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S-Bahn Berlin legt Jahresbilanz 2011 vor

BERLIN - Die Berliner S-Bahn sieht sich auf gutem Weg. Die technische Sanierung des Fahrzeugparks habe zu einer spürbaren Stabilisierung des Betriebs geführt, hieß es am Freitag in Berlin bei der Vorlage der Jahresbilanz 2011. Im dritten Jahr in Folge hat das DB-Tochterunternehmen allerdings ein negatives Geschäftsergebnis erwirtschaftet. Der Verlust betrug 2011 41,6 Millionen Euro. Das Jahr 2012 steht für die S-Bahn Berlin nach eigenen Angaben ganz im Zeichen der Rückkehr zum vollen Angebot. Mit 546 Viertelzügen in der Fahrzeugverfügbarkeit soll im Verlauf des Jahres das Vorkrisenniveau erreicht werden.   Mehr...

Neuer Zugmonitor der "Süddeutschen Zeitung"

MÜNCHEN - Seit Spätsommer 2011 hat die "Süddeutsche Zeitung" die Pünktlichkeitsangaben, die die DB im Internet macht, in einer Datenbank protokolliert. Sie legt die Schwachstellen des Netzes offen - und ermöglicht ab sofort eine interaktive Deutschlandkarte, den sogenannten Zugmonitor. Nutzer können unter zugmonitor.sueddeutsche.de ab sofort live die Züge auf Deutschlands Schienennetz verfolgen, farblich markiert nach Verspätungen, Gründe und Echtzeit-Statistik inklusive. Die interaktive Karte, hinter der eine riesige Datenbank liegt, kann bis Oktober 2011 zurückgespult und durchsucht werden - ein Ziel ist mehr Transparenz im Bahnverkehr.

DB erhöht die Preise

BERLIN - Die DB hat zum 11. Dezember 2011 die Preise im Fernverkehr um durchschnittlich 3,9 Prozent angehoben. Sparpreise gibt es weiterhin ab 29 Euro bzw. 19 Euro für Kurzstrecken bis 250 Kilometer.  Anpassungen gab es auch bei den Gebühren für Reservierungen. Teurer wurden auch die BahnCards. So müssen für die BahnCard 25 nun 59 Euro und damit zwei Euro mehr als bisher bezahlt werden, für die BahnCard 50 240 Euro (plus 10 Euro). Die BahnCard 100 kostet jetzt 3.990 Euro (in der 1. Klasse 6.690 Euro). Im Nahverkehr betrug die Erhöhung durchschnittlich 2,7 Prozent.   Mehr...

Uni Zürich: Schluss mit der Reisekrankheit in Neigezügen

ZÜRICH - Neigezüge können schneller fahren als normale Züge, weil ihre seitliche Neigung einen Teil der Kräfte kompensiert, welche in den Kurven auf die Wagen wirken. Die Kehrseite der schnellen Neigezüge: Viele Passagiere fühlen sich in ihnen unwohl, sie werden reisekrank. Ihr autonomes Nervensystem reagiert mit Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Herzklopfen und anderen Symptomen. Die genaue Ursache der Reisekrankheit in Neigezügen war bisher unbekannt. Der Neurologe Dominik Straumann von der der Universität Zürich hat nun zusammen mit Kollegen vom Mount Sinai Hospital in New York sowie mit Ingenieuren von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und von Alstom den Effekt der Grösse des Neigungswinkels auf den Komfort der Passagiere erforscht. Ausschlaggebend für das Auftreten von Reisekrankheiten ist, so das Ergebnis der Testreihe, ob die Neigung der Wagen synchron mit der kurvenbedingten Seitwärtsbeschleunigung erfolgt oder nicht: Wird die Beschleunigung gleichzeitig durch die Neigung kompensiert, fühlen sich die Passagiere wohl, erfolgt die Kompensation aber mit einer kurzen Verzögerung, können sie reisekrank werden.     Mehr...

Buchtipp: Karl May - Unter Volldampf

Aufgerissene Schienen, quietschende Bremsen, Indianergeheul ... ob rote Railtroublers den Zug entgleisen lassen oder französische Partisanen einen Terroranschlag planen - spannend wird es bei Karl Mays Abenteuern rund um die Eisenbahn allemal! Der kürzlich veröffentlichte Sonderband "Unter Volldampf" enthält Karl Mays beste, spannendste und unterhaltsamste Eisenbahngeschichten.   Weiter...

Dampfspektakel lockte Zehntausende

Das Dampfspektakel in Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat über die Osterfeiertage 2010 mehrere zehntausend Eisenbahnfans angelockt. Rund 200 historische Züge waren zwischen Trier und Gerolstein, Saarbrücken und Koblenz, Bullay und Traben-Trarbach, Gerolstein und Kaisersesch, Trier und Wellen bzw. Luxembourg sowie auf der Brohltalbahn unterwegs, der Großteil als Sonderzüge. Zum Teil ersetzten die historischen Züge aber auch fahrplanmäßige Züge. Nach Angaben der Veranstalter waren alle Züge voll ausgebucht. Neben den Zugfahrten gab es eine ganze Reihe begleitender Veranstaltungen, z.B. eine große Dampflokparade in Gerolstein, ein Feuerwerk über der Mosel nebst Schiffkorso und beleuchteten Eisenbahnbauwerken in Bullay oder eine Parade historischer Lokomotiven im DB Museum Koblenz.

Fotos und einen Film über diese Veranstaltung finden Sie hier.

Fahrgastrechte in Kraft

BERLIN - Am 29. Juli 2009 trat das neue Fahrgastrechtegesetz in Kraft. Bahnfahrer haben seitdem vor allem bei Verspätungen und Zugausfällen mehr Rechte. Kommt der Fahrgast 60 Minuten verspätet am Zielort an, sind 25 % des Fahrpreises zu erstatten. Liegt die Verspätung bei 120 Minuten, erhält er 50 % des Fahrpreises erstattet, auf Wunsch auch bar ausgezahlt. Dies gilt nicht nur für Verspätungen eines Zuges, sondern auch dann, wenn ein Fahrgast wegen einer vergleichsweise kleinen Verspätung einen Anschluss verpasst hat und so mindestens eine Stunde später ankommt.   Zum Überblick über die Fahrgastrechte

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