Fahrpreise steigen zum Fahrplanwechsel

Zum Fahrplanwechsel hebt die DB die Fahrpreise an: Fahrkarten im Nah- und Fernverkehr kosten im Schnitt 2,9 Prozent mehr und werden damit zum zweiten Mal in diesem Jahr teurer. Eine einfache Fahrt in der 2. Klasse von München nach Hannover kostet künftig zum Beispiel 112 Euro statt 109 Euro. Von München nach Berlin müssen 109 statt 105 Euro bezahlt werden. Der Preis einer BahnCard mit 50-Prozent-Rabatt steigt von 212 auf 220 Euro, eine BahnCard mit 25 Prozent Ermäßigung kostet künftig 55 statt 53 Euro. Dafür ist die Ergänzung "Railplus" mit 25 Prozent Rabatt in 29 europäischen Ländern automatisch enthalten, für die bisher auf Wunsch 15 Euro zusätzlich fällig waren.

Für Platzreservierungen in Fernzügen müssen Reisende 50 Cent mehr zahlen. Per Automat und Internet kosten Reservierungen künftig zwei Euro, am Schalter vier Euro. In der Ersten Klasse steigen die Preise stärker. Ein Ticket kostet künftig 1,6-mal (bisher: 1,57-mal) mehr als eines in der Zweiten Klasse. Im Gegenzug soll der Service ausgebaut werden. Neben 200 zusätzlichen Mitarbeitern für die Betreuung in den Zügen wird laut Bahn das Tageszeitungsangebot erweitert, verteilt werden sollen auch kleine Snacks. Die Zahl der Erste-Klasse-Tickets soll dadurch binnen eines Jahres um eine Million gesteigert werden.

Das Schöne-Wochenende-Ticket kostet 35 statt 33 Euro. Auch die Preise für mehrere Ländertickets werden um ein oder zwei Euro erhöht, stabil bleiben sie in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein.

Ab 09. Dezember bietet die Deutsche Bahn außerdem ein Sonderangebot für den grenzüberschreitenden Verkehr an. Ab 39 Euro in der 2. Klasse und ab 69 Euro in der 1. Klasse würden einfache Fahrten nach Dänemark, Österreich, Italien und Paris ab jedem deutschen Bahnhof angeboten. Das Angebot mit einer Vorkaufsfrist von drei Tagen sei begrenzt.