DÜSSELDORF - Wegen Kürzung der Regionalisierungsmittel hat der verantwortliche Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) einzelne Angebotsanpassungen bei DB Regio NRW bestellt. Diese gelten ab dem 10. Dezember 2006.
Auf der Regionalbahn (RB) 54, Hönnetal-Bahn, Unna - Fröndenberg - Menden - Neuenrade, wird zwischen Menden und Neuenrade das Angebot samstags und sonntags auf einen Zweistundentakt verringert.
Auf der RB 55, Upland-Bahn, Brilon-Wald - Willingen, entfällt montags bis donnerstags das Angebot 17.44 Uhr ab Brilon-Wald in Richtung Willingen, montags bis freitags der Zug 17.02 Uhr Ankunft in Brilon-Wald aus Richtung Willingen.
Auf der RB 56, Der Iserlohner, Hagen - Schwerte - Iserlohn, entfallen samstags und sonntags die Zwischentakte von Letmathe - Iserlohn. Dafür hält der verbleibende Zwischentakt Hagen - Iserlohn zusätzlich in Letmathe-Dechenhöhle.
Auf der RB 89, Westfalen-Bahn, Münster - Hamm - Soest - Lippstadt - Paderborn, fahren die Züge um 1.55 Uhr von Hamm nach Lippstadt und um 2.37 Uhr von Lippstadt nach Hamm bedarfsangepasst nur noch Samstag und Sonntag statt bisher täglich.
Als zusätzliche Leistungen verkehren auf der Regional-Express-Linie 11, Rhein-Hellweg-Express, Düsseldorf - Hamm - Paderborn folgende Züge in den Hauptverkehrszeiten jeweils werktags außer samstags: 6.08 Uhr ab Hamm nach Paderborn, danach 7.09 Uhr ab Paderborn, 9.27 Uhr an Düsseldorf und abends 19.33 Uhr ab Düsseldorf, an Hamm 20.50 Uhr.
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Fahrplanwechsel am 10. Dezember in der Region Westfalen-Süd
DÜSSELDORF - Wegen Kürzung der Regionalisierungsmittel hat der verantwortliche Zweckverband Westfalen-Süd (ZWS) einzelne Angebotsanpassungen bei DB Regio NRW bestellt. Diese gelten ab dem 10. Dezember 2006.
Auf der Regionalbahn (RB) 94, Obere-Lahntal-Bahn, Erndtebrück - Bad Laasphe - Marburg, entfallen samstags die Züge mit Ankunft um 9.01 Uhr und werktags außer Samstag mit Ankunft um 21.19 Uhr in Bad Laasphe aus Richtung Marburg.
Eine Zeitänderung ergibt sich auf der RB 95, Sieg-Dill-Bahn. Der Verstärkungszug um 5.16 Uhr (RB 39543) verkehrt ab Siegen in neuer Zeitlage nach Dillenburg (bisher RB 39505).
Durch eine Änderung der Fahrlagen gibt es neu ab 10. Dezember eine stündliche Umsteigeverbindung von Aachen - Frankfurt am Main Hbf mit Umstieg entweder in Siegen oder Gießen. Die Verbindungen entstehen über die Regional-Express-Linie 9, Rhein-Sieg-Express, Aachen - Köln - Siegen - Gießen und die um 30 Minuten verschobene Fahrlage des RE 99, Main-Sieg-Express, Siegen - Gießen - Frankfurt am Main.
Fahrplanauskünfte gibt es telefonisch bei der DB unter der kostenpflichtigen Rufnummer 11 8 61 (3 ct./Sek., ab Weiterleitung zum Reiseservice 39 ct./angef. Min.), über die Schlaue Nummer NRW 0180 3 504030 (9 ct./Min. Festnetz Dt. Telekom) oder online unter www.bahn.de oder www.zwsonline.de. Unter der Nummer des Reisechecks NRW 0180 3 464006 (9ct./Min. Festnetz Dt. Telekom, aus dem Mobilfunknetz variieren die Preise ja nach Anbieter) gibt es von 6 bis 22 Uhr aktuelle Informationen zur Pünktlichkeit aller Züge der DB in NRW.
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NordWestBahn übernimmt Betrieb der Emscher-Münsterland-Linien
ESSEN - Zum Fahrplanwechsel übernimmt die Osnabrücker NordWestBahn den Nahverkehr auf dem 140 Kilometer langen Emscher-Münsterland-Netz in Nordrhein-Westfalen vom bisherigen Betreiber Deutsche Bahn. Auf den drei Strecken Borken - Dorsten - Essen, Coesfeld - Dorsten sowie Dorsten - Dortmund verkehren nun moderne und komfortable Triebwagen vom Typ Bombardier Talent. Auftraggeber des Verkehrs mit jährlich 1,5 Millionen Zugkilometern sind der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM), die der NordWestBahn im Jahr 2005 nach einer Ausschreibung den Zuschlag erteilt haben. Das gesamte Streckennetz der NordWestBahn in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen umfasst dann fast 830 Kilometer, auf denen über 70 moderne Triebwagen verkehren.
Die NordWestBahn ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Veolia Verkehr, der Stadtwerke Osnabrück AG und der Verkehr und Wasser GmbH, Oldenburg. Sie betreibt seit November 2000 den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im westlichen Niedersachsen und seit 2003 im nördlichen Nordrhein-Westfalen. Das gesamte Streckennetz der NordWestBahn umfasst knapp 1000 Kilometer, auf denen über 70 Triebwagen verkehren.
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RB 67: Stundentakt zwischen Münster, Warendorf und Bielefeld
MÜNSTER - Die Bauarbeiten auf dem Warendorfer, RB 67 zwischen Warendorf und Beelen sind abgeschlossen. Damit können ab Fahrplanwechsel die Züge der NordWestBahn im Stundentakt von Münster nach Bielefeld fahren. Um die Fahrzeit auf der Strecke beschleunigen zu können, wurden sechs ungesicherte insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke genutzte Bahnübergänge geschlossen. Zwei weitere Bahnübergänge sind mit neuen Ampelanlagen gesichert worden. Insgesamt konnte durch diese Baumaßnahmen die Streckengeschwindigkeit von 60 auf 100 km/h erhöht werden. Das Investitionsvolumen beziffert sich auf rund 6,4 Mio. Euro. Die Maßnahme beinhaltet die Ertüchtigung des Oberbaus, den Nachbau Streckenblock und Telekommunikation, die Ertüchtigung von Brückenbauwerken sowie die technische Sicherung von Bahnübergängen (BÜstra-Anlagen) inklusive des Ersatzwegebaus. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch 2,15 Mio. Euro GVFG-Mittel (Gemeinde-Verkehrs und Finanzierungsgesetz), 250000 Euro Eigenmittel und rund 4 Mio. Euro EKrG (Eisenbahn-Kreuzungsgesetz) bedingte Kosten, welche gedrittelt werden.
Die RB 67 Münster - Warendorf - Bielefeld verkehrt nach dem Ausbau des Abschnittes Warendorf - Beelen zwischen Warendorf und Bielefeld stündlich. Die Fahrzeiten zwischen Telgte und Beelen verändern sich geringfügig. Von Warendorf fahren ab 7 Uhr die Züge im Takt nach Münster jetzt stündlich einheitlich zur Minute 13. Für die Verbindung von Warendorf nach Münster bedeutet dieses gegenüber heute alle zwei Stunden eine Zeitersparnis von fünf Minuten. Die dadurch erreichte Fahrzeitreduzierung ermöglicht es nun einen durchgehenden Stundentakt zwischen Münster – Warendorf – Bielefeld den Fahrgästen anzubieten. Der Haltepunkt Clarholz wird zudem künftig wieder als Regelhalt angefahren. Bislang hielten die Züge hier nur, wenn Fahrgäste den Haltewunschknopf im Fahrzeug betätigten oder sich gut sichtbar am Bahnsteig aufstellten (= Bedarfshalt).