitstellen sollte. Dem Einspruch der Bahn wurde mit der Begründung stattgegeben, das erste Gericht sei für den Fall gar nicht zuständig gewesen. Nach dessen Spruch hatten rund 1200 weitere Opferfamilien ebenfalls Ansprüche auf Entschädigung angemeldet.
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Bahnhof Böblingen ist barrierefrei
(28.03.) BÖBLINGEN - Gute Neuigkeiten von der künftigen S-Bahn-Linie S 60: der Aus- und Umbau im Bahnhof Böblingen ist abgeschlossen, und ab Montag, 2. April ist der Einstieg in die S-Bahnen barrierefrei, also ohne störende Stufe zu bewältigen. Denn im Zuge der S 60 wurden die Gleise so angepasst, dass die S 1 ohne Zeitverlust in die "richtigen Gleise" einfahren kann, an denen S-Bahnsteige mit 96 Zentimeter Höhe zur Verfügung stehen. Mit dem umfassenden Umbau und der Erweiterung der Gleise des Bahnhofs Böblingen nehme die S-Bahn-Tangentiale von Böblingen nach Renningen erste Gestalt an, so Regionaldirektor Dr. Bernd Steinacher vom Verband Region Stuttgart. Der Kostenrahmen von rund 16,5 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt sei eingehalten worden. "Wir sind froh, dass die umfangreichen Arbeiten im Bahnhof Böblingen im Zeitplan liegen. Ich hoffe jetzt, dass wir in den nächsten Wochen den Planfeststellungsbeschluss für den zweiten Bauabschnitt in Sindelfingen in Händen halten".
Die Strecke zwischen Sindelfingen und Renningen, auf der derzeit täglich etwa 40 Güterzüge fahren, soll dann von April bis September 2008 für die Hauptbauarbeiten des zweiten Abschnitts gesperrt werden, erläuterte Dr. Christoph Kessler-Kramer von der DB Netz AG. In dieser Zeit werden in Teilabschnitten Betontröge unter die Güter- und S-Bahngleise als Erschütterungsschutz eingebaut. Wenn der Planfeststellungsbeschluss für den Bereich von Magstadt nach Renningen wie geplant im Herbst 2007 vorliege, könnte der dritte Bauabschnitt mit dem zweigleisigen Streckenausbau und den Stationen Magstadt, Renningen-Süd und Renningen im Jahr 2009 erfolgen, so der Chefplaner Dr. Dirk Vallée vom Verband Region Stuttgart. Dafür müssen vorhandene Brücken erweitert und Bahnübergänge beseitigt werden. Dieser dritte Abschnitt ist Gegenstand der morgen, Dienstag, 27. März, vom Regierungspräsidium durchgeführten Erörterungsverhandlung.
Die S 60 soll ab dem Fahrplanwechsel 2010 in Betrieb gehen. Die Gesamtkosten betragen rund 120 Millionen Euro, davon etwa 105 Millionen Euro Baukosten. Die Baukosten teilen sich der Bund (60 Prozent), das Land Baden-Württemberg (25 Prozent) und der Verband Region Stuttgart (15 Prozent), der auch die Planungskosten zu 100 Prozent trägt.
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"Berliner Zeitung": Neue Schlafwagenverbindung von Berlin nach Irkutsk
(27.03.) BERLIN - Die russische Bahn RZD will nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" in diesem Jahr eine direkte Zugverbindung nach Irkutsk in Sibirien unweit vom Baikalsee anbieten. Unter Berufung auf eine Pressemitteilung der RZD hieß es, durch das neue Angebot entstehe eine Interkontinentalroute in den asiatischen Teil Russlands mit einer Länge von mehr als 7100 Kilometern, die Fahrzeit betrage 120 Stunden. Ein Sprecher der DB bestätigte laut "Berliner Zeitung" entsprechende Überlegungen. Bereits jetzt verkehrt einmal pro Woche ein Schlafwagen auf der fast 5300 Kilometer langen Strecke zwischen Berlin und Nowosibirsk.
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Österreich: Neuer Verkehrsrahmenplan vorgestellt
(27.03.) WIEN - Österreichs Verkehrs- und Infrastrukturminister Werner Faymann hat am Montag den neuen Verkehrsrahmenplan vorgestellt. Mit 11 Milliarden Euro soll bis 2010 so viel Geld in Schiene und Verkehr investiert wie nie zuvor in einer Legislaturperiode. Besonders hervor hebt Faymann die Investitionen in die Schiene: "Wir setzen ganz bewusst den Vorrang bei der Schiene, die ist auf der Überholspur. Bis 2020 wird der Überhang bei der Schiene sogar eins zu zwei im Verhältnis zur Straße sein." Bis 2020 sollen Wien - Salzburg und Wien - Klagenfurt in zwei Stunden bewältigt werden, Wien - Innsbruck oder Wien - Venedig in vier Stunden. "Bis 2020 werden wir so viele Schienen verlegen, dass wir von hier, dem Finanzministerium, bis Innsbruck kommen. Die neuen Trassen würden bis Velden reichen, und wenn man die Tunnels, die wir bauen, aneinander reiht, dann kommen wir bis Linz", stellt Faymann den Umfang der Bauprojekte dar. Bis zum Jahr 2020 werden mehr Kilometer Tunnel (nämlich 200) gebaut als aktuell in Österreich überhaupt existieren (150).
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Tagesfahrten im IC von Kassel-Wilhelmshöhe nach Dortmund und zurück für nur 39 Euro
(27.03.) FRANKFURT/Main - Preisgünstige Tagesfahrten im IC gibt es ab 1. April 2007 mit dem neuen "Freizeit-Ticket" für nur 39 Euro von Kassel-Wilhelmshöhe nach Dortmund. Sehenswert sind in der europäischen Bierstadt Nr. 1 außer dem Brauereimuseum noch das deutsche Kochbuchmuseum, das malerische Wasserschloss Bodelschwingh oder die architektonisch aufwändige Zeche Zollern. Über direkte Verbindungen kommt man in Kassel-Wilhelmshöhe z. B. um 9.01 Uhr oder 11.01 Uhr in 2 Stunden 14 Minuten bequem ans Ziel. Direkte Rückfahrten von Dortmund sind um 14.44 Uhr oder 16.44 Uhr möglich. Auch von den Haltebahnhöfen des IC zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Dortmund ist das Ticket gültig.
Es gibt keine Zugbindung oder Kontingentierung, das heißt die Züge können frei gewählt werden. Das "Freizeit-Ticket" gilt einen Tag und kostet beim Kauf am Automaten oder im Internet 39 Euro pro Person für Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse. In DB Reisezentren und DB Agenturen kostet das Ticket 44 Euro. Weitere Ermäßigungen, z. B. mit BahnCard oder Mitfahrerrabatt, sind ebenso ausgeschlossen wie ein Umtausch. Das Angebot gilt ausschließlich für IC und ist vom 1. April bis zum 8. Dezember 2007 erhältlich.
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DB: 2006 Gewinn beinahe verdoppelt
(26.03.) BERLIN - Die DB hat im vergangenen Jahr laut einem Bericht der Onlineausgabe der "Süddeutschen Zeitung" ihren Gewinn gegenüber 2005 fast verdoppelt. Der Betriebsgewinn habe nahezu 2,5 Milliarden Euro betragen, hieß es unter Berufung auf Aufsichtsratsmitglieder. Der Umsatz stieg demnach um fast 20 Prozent auf 30 Milliarden Euro, vor allem wegen der Übernahme von Transport- und Logistikfirmen. Die Zahl der Fahrgäste in den Zügen sei um knapp vier Prozent auf 1,85 Milliarden Kunden gestiegen, heißt es in dem Bericht weiter. Das sind rund fünf Millionen Reisende pro Tag. Der Personenverkehr in den Zügen und Bussen der Bahn mache nur noch 38 Prozent des Umsatzes aus. 57 Prozent steuere der Bereich Transport und Logistik bei. Die endgültigen Zahlen sollen am kommenden Donnerstag veröffentlicht werden.
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Bahn-Gewerkschaften gehen mit hohen Forderungen in Tarifverhandlungen
(26.03.) BERLIN - Mit Forderungen zwischen sechs und 31 Prozent Entgelterhöhungen gehen die Bahngewerkschaften in die anstehende Tarifrunde bei der Bahn. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" fordert die Lokführergewerkschaft GDL Erhöhungen von bis zu 31 Prozent. Beispielsweise solle das Einstiegsgehalt von derzeit rund 1900 Euro um 600 auf 2500 Euro steigen. Darüber hinaus fordere die GDL Verbesserungen beim Urlaubsgeld und anderen Zuwendungen. Aus Kreisen der beiden anderen Gewerkschaften Transnet und GdBA verlautete am Sonntag, es laufe auf Forderungen zwischen sechs und acht Prozent für die 134.000 Beschäftigten hinaus. Die Tarifverträge laufen am 30. Juni aus. Die Tarifparteien kommen dem "Spiegel"-Bericht zufolge im April zu ersten Verhandlungen zusammen.
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Europaweite Ausschreibung der Gleisbauarbeiten im Raum Siegen bisher ergebnislos
(24.03.) SIEGEN - Die DB hatte für 2007 im Raum Siegen Gleisbaumaßnahmen geplant. Die im Millionenbereich liegenden Bauprojekte wurden gemäß den europäischen Richtlinien europaweit ausgeschrieben. Im festgesetzten Bewerbungszeitraum sind überraschender Weise keine gültigen Angebote der europäischen Gleisbaufirmen bei der Deutsche Bahn AG eingegangen. Da nun erneut europaweit ausgeschrieben werden muss, können die ursprünglich festgelegten Termine für die vorgesehenen Bauarbeiten leider nicht mehr eingehalten werden.
Bei den vorerst ausfallenden Maßnahmen handelt es sich um folgende Bauprojekte: Auf der Strecke Siegen-Weidenau - Betzdorf die Gleiserneuerung zwischen Betzdorf und Kirchen auf einer Länge von 1,38 Kilometern (geplanter Umbautermin war 30.3. - 2.4.07). Auf der Strecke Hagen - Haiger die Gleiserneuerungen in Littfeld Gleis 1 und Gleis 31 auf einer Länge von jeweils rund einem Kilometer (geplanter Umbautermin jeweils 5.4. - 10.4.07). Die vorgesehenen Baumaßnahmen werden jetzt erneut baubetrieblich angemeldet und sollen im Rahmen von Serienbaustellen auf der Siegstrecke in den Jahren 2008 und 2009 realisiert werden.
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Sechs neue Stadler Express-Züge für Regionalverkehr Bern - Solothurn
(24.03.) BUSSNANG - 2009 soll der erste von sechs neuen mehrteiligen Niederflur-Triebzügen aus dem Hause Stadler zwischen Solothurn und Bern fahren. Für die Fahrgäste bedeutet dies ein verbessertes Angebot: Höherer Komfort und in den Spitzenzeiten schrittweise mehr Züge. Die Triebzüge werden speziell auf die Bedürfnisse des Regionalverkehrs Bern - Solothurn (RBS) und seiner Passagiere zugeschnitten. Über 10000 Fahrgäste täglich benutzen heute das RBS-Angebot zwischen Bern und Solothurn und laufend werden es mehr: Der Halbstundentakt genügt zu den Spitzenzeiten nicht mehr. Deshalb soll der Fahrplan zwischen Solothurn und Bern schrittweise zu einem Viertelstundentakt verdichtet werden und in den Spitzenzeiten weitere Entlastungszüge verkehren. Für diese Angebotsverbesserung braucht der RBS zusätzliche Züge. Gleichzeitig wird damit auch die bestehende Zugflotte auf den S-Bahnlinien verjüngt. Bis heute verkehren täglich noch Züge aus dem Jahre 1916 bzw. 1954.
Der RBS beschafft deshalb sechs dreiteilige Niederflur-Express-Triebzüge bei Stadler Bussnang AG. Die Züge werden vollklimatisiert und auf der gesamten Länge von 60 Metern durchgängig sein. Letzteres verbessert die Verteilung der Reisenden im Zug und erhöht das Sicherheitsgefühl. Den Reisenden stehen insgesamt 149 Sitzplätze davon 18 in der ersten Klasse sowie 288 Stehplätze zur Verfügung. Die Züge sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt. 2009 soll der erste neue Regionalexpress-Zug geliefert werden. Die Beschaffungskosten betragen insgesamt 53,4 Millionen Franken. Der Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS befördert auf vier Bahnlinien, S7, S8, S9 und RE Solothurn, rund die Hälfte der Fahrgäste der S-Bahn Bern. Der integrierten Transportkette verpflichtet, betreibt er zehn Buslinien sowie die Tramlinie G. Jährlich benutzen rund 23.5 Millionen Fahrgäste den RBS. Er beschäftigt 360 Mitarbeiter.
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Bahnhof Friedland nach Modernisierung feierlich eröffnet
(24.03.) HANNOVER - Die Modernisierung des Bahnhofs Friedland ist abgeschlossen. Mit einem Festakt wurde der modernisierte Bahnhof Friedland am Freitag in Betrieb genommen. Die beiden Bahnsteige wurden auf einer Länge von 196 Metern neu gebaut. Mit der neuen Höhe von 55 Zentimetern ist die Einstiegshöhe auf die modernen Fahrzeuge abgestimmt. Taktile Leitstreifen im Bahnsteigbelag erleichtern Sehbehinderten die Orientierung. Neue Rampen erschließen die Bahnsteige barrierefrei. Auf den Bahnsteigen wurden neue transparente, gut einsehbare und beleuchtete Wetterschutzhäuser, beleuchtete Informationsvitrinen, Zugzielanzeiger, Lautsprecher und Funkuhren installiert. Ein modernes Wegeleitsystem ergänzt die Bahnhofseinrichtung.
Zeitgleich hat die Gemeinde Friedland zwei neue Brücken gebaut, um die P+R- und B+R-Anlagen sowie die Bushaltestelle auf der Ostseite des Bahnhofs ideal anzubinden. Die Kosten für die Modernisierung des Bahnhofs Friedland in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro werden aus dem Programm "Niedersachsen ist am Zug!" finanziert, mit dem das Land Niedersachsen und die DB insgesamt 32 Stationen - darunter auch Friedland - umfassend modernisieren, um- oder neu bauen. Insgesamt werden bis Ende des Jahres fast 100 Millionen Euro in die Modernisierung niedersächsischer Bahnstationen investiert.
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Mit dem PanGottardo die Gotthardbahn neu erleben
(24.03.) ZÜRICH - Anlässlich einer Pressefahrt von Zürich nach Locarno präsentierten Gottardo und Amag am Freitag eine Weltneuheit auf Schienen: den Erlebniswagen PanGottardo. Dieser Spezialwagen wurde extra für das Jubiläum "125 Jahre Gotthardbahn" konzipiert und vermittelt mit automatisch gesteuerten Drehsesseln und Multimedia-Produktionen ein völlig neues Gottharderlebnis. Der PanGottardo ist mit 26 Drehsesseln ausgerüstet, die während der Fahrt sanft gesteuert und neu ausgerichtet werden, so dass die Bahnreisenden die Meisterleistung der Erbauer der 125 Jahre alten Gotthardlinie im Wageninnern aktiv und mit allen Sinnen erleben. Gleichzeitig eröffnen sich den Reisenden so immer wieder neue Blickwinkel auf die einmalige Landschaft am Gotthard. Verstärkt wird dieses einmalige Bahnerlebnis durch kurze Multimedia-Produktionen, die via Kopfhörer und Flachbildschirme im PanGottardo eingespielt werden und den Reisenden vom Gotthard und seiner Geschichte erzählen.
Der PanGottardo verkehrt ab dem heutigen Samstag bis zum 28. Oktober 2007 täglich fahrplanmäßig zwischen Basel resp. Zürich und dem Tessin. Reisende erleben die Gotthardbahn im PanGottardo mit einem 1. Klasse-Ticket und einem Reservationszuschlag von 25 Franken. Der PanGottardo wurde auf Initiative von Gottardo und der Amag entwickelt. Gottardo ist eine einfache Gesellschaft der Kantone Uri und Tessin sowie der SBB für die Feierlichkeiten zum Jubiläum.
Gottardo organisiert gemeinsam mit dem Hauptpartner Credit Suisse und weiteren Partnern während des ganzen Jubiläumsjahres zahlreiche Attraktionen. So können täglich Führerstandsfahrten zwischen Arth - Goldau SZ und Locarno gebucht werden. Am 31. Mai und 1./2. Juni 2007 verkehren historische Züge und Dampflokomotiven auf der Gotthardstrecke, und im Juni wird auch der neue Bahnwanderweg "Erlebnispfad Bahn - Natur - Kultur" durchs Urner Reusstal und die Leventina eröffnet. Das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern präsentiert ab April 2007 "Alpenqueren - Teuflisch spannende Geschichte", und in Göschenen gehen im Juli und August die Freilichtspiele "D'Gotthardbahn" des Kulturforums "Andermatt Gotthard" über die Bühne. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist am 8. und 9. September 2007 der grosse Jubiläumsanlass in Erstfeld UR und Biasca TI für das interessierte Publikum: Mit dem Jubiläumsbahnbillett reisen Gotthardfans mit Halbtax-Abo für 25 Franken zum Fest und wieder retour. Genauere Informationen zu den Veranstaltungen finden sich im Internet.
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Baden-Württemberg: Weitere ehrenamtliche Bahnhofspatenschaften besiegelt
(24.03.) STUTTGART - Unter dem Motto "Dein Bahnhof braucht Dich!" kümmern sich ab sofort die Eisenbahnfreunde Wolfram Linnebach und Alexander Günthner, als Paten ehrenamtlich um die Stationen Marbach (Neckar) und Erdmannhausen-Rielingshausen. Sie überstreichen rasch Farbschmierereien an Wänden und Gebäuden und halten engen Kontakt zum Bahnhofsmanagement. Die Bahn übernimmt die Kosten für Farbe und notwendige Materialien. Im Mai 2005 haben Bahn und die Kommunen im S-Bahn-Gebiet eine engere Zusammenarbeit mit dem Ziel vereinbart, das Erscheinungsbild der Bahnhöfe langfristig zu verbessern und möglichst lange zu erhalten. Im Juli 2006 wurde der VVS als weiterer Partner gewonnen. Ein Baustein der vereinbarten Maßnahmen ist die Gründung von Bahnhofspatenschaften. Im Vorfeld der Bahnhofspatenschaft hat die Bahn an der Station Erdmannhausen-Rielingshausen unter anderem Bahnsteige und Bahnsteigausstattung gründlich gereinigt und ausgebessert sowie das Wartehäuschen und die Abfalleimer neu gestrichen.
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Weitere Verzögerungen beim Bahnbörsengang
(23.03.) BERLIN - Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) muss den Zeitplan für die Bahnprivatisierung nach einem Bericht des "Handelsblatts" erneut ändern. Sein Plan, die Ressortabstimmung über seinen Gesetzentwurf zur Bahnprivatisierung bis zum Ende des Monats abzuschließen, scheitere am Widerstand des Bundeswirtschaftsministeriums, schreibt die Zeitung unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Schreiben des Wirtschaftsministeriums. Innerhalb der vom Verkehrsministerium gesetzten Frist von drei Wochen sei "eine angemessene Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf nicht möglich". Bereits eine erste Durchsicht zeige, "dass in dem Gesetzentwurf eine Reihe von rechtlich schwierigen Fragen enthalten sind, die auch für die wirtschaftspolitische Beurteilung von grundlegender Bedeutung sind". Das Wirtschaftsministerium schlägt daher laut "Handelsblatt" vor, die Prüfungsfrist bis Anfang Mai zu verlängern. Tiefensee hatte den Ressorts seinen Entwurf am 9. März zugeleitet und wollte die Ressortabstimmung bis Ende März beenden.
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50 Millionen Euro zusätzlich für Sachsen-Franken-Magistrale
(23.03.) DRESDEN - Die vollständige Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale
ist nach Ansicht von Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk in greifbare Nähe
gerückt. "Das Signal steht jetzt nicht mehr auf Rot, sondern der Zug kommt
ins Rollen. Mein ständiger Einsatz beim Bund hat sich gelohnt", sagte Jurk
am Donnerstag in Dresden. "Nach vielen Briefen und Gesprächen hat mir
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee mitgeteilt, dass der Bund die im
aktuellen Investitionsrahmenplan vorgesehenen Mittel für die
Sachsen-Franken-Magistrale von 76 Mio. Euro auf 126 Mio. Euro aufstocken wird.
Das sind 50 Mio. Euro mehr." Darüber hinaus stehe die Elektrifizierung vom
vogtländischen Reichenbach nach Hof jetzt im EFRE-Bundesprogramm 2007-2013.
Wie Minister Tiefensee weiter mitteilte, wurde das Projekt auch für die so
genannte "Indikative Liste" der Großprojekte der EU nominiert. "Vor
dem Hintergrund der aktuellen Klimaschutzdebatte bin ich zuversichtlich, dass
die EU-Kommission dieser Anmeldung zustimmen wird", so Minister Jurk. Der
Bund erwartet einen finanziellen Beitrag des Freistaates Sachsen.
Wirtschaftsminister Jurk: "Angesichts der großen Bedeutung der
Eisenbahnverbindung gerade für den außerordentlich schlecht erschlossenen südwestsächsischen
Raum bin ich bereit darüber zu sprechen." Zusammen mit dem City-Tunnel
Leipzig und dem noch auszubauenden Abschnitt Leipzig - Crimmitschau entstünde
in Sachsen eine bis zu 160 km/h schnelle, durchgehend elektrifizierte Nord-Süd-Verbindung,
die den Ansprüchen eines modernen Eisenbahnfernverkehrs gerecht wird. "Das
wird den innersächsischen Bahnverkehr verbessern, aber auch der Freistaat
Bayern profitiert davon", so Jurk.
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SBB: Vollbetrieb mit ETCS-Führerstandssignalisierung
(23.03.) BERN - Seit vergangenem Sonntag steuert das europäische Sicherungssystem ETCS (European Train Control System) den Zugverkehr auf der Bahn-2000-Neubaustrecke zwischen Mattstetten und Rothrist rund um die Uhr. Damit wurde die im Juli 2006 gestartete, stufenweise Inbetriebnahme von ETCS auf der Neubaustrecke Mattstetten - Rothrist abgeschlossen. Im ETCS-Vollbetrieb verkehren täglich rund 250 Reise- und Güterzüge über diese Strecke. Die Erfahrungen aus den ersten fünf Tagen im Vollbetrieb entsprechen laut SBB den Erwartungen. Mit der Umstellung auf ETCS sei es gelungen, als erste Bahn Europas einen fahrplanmäßigen ETCS-Vollbetrieb mit Reise- und Güterzügen bei einer Zugfolge von zwei Minuten einzuführen, betonte die SBB am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 wird die Höchstgeschwindigkeit für Reisezüge auf der Neubaustrecke von derzeit 160 auf 200 km/h angehoben.
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Hundertwasser-Bahnhof Uelzen nach Modernisierung feierlich eröffnen
(23.03.) UELZEN - Die Modernisierung des Bahnhofs Uelzen ist abgeschlossen. Mit einem Festakt wurde der modernisierte Bahnhof am Donnerstag in Betrieb genommen. Der Mittelbahnsteig östlich des Empfangsgebäudes (Züge Richtung Hamburg) wurde in einer Länge von 405 Metern auf eine einheitliche Höhe von 76 Zentimetern gebracht. Damit ist ein bequemer Einstieg in moderne Nahverkehrszüge sowie in ICE-/IC-Züge möglich. Im Pflasterbelag wurden Elemente im Hundertwasser-Stil ergänzt. Die Bahnsteige westlich des Empfangsgebäudes (Züge Richtung Hannover sowie Braunschweig/Soltau) wurden ebenfalls erneuert. Der Bahnsteig am Gleis 302 wurde auf einer Länge von 270 Metern ebenfalls auf 76 Zentimeter erhöht. Die beiden Bahnsteiggleise 303 und 304 wurden auf einer Länge von 160 Metern auf 55 Zentimeter erhöht. Mit der Erneuerung des Bahnsteiges wurde über der Treppe eine neue Überdachung errichtet, die sich in der Gestaltung am Stil des Künstlers Friedensreich Hundertwasser orientiert.
Auf dem Bahnhof Uelzen erleichtert ein taktiles Leitsystem die Orientierung für Sehbehinderte. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sowie Fahrgäste mit Fahrrädern und Kinderwagen können alle Bahnsteige bequem mit Aufzügen erreichen. Neu gestaltet wurden auch die Beleuchtung, das Wegeleitsystem, die Lautsprecheranlage und die Zugzielanzeiger. Zur Expo 2000 war der Uelzener Bahnhof nach Plänen von Friedensreich Hundertwasser mit finanzieller Unterstützung des Landes zum Kultur- und Umweltbahnhof umgestaltet worden. Bisher waren neben dem Empfangsgebäude jedoch nur die beiden Hausbahnsteige erneuert worden. Die Kosten für die Modernisierung in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro werden aus dem Programm "Niedersachsen ist am Zug!" finanziert, mit dem der Bund, das Land Niedersachsen und die Deutsche Bahn AG insgesamt 32 Stationen - darunter auch Uelzen - umfassend modernisieren, um- oder neu bauen.
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Bahn stellt 120.000 Uhren auf Sommerzeit um
(23.03.) BERLIN - In der Nacht vom kommenden Samstag auf Sonntag werden die Uhren in Mitteleuropa wieder auf Sommerzeit umgestellt. Rund 120.000 Uhren werden bei der DB in Bahnhöfen und Diensträumen sowie Automaten, Informations- und Steuerungssystemen um eine Stunde vorgestellt. Taktgeber ist das Funksignal der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Dieses Signal wird bei der DB von Funkuhren empfangen und über rund 2.500 Hauptuhren an alle Nebenuhren im Bahnbereich weitergegeben. Die Anpassung sämtlicher Uhren dauert etwa eine Stunde. Rund 50 Nachtzüge sind in der Nacht vom 24. zum 25. März von der Zeitumstellung betroffen. Da bei diesen Zügen ausreichende Zeitpuffer im Fahrplan enthalten sind, werden sie pünktlich ihr Ziel erreichen.
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Am Samstag zum letzten Mal per Zugspitz-Express ins Schneevergnügen
(23.03.) MÜNCHEN - Auch am Wochenende heißt es wegen der guten Schneeverhältnisse noch einmal "Ski heil" auf der Zugspitze und im Garmisch-Partenkirchener Classic-Skigebiet. Das schneesichere Skigebiet ist am Samstag zum letzten Mal in dieser Saison mit dem "Zugspitz-Express" von München aus bequem zu erreichen. Von München Hauptbahnhof geht's um 7.14 Uhr nonstop nach Garmisch-Partenkirchen und von dort weiter mit einem Zug der Bayerischen Zugspitzbahn. Die Rückfahrt kann individuell erfolgen; die Fahrkarten sind in allen Regionalzügen zwischen Garmisch-Partenkirchen und München gültig. Im Kombi-Ticketpreis von 42 Euro für Erwachsene (Jugendliche bis einschl. 18 Jahre zahlen 34 Euro) sind die An- und Abreise aus München, die Fahrt auf die Zugspitze und der Tagesskipass enthalten. Im Preis inbegriffen ist auch ein Gutschein für ein Lunchpaket von Yormas.
"Da wir nur eine begrenzte Anzahl von Kombitickets haben, raten wir Interessenten, sich die Karten im Vorverkauf zu sichern", empfiehlt Christoph Grimm. Kaufen kann man das Kombiticket im DB Reisebüro "Reiseland" im Reisezentrum München Hbf. Eventuelle Restkarten können Kurzentschlossene auch noch am Samstag früh am Fahrkartenschalter 47 erhalten. Wer für Samstag keine Kombikarten mehr bekommt, kann auch am Sonntag günstig mit dem Classic-Ski-Express (München ab 9.00 Uhr) und per Bayern-Ticket direkt zum Hausberg fahren und dort gegen Vorlage der Fahrkarte den vergünstigten Skipass bekommen. Der Classic-Ski-Express fährt an jedem Sonntag bis zum 1. April. Alle Talabfahrten im Garmischer Classic-Skigebiet sind wegen der ergiebigen Schneefälle der letzten Tage wieder geöffnet worden.
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DB soll ab Dezember 2009 im Ostnetz Schleswig-Holstein fahren
(22.03.) KIEL - Die Regionalbahn Schleswig-Holstein (RB SH) soll nach Informationen des Verkehrsministeriums von Schleswig-Holstein ab Ende 2009 die regionalen Schienenverkehre des so genannten Ostnetzes fahren. Für einen Zeitraum von zehn Jahren soll die RB SH auf dem rund 370 Kilometer langen Ostnetz eine Verkehrsleistung von jährlich rund sieben Millionen Zugkilometern erbringen. Zum Ostnetz gehören neben der Hauptstrecke von Lübeck nach Hamburg auch die Strecken von Lübeck nach Kiel, Puttgarden und Lüneburg sowie die Strecke Aumühle - Büchen. Auf der bis 2009 elektrifizierten Strecke zwischen Lübeck und Hamburg sollen 64 neue Doppelstockwagen eingesetzt werden. Auf den Dieselstrecken werden neue Triebwagen der Baureihe VT 648 fahren. Insgesamt investiert die DB Regio AG rund 150 Millionen Euro. Den Reisenden stehen dann ausnahmslos moderne Züge zur Verfügung.
Die Fahrgäste profitieren von einem 30-Minuten-Takt zwischen Lübeck und Hamburg und Lübeck und Kiel. Im Berufsverkehr werden zwischen Lübeck und Hamburg Sprinterverbindungen angeboten. Der integrale Taktfahrplan verbindet in Ostholstein den Schienen- und Busverkehr. An den Sommerwochenenden wird das Angebot durch touristische Züge mit zusätzlichen Wagen für die Fahrradbeförderung ergänzt.
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DB und VDV weiten City-Ticket und City mobil aus
(22.03.) BERLIN - Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), die DB sowie die beteiligten Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen erweitern zum 1. April die Angebote City-Ticket und City mobil. Damit wird für Bahnreisende die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln an vielen Orten noch einfacher. Mit dem City-Ticket können alle 3,6 Millionen BahnCard-Besitzer mit einer Fernverkehrsfahrkarte über 100 Kilometer kostenlos mit Bus, S- und U-Bahn oder Straßenbahn vom Zielbahnhof zu ihrem Reiseziel im Stadtgebiet weiter reisen. Das war bisher in 86 Städten möglich. Am 1. April kommen 16 weitere Städte hinzu: Baden-Baden, Delmenhorst, Düren, Esslingen am Neckar, Fulda, Gießen, Hanau, Lippstadt, Ludwigsburg, Lüneburg, Marburg, Neustadt/Weinstraße, Rheine/Westfalen, Speyer, Tübingen und Worms.
Bei City mobil können alle Bahnkunden bereits beim Kauf einer Fahrkarte am Schalter und am Automaten zusätzlich ein Verbundticket für den öffentlichen Nahverkehr an ihrem Zielort kaufen. Der Kunde kann dadurch ohne Zeitverlust nach der Bahnreise auf Bus, S-Bahn, Straßenbahn oder U-Bahn umsteigen. Verkauft werden Einzelfahrkarten oder Tageskarten für Erwachsene für den Stadtbereich in bisher 24 Städten. Die folgenden zehn Städte kommen zum 1. April dazu: Cottbus, Darmstadt, Erlangen, Freiburg, Fürth, Karlsruhe, Mainz, Offenbach, Potsdam und Wiesbaden. Weitere Informationen zum City-Ticket und City mobil gibt es im Internet unter www.bahn.de.
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NOB verbessert Pünktlichkeit zwischen Hamburg und Westerland
(22.03.) HUSUM - Auf der Strecke Hamburg - Westerland (Sylt) waren in den ersten Monaten diesen Jahres mehr als 90 Prozent der Züge der privaten Nord-Ostsee-Bahn (NOB) pünktlich. Das geht aus den Verkehrsdaten hervor, die täglich von der NOB an die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft (LVS) übermittelt werden. In den ersten 20 Märztagen wurde nach NOB-Angaben sogar zum ersten Mal eine Pünktlichkeit von annähernd 95 Prozent erzielt, während sie im Februar bereits bei knapp 94 Prozent lag. Einen Ausreißer nach unten stellte der Januar dar, in dem der NOB die Pünktlichkeitsstatistik durch die mehrtägige Streckensperrung bei Tornesch nach Entgleisen eines Güterzuges verhagelt wurde. Besonders stolz ist NOB-Geschäftsführer Hagen Kalleja, dass der Anteil selbst verschuldeter Verspätungen kontinuierlich zurückgeht: Ihr Anteil an allen Verspätungen lag im neuen Jahr bei weniger als zwei Prozent und erreichte im März bis dato einen Bestwert von 0,63 Prozent. "Das zeigt, dass die Verbesserung der internen Organisation und die Veränderungen im Fahrzeugeinsatz die gewünschten Früchte tragen", stellt Kalleja heraus. Er hofft nun, dass sich die Pünktlichkeit der NOB auf der Strecke Hamburg - Westerland in diesem Jahr weiterhin gut entwickelt und vor allem nicht durch äußere Einflüsse beeinträchtigt wird. 70 Prozent der Verspätungen im März auf der Strecke Hamburg - Westerland sind auf die schlechte Infrastruktur und die unzureichende Streckenkapazität zurückzuführen.
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Fertigung der neuen "Dostos" für SüdostBayernBahn läuft auf Hochtouren
(22.03.) MÜHLDORF - In Kürze werden bei der SüdostBayernBahn die modernsten Regionalzüge Deutschlands rollen. Die Fertigung von 24 neuen, großzügig gestalteten und vollklimatisierten Doppelstockwagen läuft auf vollen Touren. Nahezu alle Wagen sind im Rohbau fertig gestellt; in diesen Tagen wird im Bombardier-Werk Görlitz die Inneneinrichtung eingebaut. Kunden der ersten Klasse können künftig, wie im ICE, auf Ledersitzen Platz nehmen. Die ersten neuen Wagen werden kurz nach Ostern in Görlitz ausgeliefert und dann zwischen Mühldorf und München zum Einsatz kommen.
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Gute Qualität der schleswig-holsteinischen Bahnstationen
(22.03.) KIEL - Die gute Qualität der Bahnstationen in Schleswig-Holstein hat sich in der jetzt abgeschlossenen halbjährlichen Qualitätskontrolle bestätigt. Wie die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein (LVS) am Mittwoch mitteilte, habe das Stationsbüro Schleswig-Holstein für den Zustand der Bahnstationen im Winter 2006/2007 insgesamt die Schulnote 2,43 vergeben. Gegenüber der Note 2,31 im Sommer 2006 und der Note 2,41 im Winter 2005/2006 ist die Qualität leicht gesunken. Häufigste Mängel waren nicht beseitigte Vandalismusschäden, defekte Uhren und Beeinträchtigungen des Wartekomforts. LVS-Geschäftsführer Bernhard Wewers: "Auch wenn ich mit den Ergebnissen noch nicht ganz zufrieden bin, ist die Qualität der Bahnstationen insgesamt auf einem hohen Niveau. Bei unserer ersten Kontrolle im Winter 2001 sind wir noch mit der Note 3,1 gestartet. Ich bin sicher, dass die Stationsbetreiber alles unternehmen werden, um bei zukünftigen Kontrollen noch besser dazustehen."
Seit 2001 ermittelt das Stationsbüro für die LVS regelmäßig zwei Mal im Jahr die Qualität der inzwischen 166 Bahnstationen in Schleswig-Holstein. Bei den Kontrollen ist jeweils ein Vertreter des Stationsbetreibers dabei. Das Stationsbüro bewertet u. a. den Zustand der Bahnsteige, Sitzgelegenheiten und Fahrgastunterstände sowie die Fahrgastinformation. Die Ergebnisse der Untersuchung vom Winter 2006/2007 stehen unter www.lvs-sh.de und unter zur Verfügung.
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München: Neue Ausgabe der Kundenzeitung S-Takt
(22.03.) MÜNCHEN - Die Kundenzeitung der S-Bahn München, S-Takt, informiert in der März/April-Ausgabe schwerpunktmäßig über die Ergebnisse der jüngsten Kundenumfragen, die Entwicklung der Pünktlichkeit und die neuen Serviceeinrichtungen. Im Gastkommentar berichtet der Regierungspräsident von Oberbayern, Christoph Hillenbrand, über den Stand des Programms zum barrierefreien Ausbau der S-Bahn-Stationen. Im Rückblick wird die Entwicklung der S-Bahn-Pünktlichkeit im letzten Jahr dargestellt und über die letzten Kundenumfragen berichtet. Drei von vier Fahrgästen gaben dabei an, dass sie die S-Bahn weiter empfehlen würden. Im Serviceteil berichtet S-Takt über das neue Kundencenter am Hauptbahnhof und über das Infomobil.
Über das Thema "Notarzteinsatz im Zug" informiert die Kundenzeitung im Report. Die Münchner Feuerwehr und die S-Bahn geben wichtige Hinweise, wenn ein Notarzt im Zug benötigt wird. Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit der neuen Türtechnik. Kultur- und Freizeithinweise ergänzen den Leserservice. S-Takt liegt für alle Fahrgäste und S-Bahn-Freunde in den Münchner S-Bahnen und in den Service-Centern am Hauptbahnhof und Ostbahnhof bereit. Sie kann auch im Internet unter www.s-bahn-muenchen.de gelesen und abonniert werden.
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Behinderungen nach Entgleisung von zwei Güterwaggons bei Oberhausen
(21.03.) OBERHAUSEN - Nach der Entgleisung von zwei leeren Güterwagen bei Oberhausen-Sterkrade ist am Dienstag die Zugstrecke zwischen Duisburg und Emmerich für rund drei Stunden gesperrt worden. Davon waren unter anderem ICE-Züge der Linie Frankfurt/Köln/Amsterdam betroffen, die in beiden Richtungen zwischen Köln und Utrecht über Venlo umgeleitet wurden und dadurch Verspätungen von bis zu 45 Minuten erhielten. Gegen 14.30 Uhr war die Strecke wieder eingleisig befahrbar. Die Aufgleisungs- und Reparaturarbeiten auf dem anderen Streckengleis in Oberhausen Sterkrade dauerten bis in die Abendstunden an. Wie ein Sprecher der DB in Düsseldorf mitteilte, gehörten die Wagen zu einem Zug des RAG-Konzerns und waren aus bislang ungeklärter Ursache entgleist.
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ÖBB: Neues Tagesticket für den Nahverkehr
(21.03.) WIEN - Mit dem neuen "Einfach-raus-Ticket" können Gruppen bis fünf Personen für 28 Euro alle Nahverkehrszüge in ganz Österreich benutzen. "Das "Einfach-raus-Ticket" ist ideal für Ausflüge ins Grüne, gemütliche Stadtbummel oder Kurzeisen in Österreich", empfiehlt Wilhelmine Goldmann, Vorstandsdirektorin der ÖBB Personenverkehr AG. Ab 21. März ist das "Einfach-raus-Ticket" bei allen Schaltern, Fahrkartenautomaten und über das Internet erhältlich. Gültig ist das Ticket von Montag bis Freitag von 9 bis 24 Uhr, Samstag und Sonntag ganztägig. Mehr als 30 Prozent aller Bahnreisen sind Freizeitreisen, so eine kürzlich durchgeführte Studie von Gallup mit mehr als 12.000 befragten Reisenden. "Mit dem neuen Ticket bieten wir gerade für diese Kunden das ideale umweltfreundliche Verkehrsmittel an", so Goldmann. Das Einfach-raus-Ticket ist in allen Nahverkehrszügen in Österreich gültig. Das sind: Regionalexpresszüge (REX), Regionalzüge, S-Bahn und Regio-S-Bahn sowie EURegiozüge. Die Raab-Ödenburger-Bahn (ROeEE) ist ebenfalls in dieses Ticket inkludiert. Und ab Herbst soll auch der Postbus in das Ticket einbezogen werden.
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Neuer Mittelbahnsteig am Bahnhof Roth offiziell in Betrieb genommen
(21.03.) ROTH - Innerhalb von fünf Monaten wurde "unter dem rollenden Rad" die Infrastruktur am Bahnhof Roth verbessert. Der neue Mittelbahnsteig an den Gleisen 2 und 3 ist jetzt in Betrieb. Über einen Aufzug gelangen mobilitätseingeschränkte Reisende sowie Fahrgäste mit Fahrrädern oder Kinderwagen bequem und barrierefrei auf den Bahnsteig. Insgesamt wurden für den Mittelbahnsteig mit neuem Dach rund 1,6 Millionen Euro, gefördert mit Bundes- und Landesmitteln, investiert. Der Bahnsteig hat eine Nutzlänge von 210 Metern, ist 0,76 Meter hoch und erhielt auf einer Länge von 57 Metern ein neues Dach. Der Bahnsteig wird durch einen Aufzug barrierefrei von der Unterführung aus erschlossen und ist mit einem so genannten Blindenleitsystem ausgestattet. In den Boden gefräste Rillen erleichtern sehbehinderten Menschen mit Taststock die Orientierung.
Insgesamt wurden 1.300 Kubikmeter Erde ausgehoben und rund 800 Kubikmeter neu aufgetragen. Auf einer Länge von 430 Metern wurden neue Bahnsteigkanten gesetzt und rund 160 Kubikmeter Stahlbeton für Fundamente und die Dachgründung verbaut. Den Abschluss bildeten Pflasterarbeiten auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern. Die DB hat im vergangenen Jahr in Bayern rund 70 Millionen Euro in den Neubau, die Modernisierung und den Ausbau von Bahnhöfen investiert. In diesem Jahr sind Investitionen in der gleichen Höhe geplant.
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Fahrradmietsystem Call a Bike startet in die neue Saison
(21.03.) BERLIN - Das Fahrradmietsystem Call a Bike der Bahn rollt in die Saison 2007, die von März bis Mitte Dezember dauert. Ab sofort können in Berlin, Köln, München und Frankfurt am Main die silber-roten Fahrräder der DB-Tochter DB Rent wieder gemietet werden. Im Mai dieses Jahres startet dann Call a Bike auch in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Die rund 4.250 DB-Mietfahrräder wurden während der Wintermonate einer Inventur und einer sorgfältigen technischen Generalüberholung unterzogen. "Jedermann kann jetzt wieder unser günstiges Mobilitätsangebot nutzen. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch in dieser Saison trotz zunehmenden Wettbewerbs unsere Kundenzahlen auf hohem Niveau halten werden", sagt Rolf Lübke, Geschäftsführer der DB-Tochter DB Rent.
Ob zum Arbeitsplatz, eine spontane Einkaufstour oder Sehenswürdigkeiten und Museen besichtigen - Call a Bike ist das maßgeschneiderte und umwelt-freundliche Angebot für die individuellen Mobilitätswünsche in der Stadt. Die Räder können bequem per Mobilfunk unter der auf dem Fahrradschloss befindlichen Rufnummer (Ortsnetz) rund um die Uhr gebucht werden. Die Miete für eine Fahrt kostet für Kunden mit einer BahnCard oder einem Jahresabonnement für den öffentlichen Nahverkehr 6 Cent je Minute. Im Normaltarif kostet die Minute 8 Cent. Für die Abrechnung wird immer der Zeitraum zwischen Ausleih- und Rückgabeanruf zu Grunde gelegt. Die Abrechnung erfolgt alle 14 Tage per Kreditkarte oder im Lastschriftverfahren. Um Kunde bei Call a Bike zu werden, sind keine langen Formalitäten notwendig. Man kann sich spontan und direkt vor Ort mit einem Anruf beim Kundenservice zum Beispiel per Mobilfunk als Nutzer registrieren lassen und erhält umgehend die Freischaltung für das DB-Fahrradmietsystem in allen Call-a-Bike-Städten. Weitere Informationen zum Angebot Call a Bike können auch im Internet unter www.callabike.de oder beim Kundenservice (0700 05 22 55 22, ab 7 Cent je Minute) abgerufen werden.
In der Saison 2006 nutzten rund 45.000 aktive Kunden die silber-roten DB-Mietfahrräder für 520.000 Fahrten. Dies ist gegenüber der Saison 2005 eine Steigerung um insgesamt 70.000 Fahrten oder knapp 15 Prozent. Die Nutzer sind zum größten Teil zwischen 18 und 35 Jahre alt. Sie sind zugleich auch überwiegend Kunden des öffentlichen Nahverkehrs.
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SOB: Bausaison beginnt in den Osterferien
(21.03.) MÜHLDORF - In den Osterferien beginnt die SüdostBayernBahn mit der ersten Großbaustelle der Bausaison 2007. Ab Samstag, 31. März werden zwischen Waldkraiburg und Rosenheim sowie zwischen Mühldorf und Neumarkt-St. Veit in mehreren Abschnitten die Gleise ausgewechselt und der Unterbau erneuert. Während der Bauarbeiten müssen die Züge entfallen und durch Busse ersetzt werden. In diesen Tagen beginnen die vorbereitenden Arbeiten, die zum Teil nachts ausgeführt werden müssen. Vom 31. März bis 15. April 2007 werden die Gleise zwischen Waldkraiburg und Rosenheim ausgewechselt. Zusätzlich werden Gleise und Weichen im Bahnhof Wasserburg erneuert. In dieser Zeit muss die gesamte Strecke von Mühldorf bis Rosenheim durch Ersatzbusse bedient werden.
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Gotthard: Multifunktionsstelle Sedrun ist fertig ausgebrochen
(21.03.) SEDRUN - Mit einem Vorsprung von mehreren Monaten auf das Vertragsprogramm sind die Ausbrucharbeiten in der Multifunktionsstelle Sedrun des Gotthard-Basistunnels beendet worden. Auch die vier Wartehallen für die Porta Alpina sind ausgebrochen. Erfolgreich abgeschlossen ist nach einem zweitägigen Druckaufbauversuch auch die Injektionskampagne im Südvortrieb in der Weströhre. Durch die Zementinjektionen während der letzten vier Monate hat sich der Wasserzutritt von anfänglich bis 12 l/s auf 3 l/s reduziert. Die Vortriebsarbeiten wurden vor kurzem wieder aufgenommen. Während der Injektionsarbeiten in der Weströhre, lief der Vortrieb in der Oströhre, wo kein Wasserzutritt zu verzeichnen war, ungehindert weiter. Der Vorsprung gegenüber der Weströhre beträgt heute beinahe 400 Meter.
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S-Bahn Stuttgart erhält bessere Noten von den Fahrgästen
(20.03.) STUTTGART - Die S-Bahn Stuttgart und der Verband Region Stuttgart (VRS) haben am Montag in Stuttgart die Ergebnisse der Qualitätskontrollen bei der S-Bahn aus dem Jahr 2006 vorgestellt. Danach zeigten sich die Fahrgäste in ihrer Bewertung der S-Bahn nach Schulnoten insgesamt zufriedener als im Jahr 2005. Gaben die Kunden in den Kriterien Pünktlichkeit mit 2,7 und Sicherheit mit 2,3 noch die gleichen Noten wie in den Messungen des Jahres 2005, so bewerteten sie die Sauberkeit mit 2,8 (2005: 2,9), die Information im Regelfall mit 2,5 (2005: 2,6) und die Information bei Verspätungen mit 2,9 (2005: 3,2) zum Teil deutlich besser.
Über die Kundenbefragung hinaus ermittelt ein unabhängiges Institut nach objektiven Kriterien verschiedene Qualitätsmerkmale der S-Bahn. Die Pünktlichkeit der S-Bahn bewegt sich demnach weiterhin auf hohem Niveau. Im Vorjahr waren 98,5 Prozent der S-Bahnen pünktlich oder weniger als sechs Minuten verspätet (2005: 98,7 Prozent). Damit war die Stuttgarter S-Bahn 2006 im dritten Jahr in Folge die pünktlichste S-Bahn in Deutschland. Mit weniger als drei Minuten Verspätung waren 92,6 Prozent der roten Nahverkehrsflitzer unterwegs (2005: 93,8 Prozent). Das gilt auch für die Pünktlichkeit in der Hauptverkehrszeit. Im Berufsverkehr am Morgen und nachmittags waren 86,3 Prozent der S-Bahnen weniger als drei Minuten verspätet, und 97,4 Prozent fuhren mit weniger als sechs Minuten Verspätung. Für die Sauberkeit ermittelten die objektiven Tester einen gleichbleibenden Wert von 88,2 Prozent.
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Neues Internetangebot zum Thema "Bauarbeiten"
(20.03.) FRANKFURT/Main - Die DB hat im Internet ein umfassendes Informationsangebot zum Thema "Bauarbeiten" zusammengestellt. Unter www.db.de/bauarbeiten sind Hintergründe und Fakten rund ums Bauen bei der Bahn zu finden. Von der Erläuterung des Schienenschleifens über moderne Gleisbautechniken bis hin zum Informationsangebot für Reisende reicht das Spektrum. Die DB wird in den kommenden Jahren ihre Bautätigkeiten insbesondere auf stark befahrenen Strecken und in zentralen Knotenpunkten noch verstärken. Diese Maßnahmen sind Bestandteil des kürzlich vorgestellten Zukunftsprogramms ProNetz, das die Ertüchtigung der Infrastruktur für den stark wachsenden Verkehr auf der Schiene zum Ziel hat. Kernelemente des Programms sind die enge Verzahnung von Instandhaltung und Investitionen im bestehenden Streckennetz. Hierbei wird die vorbeugende Instandhaltung weiter intensiviert. Die Baumaßnahmen und deren Auswirkungen auf den Zugverkehr sind seit Monaten geplant worden. Dabei steht im Vordergrund, die Auswirkungen auf die Reisenden so gering wie möglich zu halten. Auf der Basis von Baufahrplänen werden Reisende umfassend über Fahrplanänderungen informiert.
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SBB: Bahnhofsgebäude in Rapperswil wird saniert
(20.03.) RAPPERSWIL - Mit einem symbolischen Akt hat am Montag der Umbau des Bahnhofgebäudes in Rapperswil begonnen. Bis Juli 2008 werden das angebaute Buffet abgebrochen sowie die Struktur und die Architektur des 1895 fertig gestellten Gebäudes wiederhergestellt. Im Innern werden die Zwischendecken ausgebaut; damit erhalten die Räume wieder ihre ursprüngliche Höhe. Nach dem Umbau befinden sich das Bahnreisezentrum mit Billettschalter, Reisebüro und Gepäckannahme zentral in der rekonstruierten Haupthalle. Zudem laden ein asiatisches Noodle-Haus und ein Café-Bistro Spettacolo zum Verweilen ein. Die SBB investiert 13 Millionen Franken in die Komplettsanierung des Bahnhofgebäudes. Für eine weitere Million Franken saniert sie das Bahnsteigdach und gestaltet die Überdachung im Bereich der Treppe zur Personenunterführung neu.
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Teilinbetriebnahme von Neu-Ulm 21
(19.03.) NEU-ULM - Am Sonntag ist der neue unterirdische Bahnhof von Neu-Ulm
teilweise für den Betrieb freigegeben worden. Gleichzeitig wurde ein modernes
elektronisches Stellwerk in Neu-Ulm in Betrieb genommen. "Damit geht das
ehrgeizige Projekt mit großen Schritten seiner Vollendung entgegen", sagte
Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber am Sonntag bei der Eröffnung des neuen
Bahnhofs. Die volle Inbetriebnahme der Bahnanlagen soll November 2007 erfolgen.
Das Vorhaben umfasst den Neubau von vier tiefer gelegten und teilweise überdeckelten
Gleisen (von denen jetzt zwei in Betrieb gegangen sind), den Bau der neuen
Verkehrsstation in Tieflage mit zentralem Omnibusbahnhof und Park+Ride-Anlage,
mehrere Eisenbahnkreuzungsmaßnahmen, den Ausbau des Abzweigs Richtung Kempten
bis zur Finninger Straße sowie den Rückbau der oberirdischen alten
Gleisanlagen. Damit entstehen in der Innenstadt etwa 18 Hektar Freifläche, die
künftig als Wohn-, Gewerbe-, Grün- und Erholungsflächen dienen sollen. Am
tiefer gelegten Bahnhof bleiben die Bahnsteige nach oben offen.
Partner beim Projekt Neu-Ulm 21 sind die DB, die Stadt Neu-Ulm, der Bund und der
Freistaat Bayern. Das geplante Investitionsvolumen liegt bei rund 165 Millionen
Euro. Die Finanzierung des Projekts erfolgt vor allem aus Mitteln des
Bundesschienenwegeausbaugesetzes und des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes.
Der Freistaat Bayern hatte sich bereit erklärt, bestimmte Finanzierungsanteile
des Bundes vorzufinanzieren. "Nur deshalb konnte der Baubeginn 2003 und die
Inbetriebnahme der Anlagen pünktlich zur Landesgartenschau 2008 sichergestellt
werden", betonte Huber. Das Projekt Neu-Ulm 21 sei eine Vorwegmaßnahme der
Aus- und Neubaustrecke Stuttgart - Ulm - Augsburg. Der Freistaat Bayern dränge
darauf, die Planungen für diesen Schienenkorridor weiterzuführen. "Der
zeitnahe Ausbau des bayerisch-schwäbischen Schienenkorridors ist für die
Anbindung Bayerns an das nationale und europäische Hochgeschwindigkeitsnetz von
entscheidender Bedeutung. Einen Stillstand können wir uns in dieser für ganz Süddeutschland
wichtigen verkehrspolitischen Angelegenheit nicht leisten", unterstrich
Huber abschließend.
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"Tagesspiegel": Transnet lobt Gesetzentwurf zur Bahn-Privatisierung
(19.03.) BERLIN - Der Chef der Bahngewerkschaft Transnet, Norbert Hansen, hat sich hinter den Gesetzentwurf zur Bahnprivatisierung aus dem Bundesverkehrsministerium gestellt, der Anfang vergangener Woche bekannt geworden war. "Meiner Meinung nach ist er dazu geeignet, die inhaltlichen Ansprüche der Koalitionsparteien, aber auch der kritischen Positionen von der Opposition innerhalb und außerhalb des Parlaments zu erfüllen", sagte Hansen dem "Tagesspiegel". "Ich weiß nicht, was denen noch fehlt", sagte er mit Blick auf die scharfe Kritik etwa der FDP und der Grünen. Für die Gewerkschaft sei wichtig, dass der Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung innerhalb des Konzerns auf Grundlage des vorgelegten Gesetzentwurfs erhalten bleibe.
Zugleich forderte Hansen Ergänzungen beim Gesetz zur Privatisierung der DB. "Der Bund muss sich festlegen, wofür die Einnahmen aus einer Kapitalbeteiligung verwendet werden sollen", sagte Hansen dem "Tagesspiegel". Transnet will, dass möglichst viel Geld direkt wieder an den Bahnkonzern für Investitionen weiter gegeben wird. "Eine solche Festlegung könnte zum Beispiel in der Präambel des Gesetzes stehen", sagte der Gewerkschaftschef. Auf ähnliche Art müsse sich der Staat dazu verpflichten, den Verkehrsträger Schiene besonders zu fördern. Angesichts der Debatte über den Klimawandel sei das dringend nötig. "Je rechtsverbindlicher das geschieht, desto besser."
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Feuer verwüstet S-Bahn-Gebäude in Birkenwerder
(19.03.) BERLIN - Ein Feuer hat am frühen Samstag Morgen das historische Bahnhofsgebäude in Birkenwerder verwüstet. Die Decke des zweigeschossigen Gebäudes stürzte zum Teil ein, der Putz fiel von den Wänden. Für zehn Stunden konnten wegen des Brandes keine Züge in Birkenwerder halten. Über die Höhe des Sachschadens konnte die DB noch keine Angaben machen. Nach Angaben einer Polizeisprecherin ist die Ursache für den Brand bisher noch unklar. Die Ermittler schließen aber eine Brandstiftung nicht aus. Kurze Zeit zuvor war in einem nur ein Kilometer entfernten Restaurant ein Feuer ausgebrochen. "Auf Grund der zeitlichen und räumlichen Nähe ist es auch nicht ausgeschlossen, dass beide Feuer im Zusammenhang stehen", sagte die Sprecherin.
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RMV zahlt DB Bonus für gute Leistungen
(19.03.) FRANKFURT/Main - Die DB erhält vom Rhein-Main-Verkehrsverbund für gute Leistungen einen Bonus von 770.000 Euro. Wie der RMV am Freitag mitteilte, sei das Urteil der Fahrgäste ausschlaggebend gewesen, die bei Befragungen die Sauberkeit der Bahnhöfe, deren Ausstattung und die Freundlichkeit des Personals lobten. Die Kunden fühlten sich in Bahnhöfen und Zügen sicher. Allerdings müsse die Bahn ihre Pünktlichkeit und die Fahrgastinformationen verbessern, forderte der RMV. Bei der Pünktlichkeit habe die Bahn bei Messungen 2006 etwas schlechter abgeschnitten als ein Jahr zuvor. Die Regionalbahnen sei zu 90,4 Prozent pünktlich eingetroffen, die S-Bahnen zu 93,6 Prozent - damit habe die Bahn die Vorgaben des RMV nicht eingehalten. Den Bonusbetrag werde die Bahn vereinbarungsgemäß für weitere Qualitätsverbesserungen einsetzen, teilte der RMV weiter mit. Zum Beispiel würden zusätzliche Sicherheitskräfte - auch in Zivil - eingesetzt. An besonderen Brennpunkten werde es mehr Kameras geben.
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"FTD": Konflikt um Scandlines-Verkauf spitzt sich zu
(19.03.) BERLIN - Der Streit um den Verkauf der Reederei Scandlines, an der die DB und die dänische Regierung je 50 Prozent halten, spitzt sich zu. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe) hat Bahn-Chef Hartmut Mehdorn der dänischen Regierung ein Ultimatum gestellt, sich für einen Verkauf an das von der Bahn bevorzugte Konsortium Baltic Ferry Development zu entscheiden. Sonst werde die Bahn nur ihren Anteil an diesen Bieter veräußern. Der dänische Verkehrsminister Fleming Hansen will dagegen laut "FTD" nur an den zweiten Bieter 3i verkaufen, da der Finanzinvestor das höhere Gebot abgegeben und damit den Bieterprozess gewonnen habe.
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Mit dem ICE von Hamburg und Berlin nach Dänemark
(17.03.) BERLIN - Ab dem 9. Dezember startet der ICE nach Dänemark. Eine entsprechende Kooperation haben Dänische Staatsbahn (DSB) und DB geschlossen. Ab dem Fahrplanwechsel verkehren auf den Strecken Hamburg - Flensburg - Århus und Hamburg - Puttgarden - Kopenhagen ICE-Züge. Ein Zugpaar wird täglich zwischen Berlin und Kopenhagen fahren. Damit sind beide Hauptstädte das erste Mal seit zehn Jahren wieder direkt mit der Bahn verbunden. Die Reisezeit zwischen Berlin und Århus soll um mehr als eine halbe Stunde auf unter sieben Stunden Fahrzeit reduziert werden. Der genaue Fahrplan wird im April bei der DB Netz AG zur Genehmigung eingereicht. Die ICE ersetzen zwischen Deutschland und Dänemark die heute fahrenden dänischen IC-Züge.
"Wir erwarten bis 2015 zwischen Hamburg und Kopenhagen einen Anstieg der Reisendenzahl um rund 30 Prozent auf dann über 330.000 Fahrgäste jährlich", sagte Nikolaus Breuel, Vorstandsvorsitzender der DB Fernverkehr AG. "Mit diesem Angebot setzt sich der ICE auch international immer mehr durch." Für die Direktverbindung Berlin - Kopenhagen rechnet die Bahn im gleichen Zeitraum mit einem noch stärkeren Wachstum.
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Mobiltelefon als Bahn- und Busfahrkarte
(17.03.) HANNOVER - Einfach einsteigen und losfahren: Das Mobiltelefon ersetzt den Fahrgästen künftig die papierne Fahrkarte. Statt am Automaten oder beim Busfahrer ein Ticket zu kaufen, drückt der Kunde jeweils vor Abfahrt und bei Ankunft auf eine Handy-Taste. Unter dem Titel "Touch&Travel" werden die DB und Vodafone gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern das innovative elektronische Ticketing-Verfahren in den kommenden Jahren zur Marktreife entwickeln. "Wir wollen noch mehr Kunden gewinnen. Deswegen muss die Nutzung unserer Angebote so einfach wie möglich sein", sagte Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr der DB, bei der Vorstellung des Modells. "Mit Touch&Travel entwickeln wir eine kundenfreundliche Lösung, die sich im Fern-, Regional- und Stadtverkehr einsetzen lässt."
Ein erster Praxistest für Touch&Travel startet noch in diesem Jahr auf der ICE-Strecke Berlin - Hannover, einem Teilnetz der Berliner S-Bahn und im gesamten städtischen Nahverkehr der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Eine deutschlandweite Markteinführung ist nach erfolgreichem Abschluss des Tests geplant. Das eTicketing-Verfahren von DB und Vodafone setzt auf eine neue Mobilfunk-Technologie, die in naher Zukunft auf den Markt kommen wird: Near Field Communication (NFC) ermöglicht eine kontaktlose Datenübertragung mit einem Abstand weniger Zentimeter. Kommende Mobiltelefon-Generationen werden generell mit dieser Technologie ausgerüstet sein. Bei Touch&Travel werden alle Bahnsteige und Haltestellen mit so genannten Touchpoints ausgerüstet: An diesen An- bzw. Abmeldepunkten checkt der Fahrgast per Tastendruck mit seinem Handy kontaktlos ein und nach Erreichen seines Reiseziels wieder aus. Die gefahrene Strecke und der Fahrpreis werden errechnet und der registrierte Nutzer erhält monatlich eine Rechnung.
Beteiligt am Touch&Travel-Piloten sind als Partner von DB und Vodafone die Berliner Verkehrsbetriebe und die Verkehrsbetriebe in Potsdam sowie die Technologiepartner Motorola, Atron, NXP und Giesecke&Devrient.
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Mehdorn: NRW wird nicht benachteiligt
(17.03.) BERLIN - In einem Schreiben an NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke hat DB-Chef Hartmut Mehdorn die jüngste Kritik aus Nordrhein-Westfalen entschieden zurückgewiesen, wonach die Bahn dieses Bundesland vernachlässige. "Die Zahlen zeigen: Man kann keineswegs von einer Benachteiligung des Landes NRW sprechen", sagte Mehdorn. So werde insbesondere Bayern nicht bevorzugt. In den vergangenen beiden Jahren sei pro Streckenkilometer in NRW deutlich mehr für die Instandhaltung aufgewendet worden als in Bayern. In beiden Ländern betrugen die Instandhaltungsaufwendungen im Jahr 2006 rund 220 Millionen Euro - wobei allerdings das bayerische Streckennetz mit 6.000 Kilometern rund 1.250 Kilometer länger ist als das in NRW. Auch werde in beiden Ländern langfristig in gleicher Größenordnung investiert. Dabei habe es zuletzt in Bayern den Sondereffekt mit der Neu- und Ausbaustrecke Nürnberg - Ingolstadt - München gegeben. Mehdorn sagte weiter, "die gegen die DB AG erhobenen Vorwürfe entbehren jeder Grundlage." Er wäre dem Minister daher dankbar, wenn er diese Fakten auch in der Öffentlichkeit benennen würde, heißt es in dem Brief an Wittke.
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CDU-Verkehrsexperte fordert von Bahn Preisnachlässe wegen Baustellen
(17.03.) BERLIN - Der CDU-Verkehrsexperte Dirk Fischer fordert angesichts der angekündigten zahlreichen Baumaßnahmen bei der DB für Kunden entsprechende Preisminderungen. "Bei gravierenden Behinderungen muss es entsprechende Preisnachlässe für die Tickets der betroffenen Strecken geben", sagte Fischer am Freitag in Berlin. Nur so werde die Bahn auch während der Baumaßnahmen für alle Kunden attraktiv bleiben. Gerade im Hinblick auf die Klimaschutzdiskussion müsse man verhindern, dass Bahnkunden im Sommer aufgrund von verlängerten Fahrzeiten auf das Auto umsteigen. Mit einer solchen Maßnahme könnte die Bahn außerdem beweisen, dass sie ein wirklich kundenfreundliches Unternehmen sei.
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Bauarbeiten im Gleisfeld des Leipziger Hauptbahnhofes gehen zügig voran
(17.03.) LEIPZIG - Vor vier Wochen begannen intensive Bauarbeiten im Gleisfeld des Leipziger Hauptbahnhofs. Sie sind Voraussetzung, um die Nordeinfahrt in den künftigen Tunnel zu bauen und gleichzeitig den Personenverkehr aus der Bahnhofshalle stattfinden zu lassen. Zunächst wurde das Baufeld nach Kampfmitteln untersucht und für die nachfolgenden Arbeiten vorbereitet. Dazu gehörten unter anderem ein weiterer Teilabbruch eines der beiden alten Verkehrstunnel und der Abbruch von alten Stellwerksgebäuden, darunter das weithin bekannte große Stellwerk B3.
Damit die Nordrampe unterhalb der Bahnstrecke Leipzig Hbf - Leipzig Leutzsch und Leipzig-Wahren bei laufendem Zugverkehr hergestellt werden kann, wird zur Zeit eine Überfahrung der Nordrampe bestehend aus zwei Hilfsbrückenzügen von je 105 m Länge gebaut. Diese Hilfsbrücken sind der neue Unterbau für die zwei neu einzubauenden Gleise. Unter diesem Fundament wird weiter an der Nordrampe des Citytunnels gebaut. Umfangreiche Baumaßnahmen an den vorhandenen Bahnanlagen wie der Rückbau von Gleisen, Weichen, Signalanlagen und Oberleitungsanlagen, der Neubau von 1.400 Meter Gleisen und acht Weichen, die Anpassung sowie die Erneuerung der Signal- und Oberleitungsanlagen für die neue Streckenführung werden durchgeführt. Neue Oberleitungsmaste und Signale werden errichtet.
Während der Bauarbeiten müssen cirka 9.000 m3 Erde ausgehoben und insgesamt etwa 210 Meter Spund- und Schlitzwände mit Verpresspfählen für die Sicherung der späteren Baugrube Nordrampe hergestellt werden. Für die Auflagerung der Hilfsbrücken ist der Einbau von 16 Stahlstützen, 13 Bohrpfählen und vier Schlitzwandlamellen notwendig. Acht Hilfsbrücken mit Stützweiten von 7,20 und 14,40 Metern sind pro Gleis einzubauen. Nach der Montage der Hilfsbrücken beginnt der Aufbau der Gleisanlagen, der Oberleitungen und der Signal- und Sicherungstechnik. Die Arbeiten begannen am 17. Februar und werden am 25. März mit der Inbetriebnahme beider Gleise beendet sein. Im Bereich des Leipziger Hauptbahnhofs mündet der künftige City-Tunnel in nördlicher Richtung in die Bahnstrecken nach Eilenburg, Bitterfeld/Berlin und Halle (Saale) ein. Dabei unterkreuzt die sogenannte Nordrampe die bestehenden Bahnstrecken in westlicher Richtung nach Leipzig-Leutzsch sowie Großkorbetha/Erfurt und Leipzig-Wahren.
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(16.03.) PARIS - Am Donnerstag ist nach fünfjähriger Bauzeit die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Paris und Straßburg eingeweiht worden. Staatspräsident Jacques Chirac sprach bei der Eröffnung von einem "großen industriellen Erfolg". Am Abend wurde entlang der Strecke ein großes Feuerwerk gezündet. Der Bau der 300 Kilometer langen Trasse kostete vier Milliarden Euro. Der planmäßige Zugbetrieb wird am 10. Juni aufgenommen. Dann fahren ICE-Züge zwischen Paris und Frankfurt am Main und benötigen für die Strecke rund vier Stunden. Zwischen Stuttgart und Paris verkehren künftig französische TGV-Züge, die Fahrzeit beträgt drei Stunden und 40 Minuten. Auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke sind ICE und TGV mit bis zu 320 km/h unterwegs.
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Siemens liefert 16 Züge an ANGEL TRAINS
(16.03.) KÖLN - Angel Trains, einer der größten europäischen Vermieter von Schienenfahrzeugen hat mit Siemens Transportation Systems einen Rahmenvertrag über den Erwerb von Elektro-Triebzügen des Typs Desiro ML abgeschlossen. Die ersten 16 Züge mit einem Gesamtwert von rund 70 Millionen Euro wurden nun bestellt und an die trans regio Deutsche Regionalbahn GmbH vermietet. Diese hatte bereits im Januar 2007 den Verkehrsvertrag für die Mittelrheinbahn, der eine Laufzeit von 15 Jahren hat, unterzeichnet. Ab Dezember 2008 sollen die Desiro ML Züge mit Start des Winterfahrplans auf den Strecken zwischen Köln und Koblenz sowie zwischen Koblenz und Mainz im Personenverkehr fahren. Innerhalb des Rahmenvertrages von Angel Trains mit Siemens wurde eine Option auf weitere 84 Züge vereinbart, die der britische Leasinggeber bei Bedarf abrufen kann. Die Züge werden ab Juli im Siemens-Werk in Krefeld, Deutschland, gefertigt.
Der Desiro ML ist ein Zug, der speziell auf die sich häufig ändernden Bedürfnisse der Regionalverkehrsnetze abgestimmt ist. Durch seine modulare Aufbauweise können Fahrzeuge untereinander kombiniert werden, sodass beispielsweise Zuglängen von 49 bis zu 282 Metern Länge möglich werden. Außerdem kann der Betreiber zwischen verschiedenen Innenausstattungen wählen, das heißt je nach Einsatzgebiet sind beispielsweise Sitzplatzanzahl und -abstand sowie Raum für Fahrräder oder Rollstühle flexibel. Mit dieser neuesten Bestellung beläuft sich die Zahl der im Personenverkehr eingesetzten Züge, die von Angel Trains Europa, der deutschen Tochter von Angel Trains mit Sitz in Köln, insgesamt betrieben oder bestellt werden, auf über 220, davon sind 60 Elektrotriebzüge.
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Nach Fälschungen: DB tauscht Papier in Fahrkartenautomaten aus
(16.03.) BIELEFELD - Angesichts der Zunahme von Ticketfälschungen will die DB das Papier in ihren 9000 Fahrkartenautomaten austauschen. Die Bahn werde zudem die Ticket-Kontrollen in den Zügen verschärfen, sagte Bahnsprecher Gerd Felser dem Bielefelder "Westfalen-Blatt". Alle Schaffner im Nah- und Fernverkehr seien speziell geschult worden, um die Fälschungen auf den ersten Blick zu erkennen. Durch Schwarzfahrer im öffentlichen Personennahverkehr entstehe den Verkehrsunternehmen jährlich ein Schaden von 300 Millionen Euro. Laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) in Köln liege die Schwarzfahrerquote bei 2,5 bis drei Prozent.
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Bald Raucherzüge von München nach Hamburg?
(16.03.) BERLIN - Während die DB in den nächsten Monaten das Rauchen in allen ihren Zügen verbieten will, plant der Düsseldorfer Unternehmer Alexander Schoppmann eine Zugverbindung speziell für Raucher. Der Berliner "Tageszeitung" sagte der Chef der Firma Smoker's international (Smint), er verhandle bereits mit der DB über ein Projekt namens "Smintrail". Die Raucherzüge sollten zweimal täglich starten: "Morgens um zehn und abends um zehn von München in Richtung Hamburg und von Hamburg Richtung München." Allerdings sagte ein Sprecher der Bahn-Tochter DB Netz dem Blatt, dass die Firma Smint bislang noch keine Trassen beantragt habe.
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Weiterer Ausbau der Strecke zwischen Erfurt und Würzburg
(16.03.) ERFURT - Zwischen Oberhof und Grimmenthal/ Meiningen müssen sich die Bahnreisenden in den kommenden Monaten auf Veränderungen im Zugverkehr einstellen. "Grund ist die abschnittsweise Vollsperrung der Bahnstrecke im Zuge der Realisierung eines der wichtigsten Vorhaben der Deutschen Bahn in Thüringen: Der Neigetechnik-Ausbau der fast 200 Kilometer langen Strecke Erfurt - Würzburg", sagt Uwe Krüger, Leiter des Regionalnetzes Südthüringen bei der DB Netz AG. Vom 24. März bis 5. Mai wird der Abschnitt Oberhof - Zella-Mehlis, vom 4. Juni bis 7. Oktober der Abschnitt Zella-Mehlis - Rohr gesperrt. Auf bayerischer Seite wird vom 8. bis 23. Mai zwischen Münnerstadt und Ebenhausen gebaut. Während dieser Zeiten fallen alle Nahverkehrszüge auf den genannten Streckenabschnitten aus und werden durch Busse ersetzt.
Der 88 Kilometer lange Thüringer Teil der Streckenmodernisierung zwischen Erfurt und Würzburg umfasst den Ausbau der Strecke von Neudietendorf bis Ritschenhausen und weiterführend im Verlauf die Strecke Meiningen - Schweinfurt bis zur Landesgrenze zwischen Thüringen und Bayern. Die Gesamtinvestition von Bund und Bahn betragen etwa 185 Millionen Euro. Im Jahr 2005 konnte nach zweieinhalbjährigen Bauarbeiten bereits der erste rund 42 Kilometer lange Projektabschnitt Neudietendorf - Oberhof in Betrieb genommen werden. Hier erfolgte neben dem Umbau der Strecke, der Bahnhöfe und des Brandleitetunnels auch die Ausrüstung von 14 Bahnübergangsanlagen. Seit September vergangenen Jahres wird das Projekt nun mit dem Ausbau auf den 46 Kilometern von Oberhof bis zur Landesgrenze Thüringen weitergeführt. Die gesamten Baumaßnahmen zwischen Oberhof und der Landesgrenze sollen Ende 2008 abgeschlossen sein.
Derzeit laufen bereits die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Bahnhofs Grimmenthal. Hier wird u. a. die Gleisanordnung angepasst und es werden die Reiseverkehrsanlagen modernisiert. Neue bzw. sanierte Bahnsteige, neue Ausrüstungen und Zugänge werden den Komfort für die Reisenden verbessern. Gleiches geschieht in den Bahnhöfen und Haltepunkten Suhl-Heinrichs, Dietzhausen, Rohr, Ritschenhausen, Wölfershausen und Bibra. Auf der freien Strecke sind umfangreiche Arbeiten an den Gleisanlagen, teilweise mit neuem schichtweisen Aufbau des Bahnkörpers, notwendig. Insgesamt 13 Bahnbrücken müssen saniert, angepasst oder neu gebaut werden. Diverse Hänge werden gesichert oder durch die Sanierung von Stützbauwerken stabilisiert. Vorgesehen ist der durchgängige Einsatz von Neigetechnik-Zügen in der Relation Erfurt - Schweinfurt - Würzburg. Neigetechnik-Züge ermöglichen eine höhere Geschwindigkeit in Gleisbögen, da sich das Fahrzeug bogenabhängig neigt und damit die Fliehkräfte ausgeglichen werden. So können in der vorhandenen Gleislage Geschwindigkeit bis zu 160 km/h gefahren werden.
Eine sichere und wirtschaftliche Betriebsführung wird durch die Ausrüstung mit modernster elektronischer Stellwerkstechnik ermöglicht. Weichen und Signale werden von einer Zentrale in Arnstadt gesteuert. Diese Technik beinhaltet auch die Ausstattung der Bahnübergänge mit zuggesteuerten Sicherungsanlagen, die zu einer spürbaren Verkürzung der Schließzeiten und damit auch zu einer Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auf den kreuzenden Straßen führen. Effekte sind Reisezeitverkürzungen und verbesserte Anschlussbeziehungen nach Abschluss der Bauarbeiten Ende 2008. Beispielsweise wird man zwischen Erfurt und Grimmenthal mit einer Stunde künftig 20 Minuten weniger unterwegs sein. Dieses attraktive Angebot wird die Wettbewerbsfähigkeit des schienengebundenen Nahverkehrs zur parallel verlaufenden Autobahn A71/A73 Erfurt–Schweinfurt/Bamberg erhöhen.
Der vorhandene Zwei-Stunden-Takt der Regional-Express (RE)-Züge Erfurt - Würzburg soll teilweise mit einem Zwei-Stunden-Takt des RE Erfurt - Meiningen überlagert werden, so dass die Züge zwischen Erfurt und Grimmenthal in den Hauptverkehrszeiten stündlich fahren. Ein Zwei-Stunden-Takt auf der von der Süd Thüringen Bahn betriebenen Linie Erfurt - Meiningen ergänzt den Taktverkehr im Abschnitt Erfurt - Grimmenthal. Das gesamte Vorhaben wird, neben einem erheblichen Eigenanteil der Deutschen Bahn AG, im Wesentlichen aus den Bundesmitteln finanziert, die gemäß Bundesschienenwegeausbaugesetz (BSchwAG) für den Ausbau der Infrastruktur des Schienenpersonennahverkehrs zur Verfügung gestellt werden. Die Länder wirken bei der Entscheidung über den Einsatz dieser Mittel mit. Der Freistaat Thüringen hatte nach dem Ausbau der Relation Gotha - Leinefelde die länderübergreifende Verbindung Erfurt - Würzburg auf die Agenda gesetzt, deren letzte Bauetappe nunmehr in Angriff genommen wird.
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"Capital": DB-Vorstand hält Verschuldung des Konzerns für überkritisch
(15.03.) KÖLN - Der Vorstand der DB hält die Verschuldung des Konzerns kurz
vor dem geplanten Börsengang nach Informationen des Wirtschaftsmagazins 'Capital'
(Ausgabe 7/2007, Erstveröffentlichungstermin 15. März) für "überkritisch".
Trotzdem bereite er milliardenschwere Einkäufe vor und verlange offenbar,
dass der Bund zumindest auf einen Teil seines Emissions-Erlöses verzichte,
wenn die Bahn an die Börse gehen soll, berichtet 'Capital' unter Berufung auf
die streng vertrauliche Mittelfristplanung 2007-2011. "Gemessen an
unternehmerischen Maßstäben hat die Verschuldung eine überkritische Grenze
erreicht", stellt der Vorstand in dem Dossier fest. Demnach hatte
die Bahn Ende 2006 Schulden von 18 Milliarden Euro. Das Gremium beklagt, es
bestehe "kaum Spielraum für Projekte zum strategischen Geschäftsausbau
des Konzerns". Allerdings bliebe ohne Käufe "die führende
Marktposition, die sich der Konzern erarbeitet hat, teilweise ungenutzt".
Daher verlangt der Vorstand eine "zusätzliche Kapitalzuführung",
wie es in der Mittelfristplanung heißt.
Die geplanten Akquisitionen umfassen nach Angaben der Mittelfristplanung bis
2011 knapp sechs Milliarden Euro. Dazu gehören etwa "integrierte
Nachbar-Bahnen" in Osteuropa. In Frage kommen die polnische PKP, die
tschechische CD und die slowakische ZSR. Außerdem
will die Bahn das Geschäftsfeld Kontraktlogistik und den europäischen
Landverkehr "vor allem in Richtung Südosteuropa, Vereinigtes Königreich
und iberische Halbinsel" massiv ausbauen. Zudem soll sie "30
international einsetzbare Hochgeschwindigkeitszüge" beschaffen, um den ICE
"als europäischen Standard zu etablieren". Die Bahn wollte auf
Anfrage von 'Capital' interne Papiere nicht kommentieren.
Wie 'Capital' weiter berichtet, war der größte Gewinnbringer des Konzerns im
vergangenen Jahr der Regionalverkehr. Die langsamen Personenzüge brachten vor
Steuern nach vorläufigen Zahlen rund 680 Millionen Euro ein, fast zehnmal so
viel wie alle ICE und IC zusammen. In den kommenden Jahren erwartet die Bahn
laut Planung "Umsatzreduzierungen und Ergebnisbelastungen", weil
die Länder im Bahnverkehr sparen. Zudem rechnet die Bahn mit verstärkter
Konkurrenz. Derzeit bringt sie es im Regionalverkehr noch auf einen Marktanteil
von 78 Prozent. Die Planung geht davon aus, dass sich der Konzern bis 2011
nur noch jeden zweiten neuen Auftrag sichern kann. Deshalb sei "die
Fortsetzung von Sanierungs- und Restrukturierungsaktivitäten
unumgänglich".
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"Tagesspiegel": Koalition bei Bahn-Privatisierung vor schwierigen Verhandlungen
(15.03.) BERLIN - Zwischen SPD und Union zeichnen sich schwierige Verhandlungen über die Privatisierung der DB ab. Verkehrsexperten der SPD waren am Mittwoch mit dem Gesetzentwurf, den Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) vor kurzem vorgelegt hatte, weitgehend zufrieden. Die Union meldeten dagegen Diskussionsbedarf an. "Mein Eindruck ist positiv", sagte Uwe Beckmeyer, verkehrspolitischer Sprecher der SPD, dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). Das Ministerium habe sich bemüht, den Koalitionskompromiss vom Herbst 2006 umzusetzen. Es sei zu hoffen, dass das Gesetz bis zum Sommer ins Parlament eingebracht sei. "Dann kann man die Geschichte noch in diesem Jahr verabschieden." SPD-Fraktionsvize Ludwig Stiegler sprach von einem "recht gelungenen Entwurf". Damit werde die Bahn das notwendige Kapital für ihre Expansion beschaffen können. Jedoch bekomme der Bund "sehr viele einseitige Entscheidungsmöglichkeiten, die mir gegenüber einem Börsenunternehmen eigentlich zu weit gehen".
Unions-Fraktionsvize Hans-Peter Friedrich (CSU) äußerte sich dagegen deutlich zurückhaltender. Er könne den Gesetzentwurf zwar als Grundlage für die weitere Diskussion akzeptieren, sagte er dem "Tagesspiegel". "Sehr intensiv diskutieren" müsse man aber noch über die Laufzeiten der Übertragung des Netzes an die Bahn. Das gelte auch für die Frage, wie die Nutzung der Infrastruktur beendet werden könne.
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DB erneuert in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen das Schienennetz
(15.03.) LEIPZIG - Die DB erneuert in den kommenden Jahren wichtige Teile des Bahnnetzes in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In Sachsen begannen Ende Dezember 2006 die Bauarbeiten zwischen Bad Schandau und Dolni Žleb mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 31 Millionen Euro. In diesem Bereich werden unter anderem die Bahnhöfe Schöna und Bad Schandau umgebaut sowie zahlreiche Weichen ausgewechselt. Für die zweite Baustufe des Knotens Leipzig und den Bau des City-Tunnels Leipzig werden bis 2010 rund 685 Millionen Euro investiert, um die Eisenbahninfrastruktur anzupassen, um- oder neu zu bauen. Bis 2010 sind 138 Millionen Euro für die Bauprojekte im Knoten Dresden eingeplant - in Chemnitz ist die grundlegende Umgestaltung des Eisenbahnknotens mit einem Umfang von rund 100 Millionen Euro in den nächsten Jahren vorgesehen. Ingesamt investiert die DB in diesem Jahr in Sachsen rund 400 Millionen Euro in ihre Infrastruktur.
In Sachsen-Anhalt beginnen im Frühjahr 2007 Bauarbeiten im Eisenbahnknoten Dessau/Roßlau mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 290 Millionen Euro. In diesem Bereich wird mit dem Neubau der Mulde- und Flutbrücken zwischen der Elbebrücke Roßlau und dem Bahnhof Dessau begonnen. Ab 2009 werden Oberleitungen, Weichen, die Leit-, Sicherungs- und Bahnübergangstechnik erneuert. Für die Strecke Magdeburg - Halberstadt beginnen noch in diesem Jahr die Planungen für die Modernisierung der Strecke. Bis 2010 sollen rund 100 Millionen Euro in den Umbau des Eisenbahnknotens Magdeburg investiert werden.
In Thüringen investiert die Bahn in diesem Jahr rund 230 Millionen Euro in ihre Infrastruktur. So wird z.B. der zur Strecke Erfurt - Würzburg gehörende Bauabschnitt Oberhof - Ritschenhausen mit Investitionen in Höhe von rund 81 Millionen Euro bis 2008 umgebaut. In diesem Bereich werden unter anderem der Bahnhof Grimmenthal modernisiert und Leit-, Signal- und Bahnübergangstechnik erneuert. Auf der Mitte-Deutschland-Verbindung werden vor der BUGA wichtige Infrastrukturmaßnahmen im Knoten Gera und seinem Umfeld mit einem Wertumfang von 40 Millionen Euro umgesetzt, beispielsweise um höhere Geschwindigkeiten in Kurven fahren zu können. In den Eisenbahnknoten Erfurt investiert die Bahn bis 2008 rund 260 Millionen Euro für die Anpassung und den Umbau der Infrastruktur. Weitere wichtige Bauarbeiten werden an Oberleitungen, Gleisen, Brücken und Leit- und Signaltechnik auf den Strecken Leipzig - Saalfeld - Nürnberg und Leipzig - Hof realisiert. Für die Bauprojekte des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit 8.1 Nürnberg - Erfurt und 8.2 Erfurt - Halle/Leipzig sind bis 2010 Investitionen von mehr als 835 Millionen Euro vorgesehen. Hier werden gegenwärtig Bauvorhaben wie Tunnel und Brücken vergeben.
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Allianz pro Schiene: "Kürzung der Nahverkehrsmittel rückgängig machen"
(15.03.) BERLIN - Die Allianz pro Schiene hat die Bundesregierung aufgefordert, die im Juni vergangenen Jahres beschlossene Milliarden-Kürzung der Nahverkehrszuschüsse rückgängig zu machen. "Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadiskussion ist es ein Unding, dass in Deutschland die Angebote im Schienenpersonennahverkehr ausgedünnt werden sollen", sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege am Mittwoch in Berlin. Der Geschäftsführer des Schienenbündnisses begrüßte den Appell des Chefs der Uno-Umweltbehörde, Achim Steiner, die Verkehrspolitik in Deutschland ökologischer auszurichten.
Im Interview mit der "Berliner Zeitung" (Mittwochausgabe) hatte Steiner auf die Frage was Deutschland jetzt tun müsse, um die Klimagase weiter zu reduzieren, unter anderem geantwortet: "Der öffentliche Verkehr muss stärker vom Staat gefördert werden." Im Juni 2006 hatte der Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen, die Finanzmittel des Bundes für Öffentlichen Nahverkehr bis 2010 um insgesamt 3,3 Milliarden Euro zu reduzieren. Die Allianz pro Schiene hatte im Vorfeld gewarnt, dass durch die Kürzungen in wenigen Jahren jeder fünfte Nahverkehrszug in Deutschland gestrichen werden müsste, wenn die Bundesländer die Kürzungen des Bundes nicht mit eigenen Mitteln auffangen.
"Durch den kurzsichtigen Sparbeschluss des Bundes sind mittlerweile die ersten Nahverkehrsverbindungen komplett eingestellt worden. Brandenburg hat auf sechs Strecken den Nahverkehr auf der Schiene abbestellt, Thüringen auf drei Strecken, und in Baden-Württemberg wird ab Juni auf fast 30 Strecken das Angebot eingeschränkt - ein Stück aus dem klimapolitischem Tollhaus", so der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer. Flege: "Jetzt müssen Bund und Länder sich schnellstens zusammensetzen und die ursprüngliche Summe in voller Höhe wieder zweckgebunden für den Öffentlichen Nahverkehr bereitstellen. Nur mit einem gut ausgebauten Öffentlichen Personenverkehr bleiben Mobilität und Klimaschutz auch künftig vereinbar."
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Güterverkehr der Bahn im Nordosten Deutschlands erfolgreich
(15.03.) BERLIN - Die DB ist im Güterverkehr in den drei Bundesländern Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich unterwegs. Mit einer jährlichen Transportmenge von rund 39,5 Millionen Tonnen konnten 2006 nach vorläufigen Berechnungen, rund eine Million Tonnen mehr als 2005 befördert werden. Auf insgesamt 170 Güterverkehrsstellen beginnen und enden täglich 380 Züge im Einzelwagenverkehr und rund 200 Züge im Ganzzugverkehr. Im Kombinierten Verkehr stehen die vier Umschlagbahnhöfe in Frankfurt/Oder, Großbeeren, Wustermark Nord und Rostock Seehafen zur Verfügung.
Projekte in 2007 sind in Berlin/Brandenburg die Lieferung von ca. 2,5 Millionen Tonnen Kies / Sand und Splitt in Kastenkippern bis 2011 zum zukünftigen Airport Berlin/Brandenburg International BBI. Weiterhin werden Intermodal / Transfracht und Schenker in einem gemeinsamen Projekt ab dem 16. April wöchentlich einen Containerzug zwischen Liebenthal und Bremerhafen anbieten. In Mecklenburg-Vorpommern steht die Verlagerung von Blechtransporten von der Straße auf die Schiene für die Akerwerft und Neptunwerft in Warnemünde ab Herbst 2007 sowie die verstärkte Anlieferung von Holztransporten nach Wismar auf dem Programm. Für alle drei Bundesländer ist die Installation eines Flächenvertriebs zur Akquisition von zusätzlichen Transporten insbesondere im bestehendem Einzelwagensystem geplant. Außerdem wird Schienenlogistik bei den bestehenden Biodiesel-/Bioethanolstandorten angeboten.
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Erste europäische Lok-Führerscheine ausgegeben
(14.03.) BERLIN - Die DB hat am Dienstag die ersten europäischen Lokführerscheine ausgegeben. In Fulda erhielten die ersten Lokführer der DB Fernverkehr AG symbolisch die Führerscheine aus den Händen von DB-Personalvorstand Margret Suckale und Transnet-Chef Norbert Hansen. Noch für dieses Jahr wird die Einführung der Lokführerscheine durch eine entsprechende EU-Richtlinie erwartet. Lokführer, die in Europa grenzüberschreitend eingesetzt werden, erhalten dann einen internationalen Führerschein, der auf Basis EU-weit angeglichener Zulassungskriterien erstellt wird. Ausschließlich behördlich zugelassene, unabhängige Stellen werden diese Lokführer-Prüfungen abnehmen. Zuvor hatten die Europäische Transportarbeiter Föderation (ETF) und die Community of European Railway and Infrastructure Companies (CER) eine Vereinbarung zur Einführung eines europäischen Führerscheins für Lokführer unterzeichnet.
Hansen betonte, mit dem europäischen Lokführerschein werde "die Ausbildung der Lokführer und ihre Beschäftigungschancen EU-weit verbessert". Der EU-Lokführerschein soll seinem Inhaber EU-weit vergleichbare Qualifikationen und Kompetenzen bescheinigen. Damit wird ein Einsatz der Lokführer im grenzüberschreitenden Verkehr bedeutend erleichtert. Hansen wies darauf hin, dass der Schienengüterverkehr in der EU seit Jahresbeginn vollständig liberalisiert ist. "Der Verkehr endet längst nicht mehr an nationalen Grenzen, die Ausbildung der Lokführer darf es auch nicht." Mit den Lokführerlizenzen werde man den steigenden Anforderungen gerecht.
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Bahn baut Internet-Angebot im ICE aus
(14.03.) BERLIN - Die DB weitet nach Informationen der Nachrichtenagentur "dpa" das Angebot an Internet-Zugängen im ICE aus. Nach großer Nachfrage auf der seit Dezember 2005 betriebenen Pilotstrecke von Dortmund nach Köln sollen künftig auch zwischen Köln und Frankfurt/Main-Flughafen von unterwegs E-Mails abrufbar sein. Noch in diesem Jahr soll das Angebot dann auf zwei weiteren vielgenutzten ICE-Verbindungen starten, nämlich Frankfurt - Hannover - Hamburg und Frankfurt - Stuttgart - München. Die Flotte der internetfähigen ICE-Züge soll von derzeit sieben auf 50 wachsen.
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Gesetzentwurf zur Bahn-Privatisierung fertig
(14.03.) BERLIN - Das Bundesverkehrsministerium hat den Entwurf für die Gesetze zur Bahnprivatisierung fertig. Laut verschiedener Agenturmeldungen ist die neue Fassung im Vergleich zum ersten Entwurf von Mitte Dezember "bahnfreundlicher". Bahnchef Hartmut Mehdorn habe sich in zahlreichen Punkten durchsetzen können, hieß es. So seien etwa die Sanktionen für die Bahn entschärft worden, falls sie das Netz vernachlässige. Verbesserungen in ihrem Sinne erreichte die Bahn auch bei den Konditionen einer Rückübertragung des Netzes an den Bund nach frühestens 15 Jahren. Weitgehend unverändert bleiben dagegen die Berichtspflichten der Bahn über den Zustand und die Rechte zur Kontrolle des Netzes. Die Bahn hatte dies "bürokratischen Overkill" genannt.
In dem Gesetzentwurf "zur Neuordnung der Eisenbahnen des Bundes" wird festgelegt, dass die DB Schienenverkehr und Eisenbahninfrastruktur in einer wirtschaftlichen Einheit "betreibt und bilanziert". Die drei Strukturgesellschaften Netz AG, Station und Service AG sowie Energie AG gehen in das Eigentum des Bundes über, werden der Bahn aber in einer "Sicherungsübertragung" für zunächst 15 Jahre überlassen. Fordert sie der Staat danach nicht zurück, bleiben sie automatisch weitere zehn Jahre bei der Bahn. Der Bund garantiert aber jährlich Zahlungen von bis zu 2,5 Milliarden für Investitionen und den Ausbau des 34.000-Kilometer Schienennetzes.
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Railion eröffnet neuen Standort Lonato
(14.03.) MAINZ - Am Dienstag ist der erste Railion-Zug am neuen Standort Lonato in der Region Brescia in Italien eingetroffen. Mit der Anbindung des Standortes Lonato bei Brescia an das deutsche Einzelwagensystem kann Railion neben dem reinen Schienentransport auch Zusatzleistungen wie Umschlag, Zwischenlagerung sowie Vor- und Nachlauf per LKW für Versender und Empfänger ohne Gleisanschluss anbieten. Die gesamte Lagerfläche in Lonato beträgt 20.000 Quadratmeter, davon sind alleine 13.700 Quadratmeter überdacht und mit einem Außengleis sowie zwei Hallengleisen ausgestattet. Zwei Portalkräne mit einer Hebekapazität von je 32 Tonnen stehen ebenfalls zur Verfügung.
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Endspurt für Bauarbeiten zwischen Passow und Tantow
(14.03.) BERLIN - Die Bauarbeiten im knapp 15 Kilometer langen Abschnitt zwischen Passow und Tantow dauern noch bis zum 1. April 2007 (statt bis zum 19. März) an. Bis dahin wird der Unterbau für höhere Geschwindigkeiten ertüchtigt und die Signal- und Sicherungstechnik angepasst. Außerdem werden auch die Gleise zwischen Casekow und Tantow erneuert sowie die Arbeiten am neuen Elektronischen Stellwerk Tantow einschließlich der Gleiserneuerung im Bahnhof Tantow fortgesetzt. Für diese Bauarbeiten investieren die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Bahn AG fast 15 Millionen Euro. Der Baufahrplan, bisher gültig bis 19. März 2007, gilt unverändert weiter bis einschließlich 1. April 2007. Der reguläre Fahrplan, wie er bereits laut Kursbuch und als Streckenfahrplan ab 6. April gelten sollte, tritt bereits am 2. April 2007 in Kraft.
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